Cover-Bild Unsere Suche nach Zärtlichkeit
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22,00
inkl. MwSt
  • Verlag: List Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 208
  • Ersterscheinung: 27.03.2025
  • ISBN: 9783471370025
Martin Ehrenhauser

Unsere Suche nach Zärtlichkeit

Roman | Monsieur Dumont sucht die Liebe

»Wenn das Leben dich abwirft, ruf an. Ich bin da und höre dir zu.«

Nachts lauscht Dumont den Stimmen einsamer Menschen. Er ist ehrenamtlicher Telefonseelsorger, bis der Anruf einer Frau ihn tief berührt, und er um eine Auszeit bittet. Von Brüssel aus macht er sich auf den Weg in das südfranzösische Antibes, um der Spur der Unbekannten zu folgen. Dumont ahnt nicht, dass die Reise an die Côte d’Azur seinen Maßstab für Richtig und Falsch bald schmerzhaft in Frage stellt. Eine Geschichte über das Unmaß der Liebe.

Dumont, der Telefonseelsorger, findet die Liebe: tröstlich, zart und voll überraschendem Glück. Ein Buch fürs Herz, ein Buch für die Seele und ein wunderschöner Liebesroman.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.06.2025

unkonventionelle Liebesgeschichte

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Das Cover finde ich optisch sehr gelungen, es wirkt farblich sehr harmonisch und strahlt Einsamkeit und Sehnsucht aus. Der Einstieg in die Geschichte war ernst und die Stimmung gedrückt, sodass ich zuerst ...

Das Cover finde ich optisch sehr gelungen, es wirkt farblich sehr harmonisch und strahlt Einsamkeit und Sehnsucht aus. Der Einstieg in die Geschichte war ernst und die Stimmung gedrückt, sodass ich zuerst Bedenken hatte, dass Dumont in seinem Beruf als Telefonseelsorger nicht gut aufgehoben ist und selbst dringend Unterstützung benötigen würde. Mit der Zeit hat Dumont und auch die Geschichte aber eine gewisse Ruhe und Leichtigkeit angenommen, die sich aber auch sehr schnell wieder verändern kann. Generell ist die Stimmung sehr intensiv und die Gefühlslagen der Charaktere sind auch beim Lesen intensiv spürbar. Ich hätte mir Dumonts Auszeit und seine Reise anders vorgestellt, wie er wahrscheinlich auch, aber die Richtung, die dann eingeschlagen wurde, finde ich umso spannender. Ich möchte hier an dieser Stelle nicht zu viel verraten, aber die Liebesgeschichte entwickelt sich ungewöhnlich und nicht normkonform, wie man es vielleicht erwartet hätte.

Veröffentlicht am 29.05.2025

Eine ungewöhnliche Liebesgeschichte mit viel innerer Einkehr

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In fünf Teile untergliedert spielt die Szenerie in Brüssel, Antibes und Umgebung. Die Hauptfigur Dumont, fast 50, Uhrmacher mit abgebrochenem Jura-Studium, ehrenamtlicher Telefonseelsorger, geschieden ...

In fünf Teile untergliedert spielt die Szenerie in Brüssel, Antibes und Umgebung. Die Hauptfigur Dumont, fast 50, Uhrmacher mit abgebrochenem Jura-Studium, ehrenamtlicher Telefonseelsorger, geschieden und einsam, macht sich aufgrund des nächtlichen Anrufs einer schluchzenden Frau auf deren Suche anhand weniger Angaben. Selbst für seinen Freund, den griechischen Hausarzt Zambarloukos, ergibt das keinen realistischen Sinn. Neben Einzelheiten zu seinem bisherigen glücklosen Leben konzentriert sich der Roman auf die Beschreibung allmählicher Annäherung von zwei sympathischen Figuren, Dumont und Florence, in Antibes mit bildhaften Landschaftsbeschreibungen von Südfrankreich und gefühlvollen zwischenmenschlichen Gefühlen. Neben der Suche nach echter Zärtlichkeit und Menschlichkeit, neben Vertrauen, Ehrlichkeit, Moral und Ethik in einer Beziehung geht es auch um die Situation von pflegenden Angehörigen und der damit einhergehenden körperlichen wie seelischen Belastung, um deren langsame, soziale Vereinsamung. Inhaltlich irritiert Dumont’s langer Aufenthalt in Antibes über fünf Wochen, wo ihm doch seit der Scheidung das Geld fehlt, um in den Erhalt der geerbten Uhrmacherwerkstatt zu investieren. Und das schlecht laufende Geschäft kann man über einen so langen Zeitraum schließen? Das Ende lässt wohl bewusst wichtige Beziehungsfragen offen. Die liebevolle Charakterzeichnung beider Figuren gefällt durch den einfühlsamen Schreibstil.

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Veröffentlicht am 18.05.2025

Melancholisch

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Bereits das ruhige, reduzierte Cover spiegelt die melancholische Stimmung des Romans wider. Martin Ehrenhausers Stil ist leise, präzise und poetisch – jeder Satz wirkt sorgfältig gesetzt. Unsere Suche ...

Bereits das ruhige, reduzierte Cover spiegelt die melancholische Stimmung des Romans wider. Martin Ehrenhausers Stil ist leise, präzise und poetisch – jeder Satz wirkt sorgfältig gesetzt. Unsere Suche nach Zärtlichkeit erzählt von Dumont, einem Telefonseelsorger, der sich nach einem bewegenden Anruf auf eine Reise begibt, die ihn bis nach Südfrankreich führt – und tief in sein Inneres. Die Atmosphäre ist still, nachdenklich und von feiner Melancholie durchzogen. Die Figuren wirken authentisch, besonders Dumont mit seiner inneren Zerrissenheit und seiner Sehnsucht nach Verbindung. Ehrenhauser schreibt über Nähe, Einsamkeit und Hoffnung – zurückhaltend, aber mit großer emotionaler Tiefe. Ein stiller, aber kraftvoller Roman über das, was uns verbindet: unsere Suche nach echter Zärtlichkeit und Menschlichkeit.

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Veröffentlicht am 28.04.2025

Wenn Du Deine Moralvorstellung in Frage stellen musst

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In diesem Buch von Martin Ehrenhauser erfahren wir die Geschichte von Dumont, einem Uhrmacher aus Brüssel, der nachts ehrenamtlicher Telefonseelsorger ist.

Der Klappentext hat mich sehr angesprochen und ...

In diesem Buch von Martin Ehrenhauser erfahren wir die Geschichte von Dumont, einem Uhrmacher aus Brüssel, der nachts ehrenamtlicher Telefonseelsorger ist.

Der Klappentext hat mich sehr angesprochen und ich war neugierig auf die Geschichte, auch weil selbst mal mit einer Tätigkeit in der Telefonseelsorge geliebäugelt hatte.

Der Schreibstil ist in schöner Sprache gehalten und die Geschichte entwickelt sich gemächlich.

Leider war die Entwicklung für mich dann doch etwas zu träge. Ich empfand es als quälend langsam erzählt und habe das Buch deshalb immer wieder zur Seite gelegt in der Hoffnung, dass es mich beim nächsten Ansatz dann doch packt.

Die Figuren waren interessant gestaltet, aber es gab für mich zuviele Ungereimheiten.

Es wird berichtet, dass das Uhrmachergeschäft von Dumont mehr schlecht als recht läuft, aber dann kann er es von einem auf den anderen Tag schliessen und auch noch über 5 Wochen geschlossen halten, weil er eine Reise nach Antibes unternimmt.

Da hat mir jeglicher Bezug zur Realität gefehlt, denn Fragen wie er sich das alles leisten kann und ob er sich damit seine Existenzgrundlage nicht vollkommen zerstört, blieben vollkommen unbeantwortet.

Die Figur der Florence blieb für mich die ganze eher diffus und mein Verhältnis zu ihr deshalb eher distanziert, was es zusätzlich erschwert hat in die Geschichte einzutauchen.

Ich hatte mir aufgrund des Klappentextes und auch der anderen begeisterten Meinungen anderes erwartet und bin vielleicht auch aus diesem Grund etwas enttäuscht von dem Buch, dass mich leider überhaupt nicht aholen konnte.

Aufgrund der wunderschönen Sprache und der bildhaften und ansprechenden Ortsbeschreibungen vergebe ich dennoch 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 17.04.2025

Etwas anders als gedacht

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Ich falle bei diesem Buch mal zu Anfang direkt mit der Tür ins Haus: Der Schreibstil hat mir wirklich gut gefallen. Ich mag, wie der Erzähler die Situation detailreich und genau beschreibt, das war für ...

Ich falle bei diesem Buch mal zu Anfang direkt mit der Tür ins Haus: Der Schreibstil hat mir wirklich gut gefallen. Ich mag, wie der Erzähler die Situation detailreich und genau beschreibt, das war für mich jetzt noch mal komplett was Neues im Vergleich zu anderen Büchern, die ich lese. Vor allem den Anfang des Buches, in welchem die Telefonseelsorge und der Abend des Anrufs und auch das Leben des Protagonisten ganze detailreich beschrieben wird, fand ich sehr schön. Zeigt eine Tiefe und eine von Anfang an große Verbundenheit mit dem Protagonisten ohne diesen zu persönlich und voreingenommen kennen zu lernen.

Jedoch wird schon nach dem ersten Teil des Buches das Thema der Telefonseelsorge nicht mehr wirklich behandelt. Eigentlich hatte ich erwartet, dass dies ein großen Teil der Handlung und der Gestaltung der Charaktere ausmachen wird, so wie es eben auch der Klappentext versprochen hat. Das fand ich persönlich sehr schade, da dies ein wichtiger Aspekt für mich war, zu diesem Buch zu greifen.

Insgesamt geht durch die Erzählform, die story, relativ leise und ruhig weiter. Auch, wenn insgesamt trotz der geringen Seitenzahl ein paar Längen aufgetreten sind, fand ich die Erzählform und die Handlung angenehm zu verfolgen. Dennoch finde ich es wie schon geschrieben sehr schade, dass der Klappentext so gar nicht zu der Erzählung passt. Dadurch, dass das Buch aber wundervoll geschrieben ist, möchte ich nicht deswegen allzu viel Bewertung abziehen.

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