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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.02.2022

nicht mein Buch

Perfect Day
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Perfect Day der Autorin Romy Haus mann habe ich mit Spannung erwartet. Das erste Buch "Liebeskind" habe ich regelrecht verschlungen und es war in dem Jahr mein Thriller-Highlight.

Der Einstieg in die ...

Perfect Day der Autorin Romy Haus mann habe ich mit Spannung erwartet. Das erste Buch "Liebeskind" habe ich regelrecht verschlungen und es war in dem Jahr mein Thriller-Highlight.

Der Einstieg in die Story gelang durch den guten und kurzweiligen Schreibstil der Autorin schnell. Der Vater der Protagonistin Ann wird als berüchtigter Shcleifenmörder verhaftet-er soll 10 Mädchen ermordet haben. Ann`s Welt bricht von einen auf den anderen Tag zusammen und sie versucht die Unschuld ihres Vaters zu beweisen.

Durch Zufälle trifft Ann auf verschiedene Eltern, die durch den Schleifenmörder ihre Töchter verloren haben. Sie helfen ihr auf unterschiedlichste Art und Weise bei der Suche nach den wahren Täter. Die unterschiedlichen Erzählstränge und die Rückblenden ansich sind zu Beginn spannend gestaltet, doch wiederholt sich leider auch so einiges. Unter diesen Wiederholungen leidet die Spannung. Hinzu kommt, dass mir Ann im Verlaufe des Buches immer unsympathischer wird und ich keinen Zugang zu ihr gefunden habe.
Die Auflösung bleibt für mich flach und bot keine Überraschung.

Insgesamt konnte mich das Buch nicht überzeugen und blieb weit hinter meinen Erwartungen zurück.

Veröffentlicht am 08.02.2022

beeindruckend

Im Schatten der Wende
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"Im Schatten der Wende" des Autors Frank Goldammer war nicht mein erstes Buch von ihm, aber keins hat mich bisher so beeindruckt.

Tobias Falck, ein junger Volkspolizist, ein wenig übereifrig ...

"Im Schatten der Wende" des Autors Frank Goldammer war nicht mein erstes Buch von ihm, aber keins hat mich bisher so beeindruckt.

Tobias Falck, ein junger Volkspolizist, ein wenig übereifrig in den Augen seiner Kollegen lernt kurz vor der Wende noch die andere Seite seines so sehr geliebten Staates kennen. Sein gesamtes Leben wird durcheinander gewirbelt, es bleibt für ihn kein Stein auf dem anderen.

Persönlich kenne ich die Wendezeit nur aus Dokumentationen und Erzählungen meiner Brieffreundin. Mich hat die Erzählweise sehr beeindruckt, die Stimmung in den Zeiten kurz vor dem Mauerfall und die Zeit die danach folgte. Der Umbruch, der Einfall der "Wessis" wird sehr lebendig geschildert.
Für mich war der eigentliche Kriminalfall nicht das Beste an dem Buch, das geschichtliche Drumherum gefiel mir um Längen besser.

Mit Tobias Falck ist ein sympathischer Protagonist für eine neue Reihe des Autoren geschaffen worden-ich freue mich auf weitere Bände.

Veröffentlicht am 06.02.2022

kein Thriller

Nebelangst
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Das Buch Nebelangst der Autorin Olga Kosmale wird als Mystery Thriller beworben und demzufogle waren meine Erwartungen an die Geschichte auch relativ hoch.

Der Einstieg in die Geschichte gelang mir schnell ...

Das Buch Nebelangst der Autorin Olga Kosmale wird als Mystery Thriller beworben und demzufogle waren meine Erwartungen an die Geschichte auch relativ hoch.

Der Einstieg in die Geschichte gelang mir schnell und gut und über allem lag von Anfang an eine gewisse Melancholie. Lilya wird von ihrer Schwester Edith um Hilfe gebeten. SIe fühlt sich bedroht und beobachtet. Lilya die aus sich aus Selbstschutz vor ihrer Vergangenheit ungern in die Stadt ihrer Kindheit begibt, gibt nach und fährt hin. Am ehemaligen Theater ihres Vaters erinnert sie alles an die Tragödie die dort stattgefunden hat.
Sie versucht sich ihrer Vergangenheit zu stellen und recherchiert über das Leben ihres Vaters.
Im zweiten Erzählstrang erfahren wir alles über die Kindheit ihres Vaters Daniel, die tiefe traumatische Wunden hinterlassen hat. Haben diese Wunden zu seinem vermeindlichen Selbstmord geführt.

Meine Erwartungen an das Buch bezüglich Thriller wurden leider nicht erfüllt, dafür war zu wenig Spannung vorhanden. Durch viele Wiederholungen von Handlungen und Gefühlen, wurde ich teilweise wirklich gelangweilt.
Für mich ist das Buch eher Familiendrama einzuordnen und hat einen dramatischen Hintergrund, welcher eine tiefgründige Auflösung findet. Die Charaktere waren mir manchmal etwas zu naiv in ihren Gedanken und Handlungen. Am meisten gefesselt hat mich der Erzählstrang um Daniel und seinem Bruder.

Von mir daher leider insgesamt nur 3 Sterne.

Veröffentlicht am 28.01.2022

Ackermanns stärkster Fall

Die Stimme des Wahns
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Francis Ackermann junior ist zurück-mit dem für mich härtesten Fall dieser Reihe. Der Demon, den Ackermann und sein Bruder als letzten Serienkiller gemeinsam festgenommen haben, scheint nicht derjenige ...

Francis Ackermann junior ist zurück-mit dem für mich härtesten Fall dieser Reihe. Der Demon, den Ackermann und sein Bruder als letzten Serienkiller gemeinsam festgenommen haben, scheint nicht derjenige zu sein, der im Gefängnis sitzt. Ein wirklich spannendes Duell zwischen den ehemaligen Serienkiller mit seinem größten Kontrahenden beginnt. Zeitgleich kommt auch Ackermanns Bruder wieder ins SPiel, wird doch sein und das Leben seines Sohnes Dylan bedroht. Kann Ackermann das Schlimmste verhindern?

Auch im dritten Band gelingt es dem Autor Ethan Cross Spannung von der ersten Seite an zu erzeugen. Klar ist hier auch wieder etwas viel Superheldentum, Übertreibungen, aber auch ganz viel Gedankengenialität von Ackermann zu finden. Gerade dies macht für mich jedoch die Reihe um Ackermann aus-Genie und Wahnsinn.
Über die Erwähnung von Dr. Auguste Burke hatte ich mich sehr gefreut und gehofft er bekämme eine Rolle in dem Buch, dem war leider nicht so.

Die Brutalität und Grausamkeit war noch im Bereich des erträglichen, bin ich als Leserin der Ethan Cross Bücher allerdings auch gewohnt. Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Am Ende weiß ich nicht genau, ob ich es als Cliffhanger werten kann, oder einfach als Ende der Reihe.

Für mich eindeutig das stärkste Buch der Ackermann Reihe und absolut lesenwert. Eine Vorkenntnis der Geschichte halte ich allerdings für nötig.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.01.2022

Gute Unterhaltung

Drei Witwen
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Drei Witwen der Autorin Catherine Quinn erzählt die Geschichte eines Mordes in der Glaubensgemeinschaft der Mormonen.

In der Wüste Utah wird eine männliche Leiche gefunden, es handelt sich um Blake Nelson. ...

Drei Witwen der Autorin Catherine Quinn erzählt die Geschichte eines Mordes in der Glaubensgemeinschaft der Mormonen.

In der Wüste Utah wird eine männliche Leiche gefunden, es handelt sich um Blake Nelson. Blake Nelson, ein Mitglied der Mormonen, der abgeschieden mit seinen drei Frauen Rachel, Tina und Emily auf seiner Farm lebt. Jede der drei Frauen hat in dem Gefüge ihren festen Platz und jede ihre ureigene Geschichte. Jede hätte aus ihrer Sicht einen Grund Blake zu ermorden, doch es könnte auch ein Selbstmord gewesen sein.

Die Autorin hat die Geschichte aus der Sicht der drei Frauen erzählt, was ich sehr intensiv und gelungen empfand. Die Gedanken und Beweggründe wurden sehr gut transportiert. Die Beschreibungen des Glaubens der Frauen kann ich nicht wirklich zuordnen, dafür weiß ich zu wenig über die Mormonen und empfand es teilweise als sehr heftig. In den Kontext passten die Schilderungen jedoch wunderbar.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, als Thriller würde ich es dennoch nicht bezeichnen, sondern als ein spannendes Psychogramm besonderer Charaktere.