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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.07.2018

Das zweite Leben

La Vita Seconda
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Dieses Buch umfasst ein interessantes Konzept. Es handelt eigentlich von Wiedergeburt. Der Leser befindet sich im 17. Jahrhundert und zeitgleich im Jahr 2016, in dem Leya ein tragischer Autounfall ereilt.
Die ...

Dieses Buch umfasst ein interessantes Konzept. Es handelt eigentlich von Wiedergeburt. Der Leser befindet sich im 17. Jahrhundert und zeitgleich im Jahr 2016, in dem Leya ein tragischer Autounfall ereilt.
Die letzten 50 Seiten fand ich dann doch ziemlich spannend und aufschlussreich, aber alles davor war irgendwie müßig zu lesen und ergab oft wenig Sinn. Sicher war es von der Autorin so gewollt, dass alle Fragen zum Ende hin geklärt werden, aber dennoch hat das Buch mich nicht mitgerissen und ich wollte es lediglich zu Ende lesen.
In den jeweiligen Zeitalter gibt es ebenfalls verschiedene Themen und Personen, die thematisiert werden. Das wirkt anfangs sehr verwirrend, klärt sich aber nach und nach auf.
Das Buch hat sehr gute Bewertungen, deshalb würde ich euch nicht davon abraten, nur weil es mich persönlich nicht gefesselt hat.

Veröffentlicht am 21.06.2018

Die Märchensaga geht weiter..

Aschenputtel und die Erbsen-Phobie
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Ich weiß noch wie skeptisch ich war als ich Rotkäppchen und der Hipster-Wolf las und letztlich völlig begeistert war. Teil 1 endete bereits mit einem Cliffhanger, dieser ist beim 2. Teil noch krasser!
Ich ...

Ich weiß noch wie skeptisch ich war als ich Rotkäppchen und der Hipster-Wolf las und letztlich völlig begeistert war. Teil 1 endete bereits mit einem Cliffhanger, dieser ist beim 2. Teil noch krasser!
Ich liebe diese Reihe! Nina Mackay verwendet alt bekannte Märchen im neumodischen Stil. Der Humor ist immer an der richtigen Stelle. Ich kenne keine andere Buchreihe bei der ich so lachen musste. Oft schon las ich Geschichten, die "lustig" geschrieben worden sind, letztlich aber nicht wirklich witzig waren.
Bei der Hipster-Reihe ist das anders. Die Bücher sind lustig, spannend und an einigen Stellen sogar traurig. Red (Rotkäppchen) steht nach wie vor im Vordergrund der Handlung. Das ausgerechnet sie das ist, finde ich absolut passend! Immerhin ist sie die Einzige, die laut Märchen keine richtige Prinzessin ist bzw am Ende mit dem Prinzen zusammen kam. Die Charaktere gefallen mir alle so gut. Cinder hat sich super entwickelt in diesem Teil, ebenso wie Rapunzel. Diejenige, die hier kaum auftritt, ist Rose. Ich hoffe, wir erfahren in den nächsten Teilen mehr von ihr. Ich bin so gespannt auf die Fortsetzung. Die Bücher sind völlig zu empfehlen!

Veröffentlicht am 13.06.2018

Die Magie spielt verrückt

Bin hexen - Wünscht mir Glück
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Anfangs dachte ich, das Buch soll lustig rüberkommen. Das ist an einigen Stellen auch so, aber dennoch nicht permanent. Prim ist die Hauptfigur der Story. Sie ist eine Hexe, die keine sein will. Sie empfindet ...

Anfangs dachte ich, das Buch soll lustig rüberkommen. Das ist an einigen Stellen auch so, aber dennoch nicht permanent. Prim ist die Hauptfigur der Story. Sie ist eine Hexe, die keine sein will. Sie empfindet ihre Gabe als Belastung und verliebt sich ausgerechnet in einen Hexenjäger, der die Hexe finden will, die ihn als Kind verflucht hat.
Die Handlung zwischen den beiden gefiel mir richtig gut. Zum Schluss hin ist allerdings nichts Spektakuläres mehr passiert. Hier fand ich es auch an einigen Stellen nicht lustig, sondern albern.
Andere Charaktere gehen in dem Buch auch ein bisschen unter. Die zentralen Figuren sind Prim, Liam und Tom und Liam gefiel mir von allen am besten.
Ich denke, das Buch wird junge Leser begeistern.

Veröffentlicht am 31.05.2018

Die vier Welten

Turion
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Turion ist ein unglaublich gutes Buch.
Ich habe mir vorher Bewertungen durchgelesen und kann die teilweise negativen nicht nachvollziehen, aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.
Ich konnte ...

Turion ist ein unglaublich gutes Buch.
Ich habe mir vorher Bewertungen durchgelesen und kann die teilweise negativen nicht nachvollziehen, aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.
Ich konnte es nicht aus der Hand legen. Die Geschichte hat mich völlig gefesselt.
Es geht hier um ein Mädchen namens Elaina, die in jungen Jahren schwere Schicksalsschläge erleiden musste. Bis zu dem Moment in dem sie Clemens begegnet, gleicht eigentlich jeder Tag dem anderen. Als sie sich näher kennenlernen, stellt Elaina fest, dass die Welt nicht die ist, für die sie sie immer gehalten hat. In dem Buch wird dem Leser eine andere Weltanschauung dargelegt und ich finde, dass diese Idee sehr gut umgesetzt wurde. Hier geht es um Romantasy und Science-Fiction.
Oft finde ich Nebencharaktere interessanter als die eigentliche Hauptperson aber ich bewundere Elaina. Sie ist mutig, furchtlos und würde alles für ihre Liebe tun. Ich finde sie nicht naiv, sie steht zu dem was sie denkt und fühlt. Zum Ende hin hätte sie Clemens vielleicht mehr die Stirn bieten bzw. sich behaupten müssen, aber sie begründet ihr Verhalten und ihre Entscheidungen immer. Anfangs wird ihre Freundin Romy erwähnt, die nachher gar nicht mehr auftaucht. Das fand ich etwas komisch. Das ist aber auch das einzige, was ich "negativ" anmerken würde. Das Ende des Buches deutet auf eine Fortsetzung hin, die die sicherlich die Weltgeschichte weiter thematisiert. Sollte es einen nächsten Teil geben, muss ich ihn unbedingt lesen!
Der Schreibstil ist wirklich angenehm und ich fand es an keiner Stelle langweilig. Ich denke, wer Ewiglich mochte, könnte auch von Turion begeistert werden!
Ich möchte noch erwähnen, wie schön ich das Cover finde. Es passt absolut zum Inhalt!

Veröffentlicht am 23.05.2018

The last letter from you

Ein letzter Brief von dir
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Orla leidet schrecklich an dem Verlust ihres Freundes Sim, sodass sie sich nach London in seine Wohnung begibt um seinen Lebensstil und seine Liebe zu der Stadt nachvollziehen zu können. Sie entscheidet ...

Orla leidet schrecklich an dem Verlust ihres Freundes Sim, sodass sie sich nach London in seine Wohnung begibt um seinen Lebensstil und seine Liebe zu der Stadt nachvollziehen zu können. Sie entscheidet sich für ein Leben dort und unterrichtet dort als Lehrerin. Während sie Sim entsetzlich vermisst, muss sie nach und nach feststellen, dass die Beziehung ihr mehr bedeutete als ihm.

Das Buch an sich klang viel versprechend, doch diese Vorstellung ist trügerisch. Beim Lesen stellt man fest, dass viele Worte mit wenig Inhalt geschrieben wurden. Es passiert nichts Spektakuläres, nichts Unerwartetes. Ich musste mich zwingen, es zu Ende zu lesen.