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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.01.2021

Hat mir wundervolle Lesestunden beschert

Love to share – Liebe ist die halbe Miete
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Auf dieses Buch war ich gespannt, denn es gibt ja zum Großteil positive Rückmeldungen. Tiffy ist ein ganz besonderer Charakter und mir echt schnell ans Herz gewachsen, gerade weil sie auch ein wenig anders ...

Auf dieses Buch war ich gespannt, denn es gibt ja zum Großteil positive Rückmeldungen. Tiffy ist ein ganz besonderer Charakter und mir echt schnell ans Herz gewachsen, gerade weil sie auch ein wenig anders ist und nicht so ganz in die Welt passt, vor allem ihr sehr spezieller Kleidungsstil. Und auch Leon hat etwas besonderes an sich, ist eher der stille Typ, der seine Familie vorbehaltlos und immer für sie da ist und auch in seine Arbeit viel Herzblut steckt. Die Idee mit der WG, in der man sich nie trifft, hat mich gleich zum Schmunzeln gebracht und auch wenn man natürlich von Anfang an ahnt, wohin das führt, hat es mir großen Spaß gemacht es zu verfolgen. Die Annäherung der beiden, ihre Zettelchen, die sie überall hinterlassen und dazu noch das Privatleben, bei dem jeder ein Päckchen zu tragen hat. Dabei war das aber nicht übertrieben und die Autorin hat es einfach gut integriert, so dass nichts zu extrem gewirkt hat. Dabei differenziert sie die beiden Charaktere durch einen Sichtwechsel mit verschiedenen Stilen, Leon erzählt kurz und knackig, Tiffy ausschweifend, eben passend zu ihren Persönlichkeiten.

Ich habe mich super unterhalten gefühlt und kann das Buch jedem empfehlen, der ein paar kurzweilige Lesestunden haben möchte. Überraschungen gibt es eher wenige, dennoch überzeugt das Buch mit vielen einzigartigen Momenten.

Veröffentlicht am 18.01.2021

Tolle Wirrungen und Wendungen

Two can keep a secret
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Die Autorin Karen M. McManus ist mir bekannt, ich kenne schon „One of us is lying“ von ihr. Umso gespannt war ich auf ein weiteres Werk. Ihr Stil war mir gleich wieder geläufig und ich war aber der ersten ...

Die Autorin Karen M. McManus ist mir bekannt, ich kenne schon „One of us is lying“ von ihr. Umso gespannt war ich auf ein weiteres Werk. Ihr Stil war mir gleich wieder geläufig und ich war aber der ersten Seite gefangen. Das Buch ist in zwei Sichten unterteilt, einmal erzählt Ellery, die mit ihrem Zwillingsbruder nach Echo Ridge ziehen muss, wo vor vielen Jahren ihre Tante verschwand und dann noch Malcom, der kleine Bruder des Hauptverdächtigen des Mordes an der Homecoming Queen vor fünf Jahren. Beide haben Bezug zu den Gräueltaten des Ortes und dann verschwindet wieder ein Mädchen. Der Sichtwechsel ist super unterteilt mit Namensangabe, so wusste man immer, wessen Sicht man gerade liest. Die Konstellationen im Buch haben mir gefallen und ich hätte gerne noch mehr von den Zwillingen erfahren. So lernt man nur kurz die Mutter Sadie kennen, die nie das Verschwinden ihrer Zwillingsschwester Sarah überwunden hat. Ich hatte so viele Fragen und die Zusammenhänge kristallisieren sich erst im Laufe der Geschichte heraus. Es kommen immer wieder neue Dinge ans Licht, man verdächtigt den ein oder anderen, doch letztendlich gibt es ein überzeugendes Gesamtbild und mich hat das Buch überzeugt können, trotz kleiner langatmiger Szenen.

Auch dieses Buch kann ich empfehlen und ich freue mich auf das nächste Werk der Autorin. Sie schreibt fesselnd und die Wirrungen und Wendungen sind meist unvorhersehbar.

Veröffentlicht am 18.01.2021

Für mich nichts besonderes

Das Wunder von R.
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Dieses Buch wurde mir empfohlen und ich habe es mir von einer Freundin geliehen. Ich bin ohne Erwartungen herangegangen und habe mich auf eine zauberhafte Weihnachtsgeschichte gefreut. Leider konnte mich ...

Dieses Buch wurde mir empfohlen und ich habe es mir von einer Freundin geliehen. Ich bin ohne Erwartungen herangegangen und habe mich auf eine zauberhafte Weihnachtsgeschichte gefreut. Leider konnte mich das Buch nicht wirklich überzeugen.
Das Thema, das angesprochen wird, dass auch Kinder mit zwei Müttern (oder Vätern) normal sind, finde ich sehr wichtig, doch mir war es zu kalt und mir hat hier einfach etwas gefehlt, um es den Kindern richtig zu vermitteln. Die Geschichte selbst überzeugt mit den vielen wunderschönen Illustrationen, die viele Szenen untermalen. Die Sprache war für mich an vielen Stellen sagen wir mal plump und nicht richtig ausformuliert. Sie hat mir einfach nicht gefallen und das überträgt sich natürlich auch auf die Geschichte an sich. So kommt kein richtiger Fluss in die Geschichte, es wirkt wie eine Aneinanderreihung von Ereignissen und nicht wie eine Erzählung. Dabei hat die Geschichte Potenzial, man hätte sie nur umfangreicher gestalten müssen.

Wunderschöne Zeichnungen, nur die Geschichte selbst hat mich nicht überzeugt. Schade.

Veröffentlicht am 18.01.2021

Anders als erwartet, dennoch lesenswert

Die Gabel, die Hexe und der Wurm. Geschichten aus Alagaësia. Band 1: Eragon
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Nachdem ich Eragon geliebt habe, habe ich mich natürlich auf diesen Band voll mit Kurzgeschichten sehr gefreut. Band eins der Reihe habe ich mehrfach gelesen und gehört und kann das auch immer wieder tun. ...

Nachdem ich Eragon geliebt habe, habe ich mich natürlich auf diesen Band voll mit Kurzgeschichten sehr gefreut. Band eins der Reihe habe ich mehrfach gelesen und gehört und kann das auch immer wieder tun. Das Buch ist in drei Teile unterteilt, die Gabel, die Hexe und der Wurm, wie man dem Titel entnehmen kann. Wenn man es gelesen hat, erklären sich auch diese Titel. Diese Sammlung ist ein toller Wiedereinstieg in die zauberhafte Welt der Drachen und deren Reiter und ich hoffe, das Paolini noch weitere Bücher schreiben wird. Die zweite Kurzgeschichte hat die Schwester des Autors geschrieben, hier hat mir der Zauber ein wenig gefehlt und ich hatte irgendwie mehr erwartet mit der kurzen Einführung. Was mir sehr gefallen hat, war das Treffen altbekannter liebgewonnener Charaktere. So sind es nicht nur drei Geschichten, sondern es gibt noch die Geschichte außenherum mit Eragon und den Drachen. Interessant ist auch die letzte Geschichte, die eine Spezies in den Mittelpunkt stellt, die in den anderen Büchern oftmals nur als grausam dargestellt wurde, nämlich die Urgals. Man erfährt ein wenig mehr über ihre Traditionen und das Leben.

Mir haben die Geschichten gefallen, auch wenn ich noch mehr erwartet hatte. Ich hoffe mal, es war nicht das letzte Buch und wir dürfen bald wieder nach Alagaësia zurückkehren.

Veröffentlicht am 18.01.2021

Mir hat die Verbindung zu den Charakteren gefehlt

Shine
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Der Klappentext klingt magisch und zauberhaft, gleichzeitig auch abenteuerlich. Doch wirklich erfüllt hat sich das alles nicht hundertprozentig.
Die Geschichte wechselt zwischen Lilly und Jonah, die sich ...

Der Klappentext klingt magisch und zauberhaft, gleichzeitig auch abenteuerlich. Doch wirklich erfüllt hat sich das alles nicht hundertprozentig.
Die Geschichte wechselt zwischen Lilly und Jonah, die sich aus der Schule kennen und beide Außenseiter sind. Man merkt von Anfang an ein Knistern, doch Lilly will sich ihre Gefühle nicht eingestehen, da sie Verlustängste hat. Doch als die beiden in ein Abenteuer in einer fremden Welt schlittern ist alles vergessen.
Die Idee mit Willow hat mir sehr gefallen und auch die Reise dorthin und die Welt dort sind wunderschön gestaltet. Die Fähigkeiten der Bewohner sind sehr interessant, nur leider erfährt man doch wenig Spezifisches darüber. Man lernt zwar die Grundzüge kennen, doch irgendwie blieb es mir ein wenig zu oberflächlich. Da hätte man noch tiefer gehen und mehr daraus machen können. Lilly und Jonah sind zwar nett, jedoch konnte ich keine richtige Verbindung aufbauen, da waren mir Velvet und Falcon lieber. Der Stil der Autorin lässt sich angenehm lesen, bleibt dabei recht anspruchslos und teilweise war mir die Geschichte etwas farblos. Es ist kein richtiger Funke übergesprungen. In anderen Momenten war ich jedoch gefangen und wollte es nicht mehr aus der Hand legen. Es gibt wunderschön beschriebene Erlebnisse, doch im Großen und Ganzen war es etwas vorhersehbar, was auch durch kleine Erwähnungen kurz vor den Geschehnissen liegt. So als ob die Autorin durch die Blume mitteilt, was denn gleich passiert. Oder auf Dinge hinweist, die dann natürlich wichtig sind in der nächsten Szene.

An sich ein Buch mit einer wundervollen Idee und einer toll gezeichneten Welt, doch auch recht vorhersehbar.