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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.05.2026

Eine schrecklich chaotische Familie

Verlorene Schäfchen
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Das Cover ist auffällig und einladend, der Klappentext klingt interessant - doch ziemlich genau ein viertel des Buches wird darauf verwandt um die Hauptcharaktere (Bud und Catherine Flynn sowie ihre Töchter ...

Das Cover ist auffällig und einladend, der Klappentext klingt interessant - doch ziemlich genau ein viertel des Buches wird darauf verwandt um die Hauptcharaktere (Bud und Catherine Flynn sowie ihre Töchter Harper, Louise und Abigail) vorzustellen. Alle tragen ihr Päckchen durchs Leben und genau das ist der Punkt. Mir erscheint es als wollte die Autorin gefühlt fast jedes Thema irgendwie ein wenig unterbekommen. Die Story wirkt daher phasenweise überladen, wie gewollt und eher konstruiert. Das ist schade, denn die Charaktere wurden mir nicht wirklich sympathisch (obwohl es gerade bei Harper und Louise sehr witzige Szenen gab). Etwas weniger - nicht jedes Mitglied der Familie muss skurril sein - hätte meiner Meinung nach der Geschichte gut getan, dann würde der vorhandene schwarze Humor mehr wirken können.
Nicht wirklich schlecht, nur ein wenig zu viel Chaos

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Veröffentlicht am 09.05.2026

Demähkratie und viel Wollidarität

Widdersehen
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Na also, geht doch. Dieser dritte Band ist meiner Meinung nach wieder in der Qualität von Glennkill - viele Schafe, eine gute Story und ein Schreibstil der das Schafsein super transportiert.
Überstürzt ...

Na also, geht doch. Dieser dritte Band ist meiner Meinung nach wieder in der Qualität von Glennkill - viele Schafe, eine gute Story und ein Schreibstil der das Schafsein super transportiert.
Überstürzt reist Rebecca mit der Herde nach Irland zurück und ist kurz darauf verschwunden. Die Schafe (inkl. Neuschafe und dem Schaf in Ausbildung) machen sich auf die Suche, gehen dabei nicht nur über alle Berge, finden das Paradies wenig erstrebenswert und suchen einen Ersatzschäfer. Eine spannende Handlung, viel Demähkratie und vor allem Wollidarität!

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Veröffentlicht am 07.05.2026

Solide aber ausbaufähig

Das falsche Versprechen
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Ein gewohnt solider Krimi (Krimi! Nicht Thriller) aus der Nik Pohl Reihe - die Charaktere sind im achten Band eigentlich bekannt und der Schreibstil ist gewohnt solide. Das Buch kann unabhängig von den ...

Ein gewohnt solider Krimi (Krimi! Nicht Thriller) aus der Nik Pohl Reihe - die Charaktere sind im achten Band eigentlich bekannt und der Schreibstil ist gewohnt solide. Das Buch kann unabhängig von den Vorgängern gelesen werden, ich empfehle aber zum besseren Verständnis mit Band 1 zu beginnen.
Mir hat die Grundidee - Pharmaunternehmen, Studien zu neuem Medikament - gut gefallen, die Protagonisten blieben aber im Verhältnis zu anderen Krimis eher oberflächlich, mir fehlte oft ein tieferes Verständnis z.B. zu Beweggründen.

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Veröffentlicht am 06.05.2026

Sehr wollig aber auch sehr verworren

Garou
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Die Schafe aus Glennkill befinden sich auf Wanderschaft und sind gerade in Frankreich. Vieles dort ist ihrer Meinung nach sehr strange - die Menschen können nicht verständlich sprechen, die Ziegen auf ...

Die Schafe aus Glennkill befinden sich auf Wanderschaft und sind gerade in Frankreich. Vieles dort ist ihrer Meinung nach sehr strange - die Menschen können nicht verständlich sprechen, die Ziegen auf der Nachbarwiese sind verrückt und es gibt ein fremdes, ungeschorenes Schaf. Ihre Schäferin Rebecca hat Besuch von ihrer Mama (die für Humbug zuständig ist und ein zweites Gesicht hat). Doch das ist gar noch nichts denn der Garou treibt sein mörderisches Unwesen. Mensch? Wolf? Werwolf?
Ich mochte Glennkill wirklich sehr, der Schreibstil hier ist ähnlich speziell und die Schafe sind wieder sehr tolle Charaktere mit teils hervorragenden Unterhaltungen. Doch bei aller Schaf-Logik hier herrschte für mich leider ein großes Durcheinander und unnötig verworren. Thriller? Nein wirklich nicht (hätte ich auch nicht erwartet).
Band 3 liegt hier bereits, daher erhalten die Schafe trotz dieser schwachen Fortsetzung eine weitere Chance.

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Veröffentlicht am 03.05.2026

Bodenständig und doch raffiniert

Deftig vegetarisch – Heimatküche
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Bodenständig und doch raffiniert - das trifft hier zu. Viele Rezepte klingen vom Grundsatz her vertraut und dann sind sie aber doch nicht die vertraute Standard Variante sondern kommen noch mit einem besonderen ...

Bodenständig und doch raffiniert - das trifft hier zu. Viele Rezepte klingen vom Grundsatz her vertraut und dann sind sie aber doch nicht die vertraute Standard Variante sondern kommen noch mit einem besonderen Pfiff daher. Die Rezension hat etwas gedauert, aber gerade bei einem Kochbuch möchte ich wenigstens ein paar Rezepte ausprobiert haben und das hat diesmal leider mehr Zeit in Anspruch genommen.
Gut erklärt, einfach umzusetzen und ohne Schnickschnack den man schwer findet. Meistens mit Tipps und alternativ Vorschlägen (z.B. welcher Käse/Kräuter/Salat zu verwenden ist) sowie außerdem mit einem Hinweis falls das Gericht vegan, glutenfrei oder Laktosefrei usw. ist.
Sehr empfehlenswert

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