449 entflohene Seelen. 449 Tage, um sie zurück in die Unterwelt zu schicken. Roxy weiß, dass ihre Mission so gut wie unmöglich ist. Dass sie jetzt auch noch ein Auge auf den mysteriösen Shaw haben soll, der von einem Geist besessen war und seitdem keinerlei Erinnerungen an seine Vergangenheit hat, passt ihr daher gar nicht. Vor allem weil das Kribbeln zwischen ihnen mit jedem Augenblick, den sie miteinander verbringen, heftiger wird. Und das ist nicht nur für Roxys Herz gefährlich - sondern auch für ihr Leben...
"Magisch, kraftvoll, intensiv. Ein imposanter Reihenauftakt, der mein Kämpferherz erwachen lässt."
RED FAIRY BOOKS
Band 1 der New-Adult-Fantasy-Reihe von Bianca Iosivoni und Laura Kneidl
Bianca eröffnet uns in den ersten Sätzen bereits eine große Liebe ihrer Protagonistin. Nämlich Essen. Ich habe noch nie so bei einem Einstieg in ein Buch geschmunzelt.
Dann wird es aufregend, wir werden ...
Bianca eröffnet uns in den ersten Sätzen bereits eine große Liebe ihrer Protagonistin. Nämlich Essen. Ich habe noch nie so bei einem Einstieg in ein Buch geschmunzelt.
Dann wird es aufregend, wir werden mit Roxy gleich zur ersten Geisterjagd gerufen und lerne so ihren Kampfpartner Finn und den noch Namenlosen Shaw kennen.
Der Anfang ist rasant, spannend und neu. So actionreich der Anfang ist, so gemächlich ist der nächste Teil des Buches. Wir lernen das Hunter Quartier in London kennen, die unterschiedlichen Hunter Klassen und viele Neben-, aber auch zukünftige Hauptprotagonisten. Auch Roxy und Shaw werden nahbarer. Besonders Roxys Vergangenheit wird emotional und sensibel erzählt. Dennoch fand ich diesen Teil etwas ereignislos und langatmig. Im letzten Viertel wurde es noch Mal richtig spannend. Wahrheiten wurden aufgedeckt und der Schauplatz der Jagd gewechselt.
Der erste Band ist ein toller Einstieg in die Welt, die Bianca und Laura geschaffen haben.
Roxy und Shaw sind sehr interessante Charaktere und ab einem bestimmten Szene im Club habe ich auch die Anziehung zwischen den Beiden hautnah spüren können.
Mir haben die ganzen Anspielungen an zahlreiche Fandoms gefallen. Supernatural ❤️, aber auch die Anspielung auf die Familie MacLeod von der Isle of Skye hat mir gefallen.
An einem eigentlich normalen Abend begegnet Roxy Shaw, der von einem Geist besessen wurde. Als er aufwacht, entscheidet er sich nach einigem Hin und Herz, bei der Hunter-Organisation zu bleiben, die ihm ...
An einem eigentlich normalen Abend begegnet Roxy Shaw, der von einem Geist besessen wurde. Als er aufwacht, entscheidet er sich nach einigem Hin und Herz, bei der Hunter-Organisation zu bleiben, die ihm das Leben gerettet haben, und ein Hunter zu werden. Dabei muss Roxy ihren „Babysitter“ spielen.
Aber erst einmal, was sind die Hunter überhaupt?
Zusammengefasst sind das einfach Menschen, die übernatürliche Wesen jagen. So unkreativ das jetzt auch klingt, es gibt aber noch ein paar spannendere Ideen. Da gibt es die Blood Hunter, die auf Vampire spezialisiert sind und sich übermenschlich schnell heilen können. Die Grim Hunter, die Werwölfe und alle anderen Kreaturen jagen. Die Magic Hunter, die magische Wesen wie Feen und Elfen jagen. Soul Hunter, die Geister jagen. Und dann sind da noch die freien Hunter, wie Roxy eine ist, die nicht als Hunter geboren wurden, sich ihnen aber trotzdem angeschlossen haben.
Außerdem gibt es verschiedene Arten von „Blicken“, zu denen unter anderem der Schicksalsblick zählt. Das bedeutet eigentlich nur, dass die Person in die Zukunft sehen kann.
Die Geschichte braucht meiner Meinung nach seeehr lange, um irgendwann mal in Fahrt zu kommen. Zwei Drittel des Buches passiert eigentlich überhaupt nichts außer der alltäglichen Jagd auf übernatürliche Kreaturen und der Tatsache, dass Shaw und Roxy sich langsam näher kommen. Was ich ihnen auch nicht so ganz abgenommen habe, aber dazu später mehr.
Anders als nach dem Lesen des Klappentextes angenommen, kommt die Liebe zwischen den beiden auch sehr langsam in Fahrt. Genau genommen haben sie sich am Ende noch nicht einmal geküsst. Es gibt eine einzige Szene in einem Club, die etwas romantisch aufgeladen war, aber das war’s schon. Allerdings finde ich das nicht mal soo schlecht. Ich habe nämlich die Nase voll von Teenie-Romanzen, bei denen sich die Protagonisten schon nach den ersten zwanzig Seiten küssen.
CHARAKTERE
Die Protagonistin ist Roxy. Sie wird als taffe Frau vorgestellt, die Shaw am Anfang überhaupt nicht ausstehen kann und Essen über alles liebt. Wenigstens Letzteres habe ich ihr abgekauft. Dafür, dass sie Shaw anfangs überhaupt nicht mag und sich als seine „Babysitterin“ sieht, lernt sie ihn erstaunlich leicht lieben. Außerdem finde ich, bedient sie einige Klischees und ist nicht unbedingt die Nachvollziehbarste. Für meinen Geschmack ist sie mir etwas zu… normal. Wenn ich so darüber nachdenke, kann ich nichts nennen, dass sie irgendwie besonders macht. Außer vielleicht ihr rotes Cape, das ich mir auch nur gemerkt habe, weil es sonst nichts zum Merken gab.
Gut finde ich dem Punkt mit dem Essen oder auch die Tatsache, dass sie einfach nur faul ist und es hasst, zu trainieren. Das macht sie menschlicher und weniger perfekt.
Shaw hat keine Vergangenheit, denn die hat er vergessen. Er kann sich nicht einmal mehr an seinen Namen erinnern und gibt sich deshalb einen neuen. Die Liebe zwischen den beiden erahnt man von Anfang an, aber der Klappentext macht da auch nicht wirklich ein Geheimnis draus. Shaw findet Roxy jedenfalls von Anfang an gut… Das merkt man.
Allerdings ist die Liebesgeschichte mir persönlich etwas zu wenig. Ich finde es gut, dass es langsam angegangen wird, aber als es endlich zwischen den Beiden knistert, ist der Moment auch gleich wieder vorbei. Es wirkt eher so, als wäre die Anziehung zwischen den beiden mal aeren Charaktere nur wenig. Als ein paar Hunter schließlich unter mysteriösen Umständen verschwinden, hatte ich nicht wirklich Mitgefühl. Ich kannte sie ja gefühlt kaum. Ich wusste nichts über sie, in- und ausgeknispst worden, gerade so, wie es für die Handlung praktisch war.
Tatsächlich fand ich den Handlungsstrang um Amelia am interessantesten. Auch sie selbst war sehr interessant. Und auch Warden gibt Lust auf mehr… Irgendwie will ich ihn besser kennenlernen, denke aber nicht, dass ich das im zweiten Band werde, wenn der so geschrieben ist wie der erste.
Leider erfahren wir über die andhr Verschwinden hat mir kein Bisschen leidgetan.
SCHREIBSTIL
Der Schreibstil ist okay, aber nicht herausragend. Bei wirklich guten Büchern kann ich fast nicht damit aufhören, mir die guten Stellen zu markieren, aber hier ist es mir selbst schwer gefallen, überhaupt ein Zitat zu finden, das mir gefällt. Trotzdem, gerade zum Ende hin wurde der Schreibstil doch ein wenig besser.
Leider verliert sich die Erzählung auch immer mal wieder in ausführlichen Schilderungen banaler Alltäglichkeiten und der Wiederholung teils unwichtiger Fakten.
Die Kämpfe gegen die Fantasie-Wesen, über die wir fast nichts erfahren – man hätte ja mal was anders machen können als die typisch klischeehaften Beschreibungen von Vampiren usw., aber nicht einmal das gab es – waren ziemlich langweilig, um ehrlich zu sein.
FAZIT
Die Geschichte war überhaupt nicht spannend. Ich habe Wochen gebraucht, um es endlich zu Ende zu bringen, weil es einfach so lange gedauert hat, bevor mal irgendetwas passiert. Die Charaktere waren mir unsympathisch, der Schreibstil war aber okay. Außerdem finde ich, hätte man aus dem Fantasyaspekt viel mehr rausholen können. Ich hätte mir gewünscht, eine ganz neue und fantastische Welt zu betreten und davon zu träumen, selbst eine Huntress zu sein, wie ich es als Kind mit den Schattenjäger-Büchern gemacht habe (ja, mein größer Kindheitswunsch war es, in Cassandra Clares Welt zu leben und eine Schattenjägerin zu werden) Ich hätte mir viel mehr detaillierte Beschreibungen der Kulisse/der Hunter-Organisation oder der Fantasie-Wesen gewünscht. Für mich persönlich war es einfach zu ‚normal‚… Nichts Aussergewöhnliches, was schade ist. Aber leider hat es mich einfach überhaupt nicht mitgerissen.
Die Charaktere fand ich von Anfang an abwechslungsreich. Trotzdem fühlte ich mich niemandem wirklich nah. Roxy hat eine kühle Art, die ich auf ihre Weise noch cool fand, aber selbst ihre verletzliche Seite ...
Die Charaktere fand ich von Anfang an abwechslungsreich. Trotzdem fühlte ich mich niemandem wirklich nah. Roxy hat eine kühle Art, die ich auf ihre Weise noch cool fand, aber selbst ihre verletzliche Seite hat mich nicht so berührt, wie sie es hätte tun sollen.
Shaw hat es einen dagegen leicht gemacht ihn zu mögen. Er hat es zwar ab und an übertrieben, aber im Ganzen war er der gute Kerl, den man gerne zum Freund hat.
Bianca Iosivoni hat es mit dem Schreiben wirklich drauf – wenn ich jetzt mal die ganzen Wiederholungen außer Acht lasse.
Zusammen mit Laura Kneidl hat sie eine tolle Idee erschaffen, coole und witzige Charaktere entworfen, sie in jede Menge Gefühlschaos gestürzt und der Handlung viel Spannung und Action verliehen. Die Kämpfe haben mir hier am besten gefallen - in gruselige Häuser schleichen, sich von Geistern angreifen lassen, Herzklopfen und Nervosität inbegriffen. Dazu noch die verschiedenen Klassen der Hunter, die Magie und die humorvollen Charaktere.
Tja … und dann kommt das aber ...
So jetzt kommen wir zu den oben erwähnten Wiederholungen. Ich finde die Geschichte an so vielen Stellen spannend und habe den Kampf und die Action geliebt. Aber immer wieder wird die Handlung mit sich wiederholenden Gedanken gestört. Ich fühlte mich so oft aus dem Lesefluss gerissen. Das hat nicht nur den Spannungsboden kaputt gemacht, sondern mir auch die Kampfszenen madig.
Aber nicht nur das. Es zieht sich durch die gesamte Handlung, sodass ich ab einen gewissem Zeitpunkt regelrecht genervt war. Ihr dürft uns Lesern etwas zutrauen, ihr dürft euch darauf verlassen, dass wir uns Dinge merken und keine Erinnerung alle paar Seiten gebrauchen.
Fazit: Der Klappentext zu »Midnight Chronicles« hat mich so sehr angesprochen und doch wurde ich enttäuscht. Es ist ein toller Schreibstil und der Ansatz zu einer grandiosen Handlung. Trotzdem hat es mich nicht gecatcht. Die ganzen Wiederholungen haben mich so oft aus dem Lesefluss gerissen, da konnten auch die Action, Kämpfe und Geisterjagd nichts mehr retten. Denn Am Ende sitze ich ratlos davor, mit nicht viel Wissen mehr, als am Anfang. Es ist keine schlechte Geschichte - auf keinen Fall - aber auch keine überragende.
Stell dir vor, du hast das Tor zur Hölle geöffnet - rein versehentlich, natürlich - und mal eben einen Schwung Geister in die Menschenwelt entlassen. Genau das ist Roxy passiert. Jetzt hat die Londoner ...
Stell dir vor, du hast das Tor zur Hölle geöffnet - rein versehentlich, natürlich - und mal eben einen Schwung Geister in die Menschenwelt entlassen. Genau das ist Roxy passiert. Jetzt hat die Londoner Geisterjägerin eine Galgenfrist, innerhalb derer sie sämtliche entflohenen Seelen wieder einfangen muss - ansonsten landet sie selbst in der Unterwelt. Bei einer dieser Jagden befreit sie einen jungen Mann von einem Geist, welcher von ihm Besitz ergriffen hat. Leider kann er sich anschließend an nichts erinnern, nichtmal an seinen Namen.
Schattenblick ist der erste Band der Midnight Chronicles, welcher sowohl aus der Sicht von Huntress Roxy wie auch von Shaw, dem Mann ohne Gedächtnis, geschrieben ist. Zwar sprühen zwischen den beiden ab und an die Funken, der Schwerpunkt liegt aber auf Roxys Jagd nach den Seelen sowie generell den verschiedenen Huntern und deren Abenteuer.
Generell gefällt mir die Idee der Hunter, von denen es verschiedene Arten gibt wie Magic, Blood oder Grim Hunter, sowie deren nächtliche Jagden. Ein wenig unausgereift war mir allerdings von den Autorinnen das Konzept, wer die Hunter und deren Ausrüstung überhaupt finanziert bzw. wie diese desweiteren für ihren Lebensunterhalt sorgen müssen. Auch blieben mir die Charaktere überwiegend zu blass und distanziert, obwohl sich ein Kern von wenigen Huntern recht schnell herauskristallisierte, den man intensiver hätte behandeln können. Auch inhaltlich geht es nur langsam voran. Die Autoren verlieren sich wiederholt in unwichtigen Details, zwischendurch gibt es mal eine Jagd oder ein wenig Fast Food, aber so wirklich Spannung kommt nur selten auf. Dafür war mir das Ganze stellenweise zu langgezogen. Auch hat mich irgendwann genervt, dass Roxys Schicksal, die vielen Geister einfangen zu müssen, zu oft thematisiert wurde, ohne, dass sich etwas daran änderte. Diese vielen Wiederholungen hätten sie sich sparen können. Dafür hat mir der trockene Humor gefallen, welcher hin und wieder zwischen den Zeilen hervorblitzte.
Schattenblick ist ein eher schwacher Reihenauftakt, bei dem die Autorinnen meiner Meinung nach zuviel Potential bezüglich der Handlung sowie der Charaktere ungenutzt liessen. Stellenweise ist das Buch recht unterhaltsam, die Spannung bleibt durch diverse Längen allerdings nur mässig.
“Midnight Chronicles, Schattenblick“ ist der erste Band der sechsteiligen Reihe von Bianca Iosivoni und Laura Kneidl.
Roxy ist dem Tode geweiht. Sie muss noch etliche aus der Unterwelt entflohene Seele ...
“Midnight Chronicles, Schattenblick“ ist der erste Band der sechsteiligen Reihe von Bianca Iosivoni und Laura Kneidl.
Roxy ist dem Tode geweiht. Sie muss noch etliche aus der Unterwelt entflohene Seele zurückschicken, hat aber viel zu wenig Zeit dafür. Bei ihrer Jagd trifft sie auf Shaw, der sich nach dem Kampf an nichts mehr erinnern kann. Blöd nur dass sie sich jetzt um ihn kümmern soll und sie einfach nicht kalt lässt.
Das Cover sieht echt schön aus! Das golden schimmernde Glitzer der Schrift ist ein super Eyecatcher.
Schreibstil war gut. Das Buch hat sich relativ zügig lesen lassen. Ich habe nicht gemerkt, dass dabei zwei Autorinnen und somit zwei Schreibstile am Werk waren.
Die Charaktere haben mir schon gefallen. Ich konnte mich in sie hineinversetzen und hab mit ihnen gefiebert, aber wurde ziemlich enttäuscht.
Es hat oft geknistert und Funken sind geflogen, um dann doch wieder nur mit Wasser gelöscht zu werden. Hinsichtlich des “Liebesanteils“ bin ich maßlos enttäuscht.
Ich hatte das Gefühl kaum vorran gekommen zu sein.
Viele Fragen vom Anfang der Geschichte sind immer noch ungeklärt und ungelöst.
Für mich ist hängt zu viel in der Luft.
Es war zwar super spannend, also der Rest - die Jagd aber mehr leider auch nicht.
Für mich bleibt zu viel offen, so dass ich für mich feststellen muss, dass es mich nicht packen konnte und mir die Lust auf den nächsten Band, der sowieso nicht mit dieser “Liebesgeschichte“ (wenn man sie so nennen darf) weitergeht, vergangen ist.
Schade, ich habe wohl zu hohe Erwartungen in dieses Buch gesetzt.