Holt die heiße Schoki raus!
Holiday Ever AfterProtas: Clara und Jack
Stellenweise ein bisschen zu viel Klischee, aber das bei beiden übertrieben ausgeprägte Helfersyndrom macht das wieder wett.
Spice:
Seit “Icebreaker” habe ich noch ein Hühnchen zu ...
Protas: Clara und Jack
Stellenweise ein bisschen zu viel Klischee, aber das bei beiden übertrieben ausgeprägte Helfersyndrom macht das wieder wett.
Spice:
Seit “Icebreaker” habe ich noch ein Hühnchen zu rupfen mit Hannah Grace. Die gute Nachricht: Das ist hier sooo viel besser. Die beiden sind nicht im Kloster, Spice ist da, aber definiert sich nicht durch wortgewaltige und detailreiche Omnipräsenz, sondern in den meisten Fällen durch klug eingebaute, kleine Formulierungen.
Setting und Nebencharaktere:
Sowohl in Sachen “Cozy Small Town” als auch in Sachen “Mein Papa ist ein chauvinistisches A***loch und in der Firma versteht mich eh niemand” nichts Neues, aber dafür solide und mit charmanten Details.
Fazit: Ein charmantes Buch für die Weihnachtszeit, das mit wenig tiefenpsychologischem Drama, aber dafür einigen schrulligen Ideen daherkommt, über die man eine ordentliche Portion Puderzucker, Pardon, Klischees gestreut hat.
Aber in der Weihnachtszeit kann es ja nicht genug Puderzucker geben, oder?
Manche Szenen wie das Bauen eines Schneemanns oder die Suche nach dem Nussknacker hätten für meinen Geschmack deutlich kürzer ausfallen können, wer aber schon in Weihnachtslaune ist, wird seine Freude daran haben. Auch ganz ohne festliche Stimmung kann man sich am großzügig verteilten Humor erfreuen, und die Szenen in Flo’s Café machen extrem Hunger, auch auf nicht-weihnachtliches Gebäck!
Fazit: Auch wenn ich nicht ganz verstehe, wo der Begriff “Holiday” im Titel herkommt, weil Claras Aufenthalt in Fraser Falls definitiv als Arbeit bezeichnet wird, so lohnt sich die Reise dort hin.
Danke an @netgalley.de für das Rezensionsexemplar!