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Salome

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.05.2020

Arne Dahl immer wieder spannend

Vier durch vier
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Sam Berger versucht Nadja zu finden, die angeblich entführt worden ist. Hilfe bekommt er von Molly Blom die vor ein paar Monaten untergetaucht ist und nun versuchen sie gemeinsam den Fall zu lösen. Berger ...

Sam Berger versucht Nadja zu finden, die angeblich entführt worden ist. Hilfe bekommt er von Molly Blom die vor ein paar Monaten untergetaucht ist und nun versuchen sie gemeinsam den Fall zu lösen. Berger ist aber nicht mehr bei der Polizei sondern nun als Privatdetektiv tätig. Immer tiefer graben die beiden und haben es dann mit der Russen-Mafia zu tun.... kein leichter Fall. Wieder sehr spannend und toll aufgebaut die Geschichte. War schon voller Erwartung auf das Buch und habe es in kürzester Zeit verschlungen. Wenn man das Buch hier lesen will, ist es aber sicher besser die Vorgänger zu lesen- denn dann hat man mehr Einblick in die private Vorgeschichte von Sam Berger, Molly Blom und die Personen um die beiden.
Auf jeden Fall kann ich diese Bücher empfehlen

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.05.2020

Der 2. Weltkrieg, immer wieder bewegend...

Die verlorene Tochter der Sternbergs
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Die Familie Sternberg lebt am Anfang des 2. Weltkrieges und will das Leben, dass sie bis jetzt gelebt haben nicht so einfach beenden und aufgeben. Leider bleibt aber nichts so, wie es ist und Amanda muss ...

Die Familie Sternberg lebt am Anfang des 2. Weltkrieges und will das Leben, dass sie bis jetzt gelebt haben nicht so einfach beenden und aufgeben. Leider bleibt aber nichts so, wie es ist und Amanda muss den Plan von ihrem gefangen genommenen Mann irgendwie umsetzen. Die beiden Mädchen sollen an Schiff gebracht werden, wo sie ein Leben in Kube beim Onkel haben sollen. Knapp vor der Reise entschließt sich Amanda, nur Viera an Bord zu schicken und behält die kleinere Tochter bei sich. Unverständlich, wie schlimm es für Viera sein muss- ohne Mutter und Schwester auf so ein großes Schiff zu gehen. Lind und Amanda finden dann in Frankreich Schutz bei Freunden. Aber auch dort kommt der Krieg irgendwann an und das Leben meint es nicht gut mit ihnen und die beiden landen dann in einem Lager.
Amanda will dort wiederum das Leben der Tochter retten und gibt das Kind in die Obhut von einem Pater, den sie nun schon länger kennt und Lina kann dort mit ihrer neuen "Schwester" in einem Kloster unterkommen nachdem auch die Mutter der Danielle umgekommen ist. Ein harter Schicksalsschlag nach dem anderen für Lina, von Amandas weiterem Verlauf wird dann fast nichts mehr berichtet.
Am Schluss ist es dann so, dass Lina nach New York kommt anstatt Danielle die eigentlich dort sein sollte- als richtige Verwandte des Onkels der sie aufnimmt.

Das Ganze hört sich jetzt so an wie eine nicht zusammenhängende Geschichte. In dieser Geschichte ist wirklich vieles bis zum Schluss unklar geblieben, obwohl diese eigentlich ganz interessant angefangen hat. Leider erfährt man auch von Viera so gut wie gar nichts mehr, obwohl man immer darauf wartet. Dazwischen tauchen Personen auf, denen viel Zeit gewidmet wird- die aber eigentlich eine Nebenrolle haben. Wirklich schade, dass man auf Lina und Viera am Schluss der Geschichte fast gar nicht mehr eingegangen ist- man hätte die Geschichte ganz anders abschließen sollen. Viele Gedanken wurden aufgegriffen und wieder fallen gelassen, vieles wurde zu schnell abgehandelt und auch zu wenig die Gefühle der Protagonisten dargestellt. Ich kenne zwar das erste Buch nicht, dann wäre ich wohl auch noch mehr enttäuscht von dem Buch laut den Mitlesern hier.

An sich hätte mir der Schreibstil gut gefallen, auch das Cover ist passend. Aber wenn man mitten im Buch drin steckt, erwartet man sich doch anderes als das was am Ende des Buches einen erwartet. Schade!!!

  • Cover
  • Thema
  • Geschichte
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 30.03.2020

Wieder eine tolle Reihe entdeckt...

Blinde Rache
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Mara Billinsky ist nicht gerade das, was man sich unter einer Polizistin vorstellt. Sie hat Piercings und Tattoos und wird "die Krähe" genannt. Bei ihren Kollegen in Frankfurt hat sie es nicht gerade leicht... ...

Mara Billinsky ist nicht gerade das, was man sich unter einer Polizistin vorstellt. Sie hat Piercings und Tattoos und wird "die Krähe" genannt. Bei ihren Kollegen in Frankfurt hat sie es nicht gerade leicht... Der Fall an sich ist wirklich sehr spannend aufgebaut, man kann sich bis knapp vor Schluss nicht vorstellen- wie der Fall nun sich auflösen wird. Ich war gefangen von der Story von Anfang an und man kann fast nicht mehr aufhören zu lesen, weil man so schnell wie möglich wissen will- wie es weitergeht.
Sehr interessant finde ich Mara auf jeden Fall, denn ich mochte immer schon Leute- die nicht so sind wie die anderen und wo man vieles entdeckt, wenn man hinter die Fassade schaut. Ich bin auf jeden Fall sehr neugierig geworden auf die weiteren Fälle, die Billinsky noch aufzuklären hat und freu mich jetzt schon auf die Fortsetzung....

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.03.2020

wunderbare Geschichte

Liebe ist das schönste Geschenk
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Sam ist alleinerziehender Vater von Teddy und geht mit ihm zurück in seine Heimat England. Alles ist hier neu für Teddy und Sam will neue Freunde finden und lädt daher die Nachbarschaft aus der Christmas ...

Sam ist alleinerziehender Vater von Teddy und geht mit ihm zurück in seine Heimat England. Alles ist hier neu für Teddy und Sam will neue Freunde finden und lädt daher die Nachbarschaft aus der Christmas Street auf ein Grillfest ein. Zufällig lernt er selber beim Einkaufen eine interessante Frau kennen... Die Geschichte ist toll geschrieben, teilweise auch sehr witzig und manchmal rührt es einen auch zu Tränen. Ich hab mir mal wieder was anderes gesucht außer meinem Lieblingsgenre Thriller und muss sagen, ich bin nicht enttäuscht worden von dem Buch. Wenn man genauer hinschaut, steckt oft in manchen Menschen mehr- als man sich denken kann und man muss nur geduldig sein, dann findet man sicher neue Freunde. Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen, es wärmt das Herz.... auch wenn nicht gerade Weihnachten vor der Tür steht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.02.2020

Sehr komisches Ende....

Sieben Lügen
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Erstmal hat mich das Cover angesprochen und auch der Klappentext hat sich sehr interessant angehört.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen, ich war schnell drin in der Geschichte- aber die Erzählform war ...

Erstmal hat mich das Cover angesprochen und auch der Klappentext hat sich sehr interessant angehört.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen, ich war schnell drin in der Geschichte- aber die Erzählform war etwas gewöhnungsbedürftig am Anfang. Aber es war mal was anderes....
Marnie und Jane sind schon ewig unzertrennliche Freundinnen, aber Jane kommt nicht klar damit- dass Marnie nun mit Charles ihr Leben verbringen will und sie an 2. Stelle steht. Man lernt die beiden kennen, auch die Tiefe ihrer Freundschaft und man erfährt, dass Jane verheiratet war kurz und dann gleich Jonathan verloren hat durch einen schrecklichen Unfall. Als sie dann wieder alleine ist, versucht sie trotzdem im Leben von Marnie präsent zu bleiben.
Mir war schnell klar, dass Jane nicht ganz "normal" sein kann- aber dass sie so psychisch kaputt ist, damit konnte man nicht rechnen.
Außerdem lernt man dann auch noch Emma kennen, Janes Schwester und auch die demente Mutter. Emma ist auch krank, so wirklich erfährt man aber nicht- warum beide Schwestern einen Knacks haben.
Die ersten 2 Lese-Teile fand ich gut und sehr spannend, aber beim 3. Teil kamen dann doch einige Sachen dazu- die einem etwas komisch erschienen. Und der Schluss war für mich auch so abrupt und unabgeschlossen- das hat mir das ganze Buch irgendwie etwas vermiest... Den letzten Teil mit "4 Jahre später" fand ich auch komisch und man wusste nicht, worauf das hinauslaufen soll. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es einen 2. Teil geben soll.

Im Großen und Ganzen fand ich das Buch schon sehr spannend und man hat echt mitgefiebert mit Jane und Marnie, aber der Schluss hat für mich nicht gepasst oder ich habe ihn nicht so verstanden- wie die Schriftstellerin in gemeint hat.

  • Cover
  • Spannung
  • Geschichte
  • Charaktere
  • Erzählstil