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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.01.2026

Wenn es dir bei kalten Temperaturen doch warm ums Herz sein soll!

Two steps away - London Hearts 2
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Ich hatte mich total darauf gefreut, wieder in die WG von Pippa, Quinn, Neve und Gemma zurückzukehren Wer den ersten Band der London-Hearts-Reihe kennt, wird sich an das cozy Gefühl erinnern, welches es ...

Ich hatte mich total darauf gefreut, wieder in die WG von Pippa, Quinn, Neve und Gemma zurückzukehren Wer den ersten Band der London-Hearts-Reihe kennt, wird sich an das cozy Gefühl erinnern, welches es im Herzen hinterlassen hat. Dies hat auch "Two steps away" wieder bei mir geschafft.

Dabei ist die Ausgangslage alles andere als cozy. Pippa muss ein Jahrespraktikum absolvieren, doch bei der Vertragsunterzeichnung wird klar, dass etwas schiefgelaufen ist. Jetzt muss sie mit Ben, ihrem ersten Crush, der ihr das Herz gebrochen hat, und Olivia, ihrer ehemaligen besten Freundin, um den Platz konkurrieren. Was sich da anbahnt, ist eine süße Slow-Brun Haters-to-Lovers.

Gerade das Slow-Brun empfand ich tatsächlich als wirklich authentisch und knuffig. Da hat es mich dann etwas aus dem Konzept gebracht, dass es gegen Ende dann plötzlich sehr Fast-Brun und "intensiv" wurde. Gerade da dies Pippas erste Beziehung ist, empfand ich das irgendwie als eine verpasste Chance, etwas Realistischeres zu bieten. Tatsächlich hätte mir die Geschichte viel besser gefallen, wäre es am Ende nicht so spicy geworden, sondern eher in dem "Slow-Gefühl" geblieben. Das ist jedoch wirklich Geschmackssache.

Pippa und Ben sind jedoch beides wirklich sympathische Charaktere, die authentisch ihre Probleme angegangen sind. Generell hat das Buch wieder wirklich von seinen Charakteren gelebt. Auch die WG und ihre Mitbewohner kamen nicht zu kurz und haben wirklich neugierig auf die noch folgenden Bände gemacht.

Der Schreibstil hat sich für mich tatsächlich eigentlich sehr flüssig angefühlt, jedoch sind mir tatsächlich immer wieder Rechtschreibfehler aufgefallen, die mich teils etwas rausgebracht haben. Dadurch hatte sich das Buch für mich teils fast ein bisschen unfertig angefühlt.

Auch wenn ich das Buch insgesamt ein wenig schwächer fand als seinen Vorgänger, freue ich mich total auf die beiden weiteren Bände, die noch folgen werden!

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Veröffentlicht am 06.01.2026

Ganz anders als erwartet - aber auf eine positive Art und Weise!

Ein Tag hat viele Farben
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eim Lesen kam mir immer wieder der Gedanke: Das ist ein ZDF-Freitagabendfilm in Buchform! Sprich, es war leicht, unterhaltsam und hatte den Versuch gewagt, ernste Themen anzusprechen, ist dabei jedoch ...

eim Lesen kam mir immer wieder der Gedanke: Das ist ein ZDF-Freitagabendfilm in Buchform! Sprich, es war leicht, unterhaltsam und hatte den Versuch gewagt, ernste Themen anzusprechen, ist dabei jedoch an der Oberfläche verblieben. Und das war auch völlig gut so, denn es braucht auch einfach mal diese leichten Bücher.

In "Ein Tag hat viele Farben" begleiten wir die drei Geschwister Mia, Tom und Anna, deren Vater im Sterben liegt. Zwischen ihnen steht viel Ungesagtes, wodurch sie alle keinerlei Verbindung zueinander spüren. Doch der Tod, mit dem sie sich befassen müssen, scheint etwas in ihnen zu verändern.

Es war wirklich eine herzerwärmende Geschichte darüber, wie eine Familie wieder zusammenfinden kann. Gerade die Struktur des Buches hat mir wirklich gut gefallen. Die Perspektive hat sich immer zwischen den Geschwistern abgewechselt, wodurch man zu allen eine wirklich enge Bindung aufbauen konnte. Zudem hatten alle auch wirklich ein spannendes Leben, weshalb jede Perspektive auch Spaß gemacht hat, zu lesen.

Gerade auf Grund des Covers hatte ich nicht gedacht, dass ich das Buch mögen würde. Denn leider sieht es eher ernst und etwas altbacken aus. Jedoch war das Buch alles andere als ernst. Es war eigentlich durch und durch witzig und unterhaltsam. Auch altbacken war nichts an dem Buch. Die Geschwister sind alle zwischen zwanzig und Mitte dreißig, wodurch das Buch wirklich auch für viele ansprechend ist.

Aber ja, vermutlich ist das Buch kein Highlight. Es ist leicht, plätschert vor sich hin und lässt einen einfach mal den Alltag vergessen. Man braucht keine große Aufmerksamkeitsspanne oder Konzentration. Wenn man mal ein paar Sätze mit den Gedanken abschweift, ist das hier ein Weltuntergang. Und genau dafür habe ich das Buch gemocht!

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Veröffentlicht am 06.01.2026

Konnte mir leider nicht so ganz den Kopf verdrehen...

Wenn sie wüsste
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An "Wenn sie wüsste" von Freida McFadden (übersetzt von Astrid Gravert und Renate Weitbrecht) vorbeizukommen, ist vermutlich gerade unmöglich. Auch ich wollte nun endlich wissen, was hinter den vielen ...

An "Wenn sie wüsste" von Freida McFadden (übersetzt von Astrid Gravert und Renate Weitbrecht) vorbeizukommen, ist vermutlich gerade unmöglich. Auch ich wollte nun endlich wissen, was hinter den vielen positiven Bewertungen so steckt. Ich hatte große Hoffnungen und große Erwartungen und wurde etwas enttäuscht.

Zunächst aber zu den positiven Dingen. Das Buch hat sich tatsächlich wirklich leicht und schnell lesen lassen. Der Schreibstil ist flüssig und einfach gehalten. Das gemischt mit den kurzen Kapiteln lässt einen wirklich nur so durch die Seiten fliegen. Trotzdem hatte ich gerade mit der ersten Hälfte so meine Probleme. Denn für mein Empfinden ist doch einfach nicht viel passiert. Eigentlich hatte es sich dort immer etwas im Kreis gedreht Trotzdem habe ich weitergelesen und auf den großen Plottwist gewartet.

Die Erzählperspektive wechselt nach der ersten Hälfte und das tut der Geschichte wirklich gut. Dadurch wurde es zumindest etwas spannend, doch einen großen Twist habe ich nicht gespürt. Irgendwie hatte ich leider erahnt, in welche Richtung das Buch geht. Auch wenn es dort etwas mehr Spannung gab, wirkte die Geschichte ab dort in manchen Punkten doch etwas konstruiert. Gerade am Ende – ich meine, wie viele Zufälle soll es geben?

Auch wenn es vielleicht etwas klingt, als ob ich das Buch zerreißen würde, so ist es nicht. Für mich ist es jedoch nur diesen ganzen Hype nicht wert. Es ist eine nette Geschichte, jedoch einfach nicht sonderlich innovativ. Eher hatte ich das Gefühl, die Geschichte irgendwie schon mal gelesen zu haben. Für mich war es eben einfach ein kurzweiliger Thriller für zwischendurch Die beiden Folgebände werde ich trotzdem lesen (da ich mir das E-Book-Bundle mit allen drei Bänden zugelegt habe) und bin gespannt, ob die mich vielleicht doch noch überraschen werden!

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Veröffentlicht am 06.01.2026

Eine einfühlsame und wunderschön illustrierte Reise!

Malte & Oßkar und der Lauf der Dinge
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Wo Trauer ist, da ist auch Trost, auch wenn wir es manchmal vielleicht vergessen. "Malte & Oßkar und der Lauf der Dinge" bieten jedoch eine wunderschöne Erinnerung, das ist das Gefühl, welches uns in schweren ...

Wo Trauer ist, da ist auch Trost, auch wenn wir es manchmal vielleicht vergessen. "Malte & Oßkar und der Lauf der Dinge" bieten jedoch eine wunderschöne Erinnerung, das ist das Gefühl, welches uns in schweren Zeiten eigentlich immer beisteht – weil es seine Aufgabe ist.

Die Zeichnungen in dem Buch sind wirklich wunderschön. Alleine die Farben und die ganzen kleinen Details helfen schon, sollte man gerade trauern, seine eigene Trauer zumindest für einen Moment zu vergessen. Aber auch die Geschichte nimmt einen sehr einfühlsam an die Hand. Sie ist voller schöner Symboliken, für die man jedoch manchmal etwas braucht, um sie zu verstehen. Gerade bei jüngeren Kindern ist deswegen eine Begleitung beim Lesen definitiv zu empfehlen.

Auch wenn das Buch von außen wie ein Kinderbuch aussieht, bin ich mir sicher, dass alle Altersklassen davon profitieren können. Verlust und Tod sind Teil des Lebens, das können wir nicht ändern, jedoch haben wir die Sicht auf diese Themen selbst in der Hand. Und gerade dieses Buch kann dabei helfen, einen weniger beängstigenden Blickwinkel einzunehmen.

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Veröffentlicht am 13.12.2025

Meine neue Lieblingsreihe!

Lightfall 1: Das verlorene Licht
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Als ich "Lightfall - Das verlorene Licht" zum ersten Mal in die Hand genommen hatte, hatte ich das Gefühl, dass es etwas Besonderes sein würde. Ich war fast schon nervös, ob die Geschichte mit dem positiven ...

Als ich "Lightfall - Das verlorene Licht" zum ersten Mal in die Hand genommen hatte, hatte ich das Gefühl, dass es etwas Besonderes sein würde. Ich war fast schon nervös, ob die Geschichte mit dem positiven ersten Eindruck mithalten könnte. Aber das kann sie!

Gleich zu Beginn treffen wir auf unsere sympathische Hauptfigur Bea, welche der Welt eher etwas unsicher und ängstlich begegnet. Ergänzt wird sie durch Cad, einen eher mutigen, aber etwas einsamen Galdurier. Gemeinsam begeben sie sich auf die Suche nach Beas Großvater, einem etwas vergesslichem Zauber-Eber. Dabei kämpfen sie gegen viele äußerliche Gefahren aber auch gegen die eigenen Ängste. Die Geschichte wird dabei durch wenige Worte, dafür aber umso atemberaubendere Zeichnungen erzählt. Also wirklich, alleine die Zeichnungen zu betrachten, ist einfach purer Spaß.
"Lightfall" bietet dabei einen echt niederschwelligen Einstieg in das Fantasy-Genre. Und das nicht nur für Kinder - auch Erwachsene werden dabei wirklich ihren Spaß haben.

Eine wunderschöne Welt, liebevolle Charaktere und atemberaubende Zeichnungen - damit hat sich "Lightfall" direkt in mein Herz geschlichen. Ich kann jetzt schon den zweiten Band kaum erwarten.

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