Cover-Bild Der letzte Wunsch
Band 1 der Reihe "Die Abenteuer des jungen Witchers"
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 24.01.2020
  • ISBN: 9783423262644
Andrzej Sapkowski

Der letzte Wunsch

Die jungen Jahre des Witchers 1
Erik Simon (Übersetzer)

Die Bücher zur NETFLIX-Serie

Die größte Fantasy-Reihe aller Zeiten

Der Hexer Geralt von Riva verdient sein Geld mit Kämpfen gegen Ungeheuer aller Art. Über einen Mangel an Aufträgen kann er sich nicht beklagen, denn es gibt genügend Leute, die dringend Hilfe gegen Vampire, Drachen und andere dämonische Wesen brauchen.

»Jeder Roman von Sapkowski ist gewaltig!« The Times

Als Geralt eines Tages einen Luftgeist befreit, schlägt ihn dieser mit der verhängnisvollen und quälenden Liebe zu der schönen Zauberin Yennefer. Und dann wird Geralts bester Freund schwer verletzt und braucht seine Hilfe...

Lesen Sie auch »Kreuzweg der Raben«, das neue, große Prequel zur Witcher-Saga.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.11.2021

Guter Einstieg, den man parallel zur Serie lesen kann!

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Auch wenn ich von der Serie und dem Computerspiel "The Witcher" gehört habe, hatte ich weder das eine gesehen noch das andere gespielt, bevor ich das Buch angefangen habe. Ein paar Inhalte kannte ich allerdings ...

Auch wenn ich von der Serie und dem Computerspiel "The Witcher" gehört habe, hatte ich weder das eine gesehen noch das andere gespielt, bevor ich das Buch angefangen habe. Ein paar Inhalte kannte ich allerdings schon vom Hören, weswegen ich nicht ganz planlos an die Geschichte herangegangen bin.

Dass Andrzej Sapkowski einen besonderen, oder vielleicht auch besonders wirren, Schreibstil hat, habe ich mir schon sagen lassen. Dies wurde auch im ersten Band der Vorgeschichte "Der letzte Wunsch" deutlich, der, entgegen meiner Erwartung, eine Aneinanderreihung von Kurzgeschichten ist. Auch wenn man das vorher gesagt wurde, hatte ich das zwischenzeitlich vergessen, und somit habe ich beinahe aussichtslos nach Zusammenhängen zwischen den Kapiteln gesucht. Erst als ich realisiert habe, dass das nur Kurzgeschichten sind, konnte ich mich von der zeitlichen Chronologie etwas lösen.

Ab der Hälfte des Buches habe ich dann doch mal die Serie begonnen und sofort habe ich einige der Geschichten in den Episoden wiedererkannt. Deswegen kann ich nur dazu raten, neben dem Buch auch die Serie zu sehen, weil einem da einige Sache noch etwas klarer werden.

Was ich allerdings nicht ganz verstehe, ist, warum der Band als "Vorgeschichte" deklariert wird, denn irgendwie stelle ich mir unter diesem Begriff immer den Prozess bzw. die Entwicklung des Hauptcharakters bis zur Hauptreihe vor, oder die Gründe, warum er so ist, wie er ist. Demnach dachte ich, dass hier erklärt wird, wie der Hexer Geralt zu seinen Fähigkeiten gekommen ist, doch diese Erklärungen blieben hier aus.

Manchmal hat mir etwas die Tiefe bzw. Hintergründe der Charaktere gefehlt. Zwar wurden einige Sachen angeschnitten, doch so wirkliche Hintergrundinformationen hat man über Geralt, Rittersporn usw. nicht bekommen. Der Autor schreibt in der Hinsicht ziemlich abstrakt, bzw. für mich kam es so herüber, als hätte er die Charaktere in einem anderen Buch bereits ausreichend vorgestellt, so dass hier die Zusammenhänge nicht mehr vonnöten waren.

Aus diesem Grund gebe ich dem ersten Band 3,5 Sterne. Es war ein schöner Einstieg, aber ich hätte mir für eine Vorgeschichte mehr tiefergreifendere Erklärungen gewünscht.

Veröffentlicht am 13.05.2020

Der letzte Wunsch

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Klappentext:
Der Hexer Geralt von Riva verdient sein Geld mit Kämpfen gegen Ungeheuer aller Art. Über einen Mangel an Aufträgen kann er sich nicht beklagen, denn es gibt genügend Leute, die dringend Hilfe ...

Klappentext:
Der Hexer Geralt von Riva verdient sein Geld mit Kämpfen gegen Ungeheuer aller Art. Über einen Mangel an Aufträgen kann er sich nicht beklagen, denn es gibt genügend Leute, die dringend Hilfe gegen Vampire, Drachen und andere dämonische Wesen brauchen. Als Geralt eines Tages einen Luftgeist befreit, schlägt ihn dieser mit der verhängnisvollen und quälenden Liebe zu der schönen Zauberin Yennefer.

Meine Meinung:
Mir hat das Buch gut gefallen. Ich hatte im Vorfeld die Netflix-Serie gesehen, die ich zwar auch klasse fand, mich haben aber die ständigen Zeitsprünge sehr verwirrt. Das war beim Buch überhaupt nicht der Fall. Das Buch ist in 10 Kurzgeschichten geschrieben, von denen ich schon ein paar aus der Serie kannte. Was mich beim Lesen immer ein wenig verwirrt hat, waren die Anspielungen auf bekannte Märchen. Das kam mir zuerst ein wenig komisch vor, hat mich aber auch gut unterhalten und im Endeffekt sind es dann eben doch nicht die Märchen, die wir alle kennen.
Der Hexer Gerald von Riva ist ein interessanter Charakter, er ist intelligent und weiß, wann er auch mal den Mund halten soll. Alles Eigenschaften, die ich an einem guten Protagonisten schätze.

Fazit:
Alles in allem war es ein sehr spannendes Buch, dass durch seine nicht lineare Erzählung und seine abwechslungsreichen Geschichten nie langweilig wurde. Ich werde definitiv noch den zweiten Vorband lesen.

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Veröffentlicht am 03.02.2025

Nicht so gut wie ich es in Erinnerung hatte

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Ich habe der letzte Wunsch schon einmal gelesen, und nun erneut, weil ich mich an nichts erinnern konnte, außer dass ich es ganz gut fand, und ich die Reihe gerne noch einmal vollständig lesen würde, samt ...

Ich habe der letzte Wunsch schon einmal gelesen, und nun erneut, weil ich mich an nichts erinnern konnte, außer dass ich es ganz gut fand, und ich die Reihe gerne noch einmal vollständig lesen würde, samt den ganzen Kurzgeschichten und allem, was dazu gehört. Leider muss ich sagen, dass ich das Buch diesmal nicht ganz so gut fand. Vielleicht auch, weil ich beim ersten Mal einfach so eine lange Pause beim lesen gemacht habe, dass ich mich nicht mehr ganz erinnern konnte, oder vermutlich, weil ich jünger war und ich darum noch nicht alles verstanden habe, ich weiß es nicht, aber auf jeden Fall hatte ich diesmal eindeutig weniger Spaß an der Geschichte.
Genug, dass ich vermutlich weiterlesen werde, aber während ich inhaltlich super mitkam und ich die ganzen Wesen durchaus spannend fand, muss ich sagen, dass die Sexualisierung der Frauen mir ziemlich auf die Nerven ging, und ich auch nicht viel davon sehen konnte, dass das Buch wohl starke weibliche Figuren hat und nicht in Frauenfeindlichkeit abdriftet. Denn während ich absolut dahinterstehe, wenn weibliche Figuren ihre Sexualität frei ausleben, fand ich es doch sehr auffällig, dass hier eigentlich so ziemlich alle weiblichen Figuren extrem sexuell sind, und dann auch noch beschrieben auf eine eher kindliche Art und Weise (bzw. ihre Körper so beschrieben, wenn sie nicht sogar noch wirklich Kinder sind, und egal wie spannend ich es inhaltlich auch fand, das war für mich sehr auffällig und eher fehl am Platz, und hat mir doch viel Freude beim Lesen genommen.
Inhaltlich fand ich es spannend genug, dass ich zumindest Das Schwert der Vorsehung noch lesen werde (auch, weil es schon in meinem Regal steht) und vermutlich werde ich auch Band 1 der "echten" Geschichte eine Chance geben, für den Fall, dass sich beides vom Stil her unterscheidet, aber aktuell konnten die weiblichen Figuren mich leider wirklich nicht überzeugen.

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Veröffentlicht am 05.11.2022

Kurze und düstere Einblicke in die Vergangenheit von Geralt von Riva – dennoch fehlte es mir an Standhaftigkeit in den Erzählungen und den Nebencharakteren

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Der Hexer Geralt von Riva verdient seinen Unterhalt damit, gegen Ungeheuer zu kämpfen. Bei einem zuerst gewöhnlichen Auftrag mit einem Luftgeist, verletzt sich sein Freund, was ihn zu der Zauberin Yennefer ...

Der Hexer Geralt von Riva verdient seinen Unterhalt damit, gegen Ungeheuer zu kämpfen. Bei einem zuerst gewöhnlichen Auftrag mit einem Luftgeist, verletzt sich sein Freund, was ihn zu der Zauberin Yennefer führt, in die er sich verliebt …

Das ist das erste Buch, das ich aus der Witcher-Reihe lese. Und mir ist durchaus bewusst, dass es sich hier um eine Vorgeschichte handelt.

Mich überzeugten die Charaktere – vor allem Geralt. Er war greifbar, aber seine Gedanken und Pläne enthüllten sich mir als Leserin nicht ohne Weiteres. Oft haben mich seine Reaktionen überrascht; die Art und Weise wie er redete, wie er ein Puzzleteil nach dem anderen an den richtigen Platz schob, ohne, dass ich etwas davon mitbekam.

Die restlichen Charaktere blieben nicht haften. Ich denke zwar, dieses Buch dient primär Geralts Vergangenheit zu beleuchten, aber ich hätte nichts dagegen gehabt, mehr Konstanten in der Erzählung gehabt zu haben.

Vor allem verwirrten mich die Zeitsprünge, die nicht gekennzeichnet waren. Dass in jedem neuen Kapitel neue Charaktere hinzukamen, die ich nicht kannte, und die, die mir aus dem vorherigen Kapitel langsam vertraut geworden waren, wieder verschwanden, befeuerte dieses »Sprunghafte«, das sich durchs Buch zog. Deshalb konnte es mich leider nicht fesseln.

Dennoch wurde hatte ich das Gefühl, dass jede Geschichte etwas Wichtiges von Geralt vermittelte, jede war essenziell für seine persönliche Weiterentwicklung. Diese verborgene Tiefe sprach mich an, auch wenn sie mich nicht ganz überzeugen konnte. Manchmal verlor ich mich aber doch in der Geschichte, weil ich noch nicht wusste, was wichtig war oder auf was ich achten sollte.

Den Schreibstil fand ich interessant; er hatte etwas Altertümliches an sich, das gut in diese Welt passte.

Vielleicht war es von mir nicht die beste Idee, mit der Vorgeschichte zu beginnen, aber viele hatten mir diese Reihenfolge empfohlen. Ich bin trotzdem sehr gespannt darauf, wie es weitergeht!

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Veröffentlicht am 30.08.2022

Na ja, schlecht ist nicht

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Interessante, zum Teil spannende, abenteuerliche Geschichten in einer Zauberwelt, die allerdings absolut zusammenhanglos sind. Für mich gehört es zu den Büchern: kann man lesen, muss man nicht.

Interessante, zum Teil spannende, abenteuerliche Geschichten in einer Zauberwelt, die allerdings absolut zusammenhanglos sind. Für mich gehört es zu den Büchern: kann man lesen, muss man nicht.

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