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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.11.2021

Über Kunst kann man streiten

Zorn – Opferlamm
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Bei dem Titel Opferlamm von Stephan Ludwig handelt es sich um den mittlerweile elften Band aus der Zorn Reihe. Das Cover hat einen Wiedererkennungswert, es ähnelt den Vorgängern, mit dem verbrannten O ...

Bei dem Titel Opferlamm von Stephan Ludwig handelt es sich um den mittlerweile elften Band aus der Zorn Reihe. Das Cover hat einen Wiedererkennungswert, es ähnelt den Vorgängern, mit dem verbrannten O in der Mitte. Die teilweise sehr kurzen Kapitel lassen sich schnell und flüssig lesen. Trotz grausamer Morde ist die Ermittlungsarbeit zweitrangig. Im Vordergrund steht der Wortwitz und die Ränkeleien zwischen Zorn und Schröder. Diese Szenen sorgen für Auflockerung und bringen zum Lachen. Alle Protagonisten haben sich weiter entwickelt, es macht Freude ihnen dabei zu folgen. Der Anfang beginnt schon sehr spannend. Ein nackter Mann mit einem Kreuz auf dem Rücken läuft durch die Straßen. Stunden später findet man ihn gekreuzigt. Aber es bleibt nicht bei diesem Mord. Das Ganze endet ein einem spannenden Finale. Auch dieser Band hat nichts von seiner Spannung und seinem Wortwitz verloren. Die Mischung aus Spannung und Humor macht das Buch so lesenswert. Ich nehme das Ganze nicht so ernst, Hauptsache ich wurde gut unterhalten.

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Veröffentlicht am 11.11.2021

Gut gegen Böse

Meeressarg (Ein Fabian-Risk-Krimi 6)
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Titel, Cover, Autor und Klappentext sprachen mich sofort an. Dieser mittlerweile sechste Band knüpft an seine Vorgänger an. Man kann ihn zwar unabhängig davon lesen, aber ohne Vorwissen fehlt dann doch ...

Titel, Cover, Autor und Klappentext sprachen mich sofort an. Dieser mittlerweile sechste Band knüpft an seine Vorgänger an. Man kann ihn zwar unabhängig davon lesen, aber ohne Vorwissen fehlt dann doch einiges. Von den Protagonisten hat Fabian Risk (Kommissar der schwedischen Mordkommission) diesmal nur eine kleine Rolle.
Die Geschichte beginnt mit dem Fund eines Autos im Kopenhagener Hafenbecken. Darin die Leiche des Chef vom Polizeilichem Nachrichtendienstes und einer unbekannten jungen Frau. Kim Sleizner der Polizeichef von Kopenhagen, der in zwielichtige Geschäfte verwickelt ist und über Leichen geht, überträgt seinem Mitarbeiter Jan Hesk die Mordermittlung. Diesen hat er allerdings ziemlich unterschätzt. Unterdessen ist die ehemalige Kollegin Dunja Hougard untergetaucht und ermittelt verdeckt gegen Sleizner. Endlich will sie Beweise finden über seine kriminellen Machenschaften. Unterdessen ist Fabian Risk in seiner Trauer gefangen. Sein Sohn hat sich in der U-Haft erhängt. Fabian kann nicht an Selbstmord glauben.
Das Buch hat unterschiedliche Handlungsstränge. Die Story ist spannend und emotional und flüssig zu lesen. Die Handlung ist sehr temporeich, die Protagonisten wurden glaubwürdig dargestellt.
Siegt am Ende das Gute? Lest selbst, ich kann das Buch nur empfehlen.

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Veröffentlicht am 20.10.2021

Der Racheengel

Tiefschwarze Schuld
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Schon das Cover und die Leseprobe machten mich neugierig auf das Buch. Es ist ein toller Auftankt für eine neue Reihe und hat mich super unterhalten. Rätselhafte Selbstmorde, ein Kinderhändler Ring, Experimente ...

Schon das Cover und die Leseprobe machten mich neugierig auf das Buch. Es ist ein toller Auftankt für eine neue Reihe und hat mich super unterhalten. Rätselhafte Selbstmorde, ein Kinderhändler Ring, Experimente mit einem neuen Medikament, Misshandlung in einem Pflegeheim, Entführung eines Kindes und ein Rachefeldzug. Hier kommt ganz schön was zusammen. Am Beginn hatte ich so meine Schwierigkeiten, ständig wechselnde Handlung, verschiedene Zeitebenen, viele verschiedene Personen. Zum Glück wurde es bald besser und langsam liefen die Erzählstränge zusammen. Es gab nicht nur fiese sondern auch nette Charaktere. Die Protagonistin Corinna Dupont hätte ich mir noch mehr in den Vordergrund gewünscht. Wer sich nicht vor vielen Toten und grausamen Szenen fürchtet, sollte diesen Thriller auf jeden Fall lesen.

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Veröffentlicht am 14.10.2021

Die goldenen 20er

Berlin Friedrichstraße: Novembersturm
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Der 500 Seiten dicke, historische Roman, der in den 20er Jahren in Berlin spielt, hat mir gut gefallen.
Das Cover sticht ins Auge, mit dem Frauenkopf und dem alten Bahnhof Friedrichstraße. Der Stadtplan ...

Der 500 Seiten dicke, historische Roman, der in den 20er Jahren in Berlin spielt, hat mir gut gefallen.
Das Cover sticht ins Auge, mit dem Frauenkopf und dem alten Bahnhof Friedrichstraße. Der Stadtplan Ausschnitt auf der Klappe half mir sehr, mich an den verschiedenen Orten zurecht zu finden.
In der Schulzeit lernen sie sich kennen. Die Geschwister Ilse und Johannes aus reichem Hause, Luise, Robert und Ella aus dem Hinterhaus, die nie richtig dazu gehörte. Robert kommt traumatisiert aus dem ersten Weltkrieg, während Johannes eine Behinderung davonträgt und sich deshalb jahrelang versteckt, bis er durch Zufall Luise über den Weg läuft. Diese hat allerdings in der Zwischenzeit Robert geheiratet, obwohl sie Johann nie vergessen konnte.
Die Autorin lässt wunderbar historische und politische Geschehnisse, und in der damaligen Zeit bekannte und berühmte Persönlichkeiten in ihre Geschichte einfließen. Wichtige Themen spielen eine große Rolle, wie Trauma und Versehrtheit der Kriegsheimkehrer, Standesunterschiede, Homosexualität, Judentum und Emanzipation der Frauen.
Dank der Protagonistin Ilse, die das Abenteuer liebt, wird der Leser mitgenommen in verrufene Kneipen, Revue und Theater, und lernt hierbei Menschen kennen, deren Namen man auch heute noch kennt.
Die Hauptfiguren außer Robert sind mir während des Lesens richtig ans Herz gewachsen. Vor allem die drei Frauen, die sich schon damals durchzusetzen wussten. Luise in einer Ehe gefangen, in der sie nicht glücklich ist, die lesbische Ilse, die schon in jungen Jahren ihren Weg geht. Und die arme Ella, die sich als alleinerziehende Mutter durchschlagen muss. Die einen Mann liebt, dessen Herz einer Anderen gehört.
Das Buch ist flüssig geschrieben und war deshalb sehr gut zu lesen. Den 2.Band aus der Reihe möchte ich mir auf keinen Fall entgehen lassen.

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Veröffentlicht am 02.10.2021

Die Geschichte von Miri

Die Schwestern vom Ku'damm: Ein neuer Morgen
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Der mittlerweile 4.Band über die Thalheim Schwestern hat mir sehr gut gefallen. Flüssig und schnell zu lesen mochte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Das Cover passt wunderbar zum Inhalt und damit ...

Der mittlerweile 4.Band über die Thalheim Schwestern hat mir sehr gut gefallen. Flüssig und schnell zu lesen mochte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Das Cover passt wunderbar zum Inhalt und damit zu den 60er Jahren, ähnelt außerdem den Vorgänger Bänden. In diesem Band spielt die Schneiderin und Chefdesignerin des Kaufhauses Miriam die Hauptrolle. Lange Zeit wusste sie nicht, das Friedrich Tahlheim ihr Vater ist. Ihre Adoptivtochter Jenny, mittlerweile ein aufmüpfiger Teenager. Dann bekommt sie mit über 40 Jahren noch eine eigene Tochter. Das Modehaus wird modernisiert und ganz dem Look der 60er Jahre angepasst. Alle 4 Schwestern haben ihr Glück gefunden. Parallel dazu werden die Erlebnisse von Miri während der Judenverfolgung und der Kriegszeit erzählt. Hierbei gingen mir einige Passagen sehr zu Herzen. Zum Glück gab es damals auch gute Deutsche. Das Buch war für mich eine Reise in die Vergangenheit . Es flossen so viele Dinge aus den 60er Jahren mit ein, an die ich mich dann sofort erinnern konnte.

Für diesen Roman spreche ich eine klare Leseempfehlung aus.

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