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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.03.2025

Französisch

Lavendel-Fluch
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Der dritte Band der Lavendel-Morde der Provence.

Zunächst einmal ist es nicht tragisch, wenn man die vorangegangenen Bände nicht kennt. Auch so kommt man gut in die Geschichte.

Diese geht sehr sehr langsam ...

Der dritte Band der Lavendel-Morde der Provence.

Zunächst einmal ist es nicht tragisch, wenn man die vorangegangenen Bände nicht kennt. Auch so kommt man gut in die Geschichte.

Diese geht sehr sehr langsam los, es gibt keine Ermittlungserfolge und man fragt sich als Leser, warum einer Praktikantin bei der Polizei so viel Verantwortung übertragen und so viele Alleingänge verziehen werden. Aber vielleicht ist das bei den Franzosen einfach so - oder es ist einfach literarische Freiheit.

Bis man hier mal Fortschritte macht, braucht es tatsächlich ca. 3/4 der Lesezeit, das ist mir persönlich definitiv zu lang.

Ansonsten angenehmer Schreibstil, etwas zu wenig persönliches zu den Ermittlern und handelnden Personen, aber ein sehr schönes Cover.

Veröffentlicht am 16.03.2025

Zu oberflächlich

Haus Waldesruh
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Ein handliches Buch geschmückt mit einem schönen Coverbild.
Leider war der Inhalt für mich nicht ganz so schön wie es der Titel versprach.
4 Freunde und ein Fremder treffen in einem Jagdhaus zusammen, ...

Ein handliches Buch geschmückt mit einem schönen Coverbild.
Leider war der Inhalt für mich nicht ganz so schön wie es der Titel versprach.
4 Freunde und ein Fremder treffen in einem Jagdhaus zusammen, um den Jahrestag ihres verstorbenen Freundes zu feiern. Zu dem Fremden gesellt sich noch überraschender Besuch, der dann etwas ausartet.
Für mich blieben alle Personen und auch die ursprüngliche Geschichte viel zu sehr an der Oberfläche. Ich konnte weder Bezug zur Vergangenheit der jungen Menschen herstellen, noch wurden mir die Personen vertraut. Alle haben natürlich ihre augenscheinlichen Eigenheiten, für solch ein psychologisches Experiment in Romanform aber fehlte es mir definitiv an Tiefgang.
Der Schreibstil an sich und auch die Erzählweise war in Ordnung. Auch die Einteilung in drei verschiedene Teile machte Sinn.

Veröffentlicht am 12.03.2025

Tödliche Wissenschaft

Das Institut – Im Schatten der Wissenschaft
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Wie kann man ein Virus als Waffe einsetzen und wer profitiert davon. Das sind die zentralen Fragestellungen in diesem Wissenschaftsthriller.

Als Nicht-Wissenschaftler bekommt man hier eine Menge Input, ...

Wie kann man ein Virus als Waffe einsetzen und wer profitiert davon. Das sind die zentralen Fragestellungen in diesem Wissenschaftsthriller.

Als Nicht-Wissenschaftler bekommt man hier eine Menge Input, welcher aber für Laien gut verständlich dargestellt wird und den Leser nicht überfordert.

Verpackt ist das Ganze in einer spannenden Story mit gut herausgearbeiteten Protagonisten. Immer am Rande der Verschwörungstheorie hangelt man sich auf den Showdown zu, der allerdings dann eine Fortsetzung nicht ausschließt.

Ein angenehmer Schreibstil mit einer Erzählung aus unterschiedlichen Sichtweisen lässt einen von Kapitel zu Kapitel springen.

Ich persönlich hoffe mehr auf eine Fortsetzung mit Vince Brickle.

Veröffentlicht am 10.03.2025

Persönlich

How To Kill a Guy in Ten Ways
3

Der Prolog zieht mich als Leser schon in seinen Bann. Denn Millie hat ihren ersten Mord an ihrem Vater begangen.
Die Ansprache an mich als Leser - oder wie es von Millie geplant ist – als Zuhörer – finde ...

Der Prolog zieht mich als Leser schon in seinen Bann. Denn Millie hat ihren ersten Mord an ihrem Vater begangen.
Die Ansprache an mich als Leser - oder wie es von Millie geplant ist – als Zuhörer – finde ich sehr angenehm. So kommt es mir vor, als wenn sie mir diese Geschichte ganz persönlich erzählt. Und sie hat einiges zu erzählen.
Der Schreibstil ist absolut mitreißend und für einen Debut-Roman ist dieses Werk eine ganz hervorragende Leistung.
Es gibt ein paar leicht humoristische Situationen, aber nicht so, wie ich vom Titel her geglaubt hätte.
Mir haben nicht alle Protagonisten gefallen, aber alle haben eine gute Rolle gespielt.
Das Cover kommt erst mal etwas unscheinbar daher, aber zum Schluss erkennt man, worauf genau das Streichholz hindeuten soll. Es ist auf jeden Fall ein Hingucker auf den Büchertischen unserer Buchhandlungen.
Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen, es war ein sehr kurzweiliges Vergnügen ohne Längen und Ausschweifungen. Ich würde gerne mehr von der Autorin lesen, sie hat mich begeistert.

  • Einzelne Kategorien
  • Handung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 08.03.2025

Herrlich

Fräulein Florentines Gespür für Mord - Cosy Crime trifft Female Empowerment. Charmanter Krimi im Berlin der 1890er-Jahre mit Farbschnitt in der 1. Auflage
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Florentine und das Dienstmädchen Elise gehen nach dem Mord am Bräutigam von Charlotte - einer Cousine Florentines - auf Mörderfang. Neugier und Mut zeichnen die Beiden dabei aus. Unkonventionell kommen ...

Florentine und das Dienstmädchen Elise gehen nach dem Mord am Bräutigam von Charlotte - einer Cousine Florentines - auf Mörderfang. Neugier und Mut zeichnen die Beiden dabei aus. Unkonventionell kommen Sie auf eine Spur, die die Polizei gar nicht erst untersucht. Dabei haben sie natürlich im 19. Jahrhundert das Problem, dass Frauen nicht alles tun können und dürfen was sie gerne würden.

Der Schreibstil ist mitreißend, die Beschreibungen sehr bildlich, auch die Vorgänge insgesamt sind natürlich geprägt von einer Zeit, die wir als Leser so nicht kennen. Ich habe mich mit diesem Krimi sehr wohl gefühlt und bin dadurch Fan der Autorin geworden. Ihre weiteren Bücher sind auf jeden Fall auf meiner Wunschliste gelandet.

Das Cover ist so charmant , der Buchrücken in einem tollen Blumendesign. Es fehlt auch kein Personenregister, dass ich aber aufgrund der guten Beschreibungen im Text nicht wirklich zum Nachschlagen benötigt habe. Es war mehr ein schöner Einstieg, um die Personen im Vorfeld schon einmal kennenzulernen.

Die Kapitel sind dazu kurz und knackig und haben gerne einen kleinen Cliffhanger.