Die neue Serie der Smart-Romance-Queen Penny Reid!
Nachdem Janie Morris am selben Tag Freund, Wohnung und Job verloren hat, fragt sie sich wirklich, welchen fiesen Plan das Schicksal für sie vorgesehen hat. Zu allem Überfluss ist Quinn Sullivan, der äußerst attraktive Securitymann, auch noch Zeuge ihres blamablen Abgangs. Und läuft ihr danach ständig über den Weg. Wie ein Paar Schuhe, das man gerne hätte, sich aber nicht leisten kann. Doch das letzte, was Janie von ihm erwartet hätte, ist ein Angebot, das sie einfach nicht ablehnen kann.
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Als ich die Leseprobe gelesen habe, bin ich wirklich sehr neugierig auf das Buch geworden. Die Leseprobe hat einen guten Eindruck gemacht, aber im Verlauf der Geschichte konnte ich leider keine Verbindung ...
Als ich die Leseprobe gelesen habe, bin ich wirklich sehr neugierig auf das Buch geworden. Die Leseprobe hat einen guten Eindruck gemacht, aber im Verlauf der Geschichte konnte ich leider keine Verbindung zur Protagonistin herstellen. Ihre Monologe waren mir teilweise zu lang und verworren. Hier und da hatte ich sogar das Gefühl nochmal zurückblättern zu müssen, um nochmal in Erfahrung zu bringen, was überhaupt die Frage oder Aussage zuvor war, auf welcher der innere Monolog aufgebaut war.
Janie ist wirklich sehr komplex und ich hatte mir dahingehend vermutlich einfach ein bisschen was anderes vorgestellt. Ich fand es toll, wie sie mit trivialen Wissen um sich werfen konnte, wie witzig sie manchmal war und wie sie letztlich auch Quinn damit beeindrucken konnte. Dennoch war sie mir teilweise etwas zu naiv und gegen Ende der Geschichte sogar anstrengend.
Was ich leider auch nicht so gelungen fand, waren die „Sex-Szenen“ - beim ersten Mal hab ich es nicht mal kapiert, dass sie sich wirklich näher gekommen sind. Ich finde man muss Sex nicht unbedingt ausschreiben und eine schöne Zusammenfassung tuts auch, was meines Erachtens hier leider nicht gelungen ist.
Allgemein war das eine interessante Geschichte, aber hier und da hat sich alles für mich einfach viel zu sehr in die Länge gezogen. Irgendwie hat mich auch die Leidenschaft nicht so gepackt und ich musste mich manchmal animieren weiterzulesen. Und das obwohl der Schreibstil gelungen und flüssig ist.
Aufmachung:
Das Cover von Love Factually finde ich optisch sehr schön, auch wenn außer dem Titel und der Farben nicht viel darauf zu sehen ist. Zwar haben die Farben keinen Bezug zum Inhalt, aber das ist ...
Aufmachung:
Das Cover von Love Factually finde ich optisch sehr schön, auch wenn außer dem Titel und der Farben nicht viel darauf zu sehen ist. Zwar haben die Farben keinen Bezug zum Inhalt, aber das ist in dem Genre ja so gut wie immer so (oder man sieht halbnackte Männer, da sind mir Farben lieber), von daher nehme ich dem Buch sein Cover gar nicht übel.
Im Gegenteil gefällt es mir sogar sehr gut, dass man hier knallige Farben auf einem schwarzen Hintergrund hat, sonst sind die Cover ja meistens in Pastellfarben gehalten.
Der Titel ist durchaus passend, wenn man sich das Wesen der Protagonistin anguckt, die sich sehr auf Fakten aufhängt. Der Originaltitel lautet allerdings Neanderthal seeks Human, was ebenso gut – wenn nicht sogar besser – auf den Inhalt passt. Hier haben wir wieder das klassische Englische-Titel-bei-deutschen-Büchern-Problem, das ich einfach nicht verstehe. Es ist ja völlig legitim, wenn man den Originaltitel nicht übernehmen möchte, aber wieso übersetze ich den dann nicht einfach oder suche mir einen passenden deutschen Titel? Wieso muss es unbedingt ein anderer englischer Titel sein? Dann kann man meiner Meinung nach genauso gut den Originaltitel übernehmen. Ich kann diesen Trend leider nicht nachvollziehen.
Meine Meinung:
Uff, also ich weiß wirklich nicht, was ich zu diesem Buch alles sagen soll.
Ich habe auf eine leichte, teilweise amüsante Liebesgeschichte gehofft, die nicht mal unbedingt besonders in die Tiefe gehen sollte, gerne auch mit ein bisschen Kitsch.
Kitsch habe ich dann auch bekommen, habe aber leider dabei wenig Romantik gefühlt, wobei der Anfang gar nicht mal so schrecklich war.
Die Protagonistin ist anfangs nämlich noch ganz sympathisch. Sie hat die Eigenart, dass sie in den unmöglichsten Situationen über Dinge nachdenkt, die einem sonst eher nicht so in den Sinn kommen, zum Beispiel Teppichfasern. Das führt dazu, dass sie über ein ganz verrücktes Faktenwissen verfügt, mit dem sie dann unerwartet um die Ecke kommt.
Das fand ich zunächst noch auf niedliche Art sehr skurril und vor allem im Vergleich zu den anderen 08/15-Nette-Mädchen-Protagonistinnen eine erfrischende Abwechslung.
Allerdings ist das so ziemlich das einzige, was Janie ausmacht, und das wurde mir als Leser irgendwann zu viel. Sie hängt sich wirklich in jeder Situation an ihren Fakten auf und hört nicht zu, was andere ihr sagen bzw. geht überhaupt nicht darauf ein. Das führt dann dazu, dass ihr anfänglicher Charme flöten geht und sie nur noch nervig ist. Ich hätte gerne noch andere Facetten von Janie kennengelernt, aber leider scheint sie nur aus ihrem Faktenwissen zu bestehen.
Janies Eintönigkeit ist allerdings nicht der Aspekt, der mich an Love factually am meisten genervt hat. Am allernervigsten sind ihre Strick-Club-Freundinnen, die wirklich jedes Klischee amerikanischer Hausfrauen erfüllen. Sie sind allesamt charakterlose gackernde Hühner, die einem 50er-Jahre-Werbespot entsprungen scheinen und der Kampf der Frauen um richtige Repräsentation ca. 70 Jahre zurückwirft. An dieser Stelle entschuldige ich mich direkt für meine harten Worte, aber das hat mich wirklich wütend gemacht. Man fragt sich bei diesem Buch durchgehend: Hat die Autorin schon einmal etwas von Feminismus gehört? Wieso kriegt Janie alleine nichts auf die Reihe und muss sich immer von großen, starken, muskelbepackten Männern helfen lassen? Sind wir Frauen wirklich so hilflos? Reicht es nicht schon, wenn Frauen die letzten Jahrhunderte immer als Damsel in distress dargestellt wurden – und zwar hauptsächlich von Männern! –, die einen Mann brauchen, damit sie nicht eingehen? Muss eine gestandene Frau – und ich gehe mal davon aus, das ist Penny Reid als erfolgreiche Autorin – es ebenfalls so darstellen, dass eine Frau nicht ohne Mann leben kann? Das hat mich wirklich schwer enttäuscht.
Quinn ist in diesem Roman die einzige Figur, die anscheinend gesunden Menschenverstand hat (welch eine Ironie: ausgerechnet der männliche Protagonist), selbst wenn auch er als Reicher-Cooler-Chef-Der-Alles-Kann-Und-Dazu-Noch-Ein-Gentleman-Ist-Aber-Trotzdem-Geheimnnisse-Hat keine besonders tiefgründige Figur ist. Seine „Geheimnisse“ sind allesamt sehr offensichtlich (dadurch hat man noch weniger Verständnis für die Protagonistin) und seine Handlungen vorhersehbar. Das führt dazu, dass man sich vieles schon vorher denken kann, sodass es an Spannung fehlt.
Hin und wieder – vor allem anfangs – ist das Buch zwar durchaus noch unterhaltsam. Ich will hier nicht nur meckern: Es gab durchaus einige Stellen, an denen ich auch mal lachen konnte. Das kann Love factually aber nicht halten; der Humor gerät durch die vielen störenden Faktoren irgendwann sehr stark in den Hintergrund.
Fazit:
Man erhofft sich bei Love factually eine humorvolle Lektüre, die durchaus mal mit Klischees spielen darf. Dann wird man jedoch so intensiv von Klischees überrollt, dass man sich fragt, ob es jemals sowas wie Entwicklung an der Feminismus-Front gegeben hat. Die Protagonistin wirkt auf dem ersten Blick wie ein quirliges Persönchen mit Charakterzügen, die durchaus schon autistisch sind, entpuppt sich dann aber als eindimensionale Figur, die bloß aus ihrem Faktenwissen besteht. Ihre Hilflosigkeit, die sich einstellt, sobald kein Mann in einem Zehn-Meter-Radius zur Verfügung steht, der ihr aus der Patsche helfen kann, bestätigt den Eindruck, dass das Buch die Frauenbewegung und -repräsentation in Medien um gefühlt 70 Jahre zurückwirft.
2/5 Lesehasen.
Inhalt:
Janie Morris hat am selben Tag Freund, Wohnung und Job verloren. Zu allem Überfluss ist Quinn Sullivan, der attraktive Security-Mann, Zeuge ihres blamablen abganges. Und danach läuft er ihr auch ...
Inhalt:
Janie Morris hat am selben Tag Freund, Wohnung und Job verloren. Zu allem Überfluss ist Quinn Sullivan, der attraktive Security-Mann, Zeuge ihres blamablen abganges. Und danach läuft er ihr auch noch ständig über den Weg. Doch das letzte was Janie von ihm erwartet hätte, ist ein Angebot, dass sie einfach nicht ablehnen kann.
Meinung:
Mich hat diese Geschichte leider gar nicht mitreißen können. Hauptsächlich lag es wohl daran, dass mir hier einfach zu viel passierte.
Die Hauptprotagonistin Janie ist mir viel zu anstrengend gewesen. Ich mag Chaos und Protagonisten, denen nicht immer alles gelingt, aber hier war es mir dann doch too much. Alleine ihre Gedankengänge waren mir viel zu viel. Hier sprang sie meistens von a nach b und diesem zu folgen empfand ich als sehr anstrengend.
Auch Janies Freundinnen wirken am Anfang vielleicht noch lustig und unterhaltsam, doch auch das wurde mir irgendwann zuviel und
die Liebesgeschichte zwischen Janni und Quinn konnte mich leider nicht mitreißen oder berühren.
Der kriminelle Teil in der Geschichte sorgte zwar für ein bisschen Spannung, passte aber meiner Meinung nach sogar nicht hier rein.
Der Schreibstil ist zwar recht angenehm und flüssig zu lesen, aber dennoch konnte es mich einfach nicht packen.
Eine gute Idee, aber leider nicht überzeugend genug und die Hauptprotagonistin war mir zu anstrengend. Schade!
Das Buchcover ist recht auffällig in rot-pink-lila Tönen gehalten, hat mir weder besonders gut noch besonders schlecht gefallen. Es geht um Janie, die ihren Job verliert, mit ihrem Freund Schluss macht ...
Das Buchcover ist recht auffällig in rot-pink-lila Tönen gehalten, hat mir weder besonders gut noch besonders schlecht gefallen. Es geht um Janie, die ihren Job verliert, mit ihrem Freund Schluss macht und ihre Wohnung verliert – und das an einem einzigen Tag. So viel Pech muss man erst einmal haben. Doch aus allem schlechten entsteht etwas Gutes und so lernt sie beim Rauswurf den attraktiven Security Quinn kennen (gut das ist ihr etwas peinlich, ich meine etwas später ist es dann gut). Sie trifft ihn wieder und er macht ihr ein grandioses Angebot, was sie einfach nicht ablehnen kann.
Nachdem mir der Beginn des Buches eigentlich ganz gut gefallen hatte, wurde es leider immer schlechter und nicht besser. Spätestens im letzten Drittel habe ich mich durch die Geschichte gequält und war einfach froh als ich mit dem Buch durch war. Grundsätzlich fand ich die Idee einer etwas anderen Protagonistin auch ganz erfrischend. Zu Beginn war die Mischung aus Unnützen Fakten-Vorträgen und der Naivität von Janie ja irgendwie ganz erheiternd, aber im Laufe des Buches hat es mich irgendwann einfach genervt. Wenn die Geschichte sich auf die Beziehung von Janie und Quinn beschränkt hätte und danach Stopp gemacht hätte, wäre es vielleicht sogar ein ganz normal gutes Buch geworden, aber durch die seltsamen Verwicklungen mit den ganzen Straftätern, finde ich das Buch einfach nur seltsam.
Den Schreibstil der Autorin mochte ich in anderen Büchern, die ich von ihr gelesen habe, auch deutlich lieber als in diesem. Irgendwie war es sehr hölzern zu lesen und schwerer verständlich als ich erwartet hatte. Außerdem hatte ich doch am Ende noch einige offene Fragen, die mir nicht oder nicht ausreichend beantwortet wurden. So frage ich mich die ganze Zeit was mit Jon jetzt war. Hat sie endlich mit ihm und seinem Vater abgerechnet? Ist ihre Schwester wirklich eine Psychopathin oder wieso verhält sie sich so? Was hat Elisabeth gegen Quinn und wieso verhält sie sich so seltsam im Badgeschäft? Und so kann ich noch zahlreiche Fragen stellen, die sich mir einfach nach dem Ende nicht beantwortet haben. Neben der Tatsache, dass mir die Geschichte im Laufe der Zeit nicht mehr gut gefallen hat und ich nicht wirklich Spaß hatte beim Lesen, fand ich den Epilog zum Schluss einfach nur verwirrend und seltsam. Kurz hatte ich überlegt allein deswegen nur einen Stern zu geben, aber ich sehe einige ganz gute Ansätze, die leider bis zur Absurdität weitergesponnen wurden und die Autorin hat an jeder Ecke und Kante, die sie finden konnte absolut übertrieben, was alles nur extrem unglaubwürdig gemacht hat. Ein bisschen tut es mir ja für Janies Strickfreundinnen leid, dass ich die weiteren Bände der Reihe nicht lesen werde, aber wenn ich so wenig Spaß an einem Buch habe, dann möchte ich absolut nicht wissen wie es weitergeht...
Das Cover
Es ist ein schönes Cover und ih mag es, aber leider finde ich es eher langweilig und so nichtsaussagend.
Der Schreibstil
Anfangs war es wie gewohnt von der Autorin flüssig, witzig und fesselnd, ...
Das Cover
Es ist ein schönes Cover und ih mag es, aber leider finde ich es eher langweilig und so nichtsaussagend.
Der Schreibstil
Anfangs war es wie gewohnt von der Autorin flüssig, witzig und fesselnd, aber das hat im Laufe der Geschichte leider abgenommen. Ich nur noch sehr langsam vorangekommen und es konnte mich nicht mehr fesselnd oder überzeugen.
Die Handlung
Auch die Handlung hat mich enttäuscht. Anfangs war es noch witzig, aber dann wurde es relativ schnell langweilig. Die Handlung hatte mich nicht mehr interessiert und es war schwer das Buch weiterzulesen, bis ich die letzten ca 5 Kapitel nur noch überflogen habe. Es war einfach nur vorhersehbar und nicht spannend.
Die Charaktere
Die Charaktere haben mich am meisten überrascht. Eigentlich mag ich sie immer am liebsten von der Autorin, aber in diesem Buch...
Ich fand die Protagonistin im Laufe der Geschichte unheimlich nervig, lächerlich und komisch. Sie wurde mir immer unsympathischer und hat mir damit die größte Freude am Buch genommen. Janie haut immer irgendwelche unnötigen Fakten heraus, was ich irgendwann nicht mehr lustig, sondern nervig fand. Sie wurde so naiv dargestellt, dass sie, um es mit Quinns Worten zu sagen "das offensichtliche nicht erkennt".
Fazit
Diese Buch ist so gar nicht wie ich es von Penny Reid aufgrund der Winston Brothers gewöhnt bin. Ich mochte die Handlung nicht, die Charaktere waren mir unsympathisch und sogar oft nervig und der Schreibstil war auch nicht der gleiche. Es hat mich nicht gefesselt und ich habe mich durch das Buch gekämpft, bis ich die letzten paar Kapitel nur noch stückchenweise gelesen haben.
Aufgrunddessen kann ich dem Buch auch keine Empfehlung aussprechen.