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Veröffentlicht am 12.11.2025

Toller literarischer Adventskalender

Meet Me Under the Mistletoe
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Bei diesem wunderschönen Werk aus dem Hause Knaur Romance möchte man am liebsten rufen: "Christmas came early!", denn diese stimmungsvolle Kurzgeschichtensammlung ist ein wahres Geschenk.

Zunächst muss ...

Bei diesem wunderschönen Werk aus dem Hause Knaur Romance möchte man am liebsten rufen: "Christmas came early!", denn diese stimmungsvolle Kurzgeschichtensammlung ist ein wahres Geschenk.

Zunächst muss ich die traumhafte Gestaltung loben! Ja, ich weiß, natürlich geht es uns allen vorrangig um den Inhalt eines Werkes, und das ist auch absolut richtig so, dennoch verdient in meinen Augen auch das Team, dem wir das Design eines solchen Buches verdanken, mal eine Erwähnung - und zwar nicht nur als Randnote oder kurz vor Schluss. Denn hier zeigt sich: Egal ob man zur Kategorie Cover-Käufer:in oder nicht zählt: an dieser bezaubernden Aufmachung, diesem herrlich weihnachtlichen Farbschnitt kommt man nicht vorbei. Ein absoluter Eyecatcher - daher volle Punktzahl rein für die Gestaltung, hier wurde alles richtig gemacht!

Was mir - neben den atmosphärischen Winter-Vibes - besonders gut gefallen hat: Viele der Autorinnen kannte ich bisher rein namentlich und hatte nun endlich mal die Gelegenheit, mir ein Bild von ihrem Schreibstil zu machen.

Alle Geschichten strotzen nur so vor winterlicher Romantik, wobei die Mischung der Genres ein besonderes Highlight für mich darstellte - denn neben modernen Love Stories sind auch einige Geschichten mit Fantasyelementen in der Sammlung enthalten. Natürlich spricht mich manche Erzählung in puncto Setting oder Figuren mehr an als die andere - bei einigen hätte ich am liebsten direkt weiterlesen wollen -, aber genau das trägt wiederum zum Abwechslungsreichtum bei.

PS: Die im Innencover präsentierten 25 Date-Ideen für die Adventszeit und Silvester finde ich eine ungemein kreative Idee!

𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
Egal ob kuschelig oder spicy, modern oder magisch, hier ist für jeden Lesegeschmack etwas dabei. Ein wunderschöner literarischer Adventskalender, der sich hervorragend als Geschenk für alle Bücherwürmer mit einem Faible für Romance-Reads eignet.

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Veröffentlicht am 11.11.2025

Einer meiner liebsten Andrea-Schnidt-Romane

Ungezügelt
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Mit dem mittlerweile 13. Band ihrer Andrea-Schnidt-Reihe hat Susanne Fröhlich sich mal wieder selbst übertroffen! Was habe ich gelacht! (Wirklich, seit Langem habe ich beim Lesen endlich mal wieder laut ...

Mit dem mittlerweile 13. Band ihrer Andrea-Schnidt-Reihe hat Susanne Fröhlich sich mal wieder selbst übertroffen! Was habe ich gelacht! (Wirklich, seit Langem habe ich beim Lesen endlich mal wieder laut auflachen dürfen und hatte fast durchgehend ein Schmunzeln im Gesicht.)



Natürlich, gekonnt es gekonnt - der herrlich angenehme Schreibstil der Bestsellerautorin begeistert mich seit jeher, er strotzt vor Lebensnähe, Authentizität und wunderbarem Humor, der nie aufgesetzt wirkt. Daher war mir schon vorab klar, dass mich auch ihr neuestes Werk nicht enttäuschen würde.



Obwohl ich doch einige Jahre jünger als die sympathische Andrea bin - die ich (samt ihrem goldigen Ex-Schwiegervater Rudi!!) am liebsten sofort adoptieren würde -, kann ich so viele ihrer Gedankengänge vollkommen nachvollziehen … und ich bin mir sicher, dass es noch vielen, vielen anderen Leser:innen so geht.



Dieser traumhaft unterhaltsame Read war genau das, was mein Herz gerade gebraucht hat. Ich glaube ja prinzipiell ganz fest daran, dass manche Bücher uns auf magische Weise zum richtigen Zeitpunkt im Leben finden. Sooooo viele Passagen fand ich einfach umwerfend amüsant geschrieben! Freut euch auf



❏ Andreas geheimes (spicy) Schreibprojekt - und Rudis erste Reaktion darauf … ich hab mich gekringelt vor Lachen!,



❏ köstliche Szenen an der Raststätte (mit LKW-Fahrer Harry … und der Polizei) sowie im bayerischen Schwimmbad (Stichwort: pinkfarbener Badeanzug),



❏ Rudis Longevity-Mission,



❏ einen (so realistisch geschilderten) Oma-'Konkurrenzkampf' um die mit recht speziellen Namen 'gesegneten' Enkelkinder (- "Halvar" + das angeblich hochbegabte Schreibaby namens "Kolbeinn", ernsthaft! -),



❏ die Episode um den Bankmitarbeiter Herrn Rübe - aus Gründen der Spoilervermeidung muss ich mich zusammenreißen, nur so viel: Ich hab's geliebt!,



… und, und, und!



Dieser Feel-Good-Roman macht einfach glücklich - im wahrsten Sinne des Autorinnennamens: fröhlich. Aber auch ernste Themen (Beziehungskrise bei der besten Freundin, Demenzerkrankung der Mutter, angespanntes Verhältnis zur Besserwisserschwester Birgit, etc.) kommen nicht zu kurz, jedoch ohne je die beschwingte Leichtigkeit der Lektüre zu gefährden.


Kleiner Insider zum Abschluss: Ein Eichhörnchen auf dem Cover hätte auch gut gepasst, hihi.


𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:

Eine ganz klare, rundum selige Leseempfehlung meinerseits und ab sofort einer meiner liebsten Schnidt-Romane.

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Veröffentlicht am 10.11.2025

Nicht ideal für kleine Kinder

Ich hab dich ganz genauso lieb
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Ich liebe das Schauspieltalent von Keira Knightley und sehe mir immer wieder gerne Filme an, in denen sie eine Hauptrolle spielt, insbesondere historische Verfilmungen. Dass sie jedoch auch über zeichnerisches ...

Ich liebe das Schauspieltalent von Keira Knightley und sehe mir immer wieder gerne Filme an, in denen sie eine Hauptrolle spielt, insbesondere historische Verfilmungen. Dass sie jedoch auch über zeichnerisches und schriftstellerisches Talent verfügt, war eine enorme Überraschung! Ich freute mich riesig, als ich dieses wunderschöne, vom Cover her verspielt anmutende Kinderbuch, das sich aufgrund seiner edlen Aufmachung auch hervorragend als Geschenkbuch eignet, entdeckte!


Erzählt wird (in Versen) aus der Perspektive von der älteren (namenlosen) Tochter der Familie, die seit Kurzem eine kleine Schwester namens Lily hat und damit hadert, nun nicht mehr die einzige Empfängerin von Mamas Aufmerksamkeit zu sein. Insbesondere die Szene, als sie abends allein im Nebenzimmer liegt und hört, wie Mama dem Baby ein Schlaflied vorsingt - ihr jedoch nicht mehr -, brach mir schon ein wenig das Herz.


Einige der Zeichnungen fand ich ganz süß, andere eher befremdlich (aus Sicht eines Kindes), da sie doch einen sehr künstlerischen, teils dunklen Touch haben. Hinzu kommt die Tatsache, dass ich zwar das Thema unheimlich wichtig finde, die Altersempfehlung (4 Jahre) jedoch weitaus höher ansetzen würde. Warum? - Das Werk enthält für meinen Geschmack mitunter beängstigende Szenen (Vögel entführen das Baby, es gibt riesengroße Katzen, die Tochter ist allein auf dem Meer, weint um Hilfe, etc.) - vielleicht liegt es daran, dass ich generell kein Fan von klassischen Märchen, Fabeln & Co. bin (- selbst "Alice im Wunderland" empfinde ich als zu düster -), aber für kleine Kinder ist diese Handlung bestenfalls zu komplex, schlimmstenfalls furchteinflößend.


Wohlgemerkt: Aus Kindersicht. Für die Kleinen bevorzuge ich bewusst betont niedliche Illustrationen und kürzere Handlungen. Als Erwachsene hingegen kann ich Keiras Zeichnungen durchaus etwas abgewinnen, da fällt es eben unter Geschmacksache.



𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:

Ein Buch mit wundervoller Intention, das sich inhaltlich - wenn, dann - eher für ältere Kinder eignet, Fans der Schauspielerin aber gewiss immer eine Freude bereiten wird.

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Veröffentlicht am 10.11.2025

Setting-Liebe!

This could be forever
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Ich rolle mal wieder eine Reihe von hinten auf und starte direkt mit dem Finale - alle Bände der Trilogie standen ohnehin auf meiner Wunschliste, aber nun - nach der Lektüre von "This Could Be Forever" ...

Ich rolle mal wieder eine Reihe von hinten auf und starte direkt mit dem Finale - alle Bände der Trilogie standen ohnehin auf meiner Wunschliste, aber nun - nach der Lektüre von "This Could Be Forever" - möchte ich erst recht auch bald die beiden Vorgänger lesen, da ich speziell Vince und seine Schwester Laurie total gern mochte.

Was mir an dieser Second-Chance-Romance besonders gut gefallen hat?

❏ Stichwort: Setting-Liebe! Lilly Lucas entführt uns auf die hawaiianischen Inseln und ich fand es großartig, wie sie Hawaiis Schönheit zeigt, ohne sie zu romantisieren - sie greift die Schattenseiten der Inseln ebenso sensibel auf wie andere ernste Themen des Romans (z. B. Verlust und den Umgang mit Trauer).

❏ Auch das ganze Drumherum rund um die Filmproduktion hat mich begeistert - bei diesem Themengebiet Film-/TV-Produktion bin ich immer direkt am Start, ich lieb's!

❏ Sympathische Haupt- und Nebenfiguren = für mich das A und O eines Werkes. Was mich besonders berührt hat, war Chips über Jahre andauernde Hoffnung - ich sage nur: Schaukel, Klimaanlage … zum Dahinschmelzen!

❏ Wie immer glänzt Lilly Lucas mit einem angenehmen, wunderbar natürlichen Erzählton, voller realistischer Dialoge und Gefühl. Da gibt’s nicht viel zu sagen - gekonnt ist eben gekonnt … und sie KANN es definitiv.

❏ Natürlich muss ich noch das wunderschöne Buchdesign erwähnen - vom Farbschnitt über die Zeichnung im Innencover bis hin zum Charakter-Aufsteller, alles passt perfekt zusammen.

Was das Gesamtfeeling betrifft, empfand ich den Read als nicht ganz so cozy wie die Green-Valley-Reihe, dafür war dieser Reihenabschluss auf eine andere, seine ganz eigene Weise schön.

Beim Lesen der Danksagung der Autorin musste ich schmunzeln, denn auch ich halte alle Finger gedrückt, dass mein kleiner Spatz sich nicht dafür entscheidet, Extremsportler zu werden.

𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
Eine sanfte Second-Chance-Romance über Neuanfänge, Verlust und Heimat. Ein kleines bisschen Spice, relativ wenig Drama. Klare Empfehlung für alle NA-Fans.

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Veröffentlicht am 09.11.2025

Schöne Winter-Romance

You Make Me Feel Like Christmas
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Man nehme eine gemütliche Kleinstadt in malerischem Setting (- Bonus: in einem meiner Sehnsuchtsländer = Schottland), durch und durch sympathische Figuren, eine Prise Weihnachtsatmosphäre und tadaaaa: ...

Man nehme eine gemütliche Kleinstadt in malerischem Setting (- Bonus: in einem meiner Sehnsuchtsländer = Schottland), durch und durch sympathische Figuren, eine Prise Weihnachtsatmosphäre und tadaaaa: Fertig ist der Feel-Good-Read, der mein Bücherwurm-Herz glücklich macht. Dank Emma Bishop durfte ich einmal mehr in eine dieser zauberhaften Geschichten eintauchen, die mich sanft entschleunigen und mir ein Gefühl von Ankommen geben. Genau das, was ich aktuell brauche!

Die Autorin entführt uns nach Fairlie, ein entzückendes kleines Dorf, das sofort Geborgenheit ausstrahlt. Annie hat sich hier als Bibliothekarin ein neues Leben aufgebaut; der Kontakt zu ihren vermögenden und auf den Erhalt des Familienkonzerns erpichten Eltern ist abgebrochen, da Annie in ebendiesem Unternehmen nicht weiterarbeiten wollte. Ach ja, und ihr Ex hat sie betrogen - was Annies Eltern nicht sonderlich tragisch fanden. (Für mich unbegreiflich - absolut richtige Entscheidung, all dem den Rücken zuzukehren.) Als ihre gute Freundin und quasi Ersatz-Mama Sybil, die sie voller Güte unter ihre Fittiche genommen hatte, plötzlich zusammenbricht, setzt Annie alles daran, Sybils schwer erfolgreichen, berühmten Sohn Marc zu finden, der seit Jahren nicht auf Sybils sehnsüchtige Kontaktversuche reagiert. Sie ahnt nicht, dass Marcs Motive durchaus nachvollziehbar sind … Aber kennt er wirklich die Wahrheit über seine Mutter?

Ich mochte die Erzählweise aus beiden Perspektiven sehr, zumal ich sowohl Annies als auch Marcs Gedanken verstehen konnte. Speziell Annies Angst davor, erneut das Herz gebrochen zu bekommen und ihr Wunsch, endlich Wurzeln zu schlagen, haben mich berührt. Ihr realistisches Denken in Bezug auf Marc gefiel mir total, genauso würde ich auch ticken.

Marc - glücklich mit seinem Single-Status und seiner Wahlheimat London - wirkt aus vielerlei Gründen zunächst nicht wie jemand, der eine tiefergehende Bindung zu Annie aufbauen könnte:

"Dauerhafte monogame Beziehungen funktionierten doch in den meisten Fällen nicht. Das war ein Auslaufmodell, das sicherlich im Laufe der nächsten Jahrzehnte immer weniger Anhänger finden würde. Irgendwann würden die Menschen erkennen, dass man auch gut alleine leben und glücklich sein konnte. Es ersparte einem den Herzschmerz einer Trennung […]."

Aber Annies umwerfende, charmante Art bleibt nicht die einzige Überraschung für ihn … insbesondere was seinen Mutter-Sohn-Konflikt betrifft (der mich als Mama besonders mitgenommen hat - Sybil tat mir unendlich leid, Marc natürlich auch), habe ich enorm mitgefiebert und gehofft … und war ehrlich gerührt, als es zur Aussprache kam. Ich muss sagen, dieses Element catchte mich sogar mehr als der romantische Aspekt der Story.

Was mir weiterhin super gefallen hat:

❏ Die Covergestaltung ist ein Traum für jeden Winter-Fan.

❏ Wer Small-Town-Vibes liebt, wird begeistert sein von Fairlie, gerade zur Weihnachtszeit stelle ich es mir dort himmlisch vor - "vom Weihnachtsmarkt über das Weihnachtssingen der Elfen bis hin zum Adventsbasar für den guten Zweck", da wäre ich überall mit von der Partie! Um es in Annies Worten auszudrücken: "»Ich denke, nicht jeder würde hier in Fairlie glücklich werden. Es ist eben ein Dorf. Und viel Abwechslung gibt es hier nicht. Aber dafür sind die zwischenmenschlichen Beziehungen intensiver. Freundschaften werden gelebt und gepflegt. Und ich mag es, von fast jedem, dem ich begegne, die Lebensgeschichte zu kennen. Es ist beinah so, als wären wir hier eine große Familie, in der sich jeder um jeden kümmert.«"

❏ Ein ganz besonderes Highlight sind die Zitate zu Beginn jedes Kapitels, die perfekt zu dieser Bücherliebhaberin-Geschichte passen, unter anderem von Cicero oder Nietzsche.

(Und ja, ich konnte nicht widerstehen und musste natürlich Gwen Stefanis Song "You Make It Feel Like Christmas" anhören.)

Einzig gegen Ende hätte ich mir noch etwas mehr Tiefe im emotionalen Höhepunkt gewünscht, dennoch bleibt dieses Buch ein echter Wohlfühlroman, der mich wunderbar unterhalten und mit einem Lächeln zurückgelassen hat.

𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
Eine liebevoll geschriebene, stimmungsvolle Weihnachtsromance über das gemeinschaftliche Miteinander, die Kraft der Vergebung und die Schönheit neuer Anfänge. Klare Empfehlung!

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