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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.10.2019

Eine ganz besonders emotionale Liebesgeschichte!

The Light in Us
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Mit Charlotte und Noah treffen zwei Charaktere aufeinander, die eigentlich unterschiedlicher nicht sein könnten und doch so viele Gemeinsamkeiten haben. Beide haben ein großes Herz, welches von Kummer ...

Mit Charlotte und Noah treffen zwei Charaktere aufeinander, die eigentlich unterschiedlicher nicht sein könnten und doch so viele Gemeinsamkeiten haben. Beide haben ein großes Herz, welches von Kummer erfüllt ist. Und Beide wissen nicht, wie sie diesen Kummer und den Verlust, den sie erleiden mussten, verarbeiten sollen. Gerade Noah durch die erste Zeit seiner Blindheit zu begleiten war für mich sehr besonders, da ich mir nicht mal ansatzweise vorstellen kann, nichts mehr sehen zu können. Sehr intensive Beschreibungen der Autorin führten dazu, dass ich mich vollkommen auf diesen Umstand einlassen und Noah’s damit verbundene Handlungs- und Verhaltensweisen nachvollziehen konnte.
Durch die sehr emotionale und authentische Schreibweise konnte ich mit den Beiden lachen, weinen und träumen - ich wurde quasi in einen Sog aus Gefühlen gezogen und war während des gesamten Buches darin gefangen.
Anfänglich habe ich nach parallelen zwischen „Ein ganzes halbes Jahr“ und „The Light In Us“ gesucht, da sich die beiden Romane auf den ersten Blick sehr ähnlich sind. Doch schnell habe ich festgestellt, dass Emma Scott eine wunderbare unvergleichliche Geschichte geschaffen hat, die mich vollkommen abgeholt hat. Egal ob traurige, hoffnungsvolle oder auch erotische Momente, ich habe mich während der gesamten Geschichte sehr wohl gefühlt und nicht einen Moment an einem Gefühl oder einer Handlung gezweifelt..

Veröffentlicht am 17.10.2019

Eine ganz besondere Rockstar-Liebe!

Midnight Blue
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„Midnight Blue“ stand ganz oben auf meiner Must Read Liste. Viele Leser denken bestimmt, dass diese Rockstar-Geschichten ein typisches Klischee innehaben und diese Tatsache möchte ich auch überhaupt nicht ...

„Midnight Blue“ stand ganz oben auf meiner Must Read Liste. Viele Leser denken bestimmt, dass diese Rockstar-Geschichten ein typisches Klischee innehaben und diese Tatsache möchte ich auch überhaupt nicht abstreiten. Mal ganz davon abgesehen, dass ich in solchen Romanen diesen Klischees absolut verfallen bin, empfand ich „Midnight Blue“ doch als sehr besonders.
Alex Winslow steht zu Beginn des Buches am Abgrund und ist kurz davor, seine Karriere in den Sand zu setzen. Seine Freunde und auch Bandkollegen sind der Meinung, dass er einen „Babysitter“ braucht, schließlich hat er einen Entzug hinter sich, und so kommt Indigo ins Spiel. Sie wird durch einen „Zufall“ auf die Stellenausschreibung aufmerksam und bekommt den Job. Es ist verständlich, dass Alex nicht gerade begeistert von dieser Idee ist, weshalb er sich mit seinem gesamten Wesen dagegen wehrt. Diese abwehrende Haltung muss Indigo nun tagtäglich über sich ergehen lassen, doch sie lässt sich nichts von Alex gefallen.
Da beide Protagonisten nicht auf den Mund gefallen sind, liefern sie sich immer wieder ziemlich herbe Wortgefechte, die mich teilweise schockiert, aber auch sehr amüsiert haben. Zudem fand ich es sehr erfrischend, dass Indigo nicht dem typischen Frauenbild entspricht, denn mit ihren blauen Haaren und den selbstgeschneiderten Klamotten, ist sie schon etwas besonderes.
Die Autorin versteht sich gut darin, dem Leser zwei Welten zu präsentieren, die mit voller Wucht aufeinanderprallen. Zum einen der reiche und verwöhnte Rockstar und zum anderen die mittelständische Indigo, die nach ihrer Augenfarbe benannt wurde und um jeden Cent kämpfen muss, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Doch ist dieser Aspekt vielleicht mehr Schein als Sein und die beiden verbindet doch mehr als anfänglich angenommen?
Das Buch ließ sich sehr flüssig lesen, erfüllte natürlich das ein oder andere Klischee, hielt aber doch mehr als genug Überraschungen für den Leser bereit. Ich konnte mich von Beginn an auf die Geschichte von Alex und Indigo einlassen, auch wenn es eine Szene im Buch gab, die mich ein wenig aus der Fassung gebracht hat. Doch genau durch diese Szene vermittelt die Autorin, dass es ein sehr steiniger Weg ist, wieder ins normale Leben zurückzukehren..

Veröffentlicht am 02.10.2019

Großes Potenzial, welches nicht vollkommen genutzt wurde..

Ashes and Souls - Schwingen aus Rauch und Gold
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„Ashes and Souls“ war für mich ein absoluter Coverkauf. Als ich durch die Buchhandlung stöberte hat es mich quasi angesprungen, da konnte ich gar nicht anders, als es direkt mitzunehmen. Dazu dieser ansprechende ...

„Ashes and Souls“ war für mich ein absoluter Coverkauf. Als ich durch die Buchhandlung stöberte hat es mich quasi angesprungen, da konnte ich gar nicht anders, als es direkt mitzunehmen. Dazu dieser ansprechende Klappentext, da musste ich direkt anfangen zu lesen.
Doch in den ersten Kapiteln habe ich schon gemerkt, dass sich die Einführung in die Geschichte enorm in die Länge zieht. Ich las viele für mich belanglose Details, die für den weiteren Verlauf nicht sonderlich wichtig waren. Erst nach der Hälfte des Buches baute sich ein wenig Spannung auf.
Ein richtiger Lichtblick für mich waren Mim, Pan und die beiden Freunde von Tariel. Durch diese Nebencharaktere wurde die Geschichte ein wenig aufgefrischt und ich konnte diese direkt in mein Leserherz schließen.
Der Schreibstil von Ava Reed hat mir schon in ihren bisherigen Büchern sehr gut gefallen. Sie beschreibt Setting und Charaktere sehr bildlich - fast würde ich ihren Schreibstil als etwas poetisch und metaphorisch beschreiben.
Die letzten Kapitel des Buches konnten meinen Unmut über die schier endlich lange Einleitung etwas mildern, gerade in Bezug auf den Spannungsaufbau.
Die Geschichte von Mila, Asher und Tariel hat sehr viel Potenzial, welches meiner Meinung nach nicht vollkommen ausgeschöpft wurde. Nun hoffe ich, dass mich Band zwei mehr in seinen Bann ziehen kann..

Veröffentlicht am 25.09.2019

Eine gelungene Auflösung nach dem bösen Cliffhanger!

Flying High
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Nach dem bösen Cliffhanger in Band eins war ich natürlich unglaublich gespannt auf die Fortsetzung der Geschichte. Von der ersten Seite an war ich direkt wieder in Hailee’s Gefühlswelt gefangen. Ich war ...

Nach dem bösen Cliffhanger in Band eins war ich natürlich unglaublich gespannt auf die Fortsetzung der Geschichte. Von der ersten Seite an war ich direkt wieder in Hailee’s Gefühlswelt gefangen. Ich war emotional sehr berührt und auch ein wenig geschockt von Hailee’s Vorhaben und Beweggründen. Aufgrund dessen empfinde ich die Triggerwarnung zu Beginn des Buches als sehr wichtig!
Mein Unbehagen, was ich Hailee gegenüber im ersten Band empfunden habe, konnte ich vollkommen ablegen, was mich sehr gefreut hat. Bianca Iosivoni hat das Geheimnis um Hailee mit sehr viel Gefühl gelüftet. Für mich wurde das Geschehende sehr gut beschrieben und erklärt, was mich die Gefühle von Hailee noch mehr nachempfinden ließ.
Doch umso weiter die Geschichte im zweiten Band voranschritt, umso öfter gab es Abschnitte, die sich etwas gezogen haben. Dies hat mich leider ein wenig aus meinem Lesefluss gebracht. Dadurch verlor die Geschichte von Hailee und Chase für mich zum Ende hin an Emotion und Gefühl, was ich sehr schade fand.

Alles in Allem ist diese Dilogie eine sehr bewegende und emotionale Geschichte, die durch den grandiosen Schreibstil dem Leser sehr nahe gebracht wurde!

Veröffentlicht am 24.09.2019

Trotz anfänglicher Schwierigkeiten konnte mich die Geschichte überzeugen!

Falling Fast
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Der Leser lernt die Protagonistin Hailee zu Beginn als eher zurückhaltend und schüchtern kennen. Sie ist schwer einzuschätzen - fast wirkte sie auf mich ein wenig unnahbar. Dieser Aspekt hat es mir in ...

Der Leser lernt die Protagonistin Hailee zu Beginn als eher zurückhaltend und schüchtern kennen. Sie ist schwer einzuschätzen - fast wirkte sie auf mich ein wenig unnahbar. Dieser Aspekt hat es mir in den ersten Kapiteln auch nicht unbedingt leicht gemacht, in die Geschichte hineinzufinden.

Im Verlauf der Geschichte geht Hailee jedoch immer wieder gewisse Risiken ein, die mich zum nachdenken angeregt haben. Hat sie vielleicht einen bestimmten Grund, ihre Gefühle zu zeigen? Sind ihre Handlungen eher naiver und fahrlässig, oder steckt vielleicht doch mehr dahinter?

Chase hingegen fand ich von Beginn an sehr charmant und habe mich direkt in seinen Charakter verguckt. Obwohl er einen eher gehobenen Lebensstandard genießt, ruht er sich nicht darauf aus. Der Leser erfährt sehr viel über seinen Charakter, seine Ambitionen und seine Träume, was es einem leicht macht, mit ihm warm zu werden und ihn zu verstehen.

Besonders gut gefallen hat mir, dass sich die Geschichte nicht nur auf die Beziehung der Beiden zueinander konzentriert hat, sondern auch auf das Alltagsleben der beiden innerhalb der Familie. Egal ob es sich um einfache Familientreffen handelte oder es in hitzigen Diskussionen um die Zukunft ging. Jeder Aspekt wurde von der Autorin genauestens durchdacht und sehr gut umgesetzt.

Die Nebencharaktere waren sehr individuell ausgearbeitet und gaben der Geschichte noch mal ihren Reiz. Sie waren nicht überflüssig oder einfach in die Geschichte "hineingeworfen", sondern hatten allesamt einen tieferen Sinn. Sie ergaben am Ende ein genaues Bild des Ganzen!

Trotz meiner anfänglichen Schwierigkeiten hat mich die Geschichte im weiteren Verlauf vollkommen überzeugt. Viele Verhaltensweisen und Handlungen werden dem Leser erst im nachhinein klar, was die Geschichte um Hailee und Chase unglaublich spannend und auch einfühlsam macht..