Cover-Bild Safe Space
(63)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Spannung
17,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 28.11.2025
  • ISBN: 9783757701567
Sarah Bestgen

Safe Space

Der sicherste Ort. Eine tödliche Falle. Der atemberaubende neue Thriller der aufregenden jungen Stimme des psychologischen Nervenkitzels. Thriller

Dieses Buch gibt es in zwei Versionen: mit und ohne Farbschnitt. Sobald die Farbschnitt-Ausgabe ausverkauft ist, liefern wir die Ausgabe ohne Farbschnitt aus.

Dein Geheimnis ist entsetzlich.

Dein Plan ist raffiniert.

Doch: Dein Gegner hat dich längst im Visier ...

Sadisten, Psychopathen, Serienmörder - die forensische Psychologin Anna Salomon weiß um die dunklen Abgründe der menschlichen Natur. Sie gilt als Ausnahmetalent in der Behandlung von Straftätern und ist bekannt dafür, die undurchdringlichsten Fassaden zu durchschauen. Doch niemand ahnt, was sich hinter ihrer eigenen verbirgt. Denn ausgerechnet in den Mauern eines Hochsicherheitsgefängnisses jagt Anna ihrer ganz persönlichen Heilung hinterher. Auf der Suche nach der Wahrheit ist sie bereit, alles zu riskieren. Nur: Sie ist nicht die Einzige, die ein gefährliches Spiel spielt. Jemand spielt mit - der Einsatz ist Annas Leben ...

Der neue Thriller der Autorin des Erfolgsdebüts HAPPY END - eine fesselnde Reise in die dunkelsten Kammern der menschlichen Psyche

»Was für ein Debüt! HAPPY END ist eine emotionale Achterbahnfahrt (...) kaum ist sie zu Ende, möchte man vor Begeisterung rufen: Noch mal!« MIKE ALTWICKER, WDR

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.11.2025

Trügerische Gewissheit

6

Anna Salomon sucht seit Jahren nach ihrer Schwester Sina, die als spurlos verschwunden gilt, wahrscheinlich einem Tötungsdelikt zum Opfer fiel. Der grausam zugerichtete Ort des Geschehens lässt Anna nicht ...

Anna Salomon sucht seit Jahren nach ihrer Schwester Sina, die als spurlos verschwunden gilt, wahrscheinlich einem Tötungsdelikt zum Opfer fiel. Der grausam zugerichtete Ort des Geschehens lässt Anna nicht mehr zur Ruhe kommen, verfolgt sie in ihre schlimmsten Alpträume. Als ausgebildete forensische Psychologin tritt sie schließlich eine Stelle im Hochsicherheitsgefängnis Weyer an. Hier werden in einer besonderen Abteilung äußerst gefährliche Straftäter psychologisch betreut, in der Hoffnung auf Resozialisierung durch Veränderung ihrer mentalen Strukturen, die zu diesen ungeheuerlichen Gewaltakten führen. Anne begibt sich also in voller Kenntnis ihres Handelns in die Höhle des Löwen, in der Hoffnung die Umstände des Verschwindens ihrer Schwester aufklären zu können. Unwissentlich gerät sie in immer größere Gefahr, die bedrohliche Angstzustände bei ihr auslösen.
Die Geschichte selbst wird in zwei Handlungssträngen erzählt. Zum einen berichtet Anna in der Ich-Form aus ihrem Arbeitsalltag, von ihren Ängsten und Erwartungen. Aus einer anderen Perspektive wiederum schildern Sina in Form von Tagebucheinträgen und Leon, ein Freund von ihr, Begebenheiten aus der Vergangenheit. Der Versuch gewisse Zusammenhänge zur Aufklärung des Falles herbeizuführen, gerät immer wieder in eine Sackgasse, was das Verfolgen der Geschehnisse sehr spannend gestaltet, nicht zuletzt auch durch die detaillierte Darstellung traumatisierter Charaktere an einem streng bewachten Aufenthaltsort.
Sarah Bestgen lässt uns in ihrem Thriller ‘Safe Space‘ einen tiefen Blick wagen in die dunklen Abgründe menschlicher Seelen, legt manipulative Strukturen frei mit unglaublicher Wirkung. Sie zeichnet ungeschönt Machtstrukturen und ihre verheerenden Folgen, erzeugt damit eine die Umwelt vergessende Sogwirkung beim Lesen.
Ich bin sehr gespannt darauf, was die Autorin in Folge präsentieren wird.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 28.11.2025

Persönliche motivierte Ermittlungen einer Psychologin im Hochsicherheitstrakt einer JVA - spannende Suche nach Wahrheit

11

Anna Salomon hat ihre Stelle als Anstaltspsychologin in der JVA Weyer angetreten. Dort wird sie Straftäter, die in dem Hochsicherheitsgefängnis einsitzen, behandeln, um ihnen bestenfalls zu einer Resozialisierung ...

Anna Salomon hat ihre Stelle als Anstaltspsychologin in der JVA Weyer angetreten. Dort wird sie Straftäter, die in dem Hochsicherheitsgefängnis einsitzen, behandeln, um ihnen bestenfalls zu einer Resozialisierung zu verhelfen. Annas Motivation geht jedoch weit über ihren eigentlichen Beruf hinaus. Sie möchte Gewissheit haben, was mit ihrer Schwester Sina passiert ist und hofft, in Weyer Antworten darauf zu finden. In der irrigen Annahme, dass dort niemand ihren Hintergrund kennt, begibt sie sich unweigerlich in Gefahr, denn mit Mördern spielt man nicht…

Der Thriller handelt auf zwei Erzählebenen, wobei die Gegenwart aus der Perspektive von Anna erzählt wird, die einen lang gehegten Plan in die Tat umsetzen möchte und sich dafür erfolgreich Zugang in eine Justizvollzugsanstalt verschafft hat. Die Vergangenheit wird aus den Perspektiven von Annas Schwester Sina und Leon geschildert, der diese vor ihrem aggressiven Freund schützen möchte. Sinas Tagebuch sowie Leons Erinnerungen an seine Kindheit ergänzen die Handlung und geben Raum für Spekulation.

Viele der handelnden Personen haben schlimme Erfahrungen hinter sich, sind traumatisiert und verhalten sich doppeldeutig. Es ist deshalb schwierig, die Protagonisten einzuschätzen, was für anhaltende Spannung sorgt. Folgerichtig wird man mit einem Täter überrascht, den man nicht im Visier hatte.

Die Geschichte ist wendungsreich und lässt in das Dunkle der menschlichen Seelen blicken. Interessant sind die Einblicke in die Abläufe einer JVA und die Therapie von Intensivstraftätern, deren Sinnhaftigkeit man unweigerlich hinterfragt.

“Safe Space” baut auf Verrat und Manipulation und handelt von den Auswirkungen von Gewalt, Erniedrigungen und Traumata. Nach der finalen Auflösung zieht sich das Ende etwas in die Länge und in Bezug auf den Aufbau der Geschichte spielte der Zufall für mich eine etwas zu große Rolle.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 15.12.2025

spannende Unterhaltung

0

„Safe Space“ ist mein erstes Buch dieser Autorin und es hat mir spannende Lesestunden beschert.
Anna Salomon ist forensische Psychologin, in einer glücklichen Beziehung und hat vor 6 Jahren ihre Schwester ...

„Safe Space“ ist mein erstes Buch dieser Autorin und es hat mir spannende Lesestunden beschert.
Anna Salomon ist forensische Psychologin, in einer glücklichen Beziehung und hat vor 6 Jahren ihre Schwester verloren.
In der Wohnung ihrer Schwester, zu der sie aus familiären Gründen ein angespanntes Verhältnis hatte,wurden Beweise einer blutigen Auseinandersetzung gefunden, die anhand der Blutmenge den Verdacht nahe legen, dass ihre Schwester ermordet wurde. Die Leiche wurde aber nie gefunden.Anna hat aus genau diesem Grunde Psychologie studiert und der ungeklärte Tod ihrer Schwester lässt sie nicht los.
Als sie als forensische Psychologin in einem Hochsicherheitsgefängnis in Köln anfängt, hat seiner einen Beweggrund,den Mörder ihrer Schwester zu finden, den sie hier vermutet.Doch auch der Mörder hat einen Plan und so beginnt ein Katz und Maus Spiel mit offenem Ende.
Die Idee des Buches ist wirklich gelungen und das Buch hält das Spannungsniveau auch relativ stabil über das Buch hinweg.Am Ende kommt es sogar zu einem Show down.Allerdings fand ich das Ende etwas zudecken aufgetragen und etwas zu konstruiert.Anna als Protagonistin war ich etwas blass und nicht immer überzeugend.
Trotzdem ist es ein Thriller,der solide Unterhaltung und wenn man sich an den aufgezählten Kritikpunkten nicht stört, auch wirklich Spaß macht zu lesen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.12.2025

Kommt nicht an Happy Place heran

1

Was war ich gespannt auf den neuen Thriller von Sarah Bestgen, nachdem mich ihr Debüt "Happy Place" absolut umgehauen hat!
Ganz besonders habe ich mich gefreut, dass ich wieder bei der Lesejury bei der ...

Was war ich gespannt auf den neuen Thriller von Sarah Bestgen, nachdem mich ihr Debüt "Happy Place" absolut umgehauen hat!
Ganz besonders habe ich mich gefreut, dass ich wieder bei der Lesejury bei der Leserunde mitlesen durfte. Das macht es umso interessanter, denn alle von uns haben wieder mitgerätselt und Ideen eingebracht.

Anna ist forensische Psychologin und tritt nach einem ausgezeichneten Studium ihre erste Stelle im Hochsicherheitsgefängnis Weyer an. Hier werden die ganz schweren Fälle behandelt, doch Anna hat sich mit Absicht für die Stelle in der JVA Weyer beworben. Sie möchte wissen, was mit ihrer Schwester Sina passiert ist, die vor sechs Jahren spurlos verschwand. In ihrer Wohnung wurde damals nur eine Menge Blut gefunden, welches auf ein Gewaltverbrechen zurückzuführen scheint. Gemeinsam mit Sina ist auch deren Freund Samu unauffindbar und dessen Freund Sonny, der jedoch zur Tatzeit angeblich in Haft ist. Die Polizei konnte trotz intensiver Ermittlungen den Fall nicht abschließen. Anna vermutet indessen den Täter oder einen Mitwisser in Weyer.

Die Einblicke in die psychologische Arbeit innerhalb eines Hochsicherheitsgefängnissen, in dem Serienmörder und Psychopaten einsitzen, ist spannend. Allerdings beginnt Anna Fehler zu machen und gerät zunehmend unter Druck. Sie kann immer öfter ihre professionelle Maske nicht mehr aufrecht erhalten. Mit ihrer Figur bin ich nicht ganz warm geworden und als forensische Psychologin handelte
sie oftmals zu unreflektiert. Anna gerät zunehmend unter Druck und macht Fehler. Das spielt jedoch jemand perfekt in den Plan, denn Anna ist längst selbst das Opfer in diesem Katz und Maus Spiel...

Neben dem Handlungsstrang in der Gegenwart, die wir aus Annas Sicht erleben, lesen wir noch aus Sinas Tagebuch und über Leon, dessen gewaltreiche und lieblose Kindheit wir begleiten. Dies ist oftmals harter Tobak!
Sarah Bestgen ist die charakterliche Darstellung ihrer Figuren wieder großartig gelungen. Jedoch habe ich mich bei einigen gefragt, welche genaue Rolle sie im Endeffekt eigentlich gespielt haben und wie manche Stränge zusammenpassen. Da gab es für mich einige Irritationen.

Wie schon in ihrem Thrillerdebüt versteht die Autorin es hervorragend falsche Fährten zu legen, mit Erwartungen zu spielen und die Leser zu verwirren. Auch in "Safe Space" gelingt ihr das ausgezeichnet.
Sarah Bestgen lässt in menschliche Abgründe blicken. Während des Lesens spürt man die unheilvolle Stimmung und die bedrückende Atmosphäre.

Trotzdem konnte mich "Safe Space" nicht so abholen, wie "Happy End". Ich empfand manche Handlungen überzogen oder unglaubwürdig. Es gab Wiederholungen und es fehlte mir in der Mitte etwas die Spannung. Nichts zu bemängeln gibt es bei den Kapitellängen und den Schreibstil der Autorin, den ich bereits kannte und sehr mag.
Was Sarah Bestgen wieder absolut beherrscht sind die überraschenden Wendungen und Plot Twists! Das Ende ist ein Knaller.

Fazit:
Für mich leider um einiges schwächer als "Happy End", aber vor allem die Charakterisierungen der Figuren und die intensive beklemmende Atmosphäre ist der Autorin wieder hervorragend gelungen. Wegen einiger Wiederholungen, kleinen Längen und überzogenen Handlungen gebe ich 3 1/2 Sterne und runde auf anderen Plattformen auf.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 01.12.2025

Thrill auf Sparflamme

5

Nachdem mich Happy End von Sarah Bestgen vollständig begeistert hatte, bin ich mit großer Vorfreude in das neue Buch „Safe Space“ gestartet. Schade nur, dass das Buch selbst meine hohen Erwartungen nicht ...

Nachdem mich Happy End von Sarah Bestgen vollständig begeistert hatte, bin ich mit großer Vorfreude in das neue Buch „Safe Space“ gestartet. Schade nur, dass das Buch selbst meine hohen Erwartungen nicht ganz erfüllen konnte.
Der Einstieg in die Geschichte verläuft eher verhalten. Ich hatte mir bereits zu Beginn mehr Spannung erhofft, mehr unerwartete Wendungen und falsche Fährten, die mich mitreißen und überraschen. Stattdessen war für mich schon früh absehbar, in welche Richtung sich die Handlung entwickeln würde und wer als Täter infrage kommt. Diese Vorhersehbarkeit nahm dem Thriller leider einen großen Teil seines möglichen Sogs. Erst ab etwa 2/3 des Buches, wenn erste Namen fallen, rätselhafte Verbindungen auftauchen und Anna immer tiefer in Vorgänge im Hochsicherheitsgefängnis hineingezogen wird, kommt endlich jene Atmosphäre auf, die ich mir von Beginn an gewünscht hätte.
Ein weiterer Aspekt, der mich etwas enttäuscht hat, betrifft die Perspektive auf den Täter. Ich persönlich brauche gar nicht so viel Täterpsychologie. Mir gefällt es besser, wenn die Spannung aus dem Ungewissen entsteht und man mit den Figuren durch die Handlung jagt, begleitet von wenigen kurzen Einblicken in die Gedankenwelt des Täters, statt immer wieder dieselben Hintergrundgeschichten serviert zu bekommen. In vielen Thrillern wiederholen sich ähnliche Muster: schwierige Kindheit, frühe Gewalt, ein entstehender Kreislauf aus Trauma und Täterschaft. Auch hier nimmt diese Ebene wieder relativ viel Raum ein, was für meinen Geschmack nicht nötig gewesen wäre.
Besonders am Ende gibt es zudem einen kleinen zusätzlichen Twist rund um eine Nebenfigur, der für einen kurzen Überraschungsmoment sorgt. Auch wenn es kein großer Knall war, war es dennoch ein gelungenes Detail. Auch Annas abschließende Reflexionen über das Erlebte fand ich stimmig und emotional nachvollziehbar.
Positiv hervorheben möchte ich jedoch den angenehmen, flüssigen Schreibstil. Die Autorin schafft es, eine subtile Grundspannung aufzubauen. Diese sorgt dafür, dass man trotz mancher Längen gut durch die Kapitel kommt.

Insgesamt hinterlässt "Safe Space" bei mir einen gemischten Eindruck. Der Roman hat starke Momente und interessante Ansätze, nutzt sein Potenzial aber nicht immer vollständig aus. Zu viele Entwicklungen waren zu früh absehbar und der Nervenkitzel, den ich mir von einem Psychothriller erhoffe, stellte sich erst spät ein. Deshalb würde ich das Buch mit etwa drei bis dreieinhalb Sternen bewerten. Eine solide Geschichte, aber sie reicht für mich nicht an die Wucht und Intensität von Happy End heran.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung