Cover-Bild Stranger Skies
Band 2 der Reihe "Die Gezeiten-Saga"
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22,90
inkl. MwSt
  • Verlag: Fischer Sauerländer
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 736
  • Ersterscheinung: 25.06.2025
  • ISBN: 9783737343749
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Pascale Lacelle

Stranger Skies

Die Fortsetzung der epischen Romantasy Dilogie
Bea Reiter (Übersetzer)

Das Öffnen verschlossener Türen hat seinen Preis – selbst für diejenigen, die einen Schlüssel besitzen …

Im renommierten Aldryn College für Mondmagie hat ein neues Semester begonnen, und Emory und Romie stehen – im Traum – vor einer verschlossenen Tür. Als sie das Portal zu einer anderen Welt aufstoßen, wecken sie damit eine finstere Macht, die nur ein Ziel hat: das College zu zerstören. Welches dunkle Geheimnis verbirgt sich in den alten Gemäuern, das einen solchen Gegner auf den Plan ruft? Natürlich wollen Baz und Kai ihren Freundinnen zur Hilfe eilen, doch ein Missgeschick katapultiert sie stattdessen in die Vergangenheit der magischen Elite-Uni – in die Zeit, als ihre eigenen Held*innen hier studiert haben und das Lied der ertrunkenen Götter gerade erst geschrieben wird …

Atmosphärische Mondmagie, Dark Academia und Complicated Friendships für Fans von  The Ruby Circle oder Black Bird Akademy.

Erstauflage mit limitiertem Farbschnitt!

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.09.2025

Fortsetzung des magischen Abenteuers

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"Komm, suche uns, so wie wir dich suchen. Der Gelehrte folgt ihrem Rufen, und damit beginnt unsere Geschichte."

⋆⭒˚.⋆

Magie des Mondes. Magie der Gezeiten. Eine Academy an der Küste des Meeres. Eine ...


"Komm, suche uns, so wie wir dich suchen. Der Gelehrte folgt ihrem Rufen, und damit beginnt unsere Geschichte."

⋆⭒˚.⋆

Magie des Mondes. Magie der Gezeiten. Eine Academy an der Küste des Meeres. Eine Welt, in der es Magie gibt, die vom Mond und den Gezeiten abhängig ist. Eine Welt, in der es Portale in andere Welten gibt.

Stranger Skies ist der zweite Teil einer Reihe, die ursprünglich als Dilogie geplant war.

Ich lehne mich bestimmt nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich behaupte, dass diese Geschichte sehr komplex, anspruchsvoll und sprachlich stark ist - obwohl es sich eigentlich um ein Jugendbuch handelt. Zudem ist diese Reihe düster, magisch, kreativ, mit einer wunderschönen, bildhaften Sprache und überrascht mit interessanten Plottwists.

Dieser Teil hat eine ganz andere Wendung genommen, als ich es am Ende des ersten Teils vermutet hätte.
Zudem kommen in diesem Teil viele neue Charaktere hinzu - und auch ein neues potenzielles Love Interest für Emory.
Während ich im ersten Teil dachte, dass sie und Baz füreinander bestimmt sind, habe ich hier völlig unerwartet meine Meinung geändert. Wobei Baz immer noch einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen hat und zu meinen Lieblingscharakteren gehört.
Mit Romy, seiner Schwester, bin ich in diesem Band allerdings nicht so richtig warm geworden.

Wir bewegen uns hier viel in anderen Welten und auch in der Schlaflandschaft. Es gibt sogar einen Sprung in die Vergangenheit, und so werden einige Geheimnisse offenbart. Dadurch versteht man das Gesamte besser und kommt dem "Lied der ertrunkenen Götter" und dem verschwundenen Epilog auf die Schliche.

Der zweite Teil endet ziemlich fies. Ich bin schon sehr gespannt, wie die Autorin diese ausweglose Situation im nächsten Teil lösen wird. Ich freue mich unheimlich auf die Fortsetzung und darauf, wie das Abenteuer weitergeht.

Veröffentlicht am 12.02.2026

Starkes Worldbuiling, doch fehlende Dynamik

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Letztes Jahr habe ich bereits den ersten Band dieser Reihe gelesen und trotz der Tatsache, dass die Autorin sehr viel um den heißen Brei herumredet, habe ich den Start in dieses Universum wirklich genossen. ...

Letztes Jahr habe ich bereits den ersten Band dieser Reihe gelesen und trotz der Tatsache, dass die Autorin sehr viel um den heißen Brei herumredet, habe ich den Start in dieses Universum wirklich genossen. Da allerdings auch dieser zweite Band mit über 700 Seiten ein ganz schöner Klopper ist, ist er so lange ungelesen liegen geblieben.

Was mir an beiden Bänden bisher ausgesprochen gut gefallen hat, ist die Komplexität des Worldbuildings. Gerade jetzt, wo wir durch unterschiedliche Welten und Zeiten reisen, gibt es immer wieder neue Informationen, neues Wissen, welches sich die Protagonisten aneignen, aber genauso neue Geheimnisse, neuer Verrat und alles verbunden durch das Buch „Lied der ertrunkenen Götter“. Auch die Magie der unterschiedlichen Mondphasen, die Schlaflandschaft, der Schatten oder die Schlüssel zum Öffnen der Tore – ihr seht hier gibt es unendlich viel zu entdecken und doch wünschte ich mir, dass die Autorin hin und wieder schneller zum Punkt gekommen wäre. Ähnlich wie es mir beim ersten Band ergangen ist, hatte ich auch hier den Eindruck, dass wir locker 100 Seiten weniger gut hätten gebrauchen können.

Mit Abstand zu allen anderen Pärchen sind Baz und Kai meine absoluten Favoriten. Gerade das Wissen darum, dass beide sich zueinander hingezogen fühlen, dass sie einander offensichtlich mögen und viele Etappen dieser Reise gemeinsam bewältigt haben, neben den kleinen Plänkeleien, den netten Dialogen und meiner riesigen Hoffnung, dass beide sich nach diesem Teil wiedersehen, kann ich sie nur lieben. Doch alle anderen sind, was meine Sympathien angeht auf den hinteren Rängen gelandet. Emory als Beispiel hat immer wieder Momente, wo ich ihre Dunkelheit, ihre Schuld, ihre Zweifel ganz gerne und gerade im Kontrast zu ihrem früheren Selbst sehr gerne gelesen habe und dann gab es Momente, wo ich ihr ewiges Gejammer nur noch satthatte. Romie konnte ich von dem ersten Kapitel aus ihrer Sicht nicht so wirklich ausstehen – für sie stand ab dem Zeitpunkt, als sie angefangen hat nach dem verlorenen Epilog zu suchen – nichts anderes mehr im Mittelpunkt. Es ging immer nur um sie und ihren Wunsch dem Lied zu folgen, ohne Rücksicht auf Familie, Freude oder Folgen.

Ansonsten mag ich die Dynamik der Charaktere sehr gerne. Dazu muss allerdings gesagt sein, dass ich hier den starken Eindruck habe, dass die üblichen Textblöcke hier vermehrt vorhanden sind, während Dialoge eher rar gesät sind. Dadurch fühlt es sich mitunter an, als würden es eine Länge nach der anderen geben. Doch wenn man wirklich in die Geschichte eintaucht, mit den Protagonisten und Nebencharakteren mitfiebert und die Rolle der einzelnen Personen wahrnimmt – ähnlich wie die vielen unterschiedlichen Sichtweisen dieses Buches es uns bereits vormachen – kann man gut darüber hinwegsehen.

Verwirrt bin ich allerdings über das Ende. Denn beworben wurde und wird, soweit ich das erkennen konnte, die Reihe als Dilogie – also zwei Bände. So fühlt sich der Schluss allerdings gar nicht an und ich gehe stark davon aus, dass es mindestens einen weiteren Teil geben wird. Ansonsten wäre den Ende extrem offen und damit auch irgendwie enttäuschend, denn ich habe noch jede Menge offener Fragen.


Fazit


Ein starkes Worldbuilding mit interessantem Setting, facettenreichen Charakteren, aber mitunter zu viel Informationsfluss und zu wenig Dynamik. Trotzdem hat das Lesen Spaß gemacht und ich bin gespannt wie es weitergeht.


Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 01.09.2025

Komplexe, bildgewaltige Fortsetzung mit einigen Überraschungen

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Da ich den Reihenauftakt „Curious Tides“ geliebt habe, war meine Vorfreude auf die Fortsetzung „Stranger Skies“ riesig. Ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht – und wurde nicht enttäuscht.

Die ...

Da ich den Reihenauftakt „Curious Tides“ geliebt habe, war meine Vorfreude auf die Fortsetzung „Stranger Skies“ riesig. Ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht – und wurde nicht enttäuscht.

Die Autorin entführt den Leser dieses Mal nicht nur in neue Welten, sondern auch auf verschiedene Zeitebenen. Im Vergleich zum Reihenauftakt ist der zweite Band noch komplexer aufgebaut. Es gibt eine Vielzahl an Charakteren und Szenarien, sodass ich empfehlen würde, nicht allzu viel Zeit zwischen den beiden Bänden verstreichen zu lassen. Dank des bildgewaltigen Schreibstils ist mir der Einstieg in die Fortsetzung sehr leicht gefallen. Besonders spannend fand ich, dass das Buch mit einem für den Leser völlig neuen Szenario beginnt. Fast so, als hätte man ein neues Werk in der Hand und nicht eine Fortsetzung. Dieser überraschende Einstieg konnte mich sofort packen.

Ein neuer, charismatischer Charakter bringt frischen Wind in die Handlung und auch die zahlreichen Wendungen konnten mich fesseln. Zwar gibt es zwischendurch ein paar Längen, die meinen Lesefluss jedoch kaum gestört haben. Besonders schön fand ich die behutsam aufgebaute, queere Liebesgeschichte, die sich leise im Hintergrund entwickelt. Bereits im ersten Band hatte ich diese Entwicklung erahnt, die hier sehr feinfühlig und authentisch umgesetzt wird – mit all der Unsicherheit und Zartheit, die zum Aufkeimen erster Gefühle gehört.

Ein echtes Highlight war für mich die Entwicklung von Baz: Der schüchterne junge Mann mit seiner bescheidenen Art ist mir sehr ans Herz gewachsen. Gerade weil er trotz seiner großen Macht so zurückhaltend ist, hat er sich zu meinem Lieblingscharakter entwickelt. In diesem Band stellt sich Baz seinen Ängsten und entwickelt sich zu einem mutigen jungen Mann.

Überrascht hat mich, dass die Reihe nicht wie ursprünglich angekündigt eine Dilogie bleibt. Das Buch endet mit einem fiesen Cliffhanger und es wird einen weiteren Band geben, auf den ich mich schon jetzt sehr freue.

Fazit: „Stranger Skies“ ist eine würdige Fortsetzung, die die Welt von „Curious Tides“ noch komplexer und vielschichtiger macht. Mit neuen Charakteren, überraschenden Wendungen und einer leise aufblühenden Liebesgeschichte gelingt es der Autorin, die Reihe spannend weiterzuführen. Zwar gibt es kleine Längen und die Vielzahl an Charakteren könnte nicht jeden Geschmack treffen, doch insgesamt konnte mich auch der zweite Band wieder überzeugen. Von mir gibt es 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 25.07.2025

unerwartet

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Mit Stranger Skies setzt Pascale Lacelle ihre Gezeiten-Saga auf unerwartete Weise fort – rätselhafter, tiefgründiger und noch komplexer als im Auftaktband. Wer dachte, nach Curious Tides wüsste er, was ...

Mit Stranger Skies setzt Pascale Lacelle ihre Gezeiten-Saga auf unerwartete Weise fort – rätselhafter, tiefgründiger und noch komplexer als im Auftaktband. Wer dachte, nach Curious Tides wüsste er, was ihn erwartet, wird schnell eines Besseren belehrt. Denn Band 2 schlägt nicht nur neue Töne an, sondern stellt auch vieles auf den Kopf – im besten Sinne.

Handlung und Atmosphäre
Der Einstieg ist überraschend: fast surreal, beinahe wie ein neues Buch in einem alten Gewand. Vertraute Namen tauchen auf, doch das Setting fühlt sich verändert an – distanzierter, fremder. Gerade dieser Bruch macht neugierig, verlangt aber auch Konzentration. Ohne gute Erinnerung an die Ereignisse des ersten Bandes – oder besser noch: ein kurzes Re-Reading – könnte man sich anfangs verloren fühlen. Denn Lacelle verlangt ihren Leser:innen erneut viel ab: ihre Welt aus Gezeitenmagie, verborgenen Wahrheiten und verschachtelten Allianzen bleibt fordernd, aber lohnend.

Figurenentwicklung und Stil
Besonders gelungen ist die Entwicklung der beiden Protagonist:innen, Emory und Baz. Beide entfernen sich zunehmend voneinander – nicht nur räumlich, sondern auch ideell. Während Baz mit dem Gewicht der Verantwortung ringt, folgt Emory einer immer persönlicheren, emotional aufgeladenen Spur. Diese Divergenz verleiht der Geschichte eine stille, aber kraftvolle Spannung. Hinzu kommt eine leise, queere Liebesgeschichte, die unaufdringlich, aber spürbar mitschwingt – feinfühlig und authentisch erzählt.
Der Schreibstil bleibt atmosphärisch dicht, teilweise fast poetisch, mit viel Raum für Gedanken und Zwischentöne. Zwar hätte eine personalisierte Ich-Perspektive manchen emotionalen Szenen noch mehr Tiefe verliehen, dennoch gelingt es Lacelle, innere Konflikte spürbar zu machen. Die Dialoge wirken durchdacht, und das Worldbuilding – magisch, vielschichtig und voller Überraschungen – ist erneut eines der Highlights des Romans.

Dramaturgie und Ausblick
Was in der Mitte gelegentlich an Klarheit vermissen lässt, macht das letzte Drittel mehr als wett: Plottwists, neue Enthüllungen und ein Showdown, der zugleich auflöst und neue Fragen aufwirft. Wer auf ein finales Ende gehofft hat, wird überrascht – denn Stranger Skies ist offenbar nicht der letzte Teil der Reihe. Und das ist auch gut so: Denn zu viel bleibt offen, zu viele Fäden verlangen nach einem Abschluss.

Fazit
Stranger Skies ist keine leichte Lektüre – aber eine lohnende. Mit dichter Atmosphäre, komplexer Handlung und facettenreichen Charakteren entführt Pascale Lacelle erneut in eine Welt, die ebenso schön wie geheimnisvoll ist. Eine Fortsetzung, die fordert, aber dafür umso mehr fasziniert. Wer bereit ist, sich ganz auf das Buch einzulassen, wird belohnt – mit Tiefe, Spannung und einem Ende, das nach mehr verlangt.

Veröffentlicht am 25.06.2025

ein spannender Teil 2

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Bei diesem Buch handelt es sich um den 2. Teil der Reihe. Teil 1 war ein richtiges Highlight für mich, deshalb habe ich mich sehr auf teil 2 gefreut. Ich muss gestehen, dass ich ganz schlecht in die Geschichte ...

Bei diesem Buch handelt es sich um den 2. Teil der Reihe. Teil 1 war ein richtiges Highlight für mich, deshalb habe ich mich sehr auf teil 2 gefreut. Ich muss gestehen, dass ich ganz schlecht in die Geschichte rein gekommen bin, dabei dachte ich eigentlich, ich könnte mich gut erinnern. Besonders schlecht konnte ich mich an die vielen Charakteren erinnern. Hätte mir hier ein Glossar gewünscht.

Das Magie-System war wieder richtig interessant, es basiert auf den Mondphasen und den Gezeiten. Das war auf jeden Fall mal etwas anderes und die Autorin hat das richtig gut ausgearbeitet und umgesetzt. Im 2. Teil erfahren wir dann noch einmal etwas mehr über dieses System.

Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven und an verschiedenen Handlungsorten erzählt. Die ersten 300 Seiten fand ich etwas langweilig, weil mir da irgendwie der Zusammenhang zu Teil 1 gefehlt hat. Bei manchen Entwicklungen habe ich mich gefragt, ob die schon in Teil 1 absehbar waren, wie z. B. Baz und Kai. Ich kann mich nicht erinnern, dass es zwischen den Beiden bereits in Teil 1 romantische Gefühle gab. Zudem fand ich manchmal die Probleme zwischen Emory und Romie nicht so gut, die kamen mir so künstlich aufgebauscht vor.

Gerade das letzte Drittel war wieder richtig gut. Der Geschichte hätten 200 Seiten weniger gut getan. Auch, wenn ich Teil 2 etwas schwächer fand, wurde ich wieder sehr gut unterhalten. Dieses Mal gibt es 4 von 5 Sterne von mir.

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