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Veröffentlicht am 24.04.2025

Bis auf ein paar Kleinigkeiten mochte ich es

The Play – Spiel mit dem Feuer
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Nachdem die letzte Saison für das Eishockeyteam der Briar University katastrophal endete, ist es Hunter Davenports Ziel dieses Jahr nichts zwischen sich und Eishockey kommen zu lassen. Keine Ablenkungen ...

Nachdem die letzte Saison für das Eishockeyteam der Briar University katastrophal endete, ist es Hunter Davenports Ziel dieses Jahr nichts zwischen sich und Eishockey kommen zu lassen. Keine Ablenkungen und vor allem keine Frauen. Als er und die umwerfende Demi Davis in einem Projekt zusammenarbeiten müssen, fällt es Hunter zunehmen schwerer sich an seine eigenen Regeln zu halten. Dazu ist Demi vergeben, trotzdem fordert er sie immer wieder heraus und als Demi dann mit ihrem Freund Schluss macht, kämpft Hunter mit seinem Entschluss.

Mit dem dritten Band neigt sich die Reihe langsam dem Ende zu. Auch bei diesem Buch bin ich schnell ins Geschehen hineingekommen.
Demi ist in einer langjähigen Beziehung, doch ich hatte nicht das Gefühl, dass sie glücklich ist. Ihr Freund war irgendwie da und ich konnte mir die beiden nicht als Pärchen vorstellen. In einer Szene fand ich dass Demi ihn ein bisschen zu sehr bedrängt, das fand ich nicht so toll. Dass sie selbstbewusst ist, ist ja eigentlich nichts schlechtes. Aber es gab auch Szenen im Fitnessstudio, wo es mich etwas gestört hat, dass jeder im Buch den perfekten Körper hat und jeder Demi so toll findet. Das Gefühl (dass sie so eine tolle Person ist) kam nicht wirklich bei mir an. Auch bei einer Szene am Ende, wo es um einen Freund geht, fand ich man hätte mehr auf den Charakter eingehen sollen, auch weil Band 4 eine andere Hauptperson hat. Und Demis Vater hat mich echt aufgeregt in einer Szene, da hätte ich ihn am liebsten geschüttelt.
Auch bei Hunter hat man gemerkt, dass die Vergangenheit ihn geprägt hat. Das Gute an Hunters Vorhaben sich nicht ablenken zu lassen, war dass es weniger Spice gab, was mir gefallen hat. Ein bisschen genervt hat es mich, dass er in normalen Szenen „heiß“ war, da diese sich in Grenzen gehalten haben, fand ich es okay.
Mir gefällt der Schreibstil der Autorin gut. Ihre Bücher lassen sich gut und schnell lesen und ich konnte mich gut in die Charaktere hineinfühlen. Zwar kann ich nicht immer jede Handlung nachvollziehen, aber ich wurde gut unterhalten. Das Ende fand ich hätte man nicht gebraucht, aber ich hoffe man erfährt mehr über die Personen im nächsten Teil.

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Veröffentlicht am 21.04.2025

einen tick schwächer als band 1

Black Bird Academy - Fürchte das Licht
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Die besten Dämonenjäger der Welt versammeln sich zum Wettkampf der Exorzisten in den dunklen Gassen Londons. Inmitten dieses gnadenlosen Turniers steht auch Leaf, die immer noch mit ihren wachsenden dämonischen ...

Die besten Dämonenjäger der Welt versammeln sich zum Wettkampf der Exorzisten in den dunklen Gassen Londons. Inmitten dieses gnadenlosen Turniers steht auch Leaf, die immer noch mit ihren wachsenden dämonischen Kräften ringt – ebenso wie mit ihren verbotenen Gefühlen für Falco. Doch als sich eine Diebesgilde in den Wettstreit einmischt, kann Leaf nicht anders, als sich an deren Fersen zu heften. Dabei kommt sie einem dunklen Geheimnis auf die Spur, in dessen Zentrum ausgerechnet die Black Bird Academy steht. Leaf fragt sich, wem sie noch vertrauen kann. Und ob sie überhaupt noch menschlich genug ist, um zu vertrauen, geschweige denn zu lieben …

Anders als beim ersten Teil der Reihe war ich dieses Mal schneller im Geschehen drin. Band 1 gehörte letztes Jahr zu meinen Favoriten, so war meine Erwartung natürlich hoch.
Leaf mochte ich gerne, vorallem wie sie mit ihren dämonischen Seite umgeht fand ich gut beschrieben. Falco kam mir ein bisschen zu kurz und Tempest mochte ich irgendwie nicht so wirklich. Dafür gab es Zero, Crain und noch ein paar neue Charaktere die ich cool fand.
Der Inhalt und die Schichtwechsel haben mir gut gefallen. Die verschiedenen Schauplätze wurden in meinem Kopf lebendig, ich habe es geliebt.
Zum Schreibstil kann ich nur eins sagen: Ich liebe wie Stella Tack schreibt. Es lässt sich super leicht lesen und oft so humorvoll, dass man in einem Buch über Dämonen lachen muss. Auch bei einer Dicke von 600 Seiten, gab es keinen Moment wo ich dachte ich will etwas anderes lesen, was bei mir was heißen mag. Dazu gab es ein paar coole Typen, Zero und Crain zum Beispiel, die ich beide so toll finde und vielleicht sogar einen mit einer Hauptperson shippe. Spice ist nicht besonders viel im Buch aber, das was drin ist fand ich gut.
Auch wenn hin und wieder die Spannung ein bisschen nachgelassen hat, habe ich das Buch so gerne gelesen. Die letzten Kapitel hatten es in sich und haben alles andere wettgemacht. Ich kann euch die Reihe wirklich empfehlen und ich freue mich auf Band 3.

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Veröffentlicht am 15.04.2025

spicy cowboy

Flawless
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Rhett Eaton ist Anfang 30 und Bullrider mit Leib und Seele, etwas anderes hat er nie gemacht. Doch als er seinen Sponsor mit einer Aussage vor den Kopf stößt ist der PR-Skandal perfekt. Sein Agent hat ...

Rhett Eaton ist Anfang 30 und Bullrider mit Leib und Seele, etwas anderes hat er nie gemacht. Doch als er seinen Sponsor mit einer Aussage vor den Kopf stößt ist der PR-Skandal perfekt. Sein Agent hat von da an ein Auge auf ihn und stellt ihm seine Tochter Summer als Babysittern an die Seite. Zusammen mit ihr soll er sein Image wieder aufpolieren. Die beiden können sich von Anfang an nicht leiden, denn Rhett hört nicht auf Summer. Doch als sie gezwungenermaßen mehr Zeit miteinander verbringen merken sie, dass etwas zwischen ihnen ist.


Ich hab die Reihe schon so oft gesehen, und als ich das Buch ausleihen konnte habe ich schnell zugegriffen. Das ländliche Setting und der Cowboy Vibe hat mich gleich interessiert und so war ich gespannt, ob die Bücher mir gefallen würden.
Anfangs war ich ein bisschen genervt davon, dass ständig wiederholt wurde, dass Rhett keine Milch mag, das hat sich dann aber nach ein paar Seiten gelegt.
Rhett ist ein Cowboy durch und durch. Bullenreiten ist eigentlich so gar nicht meins und wird auch nie mein Thema werden, aber in dem Buch war es okay. Sowohl Rhett als auch Summer sorgen sich beide um ihre Familien, was ich schön fand.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen, es gab genug Details ohne überladen zu sein. Das Ländliche und die Farm waren gut eingebaut. Ebenso das Bullreiten, wovon ich keine Ahnung hatte, im Buch aber mehr darüber erfahren konnte. Es gab allerdings ein paar Äußerungen im Buch, zb. im Bezug auf Maniküre die ich überholt fand. Auch Spice gab es genug im Buch, war jedoch besser verteilt als ich beim Durchblättern gedacht hatte. Der zweite Band steht schon auf meiner Wunschliste.

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Veröffentlicht am 10.04.2025

poetisch

Blooming Hope
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Alles, was Thea will, ist, ihre Schwester Mia wieder bei sich zu haben. Nachdem diese vor einigen Jahren nach Toronto gezogen ist und ihr Glück gefunden hat, will Thea nun nach ihr suchen, nach dieser ...

Alles, was Thea will, ist, ihre Schwester Mia wieder bei sich zu haben. Nachdem diese vor einigen Jahren nach Toronto gezogen ist und ihr Glück gefunden hat, will Thea nun nach ihr suchen, nach dieser alten Verbundenheit, die sie seit über einem Jahr nicht mehr spürt. Statt weiter in ihrem eigenen Schmerz festzustecken, zieht sie deshalb nach Toronto und ist froh über die Chance, im traumhaften Blumenladen Rose Garden als Floristin arbeiten zu können. Womit sie jedoch nicht gerechnet hat, ist Max. Der gut aussehende Pilot kommt bereits an ihrem dritten Arbeitstag mit einem Auftrag in den Laden: Thea soll für ihn jede Woche einen Strauß mit einem individuellen Gruß von ihm ausliefern. Und obwohl Thea professionell bleiben will, schreibt sich Max mit jedem einzelnen Wort weiter in ihr Herz. Dabei ahnen beide nicht, wie sehr ihre Leben tatsächlich miteinander verwoben sind.

Blooming Hope hat mich mit dem wortwörtlichen blühendem Thema angesprochen. Optisch ist es ein Hinkucker, aber auch die Geschichte selbst hat mich überzeugt.
Thea ist ein Blumenmädchen und introvertiert, alleine das hat gereicht, damit ich mich mit ihr identifizieren konnte. Ich mochte wie der Blumenladen beschrieben wurde und wie Thea Sträuße bindet. Leider hat das Thema sich mit der Zeit ein bisschen verloren, aber das hat mich nicht sehr gestört.
Max liebt das Fliegen und mir haben seine Szenen im Flugzeug sehr gut gefallen. Wie Thea bin ich kein Fan vom Fliegen, umso mehr hat mir deswegen ein spezielles Kapitel gefallen. Ich fand Max sehr sympathisch und mochte ihn von Anfang an. Ebenso ging es mir mit seiner Schwester.
Das Buch hat mich eigentlich schon auf der ersten Seite von sich überzeugt. Alleine die Seite mit den blumigen Vergleichen und dem poetischen Schreibstil hat mir genügt um zu wissen, dass mir die Geschichte gefallen wird. Sara West hat sowohl das Thema Blumen als auch das Fliegen wunderschön beschrieben und tolle Worte für die Geschichte von Thea und Max gefunden. Spannung gab es ebenfalls, so wollte ich immer wissen was denn nun mit Mia ist.
Für mich ist es ein sehr gelungenes Buch, eine Autorin die sich langsam in mein Herz schreibt. Ich freue mich, dass ich das Buch gelesen habe ich werde die Reihe sicher weiterverfolgen.

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Veröffentlicht am 05.04.2025

naive Protagonistin und kaum Athomsphäre

Love will find you
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Emma wagt einen Neustart. Vom hektischen New York zieht sie in eine Kleinstadt in den Adirondack Mountains, wo sie Alpaka Wanderungen anbieten möchte. Aber schon bei ihrer Ankunft merkt sie, dass alles ...

Emma wagt einen Neustart. Vom hektischen New York zieht sie in eine Kleinstadt in den Adirondack Mountains, wo sie Alpaka Wanderungen anbieten möchte. Aber schon bei ihrer Ankunft merkt sie, dass alles ein bisschen anders läuft als in New York, denn ein Hase hockt auf der Fahrbahn. Durch die Vollbremsung kommt es fast zu einem Unfall und der Fahrer, ein Sporttrainer namens Noah und Emma geraten aneinander. Noah nimmt an, dass sie eh nur jemand aus der Stadt ist und sie das Landleben als Spiel betrachtet. Bald merkt er dass Emma anders ist und entwickelt Gefühle für sie. Aber er weiß nicht, dass Emma nicht grundlos ihre Heimat verlassen hat.

Auf Instagram habe ich das Buch gesehen und als ich gelesen habe um was es geht, wollte ich das Buch haben, denn eine Geschichte über eine Alpakafarm klang verlockend. Leider konnte mich das Buch nicht von sich überzeugen.
Angefangen hat es mit Emma. Ich weiß nicht wie alt sie ist, aber sie war furchtbar naiv. Sie hat keine Ahnung von Alpakas und möchte eine Farm aufbauen und Touren anbieten, wo sie doch selbst erst in die Gegend gezogen ist. Alles läuft glatt für sie ohne Schwierigkeiten. Ich habe kein Gefühl für ihre Farm oder ihre Arbeit mit den Tieren bekommen. Ihre „Flauschis“ standen wie Figuren in der Landschaft und haben hin und wieder gespuckt.
Noahs Sicht und Charakter mochte ich einen Tick lieber und ich fand ihn nicht ganz so planlos wie Emma. Seine Beziehung zu Emma ist für mich ein Rätsel, denn ich fand die beiden haben sich nicht kennengelernt sondern waren irgendwie...zusammen? Am Daten? Man weiß es nicht.
Ich hatte überhaupt kein Zeitgefühl in der Geschichte und konnte nicht sagen ob Emma schon Tage oder Wochen auf der Farm ist.
Der Schreibstil wirkte sehr einfach, teilweise haben sich Sätze oder Aussagen wiederholt. Die Art wie das Buch geschrieben war, war meiner Meinung nach übertrieben theatralisch und vor allem am Ende gab es eine Aussage bei der ich nur den Kopf schütteln konnte. Oft saß ich mit einem Fragezeichen im Kopf beim Lesen; das Buch konnte mich nicht in den Bann ziehen. Die Art wie die Erzählstimme sich in manchen Abschnitten mehrere Fragen hintereinander stellt hat mir nicht so gut gefallen. Kritisch fand ich, dass in einer Szene Emma betrunken war oder Panik hatte und sich dann selbst hinters Steuer setzt und nach Hause fährt.
Noahs Brüder fand ich ganz nett und auch das Setting war schön, aber es hätte mehr herausgearbeitet werden können. So war das Buch leider nichts für mich und ich würde es auch nicht empfehlen.

Zitat (oder ein Beispiel warum ich den Schreibstil nicht mochte):
»Hä? Das soll die Nummer fünfundzwanzig darstellen?« Vergeblich versuche ich verschnörkelte Zahlen in den Linien zu entdecken.
Er prustet vor Lachen und schüttelt den Kopf. »Mein fünfundzwanzigstes Tattoo.«
»Was?« Ich reiße die Augen auf. »Erzähl doch nichts. So viele Körperteile hat man doch gar nicht. Wie willst du bitte so viele Tattoos auf deinem Körper unterbringen?«

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