Das Herz des Neumondfluchs
"Ich fragte mich, ob man ein Monster werden musste, um den Fluch zu brechen."
Rebecca Ross hat hier ein wunderbar düsteres Märchen geschaffen, um einen rätselhaften Fluch, der im Reich Azenor zu jedem ...
"Ich fragte mich, ob man ein Monster werden musste, um den Fluch zu brechen."
Rebecca Ross hat hier ein wunderbar düsteres Märchen geschaffen, um einen rätselhaften Fluch, der im Reich Azenor zu jedem Neumond Alpträume buchstäblich wahr werden lässt.
Clementine und ihr Vater sind Hüter, die im Ort Hereswith die Alpträume bekämpfen. Doch eines Tages werden sie von zwei jungen Männern herausgefordert und verlieren ihr Territorium an sie. Die Familie muss sogar ihr Zuhause verlassen. Clementine will sich rächen und schleicht sich bei Herausforderer Phelan unter einem Zauber als neue Partnerin ein.Doch Phelan ist ganz anders als erwartet und schon bald kommen immer mehr Geheimnisse ans Licht...
Als Vielleserin bin ich nicht mehr leicht zu überraschen, aber Rebecca Ross ist es ein ums andere Mal gelungen. Auch die verträumt-märchenhafte Atmosphäre und die bildhafte Sprache haben mir ausnehmend gut gefallen. Die Liebesgeschichte zwischen Phelan und Clementine ist angenehm zurückhaltend gestaltet, ohne die üblichen Romantasyklischees, was ich wirklich sehr angenehm fand. Zudem ist das Buch so hübsch gestaltet, dass schon das in die Hand Nehmen allein eine Freude war.