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Veröffentlicht am 06.03.2025

leider enttäuschend

Unwritten Love (Unwritten, Bd. 1)
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Livia ist eine schüchterne Studentin, die Bücher über alles liebt. Sie hat einen Job in der Bibliothek und schreibt ihre eigenen Geschichten. Doch sie ist auch eine Bestseller Autorin dessen erfolgreicher ...

Livia ist eine schüchterne Studentin, die Bücher über alles liebt. Sie hat einen Job in der Bibliothek und schreibt ihre eigenen Geschichten. Doch sie ist auch eine Bestseller Autorin dessen erfolgreicher Roman One Last Kiss verfilmt werden soll. Als männliche Hauptrolle wurde Julian Collins gecastet, dessen Karriere auf dem Tiefpunkt ist und der eigentlich gar keine Lust auf einen Liebesfilm hat. Beide sind sich unsympathisch und dann lehnt Julian auch noch die Rolle ab und die Verfilmung steht auf der Kippe.

Dieses Buch ist mir durch die Optik aufgefallen und beim reinlesen fand ich die Kapitelüberschriften ganz amüsant. Auch auf den ersten Seiten hab ich mich gut unterhalten gefühlt und dachte ich hätte ein super Buch, doch leider wurde es ein langes.
Livia ist sehr schüchtern und introvertiert und Bücherwurm durch und durch. So habe ich mich teilweise in ihr wiedergefunden. Ich mochte ihre schüchterne, tolpatschige Art und auch, dass sie in manchen Situationen nicht mehr ganz so schüchtern war, fand ich glaubhaft. Ganz am Ende fand ich ihre Wandlung, selbst mit Zeitsprung dann doch ein bisschen zu schnell.
Julian ist der gutaussehende Schauspieler, dessen Karriere gerade nicht läuft. Ich hab das ganze nicht verstanden, wenn ich ehrlich bin. Warum seine Rollen ausbleiben und sein Leben als Schauspieler wurde für mich nicht greifbar. Ebenso warum er und Livia sich von Anfang an nicht mochten kam nicht bei mir an.
Seine Schwester fand ich peppig, sie ist ein Wirbelwind und sie war mir auf Anhieb sympathisch.
Die Charaktere waren mir alle sympathisch, deswegen denke ich, dass es am Schreibstil lag, dass das Buch nicht zum Highlight wurde. Anfangs fand ich es amüsant, dass so viele typische Bücherwurmsachen erwähnt wurden. Nach und nach hat es sich dann ein bisschen angefühlt, als hätte die Autorin eine Liste an „Clichees“ die alle ins Buch müssen, wobei ich das am wenigsten störend empfand.
Gestört hat mich dass Livia und Julian ständig, selbst im Epilog noch als „die Autorin/ der Schauspieler“ betitelt werden. Ebenfalls fand ich dass die Handlungen manchmal übertrieben dargestellt wurden und die Protagonistin mehrmals „kraftlos“ gegen etwas sinkt. Auch der Spitzname „Gremlin“, den Julian Livia verpasst (warum auch immer), wurde so oft wiederholt, dass es mich eher genervt hat, auch weil ich den Sinn nicht verstanden habe.
Dass Livia 21 ist und sich als kaputt und erbärmlich bezeichnet weil sie kein Freund bzw. Liebesleben hat fand ich nicht gut, nicht als Message und auch sonst nicht. Für ein Jugendbuch gab es überraschend viel Spice, der mich nicht ganz abholen konnte, manchmal aber doch gut gepasst hat.
Insgesamt bin ich eher enttäuscht von dem Buch, da es nicht ganz das war was ich erwartet hatte. So kann ich das Buch nicht empfehlen.

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Veröffentlicht am 04.03.2025

krass aber gut

Verity
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Die junge Autorin Lowen wird von ihrem Verlag einbestellt und bekommt ein unglaubliches Angebot : Die erfolgreiche Autorin Verity Crawford hatte einen Autounfall und kann ihre Reihe nicht zu Ende schreiben, ...

Die junge Autorin Lowen wird von ihrem Verlag einbestellt und bekommt ein unglaubliches Angebot : Die erfolgreiche Autorin Verity Crawford hatte einen Autounfall und kann ihre Reihe nicht zu Ende schreiben, das soll Lowen nun für sie übernehmen. Lowen braucht das Geld und so zieht sie zu Verity und dessen Mann Jeremy. Von Anfang an fühlt sich die junge Frau zu Jeremy hingezogen. Lowen verschanzt sich in Verity Arbeitszimmer und beginnt sich in ihren Notizen zu vertiefen. Bis sie auf ein tagebuchähnliches Manuskript stößt, das alles ändert.

Verity lag schon lange auf meinem SuB und ich habe etwas gezögert es zu lesen, deswegen bin ich war ich nun umso gespannter was mich erwartet.
Lowen und Jeremy fand ich beide sympathisch und auch wenn mir bei Lowen ein bisschen die Beschreibung zu ihrem Aussehen gefehlt hat, wurden beide charakterlich toll beschrieben.
Die Geschichte fand ich einfach nur krass. Ich wusste wirklich nicht um was das Buch geht, um so heftiger fand ich die Thematik. Es gab Autorenleben, Spannung, Spice, sofern wann es so nennen kann. Am fesselndsten und was mich gleichzeitig zum weiterlesen animiert und schockiert hat war das Manuskript.
Nach ein paar enttäuschenden Büchern wollte ich ein Buch lesen, bei dem mir der Schreibstil gefallen wird und das habe ich bei Verity bekommen. Schon auf den ersten Seiten ging passierte viel und ich hab gut ins Geschehen gefunden. So wollte ich auch immer wissen wie es weitergeht und spätestens als Lowen ins Haus zieht hat es mich gepackt. Da Buch hatte viele spannende Stellen und verschiedene Themen und am Ende musste ich wissen wie es weitergeht und dann musste ich das Ende sacken lassen.
Ich fand das Buch wirklich gut, aber ich würde es nicht an werdende Eltern empfehlen.

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Veröffentlicht am 28.02.2025

hätte das Buch eher lesen sollen

Keeping Dreams
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Lilys Traum war es Baletttänzerin zu werden, doch dann hatte sie einen Unfall und musste ihren Traum aufgeben. Nun ist sie an der Uni in Faerfax und freut sich auf ihre neue Wohnung. Doch statt einer Mitbewohnerin ...

Lilys Traum war es Baletttänzerin zu werden, doch dann hatte sie einen Unfall und musste ihren Traum aufgeben. Nun ist sie an der Uni in Faerfax und freut sich auf ihre neue Wohnung. Doch statt einer Mitbewohnerin namens Julia steht ihr Julian gegenüber. Julian lässt in puncto Frauen nichts anbrennen und ist genau das worauf Lily keine Lust hat. Und auch Julian ist wenig begeistert von Lily und hätte am liebsten seinen alten Mitbewohner zurück.


Vor fast zwei Jahren habe ich den ersten Band gelesen, den ich nicht schlecht fand, doch aus irgendeinem Grund habe ich nie weitergelesen, das Buch selbst lag ein Jahr auf dem SuB.
Lily mochte ich gerne. Man erfährt wie es zu ihrem Unfall gekommen ist und wie es für sie weitergeht. Ich fand ihre Gefühle gelungen dargestellt, nicht zu übertrieben und auch die Gefühle gegenüber ihrer Schwester oder Luis fand ich gut transportiert.
Julian fand ich auch sympathisch. Wie er an der Uni eingespannt ist und auch dass er zwischen seinen Schwestern und ihrem Vater hin und her pendelt und vermitteln muss hat mir gut gefallen. Ich mochte wie der Konflikt und seine Gefühle dargestellt wurden
Vom Schreibstil her habe ich nichts zu meckern, es gab nichts was mich gestört hat und es war einfach angenehm zu lesen. Thematisch hätte ich mir ein bisschen mehr gewünscht. Ein paar Szenen von Julian als Fotograf waren toll beschrieben, so dass ich seine Fotos fast sehen konnte.
Das Tanzen/Musical Thema fand ich hätte noch ein bisschen mehr beschrieben werden können, vielleicht sogar mit einer Rückblende damit man sich besser in Lily hineinversetzen kann. Da blieb mir die Handlung ein bisschen blass.
Wirklich toll fand ich wieder das Café Happiness an das mich noch erinnern konnte und seitdem vermisst hatte. Es war toll wieder dort zu sein :)
Da ich gut durch das Buch gekommen bin möchte ich Band 3 auch gerne lesen.

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Veröffentlicht am 23.02.2025

Single Mom & Bestseller Author

Pages unwritten
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Cy Bellamy hat mit seinem Debütroman einen riesen Erfolg gefeiert, doch seitdem hat er kaum geschrieben. Das was er schreiben will, darf er nicht schreiben und was er schreiben muss, kann er nicht. Zusammen ...

Cy Bellamy hat mit seinem Debütroman einen riesen Erfolg gefeiert, doch seitdem hat er kaum geschrieben. Das was er schreiben will, darf er nicht schreiben und was er schreiben muss, kann er nicht. Zusammen mit Lektorin und seiner besten Freundin Louise probiert er alles aus, doch es hilft nichts. So ziehen sich beide in Cys Ferienhaus zurück. Als Cy endlich schreibt, fragt Louise immer wieder worum sein neustes Buch handelt. Doch Cy kann es ihr nicht sagen, denn sein Buch handelt von Louise selbst- und seinen unterdrückten Gefühlen für sie.

Bei Kathinka Engels Romanen weiß ich mittlerweile nicht mehr im Vorraus, ob mir das Buch gefallen wird oder nicht. Der erste Band der Badger Books fand ich dann wieder toll und ich habe mich auf den zweiten Teil gefreut.
Louise ist Lektorin, Mitte zwanzig und hat ein Kind. Eigentlich mochte ich sie, dass ich Anfangs eher genervt war, lag daran dass sich ein großer Teil der Handlung um ihre „Soloaktivitäten und dem Spielzeug“, nennen wir es mal so, dreht. Über mehrere Seiten, und ein paar Mal wurde dies erwähnt und es war mir einfach too much information. Ebenfalls eher gestört hat mich, dass es als übergriffig dargestellt wurde wenn das eigene Kind weint und traurig ist und die Mutter es trösten will. Pluspunkt für Evie und die Autorin: Ich fand es so toll, dass Evie eine Brille trägt und ein Abschnitt zu dem Thema fand ich richtig süß.
Cy fand ich ganz sympathisch. Mir gefiel sein Charakter und auch wie die Geschichte mit seinem Bruder, seinem Vater und seinem Buch eingearbeitet war.
Vom Schreibstil her bin ich gut durch das Buch gekommen. Die Autorin hatte in vorherigen Büchern oft Vor- und Nachname der Protagonisten verwendet und ich fand es angenehm, dass dies bei der Bagder Books Reihe nicht so ist. Die Sprache im Buch ist, wie ich es aus den ersten Büchern der Autorin kannte. Ein bisschen ironisch finde ich, dass Louise Lektorin ist und sich ein ganzer Absatz um den Lesefluss, Sprachrhythmus und repetitive Wörter dreht, während die Autorin selbst Wörter verwendet, die ich selbst mit nachschlagen nicht verstanden habe.
Das Buch im Buch hat mir vom Schreibstil besser gefallen als das eigentliche Buch. Irgendwie hat mich die Geschichte in den Bann gezogen, wahrscheinlich auch weil man Cy Bellamy als Autor und die Entstehung kennenlernt.
In diesem Band hat mir die die Spannung und auch ein bisschen die Liebesgeschichte gefehlt, dafür hat es mit dem Autorenleben gepunktet.

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Veröffentlicht am 18.02.2025

Thema verfehlt

Everything I Feel For You
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Die Europatour der Mighty Bastards ist zu Ende und Bassist Richie hat nun drei Wochen Urlaub in L.A. vor sich. Nur er, sein Bass und eine Villa mit Pool. Doch als er die Luxusvilla betritt stellt er fest, ...

Die Europatour der Mighty Bastards ist zu Ende und Bassist Richie hat nun drei Wochen Urlaub in L.A. vor sich. Nur er, sein Bass und eine Villa mit Pool. Doch als er die Luxusvilla betritt stellt er fest, dass schon jemand da ist, denn im Pool schwimmt eine Frau. Es stellt sich heraus, dass die Villa doppelt belegt wurde und Richie sowie die junge Start-Up Gründerin Hayden in der Villa ihren Urlaub verbringen wollen. Um auf die schnelle eine Lösung zu finden und Richie loszuwerden spielen sie sich Streiche wann immer es nur geht. Wäre Richie nur nicht so attraktiv. Und dann läuft ein Streich aus dem Ruder.

Nachdem mir der erste Band der Reihe wirklich gut gefallen hat, habe ich mich gefreut mehr von der Band zu erfahren.
Hayden mochte ich eigentlich, sie hat ihr Unternehmen, und lässt sich ihren Urlaub nicht vermiesen. Aber manchmal wirkte sie so durch die rosarote Brille getäuscht, dass sie so stur wird und sich nichts sagen lässt. Ohne zu spoilern: Es gab eine Begegnung und ich fand es unglaubwürdig wie die Reaktion dargestellt wurde. Auch mit der Story um ihrem Geschäftspartner hat sie bei mir eher Minuspunkte gesammelt. Natürlich konnte ich sie verstehen und fand ihn auch teilweise zu viel, aber ich fand wenn es nicht richtig, wenn es nur nach ihr gehen würde. Es kam für mich so rüber als würde sie genau das wollen.
Ich fand das Buch war am Thema vorbei. Ich hab mir eine Rockstargeschichte mit viel Musik erwartet, doch die Musik kam viel zu kurz, vielleicht 10 Seiten hochgerechnet. Die ersten 120 Seiten ging es fast nur um veganes Essen, wie man es kocht, um CO2-Ausstoss, etc. Ständig kochen sie, foppen sich oder reden über Veganes Essen und ihr Startup. Dazwischen wird dann auch noch ihr Hund jedes Mal erwähnt. Es war kein Rockstarbuch, sondern ein „Veganes“ Buch. Natürlich kann man das Thema einbauen und ich mag selber gerne Veggie, aber das Thema stand zu sehr im Vordergrund.
Neben dem Thema wurde dann noch Haydens Bruder erwähnt, einfach um das Thema einzubringen, dann die Geschichte um Haydens Mutter und nicht zu vergessen Richies Vergangenheit. Es wurde viel angeschnitten, so dass der musikalische noch mehr unterging. Auch an Spice mangelte es nicht, fand ich gut dosiert, ein bisschen weniger wäre auch okay gewesen, aber es war nicht zu aufdringlich.
Alles im allem fand ich das Buch okay, aber Band 1 hat mir um Längen besser gefallen.

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