Ganz nette Idee
The Secret Book Club – Ein fast perfekter Liebesromandie erste regel des book clubs lautet: ihr verliert kein wort über den book club!
tja und jetzt rede ich doch drüber.
die idee zu dem buch fand ich so cool. männer die liebesromane lesen, um ihre ehe ...
die erste regel des book clubs lautet: ihr verliert kein wort über den book club!
tja und jetzt rede ich doch drüber.
die idee zu dem buch fand ich so cool. männer die liebesromane lesen, um ihre ehe zu retten und frauen besser zu verstehen.
der schreibstil von lyssa kay adams war leicht und angenehm zu lesen. sie hat auf eine sehr humorvolle art und weise geschrieben, die meiner meinung nach immer zu der situation und den charakteren gepasst hat.
gavin und thea fand ich beide wirklich toll. gavin habe ich angefeuert und mit thea habe ich mich über ihn geärgert. die autorin hat es sehr gut hinbekommen, dass man sich in beide seiten gut hineinversetzen kann. ich hätte mir gewünscht noch etwas mehr über die gefühle der töchter von den beiden zu erfahren. ava war die gesamte dauer des buchs ziemlich zurückhaltend und reserviert. ich hätte gern über ihre gefühle in einem gespräch mit ihr und ihren eltern oder ihrer tante gelesen.
es gab jedoch auch eine sache die mich gestört hat. ein charakter im buch wird dauerhaft als "der russe" bezeichnet. zudem bekommt er dann, neben der klischeehaften sprachbarriere, auch noch nur komische/ "ekelige" eigenschaften zugesprochen, zum besipiel dass er blähungen und verdauungsprobleme hat. als er dann sogar nur mit »hey russe« angesprochen wurde, wars bei mir echt vorbei. diese stereotypisierung und unterschwellige abwertung fand ich wirklich in keinster weise lustig, sondern einfach nur befremdlich.
zu dem zeitpunkt (s. 390 / 395) hat man dann zum ersten mal seinen Namen erfahren, und ich hoffe, dass dieser in den folgebänden benutzt wird, er nicht mehr so eine stigmatisierung erfährt und man ihn besser kennenlernt.
ansonsten war es wirklich eine unterhaltsame geschichte bei der ich lachen und mitfiebern konnte.