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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.03.2025

Verschenktes Potenzial und keinerlei Spannung

Shadow
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Ich hatte mich sehr auf "Shadow" von Sophia Como gefreut. Romance trifft auf Suspense und das in wunderschöner sizilianischer Kulisse – das klingt einfach so gut. Leider konnte die Story meinen Erwartungen ...

Ich hatte mich sehr auf "Shadow" von Sophia Como gefreut. Romance trifft auf Suspense und das in wunderschöner sizilianischer Kulisse – das klingt einfach so gut. Leider konnte die Story meinen Erwartungen aber nicht gerecht werden.

Dabei hat mir der Einstieg echt gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm, sodass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Hinzu kommt das tolle Setting, das so bildhaft und wunderschön beschrieben wird, dass ich das Gefühl hatte, selbst auf dem Weingut von Sofias Familie in Castellammare del Golfo zu sein.

Erzählt wird die Geschichte aus Sicht der beiden Protagonisten Sofia und Valentin. Dadurch lernt man die beiden besser kennen und man taucht als Leser in ihre Gedanken und Gefühlswelt ein. Dennoch bin ich mit beiden nicht wirklich warm geworden. In meinen Augen sind sie die ganze Zeit recht blass geblieben und ich habe die Chemie zwischen ihnen nicht wirklich gespürt.

Darüber hinaus hatte ich auch mit der Story selbst so meine Probleme. Zum einen ist der Suspense-Teil quasi nonexistent. Der Stalker, vor dem Sofia nach Sizilien zieht, ist überhaupt nicht präsent, wodurch für mich leider überhaupt keine Spannung aufkam. Vielmehr dümpelt die Story nur so vor sich hin, ohne dass wirklich etwas passiert.

Zum anderen empfand ich die Story als viel zu konstruiert – vor allem in Bezug auf das Ende. Sowohl die Stalker-Thematik als auch Valentins Familiengeheimnis werden für meinen Geschmack plötzlich viel zu schnell aufgelöst und fühlen sich einfach sehr an den Haaren herbeigezogen an, sodass ich bei den letzten Kapiteln gar nicht mehr aus dem Kopfschütteln herausgekommen bin. 🙈

Insgesamt konnte mich "Shadow" leider nicht überzeugen, auch wenn der Einstieg vielversprechend war. Durch das krasse Marketing (samt Bloggerreise nach Sizilien) im Vorfeld des Releases hatte ich extrem hohe Erwartungen an die Story, die aber leider nicht erfüllt werden konnten.

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Veröffentlicht am 17.03.2025

Perfekt für die Vorweihnachtszeit

Snowflakes and Heartbeats
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Drei Autorinnen, drei Protagonisten und drei Liebesgeschichten: Ich muss zugeben, dass ich zu Beginn so meine Bedenken hatte, ob ein Buch, das von drei Autorinnen geschrieben wurde, funktionieren kann. ...

Drei Autorinnen, drei Protagonisten und drei Liebesgeschichten: Ich muss zugeben, dass ich zu Beginn so meine Bedenken hatte, ob ein Buch, das von drei Autorinnen geschrieben wurde, funktionieren kann. Und was soll ich sagen? Ich habe "Snowflakes & Heartbeats" von Tonia Krüger, Leonie Lastella und Valentina Fast so sehr geliebt und war echt positiv überrascht.

Obwohl die Autorinnen zu dritt an der Story geschrieben haben, klingt das gesamte Buch als wäre es aus einer Feder. Der Schreibstil ist so flüssig und einnehmend, dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin und das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte.

Außerdem fand ich die Idee toll, die Story aus Sicht der drei Geschwister Nora, Emma und Owen zu erzählen. Alle drei sind auf ihre eigene Art so sympathisch (auch wenn Emma manchmal ganz schön anstregend sein kann) und es hat mir gefallen, in die Gefühls- und Gedankenwelt der Westmore-Geschwister einzutauchen und zu sehen, wie sie sich verlieben. Besonders die Geschichte von Owen und Liv und ihr Meet Cute am Londoner Flughafen hat mir so gut gefallen. Ich habe die Chemie zwischen den beiden von Anfang an so gespürt. 😍

Die Geschichte bietet allerdings auch reichlich Tiefgang und Emotionen – denn es ist das erste Weihnachtsfest ohne die Eltern von Owen, Nora und Emma, und wie sich herausstellt, haben die Geschwister den Tod der Eltern noch nicht richtig bewältigt. Und auch wenn das Weihnachtsfest nicht so verläuft wie von Nora geplant, fand ich es schön zu sehen, wie die Schicksalsgemeinschaft bei ihrem Roadtrip zusammenwächst und die Westmores sich weiterentwickeln und sich gemeinsam ihrer Trauer stellen.

Insgesamt ist "Snowflakes & Heartbeats" eine wunderschöner Roman für die Vorweihnachtszeit, der unerwartet zu einem meiner Jahreshighlights geworden ist. Freut euch auf einen winterlichen Roadtrip voller Schnee- und Gefühlschaos. ❄️❤️

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Veröffentlicht am 17.03.2025

Das perfekte vegane Kochbuch

Eat the Rainbow … and never skip Dessert
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Ich muss ehrlich sagen, dass ich kein guter Koch bin und vielleicht auch deshalb nie wirklich gerne gekocht habe. Vor rund fünf Jahren bin ich dann auf eine vegane Ernährung umgestiegen – und Gina Marie ...

Ich muss ehrlich sagen, dass ich kein guter Koch bin und vielleicht auch deshalb nie wirklich gerne gekocht habe. Vor rund fünf Jahren bin ich dann auf eine vegane Ernährung umgestiegen – und Gina Marie Grimm hat mir mit ihrem Instagram-Account sehr bei der Umstellung geholfen, da sie schon immer so leckere und kreative Rezepte mit ihrer Community geteilt hat. Viel mehr noch: Sie konnte mich sogar fürs Kochen begeistern. Deswegen war es für mich auch ein Nobrainer, mir mit "Eat the Rainbow" ihr erstes Kochbuch zu holen.

Das Buch enthält mehr als 60 vegane Rezepte, die in verschiedene Kategorien unterteilt sind und vom Frühstück bis zum Dessert alle Anlässe abdecken. Schon beim ersten Durchblättern habe ich direkt Lust bekommen, die Gerichte nachzukochen. Inzwischen habe ich auch rund die Hälfte der Rezepte ausprobiert und alles war sowas von lecker. Sogar der süße Zimt-Tofu, bei dem ich so meine Zweifel hatte, hat mir echt gut geschmeckt. Meine Favoriten sind aber das schnelle Linsen-Dhal, die Carbonara, die Pistazien-Schnecken und die Chocolate Chip Cookies. 😍🤤🍪

Was mir besonders gut gefällt, ist, dass die Gerichte keine allzu fancy Zutaten benötigen, was bei Kochbüchern alles andere als selbstverständlich ist. Damit eignen sich die Rezepte wirklich für den täglichen Einsatz. Allerdings ist es ratsam, einen Pürierstab oder Mixer zuhause zu haben, da doch öfter mal etwas püriert werden muss.

Neben den Rezepten selbst gibt es auch noch einige zusätzliche Infos, die für die Umstellung auf eine vegane Ernährung hilfreich sind. So wird beispielsweise erklärt, wie man tierische Zutaten ersetzen kann oder auch was vegane Must-Haves, Proteinquellen und Zuckeralternativen mit niedrigerem glykämischen Index sind. Am Ende des Buchs gibt es zudem eine detaillierte Nährwerttabelle für alle Rezepte.

Ich liebe "Eat the Rainbow" und kann das Kochbuch wirklich jedem ans Herz legen. Ich bin mir sicher, Ginas schnelle und leckere Rezepte werden auch euch für die vegane Küche begeistern. 😍🌱

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Veröffentlicht am 17.03.2025

Die perfekte RomCom für zwischen den Jahren

Fake Dates and Fireworks
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Mein letztes Buch im Jahr 2024 und ich hätte mir kein besseres dafür wünschen können. Seit letztem Jahr ist Kyra Groh eine meiner Lieblingsautorinnen und mit "Fake Dates and Fireworks" hat sie wieder mal ...

Mein letztes Buch im Jahr 2024 und ich hätte mir kein besseres dafür wünschen können. Seit letztem Jahr ist Kyra Groh eine meiner Lieblingsautorinnen und mit "Fake Dates and Fireworks" hat sie wieder mal abgeliefert und die perfekte RomCom für die Zeit zwischen den Jahren geschrieben.

Der Schreibstil ist wie von Groh gewohnt einfach toll und so humorvoll und einnehmend, dass ich das Buch gar nicht mehr weglegen wollte. Erzählt wird die Geschichte aus Sicht der Erzieherin Becca, die von der Autorin so sympathisch und liebenswürdig gezeichnet wurde, dass ich sie sofort in mein Herz geschlossen habe. Vor allem in ihrem Job und ihren Gesprächen mit Rapha, dem Onkel eines ihrer Kita-Kinder, den sie anfangs alles andere als mag, fand ich sooo toll. Davon konnte ich einfach nicht genug bekommen. 😊

Die Idee, dass sich Becca und Nils nach ihrem One Night Stand vor zehn Jahren jedes Jahr treffen, um Silvester zu treffen, fand ich echt cool – bis ich Nils dann richtig kennengelernt habe. Dieser Mann ist wirklich eine wandelnde Red Flag und selten habe ich eine Figur so verabscheut wie ihn. Umso toller fand ich aber Rapha, der zufällig im gleichen Alpenchalet Urlaub macht – und spontan zu Beccas Fake Boyfriend wird. Ich lieb's! Und die Chemie zwischen den beiden war einfach sooo gut, die Funken sind von Anfang an nur so geflogen. 😍

Auch wenn sich das Buch locker flockig lesen lässt und ich die ganze Zeit so lachen musste, kommen aber auch ernstere Themen wie Beccas Abhängigkeit von Nils und dessen toxisches Verhalten nicht zu kurz. Allerdings empfand ich Beccas Art manchmal als etwas naiv und konnte ihr Verhalten nicht immer so ganz nachvollziehen.

Insgesamt ist "Fake Dates and Fireworks" ein wundervolles Buch, das dank des tollen und humorvollen Schreibstils, der sympathischen Protagonisten und der süßen Story überzeugt. Und mit Rapha hat die Autorin die Messlatte für Bookboyfriends ganz schön hoch gelegt. 🤭

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Veröffentlicht am 17.03.2025

Süße RomCom in tollem Kleinstadt-Setting

Practice Makes Perfect
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Ich liebe ja Kleinstadt-Settings – vor allem, wenn die Einwohner so liebenswert schrullig sind. Deswegen liebe ich Rome in "Practice Makes Perfect" von Sarah Adams auch so sehr. Jeder kennt jeden, jeder ...

Ich liebe ja Kleinstadt-Settings – vor allem, wenn die Einwohner so liebenswert schrullig sind. Deswegen liebe ich Rome in "Practice Makes Perfect" von Sarah Adams auch so sehr. Jeder kennt jeden, jeder mischt sich ein und gibt ungefragt seine Meinung ab. Ich musste beim Lesen so oft lachen und habe vor allem auch Mable und Harriet mit ihrer Rivalität schon sehr gefeiert. 😁🤭

Auch die beiden Protagonisten Annie und Will waren mir sofort sympathisch. Ihr Aufeinandertreffen im Restaurant zu Beginn der Story fand ich echt süß, und je mehr Zeit die beiden miteinander verbracht haben, desto mehr habe ich die Chemie zwischen ihnen gespürt. Irgendwann wollte ich das Buch auch gar nicht mehr aus der Hand legen, da die beiden so gut miteinander harmoniert haben und ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. 😍

Da die Story aus Sicht von Annie und Will erzählt wird, erhält man Einblicke in die Gedanken, Gefühle und Ängste beider Protagonisten, was mir gut gefallen hat. Außerdem mochte ich den tollen und flüssigen Schreibstil, auch wenn ich hin und wieder über das ein oder andere etwas altbackene Wort wie "anheimfallen" oder "delirieren" gestolpert bin, die ich so im täglichen Sprachgebrauch noch nie wirklich gehört habe, und schon gar nicht von Menschen in ihren Zwanzigern. Außerdem bin ich kein Fan davon, wenn ich als Leser direkt angesprochen und dann auch noch gesiezt werde – dies kam glücklicherweise aber nicht allzu oft vor. 🙂

Insgesamt ist "Practice Makes Perfect" eine gelungene Fortsetzung der "When in Rome"-Reihe, die mit sympathischen Charakteren und einem liebenswert schrulligen Kleinstadt-Setting überzeugt. Ich freue mich jetzt schon darauf, in Band 3, in dem Annies und Noahs Schwester Emily im Fokus steht, wieder nach Rome zurückzukehren. 🥰

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