Cover-Bild Whisper
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10,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Arena
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 280
  • Ersterscheinung: 26.05.2016
  • ISBN: 9783401508917
  • Empfohlenes Alter: ab 12 Jahren
Isabel Abedi

Whisper

Eine unwirkliche Stille liegt über Whisper , dem alten Haus, in dem Noa ihre Ferien verbringen soll. Das alte Gebäude birgt ein Geheimnis, über das niemand im Dorf spricht. Gemeinsam mit David nähert sich Noa der Wahrheit eines nie geklärten Mordes.
Meisterhaft und unwiderstehlich versetzt Isabel Abedi den Leser in eine psychologisch dichte, knisternd spannende Stimmung.

Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.01.2020

Spannendes Finale- aber langweiliger Beginn

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Whisper ist das Haus, in welchem Noa gemeinsam mit ihrer Mutter die Ferien verbringt. An einem Abend macht sie mit David, den sie im Dorf kennengelernt hat, eine Geister-Séance. Für sie ist das alles bloß ...

Whisper ist das Haus, in welchem Noa gemeinsam mit ihrer Mutter die Ferien verbringt. An einem Abend macht sie mit David, den sie im Dorf kennengelernt hat, eine Geister-Séance. Für sie ist das alles bloß ein Spiel, doch dann antwortet ein Geist. Ein Geist, der vor vielen Jahren in diesem Haus ermordet wurde und keine Ruhe finden kann. Gemeinsam versuchen sie das damalige Geschehen zu verstehen und den Mord aufzulösen.

Noa hat mir als Protagonistin gefallen. Sie war kritisch, neugierig und wie man sich einen Teenager in manchen Situationen eben vorstellt. Auch David, Noas Mutter und die anderen Nebencharaktere mochte ich, wobei ich vor allem am Anfang etwas überfordert war, weil es doch sehr viele Nebencharaktere gibt. Da den Überblick zu behalten, wenn man das Buch nicht in einem Rutsch liest, ist schwierig.
Inhaltlich fand ich den Anfang schwach. Die Geschichte hat sich sehr gezogen, da nicht viel passiert ist. Nach dem langatmigen Beginn wurde es aber besser. Sobald die Geister-Séance stattgefunden hat, wurde es besser. Bis zum Ende wurde es immer spannender!
Wie sich alles entwickelt hat, hat mir ebenfalls gut gefallen. Immer wieder haben sich die Positionen und Meinungen zu bestimmten Charakteren geändert- irgendwann wusste ich schon nicht mehr, wen ich hinter dem Mord vermuten sollte.
Eine gute Geschichte mit kleinen Schwächen aber auch mit einer spannenden Wendung am Ende!

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Veröffentlicht am 12.03.2019

Ganz nett, aber nichts besonderes

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Noa ist für einen Urlaub mit ihrer Mutter und Gilbert in ihrem neuen Ferienhaus in einem ländlichen Ort. Dort lernt sie David kennen und stößt gemeinsam mit ihm auf Geheimnisse, die diesen Ort und ganz ...

Noa ist für einen Urlaub mit ihrer Mutter und Gilbert in ihrem neuen Ferienhaus in einem ländlichen Ort. Dort lernt sie David kennen und stößt gemeinsam mit ihm auf Geheimnisse, die diesen Ort und ganz besonders ihr Ferienhaus umgeben. Man begleitet die beiden bei der Suche nach Antworten und wird dabei auch recht gut unterhalten.

Die Geschichte eignet sich gut für zwischendurch. Sie lässt sich locker weglesen und ist dank des angenehmen Schreibstils schneller wieder vorbei, als man denkt. Von einem anderen Buch kenne ich die Autorin bereits und habe ihren Stil als humorvoll in Erinnerung - das war hier zwar nicht der Fall, aber trotzdem mag ich ihn. Die Story selbst ist okay, mit dem Ende habe ich in der Form auch nicht gerechnet, was gut ist. Trotzdem ist das Buch für mich nur durchschnittlich gut. Die Charaktere waren für mich teilweise irgendwie flach und die Mutter hat mit ihrem Beruf und allem drum und dran für mich zu viel Raum eingenommen. Außerdem fehlt mir etwas für die Zeit danach, denn das Ende kam recht abrupt.

Fazit: nette Geschichte für zwischendurch, die einen zwar nicht total vom Hocker reißt, einen aber gut unterhält.

Veröffentlicht am 15.04.2020

Unterhaltend, aber wenig Tiefgang

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Die sechzehnjährige Noa hat mit etlichen Problemen zu kämpfen, die ihr Teenagerleben belasten. Da ist ihre extrovertierte Mutter, die es versteht, stets im Mittelpunkt zu stehen; außerdem hat sie eine ...

Die sechzehnjährige Noa hat mit etlichen Problemen zu kämpfen, die ihr Teenagerleben belasten. Da ist ihre extrovertierte Mutter, die es versteht, stets im Mittelpunkt zu stehen; außerdem hat sie eine Enttäuschung mit ihrer ersten Liebe hinter sich. Jetzt in ihrem gemeinsamen Sommerurlaub scheint alles gemächlicher zu werden: Ferien in einem kleinen Ort im Westerwald versprechen zunächst einmal nur Abgeschiedenheit und Ruhe. Doch hinter der dörflichen gelassenen Fassade lauert ein düsteres Geheimnis…
In flottem Stil erzählt Isabel Abedi aus Noas Sicht von Ferienwochen, die überraschend aufregend werden. Um das Zentralmotiv, eine Geisterbeschwörung und das Mysterium eines lange zurückliegenden Vermisstenfalls, gruppiert die Autorin eine ganze Reihe anderer Themen, die sie miteinander verquickt: Mutter-Tochter-Konflikte, unterschiedliche Positionen in einer dörflichen Gemeinschaft, eine scheue junge Liebe. Allerdings werden viele Themen nur angeschnitten, die meisten nicht weiter ausgeführt, viele Fragen, die sich der Leser stellt, bleiben unbeantwortet. Einige vertiefende Gedanken hätte ich mir da schon gewünscht, ebenso wie eine plastischere Gestaltung der Charaktere. Insofern wirkt der Jugendroman - zwar kurzweilig und spannend geschrieben - etwas oberflächlich, verfügt aber über einen gewissen Unterhaltungswert.

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Veröffentlicht am 16.11.2025

Whisper hätte gut werden können - ist es aber nicht!

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Meinung:

Das Buch ist hier gelandet, weil mein Sohn das im Deutschunterricht lesen muss. Der Klappentext klang so mysteriös und magisch und hat mich echt neugierig gemacht. Es geht hier um Noa, ihre Mutter ...

Meinung:

Das Buch ist hier gelandet, weil mein Sohn das im Deutschunterricht lesen muss. Der Klappentext klang so mysteriös und magisch und hat mich echt neugierig gemacht. Es geht hier um Noa, ihre Mutter Kat und ihren schwulen Freund Gilbert. Sie ziehen in ein Häuschen in einem Dorf, das ein Geheimnis birgt und das Noa gern lösen würde. Dabei begegnet sie David, mit dem sie gemeinsam das Geheimnis lösen will. Der Anfang war echt spannend. Allein schon das mit der Geisterbeschwörung fand ich interessant. Doch je weiter die Geschichte voranschreitet, desto mehr hat sie mich verloren. Es ist zwar spannend, miträtseln zu können, wer hier der Mörder sein könnte, aber die Spannung ging einfach verloren, da unwichtige Szenen vorkamen, die nicht von Bedeutung waren. Auch haben mich die Charaktere überhaupt nicht abgeholt, ihnen fehlte einfach die gewisse Tiefe, damit ich an sie herankomme. Natürlich geht es hier auch um die erste Liebe, um Missverständnisse und toxische Verhaltensmuster (🤮) beim Täter. Einige Dinge waren einfach vorhersehbar, sodass ich froh war, das Buch zuklappen zu können und nicht mehr daran denken zu müssen (Na ja, muss ich ja doch, da sie im Deutschunterricht auch noch ein Lesetagebuch zu diesem Buch führen müssen). Der Schreibstil war für mich einfach flach, von den Fehlern mal ganz abgesehen und überhaupt nicht überzeugend. Ich bin mehr als enttäuscht, denn es hätte so viel Potential gehabt, das einfach verschenkt worden ist.

Fazit:

Ein Jugendthriller/Krimi, der mich überhaupt nicht abholen konnte - irgendwie blieb alles auf der Strecke, schade drum!

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Veröffentlicht am 13.04.2025

Heute oder vor 100 Jahren?

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Eine seltsame, fast greifbare Stille liegt über dem Ort Whisper – und besonders über dem alten Haus, in dem Noa ihre Ferien verbringen soll. Das Gebäude wirkt wie aus der Zeit gefallen, düster und voller ...

Eine seltsame, fast greifbare Stille liegt über dem Ort Whisper – und besonders über dem alten Haus, in dem Noa ihre Ferien verbringen soll. Das Gebäude wirkt wie aus der Zeit gefallen, düster und voller unausgesprochener Geheimnisse. Schnell merkt Noa, dass hier etwas nicht stimmt. Im Dorf wird gemunkelt, doch niemand spricht offen aus, was einst geschehen ist. Nur eines ist sicher: In diesem Haus wurde einst ein Mädchen ermordet – und der Fall wurde nie aufgeklärt.
Gemeinsam mit dem rätselhaften David begibt sich Noa auf Spurensuche. Je tiefer die beiden in die Vergangenheit eintauchen, desto mehr enthüllt sich ein Netz aus Schweigen, Angst und alten Wunden. Die Grenze zwischen Realität und Erinnerung beginnt zu verschwimmen – und Noa gerät immer stärker in den Sog der düsteren Geschichte von Whisper.


Leider war das Buch für mich eine echte Enttäuschung. Der Anfang war vielversprechend – geheimnisvoll und atmosphärisch. Doch dann zog sich die Geschichte wie alter Kaugummi. Jede Szene wurde überstrapaziert, bis kaum Spannung übrig blieb. Die Situationen und be-schreibungen wirkten oft altmodisch, als könne sich das Buch nicht entscheiden, ob es 2005 oder doch eher 1905 gemischt mit 1970 spielt. Viele Ansichten wirkten überholt, die Figuren blieben blass und austauschbar. Und der "große Fall"? Für mich zu vorhersehbar. Ich habe mich ehrlich gesagt gefreut, als ich die letzte Seite umblättern und das Buch endlich zuklap-pen konnte.