Cover-Bild Cassardim 1: Jenseits der Goldenen Brücke
Band 1 der Reihe "Cassardim"
(175)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
17,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 528
  • Ersterscheinung: 17.10.2019
  • ISBN: 9783522506458
Julia Dippel

Cassardim 1: Jenseits der Goldenen Brücke

Magischer Fantasy-Liebesroman ab 13 Jahren, für alle Fans von Izara-Autorin Julia Dippel

Gefährlich, überraschend und fesselnd – willkommen in Cassardim!

Amaia ist gerade sechzehn geworden – zum achten Mal. Warum ihre Familie so langsam altert und warum sie keinem ihrer fünf Geschwister ähnelt, möchte Amaia unbedingt herausfinden, aber ihre Eltern tun alles, um dieses Familiengeheimnis zu wahren – ständige Umzüge, strenge Regeln und Gedankenkontrolle inklusive. Amaia sieht ihre Chance gekommen, als ihre älteren Brüder eines Tages einen Gefangenen mit nach Hause bringen: den geheimnisvollen wie gefährlichen Noár, der ebenso wenig menschlich ist wie sie. Doch dann wird Amaias Familie angegriffen und plötzlich ist Noár ihre letzte Hoffnung: Er verlässt mit ihnen die Menschenwelt und bringt sie nach Cassardim, ins Reich der Toten, wo Amaia zwischen Intrigen, Armeen, lebendig gewordenen Landschaften, unwirklichen Kreaturen und mächtigen Fürstenhäusern endlich ihre Antworten findet – und ihr Herz verliert.

Der neue Roman von Julia Dippel, Autorin der Izara-Bände.
Nominiert für den Jugendbuchpreis "Buxtehuder Bulle".

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.01.2025

Ein vielversprechender Auftakt einer temporeichen, mitreißenden YA-Fantasy-Geschichte

0

In den vergangenen Wochen hat mich der erste Band der "Cassardim"-Reihe von Julia Dippel als Buddyread mit Sofia (@SofiasWorldofBooks) begleitet. Schnell war dabei klar: Hinter dem hässlichsten Fantasy-Cover ...

In den vergangenen Wochen hat mich der erste Band der "Cassardim"-Reihe von Julia Dippel als Buddyread mit Sofia (@SofiasWorldofBooks) begleitet. Schnell war dabei klar: Hinter dem hässlichsten Fantasy-Cover der Welt versteckt sich eine so lesenswerte und interessante Geschichte, dass ich mich richtig ärgere, dass ich die Reihe so lange auf meinem SuB habe versauern lassen! Zwar hat der Einstiegsband auch ein paar kleine Schwächen, insgesamt war es aber eine mitreißende Fantasygeschichte mit enormer Sogwirkung und somit seit langem mal wieder YA-Fantasy einer deutschen Autorin, die mich begeistern konnte.

Zuerst wie immer ein paar kurze Worte zum Cover. Wie in meiner kurzen Einleitung bestimmt schon (subtil) durchgeschimmert ist: ich finde es grauenhaft! Die braun-beige Farbe, das kantige, leichenhaftblasse Gesicht der Hauptfigur, die seltsame Titelverzierung, die der Frauensilhouette ein ungewolltes Arschgeweih beschert... nein, das war leider ein großer Schuss in den Ofen, lieber Thienemann-Verlag. Zum Glücke habe ich mich davon aber nicht abschrecken lassen und so trotzdem 528 spaßige Seiten mit "Cassardim" verbracht.

Erster Satz: "Die pulsierende grüne Linie und ihr regelmäßiges Piepen brachten mich dem Tod näher, als ich es in meinem ganzen Leben gewesen war."

Wir steigen zunächst in unserer Welt in das Leben der jungen Amaia ein, die gemeinsam mit ihrer Familie auf der Flucht vor einer unbekannten Bedrohung von Ort zu Ort zieht. Weshalb weder sie noch ihre fünf Geschwister normal altern, wie ihre Eltern ihre Gedanken kontrollieren und wer der Gefangene im Keller mit den schönen schwarzen Augen ist, wirft erstmal viele Rätsel auf. Es dauert allerdings nicht lange, bis das Geheimnis ihrer Vergangenheit sie einholt und die sechs Geschwister in einer neuen Welt landen: Cassardim. Als Erben der Fürstenhäuser jahrelang in der Menschenwelt versteckt gehalten, müssen sie sich nun im Reich der Toten mit all seiner rätselhaften Magie und Intrigen zurechtfinden, bevor ein neuer politischer Komplott ihnen zum Verhängnis wird...

Wie man schon an dieser kurzen Zusammenfassung sehen kann, lebt die Geschichte vor allem von ihrem hohen Erzähltempo und den vielen Richtungswechseln im Plot, die einen dynamischen Spannungsbogen ergeben. Wir wechseln nicht nur in enormer Geschwindigkeit von der realen Welt in eine komplexe High-Fantasy Welt, sondern bereisen diese auch im Schnelldurchlauf, bevor wir gemeinsam mit Amaia im goldenen Berg eine riesige Menge neuer Figuren treffen, verschiedene neue Rollen annehmen, einen Putschversuch verhindern und die magische Welt retten müssen. Spannung und Abwechslung sind hier natürlich vorprogrammiert! Dadurch wirkt die Handlung an manchen Stellen auf den ersten Blick ein wenig wirr und chaotisch, dieser Eindruck löst sich dann aber immer nach wenigen Szenen wieder gelungen auf und setzt sich mit der Zeit zu einem tollen Gesamtbild, mit dem man zu Beginn nicht gerechnet hat. Man merkt der Autorin definitiv an, dass sie Drehbücher schreibt und ein geniales Gespür für Timing hat.

"Cassardim zu beschreiben, ist genauso unmöglich, wie das Sonnenlicht einzufangen oder eine Melodie in Worte zu fassen."

Ebenfalls großartig eingeführt wird nebenbei das Setting. Man braucht zwar einiges an Fantasie, um die Totenwelt von Cassardim mit den verschiedenen Fürstentümer gedanklich zum Leben zu erwecken, es ist aber definitiv ein originelles und unverbrauchter Spielort für eine YA-Fantasy Geschichte. Sie bedient sich zwar einem Mix aus verschiedenen Mythologien rund um das Thema Tod, fügt aber auch sehr viel Eigenes hinzu, das bisher noch schwer greifbar ist und so viele Fragen aufwirft wie Neugierde weckt. In diesem ersten Band konzentrieren wir uns vor allem auf den goldenen Palast des Kaisers im Zentrum des Reichs, erhalten aber schonmal einen ersten Einblick in beinahe alle Reiche, was die Vorfreude auf die Fortsetzungen schürt. Ich hoffe sehr, dass wir dort mehr über die anderen Fürstentümer erfahren und verstehen, wie genau diese Welt funktioniert. Ebenso bin ich sehr gespannt auf die weitere Entwicklung des sehr interessanten Magie-Systems, das auf der Macht des Willens beruht. Bislang blieben die genauen Rahmenbedingungen nämlich noch sehr vage und mir erschloss sich noch nicht ganz, welche Regeln und Beschränkungen genau gelten, um menschliches Verhalten, menschliche Körper, Pflanzen und Dinge zu beeinflussen. Bisher fehlt mir außerdem auch eine moralische Einordnung der zwischenmenschlichen Implikationen dieser Art von Magie. Wenn immer der stärkere Wille gewinnt, was bedeutet das für Menschen, über deren Wille ständig hinweggegangen wird? Was bedeutet das für Beziehungen? Ist Consent überhaupt möglich? Um nur mal nur drei exemplarische Fragen zu nennen, die mir beim Lesen durch den Kopf gegangen sind. Ich habe auf jeden Fall große Lust, noch weiter in dieser Welt zu verweilen!

Der temporeiche Erzählstil, das originelle Worldbuilding und interessante Magiesystem machen die Geschichte mitreißend und geben ihr eine einmalige Sogwirkung, der man sich kaum entziehen kann. Leider hatte ich durch den sehr dynamischen Plot aber einige Probleme mit der Hauptfigur, für deren Entwicklung leider kaum Zeit bleibt. Da Amaia die meiste Zeit damit beschäftigt ist, auf die starken Veränderungen ihrer Lebensumstände zu reagieren, zu verarbeiten was passiert ist und sich neue Fragen zu stellen, wird sie kaum selbst aktiv und bleibt noch sehr blass in ihrer Rolle als Special-Snowflake-Auserwählte (dieses YA-Klischee darf bei all der Originalität natürlich nicht fehlen). Außerdem ist mir schleierhaft, weshalb sie unbedingt 16 Jahre alt sein muss, wo die Cassardien doch ohnehin beinahe unsterblich sind. Sehr erfrischend ist allerdings, dass sie - aufgewachsen in unserer Welt - immer wieder durch Popkulturreferenzen, feministische Ansichten und technologische Vergleiche für den ein oder anderen unterhaltsamen Kontrast zum High-Fanatsy-Setting sorgt. Also egal ob ich ab und zu die Augen über sie verdreht habe - ihr Potenzial für die Folgebände ist klar erkennbar, und ich hoffe, dass sie die kommenden Bände nutzt, sich ihrer eigenen Kraft bewusst zu werden und sich unabhängiger von ihren (männlichen) Unterstützern zu machen.

"Es war eine simple Formel der Natur. Frau in Not + starker Beschützer = Hormon-Party. Theoretisch völlig legitim, nur ging das Leben auch nach der Notsituation weiter und dann wurden die starken Beschützer oft zu geltungssüchtigen Psychos oder hilfsbedürftigen Wracks. Außerdem war das hier ganz sicher die schlechtmöglichste Gelegenheit für eine rosarote Brille. Und Noár trug ein blinkendes Gefahrenhinweisschild um den Hals."


Apropos männliche Unterstützer... Neben den Nebenfiguren, die ebenfalls großes Potenzial haben, hier aber stark hinter dem Plot zurücktreten, muss natürlich auch Noár erwähnt werden. Genau wie Amaia ist er als sehr interessante Figur angelegt und erinnert in seiner Ambivalenz zwischen toxischer Rolle und tatsächlichen Gefühlen irgendwie ein bisschen an Rhysand ("Das Reich der sieben Höfe") oder Prinz Cardan ("Elfenkrone"). Allerdings wird seine toxische Seite für meinen Geschmack noch zu wenig kritisch beleuchtet und zu sehr romantisiert. Der Liebesgeschichte tut dies jedoch keinen Abbruch. Durch bekannte Tropes wie „Enemies to Lovers“ und „Marriage of Convenience“ gepaart mit dem undurchsichtigen Ränkespiel am Hof entsteht eine enorme Chemie zwischen den beiden, sodass schnell die Funken fliegen (da es sich bei der Reihe um YA handelt, gibt es allerdings keine expliziten Szenen). Obwohl sich die Liebesgeschichte recht schnell entwickelt und meiner Meinung nach noch ein bisschen auf die Folgebände gezogen hätte werden können, habe ich die beiden sehr gerne beobachtet und bin gespannt darauf, was sich in den kommenden beiden Bänden noch entwickelt.

Das Ende des Buches ist weitgehend abgeschlossen und lässt zwar einige Fragen und Probleme offen, löst den Hauptkonflikt aber erstmal auf. Dadurch lässt sich „Cassardim - Jenseits der goldenen Brücke“ theoretisch auch als Einzelband lesen. Wenn mir das Buch nicht so gut gefallen hätte, wäre ich tatsächlich in Versuchung, es hier dabei zu belassen. Doch Julia Dippels faszinierende Welt, die spannenden Intrigen und das Potenzial der Figuren machen natürlich Lust auf mehr, weshalb ich natürlich auch die Fortsetzungen lesen werde.

"Wenn die Wüste fließt wie ein trockenes Meer, Felsen schweben, Wälder wandern, Städte über Chaos-Fluten thronen und der Nebel deine Erinnerungen stiehlt, dann bist du jenseits der Goldenen Brücke – im Reich der Toten."



Fazit


"Cassardim" ist ein vielversprechender Auftakt einer temporeichen, mitreißenden YA-Fantasy-Geschichte. Bisher überzeugen mich besonders das originelle Setting und das tolle Timing der Autorin. Noch nicht ganz abgeholt haben mich die Hauptfiguren, ich bin aber sehr gespannt auf die beiden kommenden Bände!

Veröffentlicht am 01.04.2024

Eine spannende neue Fantasywelt

0

Endlich habe ich auch Cassardim gelesen. Wir begleiten die Protagonistin Amaia, die gemeinsam mit ihren Geschwistern aus unserer Welt nach Cassardim gebracht wird. Hier findet sie heraus, dass sie jemand ...

Endlich habe ich auch

Cassardim gelesen. Wir begleiten die Protagonistin Amaia, die gemeinsam mit ihren Geschwistern aus unserer Welt nach Cassardim gebracht wird. Hier findet sie heraus, dass sie jemand ganz anders ist, als sie dachte...

Es gab echt viele Twists und Turns, die mich erwartet haben. Besonders verärgert haben mich die ganzen Regeln von Cassardim - wie kann so ein cooles Reich so rückständige Regeln haben? 😆 insgesamt fand ich das Reich Cassardim echt cool und spannend! Während ich es sehr spannend fand, dass der Wille die magische Waffe in diesem Buch war, hat mich das doch gleichzeitig verwirrt, weil ich nie 100% die Grenzen dieser Macht verstanden habe. Was kann man mit dem Willen machen und was nicht? Man kann eine abgetrennte Rose zum wachsen zwingen, einen Körper zum Weiterleben, aber ein Juwel kann man nicht reparieren? Hier hätte ich mir genauere Regeln gewünscht. Das Buch hat mir sonst aber sehr gut gefallen und war auch durchgängig spannend. Es gab auch eine Liebesgeschichte und während sie zwar auch wichtig war,stand doch Amaias Kampf gegen Fildrin und ihre Entdeckung von Cassardim im Mittelpunkt, was super fand. Noar hatte ich im Laufe des Romans sehr gemischte Gefühle gegenüber , aber mehr kann ich an dieser Stelle nicht dazu verraten!



Das Ende hat mir gut gefallen - ich f frage mich allerdings was in Band 2 passieren sollte, denn das Buch wirkte in sich abgeschlossen.

bookish

bookstagram

cassardim

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.02.2024

Ein tolles Jugendfantasy Buch :)

0

Meine Meinung:

Ich muss gestehen, dass ich das Buch lange gemieden habe, weil ich das Cover sehr sehr furchtbar finde. Als es mir dann aber mehrmals empfohlen wurde, habe ich es nun endlich gelesen.

Ich ...

Meine Meinung:

Ich muss gestehen, dass ich das Buch lange gemieden habe, weil ich das Cover sehr sehr furchtbar finde. Als es mir dann aber mehrmals empfohlen wurde, habe ich es nun endlich gelesen.

Ich war mir in den ersten Seite nicht klar, welches Mysterium sich hinter Amaia und ihrer Familie verbirgt. Die Protagonistin war mir sehr sympathisch, da sie mir sehr reif vorkam für eine 16-Jährige. Zugegeben klärt sich auch, dass sie eigentlich schon älter ist. Zu den anderen Geschwistern hatte ich leider keinerlei Bindung (bis auf Moe). Den männlichen Hauptcharakter Noar hab ich sofort geliebt. Er hat diese gewisse Art von Schneid und Humor, die ich liebe und die mich schwach machen (da ziehe ich mit der Protagonistin gleich).

Der Schreibstil war für mich flüssig zu lesen und die Autorin schaffte es durch diese Leichtigkeit, Cassardim zu einem echten Pageturner für mich zu machen! Ich fand ihre Beschreibungen genau am richtigen Maß, nicht zu ausführlich und nicht zu wenig, genau richtig für meine eigene Vorstellungskraft.

Genauso amüsant wie genial fand ich die Kapitelüberschriften, die sich jedes Mal bewahrheitet haben. Die Welt von Cassardim ist atemberaubend und ich bin gern dort zu Besuch gewesen. Leider ist auch diese Welt nicht vor Intrigen und Machtspielen gefeit, was jedoch die Handlung so spannend gemacht hat. An Spannung hat es hier nicht gemangelt, ich habe mehrmals nicht gewusst, was vor sich geht und habe die Wendungen beim Lesen so genossen!

Fazit:

Ja, Cassardim ist ein Jugendbuch und das merkt man beim Lesen auch, was ich aber nicht schlimm fand. Wenn ich beim Lesen keine komplizierte High Fantasy erwarte, kann ich mich auch in Jugendfantasy fallen lassen. Ich genieße es und kann mich dabei gut fallen lassen. Der erste Band der Reihe hat mir sehr gefallen und ich freue mich darauf, die weiteren Bände zu lesen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.04.2023

Willkommen in Cassardim

0

Stell dir vor, du bist gerade Sechzehn geworden - und das zum achten Mal. Deine fünf Geschwister sehen sich und dir nicht ähnlich und damit das alles nicht verdächtig wird, müsst ihr regelmäßig umziehen ...

Stell dir vor, du bist gerade Sechzehn geworden - und das zum achten Mal. Deine fünf Geschwister sehen sich und dir nicht ähnlich und damit das alles nicht verdächtig wird, müsst ihr regelmäßig umziehen und dürft niemanden zu nah an euch heranlassen. Genau das ist Amaias Leben und sie wünscht sich nichts sehnlicher, als mehr über die Geheimnisse um sich und ihre Familie herauszufinden. Die Chance ergibt sich, als eines Tages der geheimnisvolle Noár auftaucht und wenig später Amaias Familie angegriffen wird. Amaia und ihre Geschwister werden von Noár gerettet und kurzerhand nach Cassardim gebracht - und ehe Amaia sich versieht, findet sie sich in einem gefährlichen Abenteuer im Reich der Toten wieder.


"Cassardim zu beschreiben, ist genauso unmöglich, wie das Sonnenlicht einzufangen oder eine Melodie in Worte zu fassen." ✨


Was ein fantastischer Auftakt für diese bezaubernde Reihe! Gemeinsam mit @julias.reading.diaries hatte ich das Vergnügen in die Welt Cassardims einzutauchen und wir hatten so viel Spaß beim Lesen, Rätseln und dem Austausch über Amaias Geschichte. 🤍


Zwischen Sternenaugen, sprechenden Bergen und schimmernden Symbolen muss Amaia sich mit ihrem neuen Schicksal anfreunden und sich durch Intrigen und Machtkämpfe innerhalb Cassardims schlagen, die es in sich haben. Julia Dippel hat eine magische Welt geschaffen, die mit der idealen Mischung aus Charme, Humor und Gefühl punktet und dafür sorgt, ganz dringend weiterlesen zu wollen. Das Buch hatte keine Längen, war nonstop spannend und gespickt mit einer Vielzahl an liebenswerten Charakteren, die man einfach in sein Herz schließen muss!


Lediglich am Anfang und am Ende war mir das Tempo mitunter ein bisschen zu rasant und ich hätte mir bezüglich einiger Umstände einfach ein paar mehr Buchseiten und damit mehr Hintergrundwissen gewünscht.


Trotz allem war der erste Band eine wunderschöne Reise in eine komplett neue Welt, die sich durch den bildhaften und detaillierten Schreibstil der Autorin ganz automatisch in meinem Kopf zu einem Film entwickelt hat. Und genau deshalb liebe ich dieses Genre auch so sehr. Klare Leseempfehlung!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.03.2023

Starke Story

0

Zusammenfassung
Amaia ist kürzlich sechszehn geworden, zum achten Mal. Sie und ihre Familie altern langsamer als normale Menschen, was leider zur Folge hat, dass sie nach einer gewissen Zeit immer den ...

Zusammenfassung
Amaia ist kürzlich sechszehn geworden, zum achten Mal. Sie und ihre Familie altern langsamer als normale Menschen, was leider zur Folge hat, dass sie nach einer gewissen Zeit immer den Wohnort wechseln müssen. Ein weiterer Grund kann das Näherkommen der Chaoswandler sein. Amaia hat tausend offene Fragen, doch ihre Eltern sind nicht bereit sie in ihre Geheimnisse einzuweihen. Als ein mysteriöser Fremder im Keller ihrer Eltern gefangen gehalten wird, sieht Amaia ihre Chance auf Antworten gekommen. Und schon beginnt für sie die spannende Reise nach Cassardim.

Schreibstil
Julia Dippel hat einen sehr humorvoller und bildgewaltigen Schreibstil. Ich bin sehr schnell in den Lesefluss gekommen und konnte gut mit den Charakteren mitfiebern. Die Spannung konnte zu jeder Zeit gehalten werden.

Charaktere
Amaia ist eine wirklich sympathische und Willensstärke Protagonistin. Zeitweise kam sie mir recht naiv vor, was allerdings auch etwas mit den veränderten Umgangsformen in Cassardim liegen kann. Sie ist sehr loyal und steht für sich und ihre Grundsätze ein.

Noàr ist der besagte Gefangene. Er ist unfassbar eingebildet und scheint dennoch ein gutes Herz zu haben. Im Verlauf des Buches ist er mir sogar sympathisch geworden. Er weiß sehr gut die Umgangsformen in Cassardim für sich zu nutzen.

Die Geschwister von Amaia hatten ebenfalls eine tolle Dynamik. Besonders ist mir Moe ans Herz gewachsen.

Fazit
Ich hatte Cassardim viel zu lange auf dem SuB. Julia Dippel hat eine total faszinierende Welt erschaffen. Einige wenige Abschnitte haben mich sogar etwas an Acotar erinnert, aber das hat mich nicht weiter gestört. Durch den Ich-Erzähler aus Amaias Sicht, konnte ich mich sehr gut in die Welt von Cassardim einfinden. Ich bin sehr gespannt auf den zweiten Band und kann Cassardim nur empfehlen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere