Cover-Bild Und dann kam Juli

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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Baumhaus
  • Genre: Kinder & Jugend / Kinderbücher
  • Seitenzahl: 176
  • Ersterscheinung: 26.02.2021
  • ISBN: 9783833906589
  • Empfohlenes Alter: ab 8 Jahren
Petra Eimer

Und dann kam Juli

Petra Eimer (Illustrator)

Juli ist uns zugelaufen wie anderen Leuten eine Katze oder ein Hund. Ich habe mir immer einen Hund gewünscht. Nur ist Juli leider kein Hund. Sie ist ein PFERD. 2 Meter hoch, 2 Meter lang und 2 Meter breit. Mindestens! Und sie stand plötzlich einfach in unserem Garten. Meine Eltern fanden sie sofort »supersüß«, und es störte sie kein bisschen, dass sie kein Hund war. Nur mich störte es, denn mit Pferden wollte ich nie etwas zu tun haben. Zu Recht, wie sich herausstellen sollte, denn so ein Pferd macht nur Ärger ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.02.2021

Witzige Geschichte mit tollen Illustrationen

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Cover:
Das Cover ist sehr schön gestaltet und lässt erahnen, was sich innerhalb der Seiten abspielt. Auch die Illustrationen sind sehr zauberhaft gestaltet, welche die Autorin selbst in die Hand genommen ...

Cover:
Das Cover ist sehr schön gestaltet und lässt erahnen, was sich innerhalb der Seiten abspielt. Auch die Illustrationen sind sehr zauberhaft gestaltet, welche die Autorin selbst in die Hand genommen hat. Ich mag es, dass der Titel so verspielt dargestellt wird. Das ‚U‘ wurde durch eine Hufe ersetzt und auch der Name Juli sticht einem durch die rote Farbe und der großen Schrift sofort ins Auge.

Schreibstil:
Der Schreibstil ist leicht und verständlich. Auch dass zwischen den Zeilen Wörter, oder ganze Sätze fett gedrückt und durch verschiedene Illustrationen hervorgehoben werden, fand ich klasse. Das gibt dem ganzen Leseerlebnis den perfekten Reiz und man hat vielleicht so als junger Leser einen größeren Ansporn ein Buch zu lesen, da es so ansprechender ist.

Meinung:
Die Idee stammt aus dem persönlichen Leben der Autorin, auch wenn es nicht ganz identisch ist, was die Geschichte noch aufregender macht. Paul habe ich als einen sehr aufgeweckten Jungen kennengelernt, der jedoch in der Geschichte leider eher negativ auffällt. Er ist von Juli gar nicht begeistert und das lässt er den Leser durchweg spüren. Leider scheinen die Eltern dies nicht zu sehen, da sie begeistert von Juli sind. Selbst als das Pferd den das geliebte Gemüsebeet zerstört und die Blumen der Mutter gefressen hat, scheinen die Eltern gar keine Probleme damit zuhaben, dass sie ein fremdes Pferd im Garten stehen haben. Dies lässt Paul nur noch wütender werden und er überlegt sich mit seinem besten Freund Max und der Nachbarin Anna einige Ideen, wie sie das Pferd loswerden können. Jedoch haben die beiden eigentlich keine Lust ihm dabei zu helfen, da sie auch etwas für Juli abgewinnen können. Dadurch entstehen auch zwischen den Freunden Konflikten und mir tat es auch für Paul leid, dass ihm anscheinend keiner zuhören mag. Immerhin hat sich seit Juli alles verändert und er verrennt sich in diesen Zorn, dass er an nichts anderes mehr denken kann.

Ich persönlich fand das Verhalten von den Eltern etwas fragwürdig, besonders gegenüber Paul. Wieso sucht man nicht das Gespräch? Immerhin sollte es offensichtlich sein, dass er mit Juli nicht glücklich ist. Dass auch von ihm aktiv immer nach dem Besitzer gesucht wird, finde ich nicht gut gelöst. Man hätte gemeinsam nach einer Lösung suchen können, dann wäre mir Paul als Protagonist auch nicht so unsympathisch gewesen.

Das Ende hat mir jedoch wiederum gut gefallen, da es ein positives Gefühl hinterlässt und das wünsche ich mir für ein Kinderbuch. Auch Paul scheint endlich wieder glücklich zu sein und verbringt wieder Zeit mit seinen Freunden und der Familie.

Fazit: Eine witzige Geschichte mit zauberhaften Illustrationen, die für Kinder sicherlich spannend und aufregend sein kann. Für mich persönlich waren die Illustrationen von Petra Eimer das Highlight.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.02.2021

Großartiger Lesespaß

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"Und dann kam Juli" ist vor allem eines: ein großartiger Lesespaß. Wer sagt eigentlich das Pferdebücher nichts für Jungen sind? Das sollte sich mit diesem Buch ändern. Hier geht es nämlich um Paul. Paul ...

"Und dann kam Juli" ist vor allem eines: ein großartiger Lesespaß. Wer sagt eigentlich das Pferdebücher nichts für Jungen sind? Das sollte sich mit diesem Buch ändern. Hier geht es nämlich um Paul. Paul hätte gerne einen Hund, doch da taucht Juli auf. Juli ist ein Pferd das plötzlich im Garten steht. Vorbei ist es mit seiner Bude im Garten, vorbei mit dem Gemüsebeet und dem normalen Alltag. Juli ist ein Pferd das macht was es will und so nimmt es Pauls Bude in Beschlag und verschlingt neben dem Gemüse auch mal einen Erdbeerkuchen. Paul ist damit natürlich nicht zufrieden und wünscht sich nichts sehnlicher als Juli so schnell wie möglich wieder los zu werden. An seiner Seite: seine Freunde Max und Anna. Das Buch ist einfach herrlich,: Humorvoll, unterhaltsam und kind- wie altersgerecht. Hinzu kommen noch die tollen Illustrationen, die die Handlung zusätzlich auflockern. Das kurzweilige Pferdeabenteuer macht Spaß und ist ein lesenswertes Vergnügen, das man nur weiterempfehlen kann. Fazit: Lustiges und freches Pferdeabenteuer für Jungen und Mädchen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.02.2021

Einfallsreiche, witzige Geschichte

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Komischerweise ist Paul ein Pferd zugelaufen, plötzlich war es einfach im Garten. Dabei wollte er nie ein Pferd, sondern immer einen Hund. Aber es sollte noch ganz anders kommen....

Ein wunderschön illustriertes ...

Komischerweise ist Paul ein Pferd zugelaufen, plötzlich war es einfach im Garten. Dabei wollte er nie ein Pferd, sondern immer einen Hund. Aber es sollte noch ganz anders kommen....

Ein wunderschön illustriertes Kinderbuch angefangen beim Cover bis hin zu den einzelnen Seiten. Unterschiedliche Figuren und Charaktere finden sich in dem Buch wieder.

Es hat ein wenig von einem Comic vom Schreibstil her, ähnlich wie bei Gregs Tagebuch, was das Lesen für Kinder aufregender und abwechslungsreicher macht.

Ich hab es eben in einem Rutsch durchgelesen, gebe es dann nur zu gerne an meine 7-jährige Nichte weiter, der es als Pferdenärrin und Leseratte bestimmt genauso gut gefallen wird wie mir.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.02.2021

völlig überzogen und unglaubwürdig

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"Und dann kam Juli" von Petra Eimer soll auf wahren Begebenheiten beruhen, die nach dem (geheimen) Kauf eines Pferdes durch die Autorin so geschehen sein sollen; im Buch läuft das Pferd der Familie im ...

"Und dann kam Juli" von Petra Eimer soll auf wahren Begebenheiten beruhen, die nach dem (geheimen) Kauf eines Pferdes durch die Autorin so geschehen sein sollen; im Buch läuft das Pferd der Familie im Juli zu und erhält dadurch seinen Namen.

Paul, der Sohn der Althippieheltern, entdeckt das zugelaufene Pferd im Garten; eigentlich hatte der zehnjährige Paul sich mal einen Hund gewünscht, was die Eltern ablehnten. Der Vater betreibt einen Bio-Gemüseanbau im Garten, mit viel Arbeitseinsatz und nochmehr Stolz; die Mutter liebt ihre Gartenblumen und -pflanzen über alles. Selbst als Juli beides niederfrist und vernichtet, können sie partout nicht nachvollziehen, dass ihr Sohn nicht über Julis Anwesenheit hocherfreut meterhohe Sprünge ausführt. Stattdessen ärgert sich Paul ständig über Juli, die oder der alles in Beschlag nimmt, beispielsweise den "Männerclubschuppen" in dem sich Paul mit seinem Freund trifft, die Hängematte, sobald Paul darin liegt, das Sofa im Wohnzimmer und steigt sogar die Treppen bis zum Dachgeschoß hoch um sich in Pauls Bett zu legen. Das sind nur ein paar einzelne Geschichten des fast nicht endenden Dramas um die Verwüstungen durch Juli und ich kann Paul vollkommen verstehen, dass er bis auf das versöhnliche Ende fast durchgehend schlecht gelaunt und wüttend ist, rummotzt und zwischenzeitlich Stress mit Freunden und Eltern hat. Wer wäre da nicht ständig angenervt?

Das Buch ist ganz nett illustriert; das würde mir nicht ausreichen; dass immer wieder Sprechblasen wie bei einem Comic angemalt sind, die manchmal sehr wüstu nd chaotisch gestalteten Texte sprichen mich gar nicht an; der Inhalt grenzt schon sehr häufig an Phantasien, soll aber dem wahren Leben entnommen sein.

Paul ist zehn Jahre alt; da der Protagonist in Kinder- und Jugendbüchern immer ca. zwei Jahre älter als die Zielgruppe sein sollte, stimme ich der Altersempfehlung ab acht Jahren zu. Allerdings, das muss ich direkt einwenden: ich würde das Buch nicht weiterempfehlen. Die Geschichte ist mir die meiste Zeit zu unerfreulich, dabei geprägt von Wut, Enttäuschung, Genervtsein und auch von Eifersucht. Da kenne ich viele Kinderbücher, die weitaus erfreulicher daherkommen. Das Buch ist ganz nett illustriert; das würde mir nicht ausreichen; dass immer wieder Sprechblasen wie bei einem Comic angemalt sind, die manchmal sehr wüstu nd chaotisch gestalteten Texte sprichen mich gar nicht an; der Inhalt grenzt schon sehr häufig an Phantasien, soll aber dem wahren Leben entnommen sein.

  • Cover
  • Erzählstil
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Veröffentlicht am 08.02.2021

Ein sehr witziges und humorvolles Buch für Kinder ab 8, welches man nicht mehr aus der Hand legen kann!

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Inhalt:

Normalerweise läuft einem ein Hund oder eine Katze zu, aber ein Pferd? Eher unwahrscheinlich, doch Paul ist genau das passiert. Im Juli stand eines Tages ein Pferd im Garten und deshalb heißt ...

Inhalt:

Normalerweise läuft einem ein Hund oder eine Katze zu, aber ein Pferd? Eher unwahrscheinlich, doch Paul ist genau das passiert. Im Juli stand eines Tages ein Pferd im Garten und deshalb heißt es auch so. Die Eltern von Paul fanden Juli direkt supersüß und fanden es gar nicht komisch, dass sie ein Pferd war und kein Hund. Doch Paul störte es und das zurecht, denn Pferde machen nur Ärger.

Meine Meinung:

Dieses Buch ist einfach süß, ich kann es nicht anders beschreiben, denn was Paul mit Juli so alles passiert ist einfach unbeschreiblich. Paul will nur eines und das ist Juli wieder loswerden, was aber nicht so einfach ist. Zusammen mit seinem besten Freund Max entwirft er einen Schlachtplan, doch leider geht der Plan nicht ganz auf und Juli steht nach einigen Wochen immer noch bei Paul im Garten, der mittlerweile einem Schlachtfeld ähnelt.

Unsere große Tochter ist 8 Jahre alt und liest viel, daher hat sie das Buch aufgeschlagen und innerhalb von zwei Stunden war sie damit fertig und hat die Geschichte einfach super gefunden. Als ich mir selbst davon ein Bild machen wollte, ging es mir ähnlich, wobei es bei mir noch etwas schneller ging, denn ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich musste viel dabei lachen und kurzzeitig war es auch etwas traurig, aber diesem Buch kann man nicht widerstehen!

Mein Fazit:

Ein sehr witziges und humorvolles Buch für Kinder ab 8, welches man nicht mehr aus der Hand legen kann!

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