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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.10.2021

Sympathische Figuren

Dicke Biber
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Schon allein durch den Titel wird man zum Schmunzeln gebracht, denn unter "Dicke Biber" kann man sich erstmal nicht so viel vorstellen, vor allem was es mit einem Naturschutz-Krimi zu tun haben soll.

Aber ...

Schon allein durch den Titel wird man zum Schmunzeln gebracht, denn unter "Dicke Biber" kann man sich erstmal nicht so viel vorstellen, vor allem was es mit einem Naturschutz-Krimi zu tun haben soll.

Aber zwei Dinge habe ich während des Lesens als besonders gelungen empfunden. Zum einen waren das die unglaublich liebenswerten und sympathischen Figuren, die mit jeder weiteren Seite mehr und mehr zum Leben erweckt sind und zum anderen war es der humorvolle und lustige Schreibstil der Autorin. Es gibt also immer etwas zum Lachen oder Schmunzeln, was eine Menge Lesespaß verspricht!

Das Buch vermittelt außerdem wichtige Informationen rund um Natur- und Umweltschutz. Dass es sich bei dem Buch um einen Krimi handelt, kommt erst gegen Ende zur Sprache. Man muss also geduldig weiterlesen, bis es soweit ist.

Ein rundum gelungenes Buch für junge Leser:innen, die nicht nur an heute sondern auch an morgen denken.

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Veröffentlicht am 18.09.2021

Starke Protagonistin

The promises we made. Als wir uns wieder trafen
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In "The promises we made" geht es um Dessie, eine Personenschützerin, die bei einem neuen Job auf ihre Jugendliebe Sam trifft.

Ich habe bisher ein Buch ("Nur noch ein bisschen Glück") von Simona Ahrnstedt ...

In "The promises we made" geht es um Dessie, eine Personenschützerin, die bei einem neuen Job auf ihre Jugendliebe Sam trifft.

Ich habe bisher ein Buch ("Nur noch ein bisschen Glück") von Simona Ahrnstedt gelesen. Dabei war ich von den Figuren, vor allem der witzigen und selbstbewussten Protagonistin, dem lebendigen und humorvollen Schreibstil und dem Tiefgang der Themen der Nebenstories begeistert. Dieses gleiche Lesegefühl habe ich mir auch bei "The promises we made" erhofft und in Ansätzen erhalten. Auch in diesem Roman spricht Simona Ahrnstedt wichtige und tiefgründige Themen, wie z.B. Diskriminierung gegenüber Frauen oder Menschen mit anderen Ethnien an. Themen, die meiner Meinung nach in moderne Literatur gehören, da diese zu unserem Alltag dazugehören. Auch hier gibt es wieder eine starke und selbstbewusste Protagonistin und Ahrnstedts lebendiger Schreibstil ist auch wiederzufinden. Jedoch fehlt dem Buch meiner Meinung nach etwas an Leichtigkeit, die ich dem ersten Roman, den ich von ihr gelesen habe, so geschätzt habe.

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Veröffentlicht am 29.08.2021

Spannender Thriller

Die Lieferung
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"Die Lieferung" ist der zweite Teil einer Buchreihe rund um das Ermittlerduo Oswald und Kerner. Theoretisch können die Bücher unabhängig voneinander gelesen werden, da man in den Folgebänden immer einen ...

"Die Lieferung" ist der zweite Teil einer Buchreihe rund um das Ermittlerduo Oswald und Kerner. Theoretisch können die Bücher unabhängig voneinander gelesen werden, da man in den Folgebänden immer einen kurzen Überblick über das bereits Geschehene erhält, jedoch würde man dann spannende Lesestunden verpassen.

In diesem Band geht es um das Verschwinden junger Frauen, die alle eine Sache gemeinsam hatten, nämlich dass sie vor ihrem Verschwinden alle eine Pizza bestellt haben. Die unangetastet in ihren Wohnungen zurückgeblieben ist.

Andreas Winkelmanns Schreibstil ist sehr beschreibend, sodass man sich alles bildlich vorstellen kann. Außerdem bringt das Buch viele unerwartete und unvorhersehbare Momente mit sich, sodass die Spannung stets aufrecht erhalten bleibt. An manchen Stellen hat mir jedoch ein Spannungshöhepunkt gefehlt, sodass das Buch für mich ein guter Thriller, jedoch kein Page-Turner war.

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Veröffentlicht am 29.08.2021

Spannender Thriller von einer kompetenten Autorin

Totenschrein (Ein Sayer-Altair-Thriller 3)
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Ellison Coopers "Totenschrein" ist der dritte Teil der Buchreihe rund um Special Agent Sayer Altair. In diesem Buch steht Sayer vor dem Fall einen Bus voller Jugendliche:r wiederzufinden und einen seltsamen ...

Ellison Coopers "Totenschrein" ist der dritte Teil der Buchreihe rund um Special Agent Sayer Altair. In diesem Buch steht Sayer vor dem Fall einen Bus voller Jugendliche:r wiederzufinden und einen seltsamen Mordfall aufzuklären.

Wie auch schon in den vorherigen Teilen, ist auch hier die Spannung wieder kaum auszuhalten. Ein weiterer Pluspunkt von Coopers Büchern ist, dass sie unglaublich gut recherchiert sind. Die behandelten Themen werden nicht nur angekratzt, sondern tiefgehend beleuchtet und man schlüpft auch als Leser:in regelrecht in dieses Thema hinein. Dies ist nicht zuletzt ihrem Anthropologiestudium und der Spezialisierung auf kulturelle Neurowissenschaften und Archäologie zu schulden. Außerdem merkt man auch, dass Cooper als Mordermittlerin beim Washington, D.C. Public Defender Service war. Ingesamt wird deutlich, dass Cooper genau weiß, wo ihre Stärken liegen und diese in eine unglaublich spannende Geschichte verpackt und für Leser:innen zugänglich macht.

Das Buch kann auch unabhängig von den bereits zuvor erschienenen Teilen gelesen werden, jedoch empfehle ich die Bücher in der vorgegebenen Reihenfolge zu lesen, da alle drei Bücher ausgezeichnete Thriller sind und man was verpassen würde, wenn man nicht alle drei Teile gelesen hätte!

Eine absolute Leseempfehlung für Thriller-Fans!

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Veröffentlicht am 14.08.2021

Kleine Startschwierigkeiten

Partem. Wie die Liebe so kalt
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"Partem. Wie die Liebe so kalt." handelt von einer Gruppe junger Menschen mit der Fähigkeit, anderen Menschen ihre Gefühle zu stehlen. Als Jael jedoch auf Xenia trifft, merkt er schnell, dass sie anders ...

"Partem. Wie die Liebe so kalt." handelt von einer Gruppe junger Menschen mit der Fähigkeit, anderen Menschen ihre Gefühle zu stehlen. Als Jael jedoch auf Xenia trifft, merkt er schnell, dass sie anders als die anderen ist.

Das Cover so wie der Titel des Buches haben sofort meine Neugier und mein Interesse geweckt. Leider war ich zu Beginn etwas enttäuscht, denn das erste Drittel des Buches verlief etwas schleppend. Erst danach nahm das Tempo etwas zu und somit auch die Spannung.

Die Figuren sind teilweise etwas klischeehaft gestaltet, jedoch wurde ich auch nach einiger Zeit mit ihnen warm und fand den Vergleich mit den Cullens aus Twilight ganz lustig und angebracht. Manchmal war es etwas schwer den Überblick bei den vielen Figuren zu behalten. Nach einiger Zeit ging es jedoch ganz gut.

Alles in allem ist das Buch ein spannender und interessanter Jugendroman, wenn man die anfänglichen Startschwierigkeiten überstanden hat.

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