Profilbild von summersoul

summersoul

Lesejury Star
offline

summersoul ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit summersoul über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.09.2025

Welche Kräfte schlummern in Ava?

Secret Forest Academy. Avas Bestimmung
0

Zum Inhalt:
Als Ava am Morgen erwacht, kann sie es nicht fassen. Sie ist schon wieder im Wald aufgewacht und weiß nicht, wie sie dahingekommen ist. Als sie dann noch einem Fremden begegnet, der behauptet, ...

Zum Inhalt:
Als Ava am Morgen erwacht, kann sie es nicht fassen. Sie ist schon wieder im Wald aufgewacht und weiß nicht, wie sie dahingekommen ist. Als sie dann noch einem Fremden begegnet, der behauptet, er wisse etwas über ihre verschwundenen Eltern und sie kurz darauf angreift, ohne sie zu berühren, weiß Ava nicht, was sie denken soll. Zum Glück wird sie von einem Bären gerettet und damit beginnt ihr Abenteuer. Denn der Bär Urs ist kein gewöhnlicher Bär, sondern ein Vertrauenstier und möchte sie zu einer geheimnisvollen Akademie bringen, auf der sie mehr über sich, ihre Kräfte und ihre Eltern erfährt. So begleitet sie ihn zur Akademie der Giganten und lernt dort andere Kinder, die wie sie sind, kennen. Doch nicht alle der anderen Kinder begegnen ihr freundlich, sondern wollen, dass Ava wieder so schnell wie möglich verschwindet.

Meine Meinung:
Ava ist ein sympathisches Mädchen, dem man anmerkt, wie überfordert sie mit all den Neuigkeiten über ihre verschwundenen Eltern, die Akademie und damit auch sich selbst ist. Ich konnte ihre Verwirrung, ihre spätere Neugierde und ihre Unsicherheit, weil sie anders als die anderen Kinder ist, gut nachvollziehen. Umso schöner war es, dass sie Freunde gefunden hat, die von Anfang an zu ihr stehen.

Die Idee rund um die Akademie, den Mondwald, die Seelentiere, den bösen Morbus und seine Wesen hat mir sehr gut gefallen. Zumal die Wesen von Morbus zwar böse sind, andererseits aber so ein lustiges Aussehen und Eigenschaften haben und durch die kuriosesten Dinge besiegt werden können, dass sie gar nicht so gruselig wirken, wie man vermutet. Zudem hat mir richtig gut gefallen, dass die Kinder sich in Bäume oder Pilze verwandeln können. Tierwandler kennt man schließlich schon, aber Waldwandler sind wirklich mal etwas Neues.

Neben der ganzen Magie erfährt man im Laufe der Handlung auch einiges über die Bäume, Pflanzen und Tiere, was mir sehr gut gefallen hat. Dabei wurden alle Informationen so in die Handlung eingeflochten, dass sie verständlich waren und den Lesefluss der jungen Leserinnen und Leser nicht stören sollten. Für wen das noch nicht genug ist, der bekommt im Glossar noch ein paar mehr Informationen. So ist nicht nur der Natur- und Umweltschutz ein wichtiges Thema in der Geschichte, sondern auch Themen wie Zusammenhalt, Freundschaft, Akzeptanz, Toleranz und Konfliktbewältigung spielen eine Rolle.

Fazit:
Eine wunderschöne und magische Geschichte, in der wir Ava auf die Akademie der Giganten begleiten, wo sie viel über sich selbst, ihre besonderen Kräfte und ihre Eltern erfährt. Ich habe Ava gern auf ihrem Weg begleitet, war gespannt, was sie alles erlebt und erfährt und habe vom ersten Moment an mit ihr mitgefiebert. Besonders gut hat mir die Idee zu den Waldwandlern gefallen. Denn die Kinder verwandeln sich nicht in Tiere, sondern in Bäume oder Pilze. Zudem fand ich alles rund um die Akademie, den Mondwald, die Seelentiere, den bösen Morbus und seine Wesen interessant. Vor allem auf welche ungewöhnliche Weise diese besiegt werden können.

Veröffentlicht am 30.08.2025

Können Irida und ihre Freunde das Rätsel um Hohenburg lösen?

Irida 1. Irida und die Stadt der Geheimnisse
0

Zum Inhalt:
Als im beschaulichen Städtchen Hohenburg zwei Raubgräber spurlos verschwinden, die anscheinend mit der Elektrosonde ihres Onkels etwas gesucht haben, können Irida und ihre Freunde nicht anders, ...

Zum Inhalt:
Als im beschaulichen Städtchen Hohenburg zwei Raubgräber spurlos verschwinden, die anscheinend mit der Elektrosonde ihres Onkels etwas gesucht haben, können Irida und ihre Freunde nicht anders, als Nachforschungen anzustellen. Zumal sie am Tatort nicht nur mysteriöse Kratzspuren an einem Baum finden, sondern auch einen Teil eines Schlüssels, der zu einem Schlüssel aus einer Sage stammen könnte. Hat ihr Onkel es wirklich geschafft, seine Elektrosonde so umzubauen, dass sie magische Artefakte findet? Je mehr Irida, Jinjin, Cedric und Jeremy recherchieren, desto mehr Ungereimtheiten decken sie auf, bis sie nicht mehr wissen, was sie glauben sollen. Gibt es wirklich Magie? Sind die Sagen über Hohenburg und Umgebung wahr? Was sie nicht ahnen können ist, dass ihnen schon eine ominöse Gruppe auf den Fersen ist, die verhindern will, dass sie mehr über den Schlüssel und die Ereignisse in Hohenburg herausfinden.

Meine Meinung:
Irida ist eine interessante und sympathische Protagonistin, die sich wegen ihres Hinkens und Stotterns sehr unsicher fühlt. Dennoch lässt sie sich nicht unterkriegen und bekommt vor allem von ihren Freunden Jinjin, Cedric und Jeremy viel Rückhalt. Denn diese akzeptieren sie so, wie sie ist, was mir sehr gut gefallen hat. Ebenso wie der allgemeine Zusammenhalt unter den Freunden. Jeder in der Gruppe hat etwas, was sie oder er besonders gut kann und so ergänzen sie sich wunderbar, was vor allem bei ihren Nachforschungen wegen der komischen Ereignisse in Hohenburg hilfreich ist. Dennoch hat es mich gewundert, dass alle Iridas übermäßige Stärke einfach so hinnehmen. Schließlich trägt nicht jedes vierzehnjährige Mädchen mal eben eine Kommode alleine ein Stockwerk höher.

Die Rätsel um die verschwundenen Personen und die anderen mysteriösen Ereignisse in Hohenburg fand ich spannend, auch wenn es sich an einigen Stellen für meinen Geschmack zu sehr zog. Gerade weil die Handlung aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird, kommen immer mehr Fragen auf, wie alles zusammenhängt und vor allem, was es mit dem Schlüssel und dieser ominösen Gruppe auf sich hat. Ich bin gerne mit Irida, Jinjin, Cedric und Jeremy auf die Spurensuche gegangen, habe gerätselt, wer die Personen aus der ominösen Gruppe wirklich sind, ebenso wie das Kaninchen Nooba, das an den unmöglichsten Stellen auftaucht. Mit einigen meiner Vermutungen lag ich richtig, mit einigen Dingen konnte mich der Autor überraschen.

Fazit:
Eine Geschichte über vier Freunde, die versuchen, hinter das Geheimnis der mysteriösen Ereignisse im beschaulichen Städtchen Hohenburg zu kommen. Da man die Handlung aus verschiedenen Perspektiven erlebt, kamen immer mehr Fragen auf, die für Spannung sorgten, auch wenn es sich für meinen Geschmack an einigen Stellen doch zu sehr zog. Dennoch bin ich gerne mit den Freunden Irida, Jinjin, Cedric und Jeremy auf die Spurensuche gegangen und war gespannt, was sie alles herausfinden werden. Mit einigen meiner Vermutungen lag ich richtig, mit anderen Dingen konnte mich der Autor überraschen, da ich damit nicht gerechnet habe. Einzig die Selbstverständlichkeit, mit der Iridas übermäßige Stärke akzeptiert wird, konnte ich nicht ganz nachvollziehen.

Veröffentlicht am 24.08.2025

Kann Gwin dem Drachen Jun helfen?

Gwin und das Herz des Drachen (Band 1)
0

Zum Inhalt:
Gwin kann es nicht fassen, dass ihre Eltern mal wieder ohne sie verreisen und ausgerechnet ihre Tante Edith auf sie aufpassen soll. Das heißt für Gwin, sie darf mal wieder die ganzen stinkenden ...

Zum Inhalt:
Gwin kann es nicht fassen, dass ihre Eltern mal wieder ohne sie verreisen und ausgerechnet ihre Tante Edith auf sie aufpassen soll. Das heißt für Gwin, sie darf mal wieder die ganzen stinkenden Schuhe von ihrer Tante putzen. So beschließt Gwin abzuhauen und weiß dann, als es Abend wird, nicht was sie tun soll. Da begegnet sie dem schwarzen Kater Nerowitz, der sie ins Zaubercafé der Hexe Madame Manou einlädt. Dort trifft sie auf einen singenden Kessel, eine sprechende Flamme und viele andere magische Wesen. Was Gwin nicht ahnt ist, dass das Café noch ein viel größeres Geheimnis bewahrt. Denn seit hundert Jahren ist ein verfluchter Drache auf einer Papierrolle gefangen und nur Gwin kann ihn befreien.

Meine Meinung:
Gwin ist ein tolles Mädchen, die zu Anfang noch recht unsicher und schüchtern wirkt und gar nicht so recht weiß, wie sie mit Herzlichkeit und Freundlichkeit umgehen soll. Dabei hat sie selbst ein riesengroßes Herz, ist hilfsbereit und einfallsreich. Mir hat ihre Entwicklung richtig gut gefallen. Man merkt, wie sehr sie an ihrer Aufgabe, dem Drachen Jun zu helfen und auch an der Wärme, die sie im Zaubercafé erfährt, wächst.

Das Abenteuer von Gwin beginnt erst langsam, dann geht es aber richtig los und man möchte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Denn Gwin, der Drachen Jun und die Zauberflamme Ignatius geraten in viele Schwierigkeit und einige gefährliche Situationen, aus denen sie sich manchmal nur knapp retten können. Ich habe jedenfalls mit ihnen mitgefiebert, gelitten und ihnen beide Daumen gedrückt, dass sie alle drei wieder heil aus allem herauskommen.

Die Idee zum Zaubercafé als Rückzugsort für magische Wesen und die ungewöhnliche Bezahlung in diesem hat mir gefallen. Zudem war ich gespannt, welche Wesen sich so in dem Zaubercafé einfinden werden und welche Geheimnisse es verbirgt. Die Zankereien zwischen Ignatius und Jun fand ich am Anfang noch lustig, muss aber sagen, dass es mir dann irgendwann doch zu viel wurde. Irgendwie streiten sich die beiden unentwegt und vor allem Ignatius stänkert im Grunde die ganze Zeit nur herum.

Fazit:
Eine wunderschöne und magische Geschichte, in der wir Gwin, den Drachen Jun und die Zauberflamme Ignatius auf ihrem Abenteuer begleiten. Ich habe dies sehr gern gemacht, war gespannt, was für Geheimnisse das Zaubercafé verbirgt, was Gwin, Jun und Ignatius auf ihrem Abenteuer erleben und ob Gwin es schafft, Jun zu helfen. Zwar beginnt ihr Abenteuer erst langsam, dann wird es aber richtig spannend, sodass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Einzig die Zankereien zwischen Jun und Ignatius waren mir irgendwann zu viel, weil sie sich gefühlt unentwegt streiten.

Veröffentlicht am 20.08.2025

Hat die Liebe zwischen Everly und Dante überhaupt eine Chance?

Infernas 1: King of Ash
0

Zum Inhalt:
Hätte die Winterhexe Everly nicht schon genug damit zu tun, ihre Magie vor den anderen Hexen zu verbergen, fordert auch noch der Daimon Dante Everlys Schuld ein. Denn Everly kann das ganze ...

Zum Inhalt:
Hätte die Winterhexe Everly nicht schon genug damit zu tun, ihre Magie vor den anderen Hexen zu verbergen, fordert auch noch der Daimon Dante Everlys Schuld ein. Denn Everly kann das ganze Jahr über auf ihre Magie zugreifen, obwohl ihr dies als Winterhexe nicht möglich sein sollte und Dante weiß durch einen blöden Zufall davon. So bleibt ihr nichts anderes übrig, als ihn nach Infernas zu begleiten, was eigentlich ihren Tod bedeuten müsste. Doch dort erfährt sie Dinge über sich und die Daimonen, die sie an allem bisher Geglaubten zweifeln lassen. Zu allem Übel fühlt sich Everly immer mehr zu Dante hingezogen und ihm scheint es ähnlich zu gehen. Doch kann ihre Liebe überhaupt eine Chance haben? Denn schließlich sind sie eigentlich Feinde.

Meine Meinung:
Everly ist eine starke Protagonistin, die nicht auf den Mund gefallen ist und der man anmerkt, wie sehr es ihr zu schaffen macht, dass ihre Magie anders als die der anderen Hexen ist. Ich konnte ihre Sorgen und Ängste, dass sie entdeckt wird, ebenso wie ihre Erleichterung darüber, ihre Magie in Infernas uneingeschränkt benutzen zu können, voll und ganz nachvollziehen. Zudem fand ich es schön, wie sie trotz Anfangsschwierigkeiten versucht, Infernas kennenzulernen und seinen Bewohnern aufgeschlossen zu begegnen. Ich fand ihr Erstaunen über all die Dinge, die so ganz anders sind, als Everly sie durch die Überlieferungen der Hexen kennengelernt hat, gut dargestellt.

Dante ist ein toller Kerl, dem man seinen Zwiespalt, Everly zu nichts zu zwingen und gleichzeitig Infernas zu retten, anmerken konnte. Gerade deswegen fand ich es schön, dass er versucht, Everly alles zu zeigen, damit sie Infernas kennenlernt und dieses ihr Herz gewinnt. Zudem hat es mir gefallen, dass er mit seinen Gefühlen für Everly hadert, ebenso wie sie mit ihren für ihn. Dadurch wirkte ihre sich langsam entwickelnde Liebesgeschichte authentisch, was mir sehr gut gefallen hat.

Zwar weiß man durch die Prophezeiung im Grunde schon, wo die Reise ungefähr hingehen wird. Dennoch bleibt so viel unklar, dass ich dennoch neugierig war, wie sich alles entwickelt und ob wirklich alles so geschieht, wie es in der Prophezeiung heißt. Zudem habe ich Dantes Freunde Amida und Roake und die Nachschattendame Kaira in mein Herz geschlossen und bin gespannt, welche Rolle sie noch spielen werden.

Alles rund um die Magie und Infernas fand ich interessant. Es ist kein Reich, das nur aus Feuer besteht, sondern es gibt viele verschiedene Orte ebenso wie Daimonen, die alle ihre Besonderheiten haben. Ich fand es schön, immer wieder etwas Neues zu entdecken und dadurch auch die verschiedenen Arten der Daimonen kennenzulernen. Zudem habe ich das Gefühl, dass es noch viel mehr gibt, das sich lohnt, entdeckt zu werden.

Fazit:
Ein gelungener erster Band, in dem wir die Winterhexe Everly nach Infernas, das Reich des Daimons Dante begleiten. Ich war gespannt, was Everly dort erleben wird und inwieweit die Prophezeiung der Wahrheit entspricht. Zwar weiß man durch diese ungefähr wo die Reise hingehen könnte, dennoch ist unklar, ob alles wirklich so geschieht, wodurch die Neugierde bei mir geweckt wurde. Zudem fand ich alles rund um Infernas und die Magie interessant und hatte das Gefühl, an jeder Ecke etwas Neues zu entdecken.

Veröffentlicht am 14.08.2025

Wer ist wirklich der Feind?

Funken – The Secrets of Dracon Rock
0

Zum Inhalt:
Alyssa Rivera arbeitet daran, neue Waffen und Kleidung für die Drachenreiter zu entwickeln, damit diese besser gegen die Gargoyle kämpfen können. Dabei war ihr Vater vor seinem Tod der Anführer ...

Zum Inhalt:
Alyssa Rivera arbeitet daran, neue Waffen und Kleidung für die Drachenreiter zu entwickeln, damit diese besser gegen die Gargoyle kämpfen können. Dabei war ihr Vater vor seinem Tod der Anführer der Rebellen. Doch das darf niemand wissen. Vor allem nicht der Drachenreiter Rowan Callahan, dem Alyssa durch ihre Projekte unweigerlich immer wieder begegnet. Dabei fühlt sich Alyssa von ihm angezogen und merkt immer mehr, wie er sich in ihr Herz schleicht. Wäre das noch nicht genug, scheinen die Rebellen wieder aktiv zu werden und überfallen nicht nur das Institut, in dem Alyssa arbeitet, sondern wollen Alyssa entführen. So findet sich Alyssa bald in einem Zwiespalt, in dem sie sich für ihr Herz oder das Vermächtnis ihres Vaters entscheiden muss.

Meine Meinung:
Ich fand Alyssas Zwiespalt gut und nachvollziehbar dargestellt. Zumindest konnte ich mich gut in sie hineinversetzen und habe verstanden, wieso sie sich so zerrissen fühlt. Zum einen lernt sie durch Rowan, Brynn und Finlay andere Seiten an den Drachenreitern kennen, zum anderen sitzt das, was Alyssa durch ihr Leben bei den Rebellen erfahren hat tief. Außerdem kann sie sich mit den neuen Methoden der Rebellen nicht anfreunden ebenso mit der Macht, die die Drachen und die Gilde haben. Alyssa war mir gleich sympathisch. Sie ist eine toughe und intelligente junge Frau, die nicht auf den Mund gefallen ist, sich nicht unterkriegen lässt und für die, die ihr etwas bedeuten einsteht. Mit ihr ist der Autorin eine vielschichtige Protagonistin gelungen, mit der ich von Anfang bis Ende mitgefiebert habe und gespannt war, wohin ihr Weg sie führen wird.

Alles rund um die Drachen, die Gilde und die Rebellen fand ich interessant. Zumal man sich durch alles, was man erfährt, ein eigenes Bild machen kann und schnell merkt, dass auf beiden Seiten nicht alles nur schwarz oder weiß ist. Ich war neugierig darauf, was man im Laufe der Handlung noch so alles erfährt und konnte mir die kleinen Drachen im Kükenhort richtig gut vorstellen.

Gerade durch den Zwiespalt, in dem Alyssa sich befindet, man nie weiß, ob herauskommt, dass sie die Tochter des ehemaligen Rebellenanführers war, unklar ist, was die Rebellen mit ihren Aktionen wirklich erreichen wollen und wie weit sie dabei gehen, war für Spannung gesorgt. Ich habe das Buch jedenfalls nicht aus der Hand legen können, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Zudem hat mir die sich langsam aufbauende Liebesgeschichte zwischen Alyssa und Rowan gefallen. Man spürt richtig die kleinen zarten Funken, die zwischen ihnen fliegen und drückt ihnen die Daumen, dass sie trotz allem eine Chance haben.

Fazit:
Eine spannende Geschichte mit einer interessanten Welt, in der nicht ganz klar scheint, wer wirklich die Bösen und wer die Guten sind. Dies hat mir sehr gut gefallen. Zumal man sich, je mehr man über die Drachen, die Gilde und die Rebellen erfährt, selbst ein Bild von allem machen und sich eine eigene Meinung bilden kann. Zudem war die ganze Zeit schon allein wegen Alyssas verzwickter Lage, in der sie wegen dem Vermächtnis ihres Vaters steckt und der Undurchsichtigkeit, was die Pläne der Rebellen angeht, für Spannung gesorgt, sodass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Das Tempo, in der sich zwischen Alyssa und Rowan zarte Gefühle entwickeln, hat mir sehr gut gefallen, zumal es wunderbar zu den beiden und Alyssas Situation gepasst hat.