Cover-Bild Cold Case – Das gezeichnete Opfer
Band 2 der Reihe "Cold Case-Reihe"
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16,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Kriminalromane und Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 464
  • Ersterscheinung: 29.01.2021
  • ISBN: 9783785726976
  • Empfohlenes Alter: ab 16 Jahren
Tina Frennstedt

Cold Case – Das gezeichnete Opfer

Kriminalroman
Hanna Granz (Übersetzer)

Nebel liegt über Südschweden, als bei einem Leuchtturm eine der provokantesten Künstlerinnen des Landes tot aufgefunden wird. An ihrer Leiche finden sich Spuren einer einzigartigen Sorte Lehm, der einen COLD CASE wieder in den Fokus rückt: Vor 15 Jahren wurde der junge Pianist Max Lund auf brutale Weise ermordet. Am Opfer fand man damals das gleiche Material. Tess Hjalmarsson ermittelt unter Hochdruck. Sie muss die Verbindung zwischen den Opfern finden, um einen nächsten Mord zu verhindern ...


Tess Hjalmarsson ermittelt in einem neuen COLD CASE. Spannung pur!

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.02.2021

Ein spannender Cold Case

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Ein neuer und ein alter Mordfall, verbunden durch den Fund des gleichen extrem seltenen Lehms - durch diese Verbindung wird der Fall des 2004 ermordeten Max wieder aufgerollt und durch das Cold Case Team ...

Ein neuer und ein alter Mordfall, verbunden durch den Fund des gleichen extrem seltenen Lehms - durch diese Verbindung wird der Fall des 2004 ermordeten Max wieder aufgerollt und durch das Cold Case Team unter Leitung von Tess Hjalmarsson bearbeitet. Dabei arbeitet das Team nicht nur gegen die Widrigkeiten, die ein alter Fall mit sich bringt, wie zum Beispiel der Aspekt, dass sich Zeugen nach dieser langen Zeit nicht mehr besonders gut an Details erinnern können, sondern auch gegen die Zeit, da das Cold Case Team geschlossen werden soll.
Das Buch ist über die gesamte Handlung hinweg spannend, da der Leser erfahren möchte, bei wem es sich um den Mörder handelt, und welches Motiv ihn zu diesen Taten getrieben hat. Besonders gut sind dabei die Rückblenden eingesetzt, welche Ausschnitte aus Max letztem Abend zeigen.
Neben den Rückblenden werden auch immer wieder kurze Kapitel eingeschoben, die die Überschrift "Die Ehefrau" tragen. Diese zeigen eine Frau, deren Mann sich im Laufe des Buches immer verdächtiger verhält. Dabei wird der Leser im Unklaren gelassen, um welche Person aus dem Verdächtigenkreis es sich handeln könnte, und ob der Ehemann tatsächlich der Mörder oder nur ein wichtiger Zeuge ist. Diese Einschübe tragen deutlich zur Spannungssteigerung bei.
Besonders die Protagonistin Tess wird sehr umfangreich dargestellt und die Ermittlungen finden fast ausschließlich aus ihrer Perspektive statt. Sie wird nicht nur als Ermittlerin, sondern als gesamte Person, auch abseits der Ermittlung, gezeigt. Sie wirkt auf den Leser daher daher äußerst sympathisch.
Insgesamt hat mir dieses Buch gut gefallen. Die Auflösung war schlüssig und gut nachvollziehbar. Ich würde mich sehr freuen, wenn die Cold Case Serie weitergeht und ich werde auch nachholen, den ersten Band der Reihe zu lesen.

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Veröffentlicht am 22.02.2021

Spannende Cold-Case Ermittlungen mit überraschender Wendung

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Die provokative Künstlerin Mischa Lindberg wird ermordet aufgefunden. Am Fundort finden die Ermittler dieselbe aussergewöhnliche Art von Lehm, welche man bereits beim Mord an Max Lund gefunden hat. Dieser ...

Die provokative Künstlerin Mischa Lindberg wird ermordet aufgefunden. Am Fundort finden die Ermittler dieselbe aussergewöhnliche Art von Lehm, welche man bereits beim Mord an Max Lund gefunden hat. Dieser Mord ist allerdings bereits 15 Jahre her und noch immer ungeklärt. Tess und ihr Cold-Case Team nehmen die Ermittlungen im Fall Max Lund wieder auf, scheint es doch einen Zusammenhang zwischen den beiden Morden zu geben.

Doch die Ermittlungen gehen nicht wirklich vorwärts. Zusätzlich bekommt Tess die Botschaft, dass ihr Cold-Case Team aufgelöst werden soll. Sie bekommt eine Zeitfrist gesetzt, bis wann der Mord aufgeklärt werden muss, damit das Cold-Case Team allenfalls gerettet werden kann.

Lundberg, welcher bereits bei den ersten Ermittlungen im Fall Max Lund beteiligt war, scheint ein Geheimnis zu haben. Mit der erneuten Aufnahme der Ermittlungen kommt er nicht klar und lässt sich in eine andere Abteilung versetzen. Was verbirgt Lundberg? Was ist damals vorgefallen?

'Das gezeichnete Opfer' ist bereits das zweite Cold-Case Buch von Tina Frennstedt. Auch dieser Cold-Case ist sehr gut geschrieben und bis zum Schluss ist nicht bekannt wer der Täter ist. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und die Protagonisten können so noch besser erlebt werden. Besonders eindrücklich sind die Rückblenden ins Jahr 2004 wo man als Leser mehr über Max erfährt, sowie die Kapitel "Die Ehefrau", die einem ins grübeln bringen, wer sich dahinter verbirgt.
Leider nimmt der Spannungsbogen erst gegen Ende an Fahrt auf. Bis dahin ist es ein ruhiger, gemütlicher und unterhaltsamen Krimi und Lesern die eher ruhige Krimis mögen sehr zu empfehlen. Das Buch kann auch gelesen werden, ohne dass der erste Band der Cold-Case Reihe gelesen wurde.

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Veröffentlicht am 22.02.2021

Spannender Fall

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Eine Stadt in Aufruhr. Eine Bandenrivalität fordert den gesamten Polizeiapparat und das gerade erst gegründete Cold-Case-Team um Ermittlerin Tess Hjalmarsson soll aufgelöst werden. Doch als eine Verbindung ...

Eine Stadt in Aufruhr. Eine Bandenrivalität fordert den gesamten Polizeiapparat und das gerade erst gegründete Cold-Case-Team um Ermittlerin Tess Hjalmarsson soll aufgelöst werden. Doch als eine Verbindung zu einem aktuellen Mordfall auftritt, bekommt das Team noch eine Chance. Werden die Ermittler den Mord an Max, der einige Jahre zurückliegt, aufklären können?

Zuerst sieht es ja gar nicht danach aus. So ein Cold Case ist ja auch überaus kniffelig und nach vielen Jahren verschwinden Erinnerungen und schlechte Gewissen werden kleiner. Da ist es dann oft nur ein winziger Hinweis und auf den wartet man dann den ganzen Fall über. Zudem hat Tess auch noch private Probleme.
War ich schon vom ersten Band der Reihe restlos begeistert, konnte mich auch dieser zweite Band wieder überzeugen. Die Handlung ist spannend erzählt, auch wenn sie teilweise etwas auf der Stelle tritt. Und der Plot war dann auch sehr überraschend und stimmig.

Die Charaktere fand ich wieder sehr realistisch dargestellt, mir haben nur leider ein paar der Ermittler des Teams aus Band 1 gefehlt. Tess ist in „Das gezeichnete Opfer“ beinahe eine Alleingängerin.

Fazit: überaus überzeugender Krimi, der durch tolle Charaktere und einen spannenden Fall punkten kann.

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Veröffentlicht am 06.08.2021

Cold Case, Das gezeichnete Opfer - spanend

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Cold Case, Das gezeichnete Opfer, von Tina Frennstedt

Cover:
Die bedrohliche Stimmung und die Motive auf dem Cover, passen sehr gut zum Inhalt.

Inhalt:
Tess Hjalmarson, liegen die Cold Case sehr am Herzen ...

Cold Case, Das gezeichnete Opfer, von Tina Frennstedt

Cover:
Die bedrohliche Stimmung und die Motive auf dem Cover, passen sehr gut zum Inhalt.

Inhalt:
Tess Hjalmarson, liegen die Cold Case sehr am Herzen und in den Ermittlungen dazu geht sie voll auf.
Nun soll wegen Umstrukturierungen, diese Stelle gestrichen werden.
Da kommt ein neuer Fall auf den Tisch.
Eine berühmte Künstlerin wird tot aufgefunden. An ihrer Leiche finden sich Spuren einer einzigartigen Sorte Lehm, die auch an dem vor 15 Jahren brutal ermordeten jungen Pianisten Max Lund gefunden wurden.
Eine Chance für die Ermittlerin ihr Können und ihre Berechtigung zu beweisen.

Meine Meinung:
Ein sehr gut durchdachter Thriller, der am Anfang etwas Zeit brauchst um Spannung aufzubauen, hier hätte es gerne etwas mehr Tempo sein dürfen.
Doch dann baut sich alles sehr rätselhaft auf, wir als Leser können gut mit ermitteln und haben auch allmählich vom Täter ein gutes Bild – nur können wir dem noch keinen Namen zuordnen. Das ist sehr gut gemacht.
Man merkt er Autorin an, das sie sich mit dem Thema auskennt. Alles klingt sehr plausibel und ist sehr realistisch beschrieben.

Autorin:
Tina Frennstedt ist eine der renommiertesten Kriminalreporterinnen Schwedens und gilt als Expertin für Fälle, die nie aufgeklärt wurden. Sie hat bei den Tageszeitungen „Dagens Nyheter“ und „Expressen“ gearbeitet. Ihre Reportagen über schwedische Kriminalfälle sind preisgekrönt und bilden einen realitätsnahen Hintergrund für ihr hochspannendes Thriller. Tina Frennstedt lebt in Stockholm.

Mein Fazit:
Ein guter spannungsvoller Thriller, der am Anfang ein bisschen braucht bis er in Fahrt kommt. Mir persönlich war auch etwas zu viel problematisches Privatleben dabei.
Deshalb von mir 4 Sterne.


Veröffentlicht am 17.03.2021

Spannung und Nervenkitzel kommen nicht zu kurz

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Ich finde das Thema Cold-Case-Ermittlungen total spannend und habe mich deshalb sehr auf dieses Buch gefreut. Und ich wurde wahrlich nicht enttäuscht.

Dieses Buch lässt wirklich nichts an Spannung und ...

Ich finde das Thema Cold-Case-Ermittlungen total spannend und habe mich deshalb sehr auf dieses Buch gefreut. Und ich wurde wahrlich nicht enttäuscht.

Dieses Buch lässt wirklich nichts an Spannung und Nervenkitzel zu Wünschen übrig.

Der Schreibstil der Autorin hat mir unglaublich gut gefallen. Er ist total flüssig und lässt die Seiten nur so dahin fliegen. Außerdem mag ich ihre Art zu schreiben und vor allem zu beschreiben sehr gern und konnte mir Personen, Orte und Situationen sehr bildlich vorstellen.

Die Protagonistin Tess und ihre Kollegen waren mir ebenfalls sehr sympathisch und ich fand sie alle sehr individuell und gut dargestellt. Jeder Charakter schien sehr authentisch und auch die Verdächtigen und Zeugen fand ich super dargestellt.

Was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat, sind die relativ kurzen Kapitel und der Wechsel der Perspektiven. Das Buch wird die meiste Zeit über aus Tess Perspektive geschrieben, wechselt aber zum Teil auch in die Perspektive von Max, der vor 15 Jahren brutal ermordet wurde und dessen Fall nun wieder aufgerollt wird, oder die Perspektive „der Ehefrau“, von der erst am Ende klar wird, wer genau sie ist und wie sie mit den Fällen zusammenhängt.

Den zu lösenden Fall an sich fand ich ebenfalls total spannend und interessant, da es zu Beginn eine Verbindung zwischen einem aktuellen Mord an einer Künstlerin und dem Mord an Max vor 15 Jahren eine Verbindung zu geben scheint und der alte Fall deshalb wieder aufgerollt wird. Ich habe während der Ermittlungen total mitgefiebert. Die Autorin hat den Fall bis zum Schluss total spannend und unvorhersehbar gestaltet. Ich dachte immer wieder, ich hätte eine Idee, wer der Täter sein könnte und letztendlich wurde ich dann doch total überrascht.

Ich kann dieses Buch wirklich jedem Krimi-Liebhaber empfehlen und freue mich darauf, den ersten Band der Cold-Case-Reihe auch ganz bald zu lesen.

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