Cover-Bild Die Frau vom Strand
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16,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Rütten & Loening Berlin
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Sonstige Spannungsromane
  • Seitenzahl: 456
  • Ersterscheinung: 15.02.2021
  • ISBN: 9783352009525
Petra Johann

Die Frau vom Strand

Thriller

Freundin oder Feindin?

Rebeccas Leben ist fast perfekt: Sie lebt mit ihrer Frau Lucy und ihrer kleinen Tochter in ihrem Traumhaus an der Ostsee. Nur wenn Lucy beruflich unterwegs ist, fühlt Rebecca sich einsam. Das ändert sich jedoch, als sie am Strand Julia kennenlernt. Die beiden Frauen freunden sich an und treffen sich täglich – bis Julia plötzlich spurlos verschwindet. Rebecca begibt sich auf die Suche nach ihr, stellt jedoch bald fest, dass sie ein Phantom jagt. Vieles, was Julia ihr erzählt hat, war gelogen, ihre angebliche Zufallsbegegnung sorgfältig inszeniert. Als Rebecca erkennt, weshalb Julia wirklich ihre Nähe gesucht hat, ist es zu spät. Sie muss eine Entscheidung treffen, um die zu schützen, die sie liebt.

Ein Thriller wie ein Bad in der Brandung – er hinterlässt kalte Schauer

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.03.2021

Fesselt bis zum Schluss

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Rebecca lebt mit ihrer Frau Lucy und der kleinen Tochter Greta in einem Haus an der Ostsee. Auch wenn Rebecca ihr Leben nahezu perfekt vorkommt, fühlt sie sich doch etwas einsam, wenn Lucy in Hamburg ihrer ...

Rebecca lebt mit ihrer Frau Lucy und der kleinen Tochter Greta in einem Haus an der Ostsee. Auch wenn Rebecca ihr Leben nahezu perfekt vorkommt, fühlt sie sich doch etwas einsam, wenn Lucy in Hamburg ihrer Arbeit nachgeht. Dennoch möchte Rebecca keinesfalls in die gemeinsame Wohnung nach Hamburg ziehen, da sie die Ruhe und die Nähe der Ostsee genießt. Als Rebecca eines Tages Julia am Strand kennenlernt und schnell eine Freundschaft zu ihr aufbaut, blüht sie regelrecht auf. Doch dann verschwindet Julia spurlos. Rebeccas Nachforschungen ergeben, dass Julia sie offenbar angelogen hat. Bevor sie weiter darüber nachdenken kann, stirbt Lucy und Rebeccas Leben gerät völlig aus den Fugen...

Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet, wobei man zunächst von Rebecca, als Ich-Erzählerin, direkt angesprochen und dadurch von Anfang an ins Geschehen eingebunden wird. Im späteren Verlauf rückt die Ermittlerin Edda Timm, die gemeinsam mit ihrem Team den Tod von Lucy untersucht, ins Zentrum der Ereignisse. Die unterschiedlichen Perspektiven üben bei dieser Erzählung einen ganz besonderen Reiz aus. Dieser sorgt dafür, dass man bereits früh in den Sog der Handlung gerät und sich beim Lesen ständig fragt, was es mit dem Tod der allseits beliebten Lucy auf sich haben könnte. 

Doch das ist nicht so leicht zu durchschauen, denn hier ist nichts so, wie es auf den ersten Blick scheint. Die Ermittlungen treten zunächst auf der Stelle, was allerdings nicht zu Lasten der Spannung geht, denn man beobachtet durchgehend interessiert, welche Puzzleteilchen langsam ans Tageslicht kommen. Dennoch hat man zunächst keine Ahnung, an welche Stelle man sie setzen muss, um ein stimmiges Bild zu bekommen. Die Charaktere wirken sehr lebendig. Man kann allerdings kaum einschätzen, wer etwas verbirgt und was das sein könnte. Zum Ende hin hat man zwar einen Verdacht, was die Ursache hinter allem sein könnte. Dennoch gelingt es der Autorin selbst dann noch, mit Überraschungen zu punkten.

"Die Frau vom Strand" ist zwar kein nervenaufreibender Thriller, kann aber durch die lebendigen Charaktere und die undurchschaubare Handlung bis zum Schluss fesseln. 



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Veröffentlicht am 20.02.2021

Voller Lügen und Wendungen

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Das Leben fast ein Traum. Die 30jährige Rebecca hat alles was es zum Glück braucht. In einem Haus an der Ostsee lebt sie mit ihrer Frau Lucy und der kleinen Tochter Greta. Nur wenn Lucy unter der Woche ...


Das Leben fast ein Traum. Die 30jährige Rebecca hat alles was es zum Glück braucht. In einem Haus an der Ostsee lebt sie mit ihrer Frau Lucy und der kleinen Tochter Greta. Nur wenn Lucy unter der Woche zur Arbeit in Hamburg muss, fühlt sie sich ein wenig einsam. Da tritt Julia in ihr Leben. Unbekleidet läuft sie am Strand auf Rebecca zu und bittet um Hilfe, weil ihre Kleidung gestohlen wurde. Beide Frauen freunden sich an. Doch schon nach kurzer Zeit ist Julia wieder verschwunden und Rebecca macht eine zerstörende Entdeckung.
Als wenige Tage später Lucy tot am Strand auf gefunden wird, überschlagen sich die Ereignisse...
„Die Frau vom Strand“ ist ein spannender Thriller, der sogar in Richtung Psycho-Thriller geht. Die Spannung baut sich langsam auf und erreicht einen Höhepunkt in der Mitte. Danach geht es überwiegend um die Ermittlungsarbeit der Polizei, die nach dem Tod Lucy’s auf den Plan tritt. Hauptfigur hierbei ist Edda Timm, eine sehr hartnäckige Polizistin, die nicht locker lässt, bevor sie ihr Ziel erreicht hat. Dabei muss sie jede Menge Barrieren überwinden, da ihr ein ganzes Konstrukt von Lügen präsentiert wird, bei dem es schwierig ist, die Wahrheit zu entdecken.
Geschildert wird das Ganze aus verschiedenen Perspektiven, doch auch hier muss man sich erst bis zur Wahrheit durchkämpfen. Es gibt immer wieder Wendungen, die nicht vorhersehbar sind und so ist auch das Ende ein überraschendes.
Alles in allem ein spannender Thriller, der leider in der Mitte ein paar Längen hat. Dennoch empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 18.02.2021

spannender, turbulenter, undurchschaubarer Thriller, der mich überzeugt hat.

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Petra Johann – Die Frau vom Strand

Nach der Fehlgeburt haben sich Rebecca und ihre Frau Lucy in ein Ferienhaus in Rerik zurückgezogen, um den Verlust zu verschmerzen. Schon kurz darauf wird Rebecca wieder ...

Petra Johann – Die Frau vom Strand

Nach der Fehlgeburt haben sich Rebecca und ihre Frau Lucy in ein Ferienhaus in Rerik zurückgezogen, um den Verlust zu verschmerzen. Schon kurz darauf wird Rebecca wieder schwanger. Während Lucy zwischen Rerik und Hamburg pendelt, bleibt Rebecca mit Greta in ihrem Häuschen am Strand und treffen dort auf bei einem Spaziergang auf Julia, die in großer Not ist. Sofort entwickelt sich zwischen Julia und Becca eine innige Freundschaft, bis Julia von einem auf den anderen Tag nicht mehr auftaucht und verschwunden bleibt. Becca sucht nach ihrer Freundin, sehr zum missfallen ihrer Frau Lucy, doch was steckt wirklich hinter Julias verschwinden?

Bisher habe ich noch kein Buch von Petra Johann gelesen, bei Gelegenheit werde ich aber sicher ein weiteres Buch von ihr lesen.
Der Erzählstil der Autorin ist fesselnd und modern. Die Kapitel sind recht lang und das Buch ist in mehre Abschnitte unterteilt, zum einen wird aus der ich-Perspektive von Rebecca erzählt und zum anderen von Edda Timm, der ermittelnden Polizistin. Irritiert war ich über die Kapitelzahlen, die bei jedem Abschnitt wieder bei 1 anfingen.
Als der erste Bruch kam, komplett aus einer anderen Perspektive und gar nichts mehr von Becca, war ich etwas überrascht, habe mich dann aber schnell daran gewöhnt, wobei ich die Kapitel aus der Sicht von Becca interessanter fand, vor allem, weil sie den Leser direkt angesprochen hat, so als würde sie mir die Geschichte persönlich erzählen.
Die Charaktere sind lebendig und facettenreich ausgearbeitet. Kaum einer ist auf den ersten Blick der, der er zu sein vorgibt.
Zu Becca habe ich keinen Draht gefunden, sie war mir von Anfang an suspekt, irgendwie distanziert und so auf ihre nur wenige andauernde Freundschaft zu Julia fokussiert, dass ich mich gefragt habe, ob sie evtl doch eine Affäre mit ihr hatte. Im Verlaufe der Geschichte wurde sie mir keineswegs sympathischer und ich war hin und her gerissen, hatte sie nun was damit zu tun oder nicht? Aber genau dieser Zwiespalt und das ich die Hauptfigur eigentlich überhaupt nicht mochte, hat für mich den Thriller interessant gemacht. Es gibt immer wieder Widersprüche, die Puzzleteile wollten nicht so recht an den richtigen Platz fallen und nicht nur Becca hat Rätsel aufgegeben.
Relativ schnell war klar, worum es hier eigentlich wirklich ging, aber dennoch hat mich die Autorin auf jeden Fall auf verschiedene Fährten geschickt und mich bis zum Schluss durch ein Chaos geschickt, wo jeder der Täter hätte sein können.
Zu den anderen Figuren werde ich aufgrund der Spoiler-Gefahr nichts schreiben, aber wie schon oben geschrieben, jede der Figuren hat mich auf die eine oder andere Weise überrascht.

Gut gemacht! Selten war ich so neugierig und bin so am Ball geblieben, obwohl ich die Hauptfiguren überhaupt nicht mochte und zu keinem der beteiligten Personen einen Draht finden konnte. Selten war ich beim lesen so hin und hergerissen und habe Theorien verworfen, wieder aufgenommen, habe mitgerätselt und bin doch wieder in einer Sackgasse gelandet.
Hier wird mit einer ungewöhnlichen Erzählart der Leser in Atem gehalten, neugierig gemacht und die Spannung wird durchgängig gehalten, obwohl das Tempo eher gemächlich daherkommt.
Ich kann den Thriller auf jeden Fall weiter empfehlen und mal ehrlich, das Ende hat mich echt überrascht, obwohl ich sowas ähnliches vermutet habe, es aber zig mal verworfen hatte.
Gut gemacht.

Das Cover passt zum Inhalt der Geschichte.

Fazit: spannender, turbulenter, undurchschaubarer Thriller, der mich überzeugt hat. 4 Sterne.

Veröffentlicht am 15.02.2021

Für mich eher ein solider Krimi

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Zum Inhalt: Unter der Woche ist Rebecca mit ihrer Tochter Greta in Rerik die meiste Zeit allein, denn ihr Frau Lucy arbeitet in Hamburg und kommt meistens nur am Wochenende. Als sie am Strand Julia kennen ...

Zum Inhalt: Unter der Woche ist Rebecca mit ihrer Tochter Greta in Rerik die meiste Zeit allein, denn ihr Frau Lucy arbeitet in Hamburg und kommt meistens nur am Wochenende. Als sie am Strand Julia kennen lernt, freut sie sich, dass sie eine Freundin gefunden hat. Doch dann verschwindet Julia spurlos. Rebecca sucht nach ihr und muss schnell feststellen, dass es Ungereimtheiten in Julia Erzählungen gibt. Und dann stirbt auch noch ihre Frau Luca. Zufall? Unfall? Mord? Meine Meinung: Man ahnt relativ schnell wohin die Reise geht, wenn auch nicht in allen Einzelheiten, aber das tut der Geschichte keinen Abbruch. Was mich allerdings schon gestört hat, dass man aus der Insel Poel mal eben Pöhl macht. Das sollte sowohl Autor als auch Lektor merken. Die Geschichte hat mir ganz gut gefallen, aber ob ich das Buch als Thriller bezeichnen würden? Nein, eher als Krimi. Für einen Thriller fehlte mir dann doch einiges an Spannung. Der Schreibstil ist ganz gut und ich habe mich unterhalten gefühlt. Fazit: Für mich eher ein solider Krimi

Veröffentlicht am 15.02.2021

Für mich mehr ein Ermittlerkrimi als ein Thriller

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Ich finde, dass die Inhaltsangabe bzw. der Klappentext irreführend ist - genau wie die Bezeichnung Thriller.

Aufgrund der Inhaltsbeschreibung habe ich gedacht, es handle sich um eine "normale" Frau, die ...

Ich finde, dass die Inhaltsangabe bzw. der Klappentext irreführend ist - genau wie die Bezeichnung Thriller.

Aufgrund der Inhaltsbeschreibung habe ich gedacht, es handle sich um eine "normale" Frau, die sich in einer bedrohlichen Situation befindet und entsprechend mit ihren Ängsten kämpft. Ich dachte sie versucht zu recherchieren und begibt sich dabei in Gefahr...

Der Anfang lies auch genau das vermuten, doch der gesamte Mittelteil ist meiner Meinung nach, ein typischer Ermittlerkrimi. Und ich mag Ermittlergeschichten nicht besonders.

Die Ermittlerin ist zwar interessant und auch ihre Vorgehensweise, aber dieser Teil ist mir einfach nicht spannend genug gestaltet, bzw. einfach nicht mein Geschmack, zudem hatte ich eben etwas anderes erwartet.

Das Ende fand ich dann wieder richtig gut: als es um Becca geht, was sie herausgefunden hat und was sie daraufhin getan hat. Diese Erkenntnisse fand ich erschütternd und überraschend. Ihr Innenleben und ihre Denkweise sind düster interessant, eben so wie das spezielle Ende.

Auch die zwischenmenschlichen Aspekte und Aussagen zu wichtigen Themen fand ich anregend und gelungen angebracht, z.B. dass es man etwas nicht aus eigener Erfahrung kennen muss, um Empathie zu haben, wie vorurteilsbehaftet Familien miteinander umgehen können, und wie sehr man die Kontrolle verlieren kann, wenn die Welt um einen herum zusammenbricht. Auch das problematische Angelegenheiten hier nicht schwarz-weiss beschrieben werden, bzw. gut-schlecht, sondern in all den Grautönen dazwischen hat mir sehr gefallen.

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