Cover-Bild Ich und die Menschen

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9,95
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 21.08.2015
  • ISBN: 9783423216043
Matt Haig

Ich und die Menschen

Roman
Sophie Zeitz (Übersetzer)

Ein Roman »mit einem ganz großen Herzen« Daily Express

In einer regnerischen Freitagnacht wird Andrew Martin, Professor für Mathematik in Cambridge, aufgegriffen, als er nackt eine Autobahn entlangwandert. Professor Martin ist nicht mehr er selbst. Ein Wesen mit überlegener Intelligenz und von einem weit entfernten Stern hat von ihm Besitz ergriffen. Dieser neue Andrew ist nicht begeistert von seiner neuen Existenz. Er hat eine denkbar negative Meinung von den Menschen. Jeder weiß schließlich, dass sie zu Egoismus, übermäßigem Ehrgeiz und Gewalttätigkeit neigen. Doch andererseits: Kann eine Lebensform, die Dinge wie Weißwein und Erdnussbutter erfunden hat, wirklich grundschlecht und böse sein? Und was sind das für seltsame Gefühle, die ihn überkommen, wenn er Debussy hört oder Isobel, der Frau des Professors, in die Augen blickt?

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

Lustig und traurig - aber auch voller Liebe!

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Ich habe für dieses tolle Buch nur lobende Worte.
Selten habe ich schon bei den ersten Seiten eines Buches so herzlich lachen müssen, wie bei diesem.

Es war total witzig zu lesen, wie dem Nicht - Andrew ...

Ich habe für dieses tolle Buch nur lobende Worte.
Selten habe ich schon bei den ersten Seiten eines Buches so herzlich lachen müssen, wie bei diesem.

Es war total witzig zu lesen, wie dem Nicht - Andrew Martin in seiner Anfangszeit auf der Erde so einige "Hoppalas" passiert sind, aber auch seine Gedanken, die Menschen betreffend, waren zum Schmunzeln.
Wunderschön war es, mitzuverfolgen wie das Wesen in Andrew langsam gelernt hat, das Menschsein zu lieben, die guten Seiten der Erdenbewohner zu sehen und wie er Gefühle empfinden und auszudrücken versucht hat. - Deswegen habe ich all das Geschriebene geradezu verschlungen.

Und was mir in Ich und die Menschen über die Menschen, die Gesellschaft, den (technischen) Fortschritt, über das Leben an sich und vor allem über die Liebe bewusst geworden ist, ist Gold wert. - Allein deshalb lohnt sich das Lesen!

Ich kann und will das Eintauchen in diese fantasievolle und für's Leben lehrreiche Lektüre jedem uneingeschränkt empfehlen!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Amüsanter Blick auf die Menschheit

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„Das Leben der Menschen, begriff ich, verschlechterte sich zusehends, je älter man wurde. Man kam auf die Welt mit Babyhänden und Babyfüßchen und kannte nichts als unendliches Glück, und dann ließ das ...

„Das Leben der Menschen, begriff ich, verschlechterte sich zusehends, je älter man wurde. Man kam auf die Welt mit Babyhänden und Babyfüßchen und kannte nichts als unendliches Glück, und dann ließ das Glück allmählich nach, im gleichen Maß, in dem Hände und Füße wuchsen.“ (S. 146)
Ein namenloser Vonnadorianer wird zigtausend Lichtjahre zur Erde geschickt. Seine Mission: verhindern, dass der Mathematiker Andrew Martin seine neueste Entdeckung publik macht. Dabei geht man als Vonnadorianer schon mal über Leichen, schließlich sind Menschen egoistisch und primitiv und überhaupt. Der Extraterrestrische nimmt Andrews Gestalt an und merkt bald, dass das Leben auf der Erde doch irgendwie… lebenswert ist. Und die Menschen gar nicht sooo schlimm wie gedacht.
Matt Haig beschreibt in seinem Nachwort wie es zu dieser Buchidee kam, aus einer ausgewachsenen Panikattacke heraus nämlich. Ihm seien die Menschen damals ähnlich fremd gewesen wie wenn er von einem anderen Stern käme. Nach der Lektüre dieses Buches neigt man dazu ihm zuzustimmen, menschliches Verhalten ist schon manchmal wirklich komisch und absurd. Die Geschichte regt also auf jeden Fall schon mal zum Nachdenken an. Der Autor schlägt dabei aber einen amüsanten, leicht ironischen Ton an, der mir wahnsinnig gut gefallen hat, sodass die Story nie zu ernst wird. Trotzdem findet er auch immer wieder die Überleitung zu sehr weisen Betrachtungen und Zitaten. Leider nehmen die zwischenzeitlich Überhand, sodass ich mich mit Abreißkalendersprüchlein überhäuft sah. Doch das legt sich erfreulicherweise wieder, sodass man dem Autor diesen Ausrutscher schnell verzeiht. An sich entwickelt sich die Handlung etwas vorhersehbar, doch auch das tut der Lesefreude keinen Abbruch.
Fazit: Wer gerne mal einen schrägen Blick auf den menschlichen Alltag werfen möchte, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen.

Veröffentlicht am 05.05.2018

Ein guter Unterhaltungsroman

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"Ich und die Menschen" ist ein sehr kurzweiliger, humorvoller Roman, der einen guten Unterhaltungsfaktor hat. An manchen Stellen ist er mir zu nüchtern und sachlich geschrieben, und hält die Leser für ...

"Ich und die Menschen" ist ein sehr kurzweiliger, humorvoller Roman, der einen guten Unterhaltungsfaktor hat. An manchen Stellen ist er mir zu nüchtern und sachlich geschrieben, und hält die Leser für meinen Geschmack zu sehr auf Abstand, doch das Ende entschädigt alles. Es ist eine schöne Geschichte über uns als Menschen, darüber, wie vergänglich und sterblich das alles ist, aber das erst unser Leben ausmacht. Was wäre ein Moment, wenn wir unendlich viele davon hätten? Was wäre das Schöne an schönen Begebemheiten, wenn wir alles richtig und perfekt machen würden? Am Ende des Buches bin ich froh darüber, ein Mensch zu sein, und ich würde mit keinem Vampir, keinem Ewiglebenden und nicht mal einem Gott tauschen wollen.

Veröffentlicht am 30.04.2018

Ein Liebling!

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Ich habe für "Ich und die Menschen" zwei Anläufe gebraucht und es hat sich gelohnt. Beim ersten Mal bin ch nciht richtig in die Geschichte reingekommen, da die Story am Anfang schon etwas schwergängig ...

Ich habe für "Ich und die Menschen" zwei Anläufe gebraucht und es hat sich gelohnt. Beim ersten Mal bin ch nciht richtig in die Geschichte reingekommen, da die Story am Anfang schon etwas schwergängig ist. Man muss sich erstmal auf den Gedanken der "Invasion" einlassen.



Beim zweiten Mal habe ich die Geschichte lieben gelernt. Es ist wirklich ein tolles Buch über die Stärken und Schwächen der Menschen und des Mensch-Seins.



Der "neue Andrew" erlebt auf seiner Mission Höhen und Tiefen und führt einem grade am Anfang der Geschichte krass vor Augen, wie irrational und idiotisch wir uns manchmal verhalten. Genau dieses Verhalten treibt ihn aber mehr und mehr dazu sein vorheriges "Leben" und das Verhalten seiner eigenen Spezies anzuzweifeln.



Für mich ist es ein wunderbares Buch, das auf eine besondere Weise die Themen Familie, Liebe und Freundschaft behandelt. Eine absolute Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 21.04.2018

Neu und originell

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Warum sollte man dieses Buch lesen?
Das Buch ist etwas ganz anderes, etwas neues, das man so mit Sicherheit noch nicht gelesen hat. Es ist sehr humorvoll und hat mich oft zum Lachen gebracht, verweist ...

Warum sollte man dieses Buch lesen?
Das Buch ist etwas ganz anderes, etwas neues, das man so mit Sicherheit noch nicht gelesen hat. Es ist sehr humorvoll und hat mich oft zum Lachen gebracht, verweist dabei jedoch auf die "Fehler" von uns Menschen und regte mich an einigen Stellen zum Nachdenken an. Der Humor, in dem man praktisch selbst auf die Schippe genommen wird, hat dies jedoch sehr locker und leicht gemacht, wodurch sich das Buch sehe schnell hat lesen lassen. Der Schreibstil des Autors an sich ist einfach grandios und ich kann das Buch nur weiterempfehlen.