Es ist bereits der sechste Fall für die Ermittlerin Laura Kern und ihren Kollegen Max Hartung vom LKA Berlin. Schon der Prolog reißt einen mit und die Handlung ist von Beginn an unglaublich spannend. Man ...
Es ist bereits der sechste Fall für die Ermittlerin Laura Kern und ihren Kollegen Max Hartung vom LKA Berlin. Schon der Prolog reißt einen mit und die Handlung ist von Beginn an unglaublich spannend. Man lernt viele verschiedene Perspektiven kennen, unter anderem auch die Sichtweise des Täters. Doch wer steckt dahinter?
Viele verschiedene Verdächtige weisen auf einen möglichen Täter hin. Das Geheimnis des wahren Mörders wird jedoch erst ganz zum Schluss gelüftet und genau so lange bleibt es auch superspannend.
Der Erzählstil wie immer brillant. Catherine Shepherd weiß wie sie die Leser an ein Buch fesseln kann und belohnt dies mit kontinuierlicher Spannung und bester Unterhaltung. Ich freue mich schon auf eine Fortsetzung der Reihe.
Ein Schreckgespenst unter Hamburgs Fitness-Fans geht um. Mehrere Joggerinnen wurden qualvoll mit einem Halsband erstickt und zudem beim Sterben gefilmt. Ihre Laufstrecken waren bekannt, da diese über ihre ...
Ein Schreckgespenst unter Hamburgs Fitness-Fans geht um. Mehrere Joggerinnen wurden qualvoll mit einem Halsband erstickt und zudem beim Sterben gefilmt. Ihre Laufstrecken waren bekannt, da diese über ihre Fitness-Tracker online gestellt wurden. Die Ermittlungen erweisen sich als schwierig, da dies die einzige Gemeinsamkeit zwischen den Fällen zu sein scheint.
Es ist bereits der vierte Fall für Jens Kerner und Rebecca Oswald. Die Fälle sind zwar in sich geschlossen, wer aber dabei sein will, wie sich die Beziehung der beiden Protagonisten entwickelt und auch die sonstigen Entwicklungen auf dem Kommissariat ihren Verlauf nehmen, dem sei die richtige Reihenfolge der Reihe ans Herz gelegt.
In dem aktuellen Fall gibt es jede Menge Spuren zu verfolgen und Jens ist wirklich gefordert. Man weiß als Leser auch gar nicht, wohin die Reise geht und welche Spur die richtige ist. Die Handlung ist wirklich vollgepackt mit falschen Fährten und auch das Motiv bleibt lange im Dunklen.
Eines ist das Buch auf jeden Fall: Spannend! Denn es gibt haufenweise Szenen, die so spannend beschrieben sind, dass einem der Atem stockt. Nicht so toll fand ich hingegen das Ende. Dieses erscheint auf den ersten Blick zwar gut gelöst, doch bei genauerem Hinsehen erkennt man, dass da doch einiges an offenen Fragen übrig geblieben ist. Auch wurde mir das Ganze dann zum Schluss irgendwie zu schnell abgehandelt, während zuvor alles viel intensiver beschrieben wurde.
Andreas Winkelmann übt in seinem Buch nicht nur Kritik im Umgang mit den sozialen Medien, sondern hat auch das Thema „Corona-Pandemie“ integriert, was ich bislang bei anderen Autoren vermisse. Leider ist der Autor hier seiner Zeit voraus und Masken gehören in dem Buch schon der Vergangenheit an. Aber wer hätte das auch ahnen können, dass sich die Pandemie über Jahre hinwegzieht.
Insgesamt ein spannendes Buch, aber nicht das highlight der Reihe.
Wien, 1893.Eine Reihe von Todesfällen versetzt die Stadt in Aufruhr. Junge Dienstmädchen werden erst ermordet und anschließend zusätzlich noch gepfählt. Leopold von Herzfeldt ist neu bei der Wiener Polizei. ...
Wien, 1893.Eine Reihe von Todesfällen versetzt die Stadt in Aufruhr. Junge Dienstmädchen werden erst ermordet und anschließend zusätzlich noch gepfählt. Leopold von Herzfeldt ist neu bei der Wiener Polizei. Bei seinen Ermittlungen bekommt unverhofft Hilfe von Augustin Rothmayer, einem kauzigen Totengräber.
Oliver Poetzsch hat mit „Das Buch des Totengräbers“ eine neue Serie begonnen. Die Figuren darin sind einfach super ausgearbeitet und bestens beschrieben. Angefangen mit dem Protagonisten Leopold von Herzfeldt, kurz Leo genannt. Er ist der absolute Sympathieträger. Der junge Polizeiagent stößt mit seinen neuen Ermittlungsmethoden wie das Benutzen von Kameras und Tatortauswertung zunächst auf Widerstand bei den alteingesessenen Polizisten. Zudem ist Leo neugierig, hartnäckig, aber auch humorvoll. Ziemlich schnell freundet er sich mit Julia, einer der Telefonistinnen der Dienststelle an. Doch Julia trägt ihr eigenes Geheimnis mit sich...
Ebenso sympathisch ist der kauzige Totengräber Augustin Rothmayer. Mit seinem Wiener Dialekt verleiht er dem Buch das nötige Lokalkolorit. Rothmayer ist eher der brummige Typ mit dem weichen Kern. Sein Wissen über die Toten hat er zum Teil selbst erworben, aber auch von seinen Vorfahren vermittelt bekommen. Darüber schreibt er nun ein Buch. Auszüge daraus sind immer wieder in das Buch eingeflochten. Mich erinnerten diese Auszüge stark an David Hunter aus Simon Becketts „Chemie des Todes“, nur eben 100 Jahre zuvor…
Das Buch ist von Beginn an spannend und temporeich. Und obwohl ich es kaum für möglich hielt, steigert sich diese Spannung noch im Verlauf. Ständig passiert etwas und man mag gar nicht mehr mit dem Lesen aufhören. Leo, Augustin und Julia sind drei total unterschiedliche Charaktere, geben aber ein gutes Trio ab, das sich bestens ergänzt. Denn ihr gemeinsames Ziel ist die Gerechtigkeit und die Aufklärung des Falles.
Insgesamt also ein sehr spannender und vor allem auch sehr gut erzählter Kriminalroman. Ich freue mich schon auf weitere Fälle mit dem Trio.
Zwei Todesfälle mit seltsamen Todesarten. Ein Mann ertrinkt in einem See, der andere erfriert in einem Kühlschrank Die Münchner Kommissarin Katja Sand glaubt nicht an Selbstmord und nimmt gemeinsam mit ...
Zwei Todesfälle mit seltsamen Todesarten. Ein Mann ertrinkt in einem See, der andere erfriert in einem Kühlschrank Die Münchner Kommissarin Katja Sand glaubt nicht an Selbstmord und nimmt gemeinsam mit ihrem Assistenten Rudi Dorfmüller die Ermittlungen auf. Dabei stellen sie fest, dass beide Opfer an einem Trauma litten und sich deswegen behandeln ließen. Nun starben beide genau auf die Art und Weise, die das jeweilige Trauma auslöste.
Der Einstieg in das Buch ist ziemlich heftig und beschreibt wie ein kleines Kind nicht nur seelisch auf ganz brutale Weise von seinem Vater misshandelt wird. Diese Szenen tauchen zwischendurch immer wieder mal auf und sind sehr aufwühlend beschrieben. Danach lernt man die Ermittlerin Katja Sand kennen und erfährt dabei recht viel über sie selbst aber auch ihr privates Umfeld. Dabei nehmen die Erziehungsprobleme mit ihrer Tochter Jenny, aber auch andere Probleme nehmen ziemlich viel Raum in dem Buch ein. Ganz anders die Zusammenarbeit mit Rudi Dorfmüller, dem Assistenten von Katja. Hier gibt es ab und zu sogar humorvolle Dialoge.
Insgesamt ist das Buch aber spannend geschrieben, der Erzählstil flüssig und leicht zu lesen. Es geht mal wieder zurück in die Vergangenheit und Sand und Dorfmüller decken dabei einen Skandal bei der Bundesmarine auf.
Die Auflösung war ab der Mitte ziemlich vorhersehbar, doch am schlimmsten fand ich am Ende das unprofessionelle Handeln von Katja bei der Überführung des Täters. Das war schon fast dümmlich oder der Autor wollte schnell zum Ende kommen.
Ausgelegt ist die Reihe rund um Katja Sand als Trilogie. Teil 2 „Trauma – Kein Vergessen“ erscheint bereits im August 2021. Trotz des schnellen Endes bin ich schon gespannt darauf.
Zwei tote mexikanische Mädchen mit unbekannter Identität werden im südlichen Kalifornien aufgefunden. Eine von ihnen hält einen Zettel mit einem Hilferuf in der Hand. Die Polizei von San Diego heuert die ...
Zwei tote mexikanische Mädchen mit unbekannter Identität werden im südlichen Kalifornien aufgefunden. Eine von ihnen hält einen Zettel mit einem Hilferuf in der Hand. Die Polizei von San Diego heuert die Privatdetektivin und Vega Ex-Kopfgeldjägerin Alice Vega an, denn es war Vegas Name, der auf dem Papier stand. Diese wiederum bittet den Ex-Polizisten Max Caplan um Unterstützung. Gemeinsam machen sich die beiden an die Ermittlungen. Doch dies ist nicht unbedingt im Interesse der DEA, der amerikanischen Strafverfolgungsbehörde für Drogendelikte…
Korruption, Drogen- und Mädchenhandel. Die Handlung ist absolut temporeich und viele Wendungen tragen enorm zur hohen Spannung bei. Manche der Szenen sind richtiggehend filmreif beschrieben. Eine Spur führt zur nächsten und so geht es mit den Ermittlungen zügig voran. Einen großen Anteil haben dabei auch die beiden Protagonisten. Alice Vega ist eine Frau, die so schnell vor nichts zurückschreckt. Ihr knallhartes Auftreten erinnert eher an ein männertypisches Verhalten, während ihr Partner Max eher der weichere Typ ist.
Doch so ganz wurde ich nicht schlau aus dem, was die beiden Ermittler verbindet. „Tote ohne Namen“ ist der erste auf Deutsch erschienene Band rund um das Ermittlerduo Vegas und Caplan. Im amerikanischen Original gibt es jedoch ein weiteres Buch, eine Vorgeschichte dazu. Auf dieses Buch wird auch immer wieder Bezug genommen und man gewinnt den Eindruck, dass dieses Vorwissen besser zum Verständnis gewesen wäre, zumindest was das Verhältnis zwischen Vegas und Caplan angeht.
Der Schauplatz nähe Mexiko, Drogenkartelle und auch die Figuren. All dies erinnert schon ein wenig an Don Winslow. Dessen „Die Tage der Toten“ ist für mich natürlich unvergessen und auch unvergleichlich. An dieses Meisterwerk reicht das Buch natürlich nicht heran, doch es erinnert zumindest stark daran.
Insgesamt ein temporeicher Spannungsroman mit sympathischen Protagonisten, aber eher ein Krimi als ein Thriller.