Cover-Bild Noah

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11,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 560
  • Ersterscheinung: 30.09.2019
  • ISBN: 9783404178780
Sebastian Fitzek

Noah

Thriller
Sie wissen nicht, wer Sie sind. Sie wissen nicht, was Sie in der Stadt wollen, in der Sie sich gerade befinden. Sie wissen nicht, warum Sie auf der Straße leben. Sie wissen nicht, warum in Ihrer Schulter eine frische Schusswunde verheilt.

Sie wissen nur: Jemand wollte Sie töten.

Und Sie wissen auch: Er wird es wieder versuchen. Weil Sie ein Geheimnis in sich tragen, von dem das Schicksal der gesamten Welt abhängt. Werden Sie sich erinnern, bevor es zu spät ist?

Apokalyptisch und weltumspannend: der Bestseller von Sebastian Fitzek

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.09.2020

Erschreckend dieses Buch im Jahr 2020 zu lesen

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Sebastian Fitzek nimmt einen mit "Noah" in eine unheimliche Welt, die sehr nah an der Realität dran ist. In "Noah" erleben die Charaktere den Anfang einer Pandemie und da wir uns momentan mitten in der ...

Sebastian Fitzek nimmt einen mit "Noah" in eine unheimliche Welt, die sehr nah an der Realität dran ist. In "Noah" erleben die Charaktere den Anfang einer Pandemie und da wir uns momentan mitten in der Coronakrise befinden, ist das Thema in diesem Buch plötzlich aktuell geworden. Es ist auch erschreckend wie Fitzek das Verhalten der Menschen prophezeit. Doch wer oder was steckt hinter der Manila-Grippe?

"Wohin sollte er gehen? Mit wem sprechen? War er auf der Flucht? Wurde er wirklich von bösen Mächten gejagt, wie Oscar ihm wieder und wieder zu erklären versuchte? Begab er sich tatsächlich in Lebensgefahr, wenn er sich an die Behörden wandte oder ins Krankenhaus ging? Oder war die Gefahr, die ihm angeblich drohte, nur eine weitere der unzähligen fixen Verschwörungstheorien, die in dem verschrobenen Gehirn dieses seltsamen Menschen steckten, von dem Noah kaum mehr wusste als über sich selbst."

Der Protagonist hat sein Gedächtnis verloren und weiß nicht, wer er ist, warum er auf der Straße lebt und warum in seiner Schulter eine frische Schusswunde verheilt. Er nennt sich Noah, denn dieser Name ist ihm auf die Handfläche tätowiert worden. Den Großteil der Geschichte verfolgen wir aus Noahs Sicht mit und sind dementsprechend genauso und verwirrt wie er. Die Perspektive wechselt zwischen vier Personen, aber durch die Ortsnennung kommt man nicht durcheinander und am Ende wird alles zusammengeführt.

Die Slum-Kapitel mit Alicia und ihren zwei Kindern waren für mich nicht notwendig, um die Geschichte voranzubringen. Es hat zwar die Problematik mit der ungerechten Verteilung von Nahrung und Reichtum verdeutlicht, aber für mich war das zu viel. (Oder spricht da die Stimme aus mir, die dies verdrängen will?)

Obwohl die Thematik sehr interessant ist und mich auch zum weiteren Nachdenken angeregt hat, hat mir die Spannung gefehlt. Für mich war es weniger ein Thriller, sondern mehr ein Actionbuch.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.08.2020

Zu Corona-Zeiten erschreckend...

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Ich habe vor einiger Zeit angefangen, Bücher von Sebastian Fitzek zu lesen. Mittlerweile habe ich so ziemlich alle im Regal stehen.

Gerade beendet habe ich Noah.

Wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, ...

Ich habe vor einiger Zeit angefangen, Bücher von Sebastian Fitzek zu lesen. Mittlerweile habe ich so ziemlich alle im Regal stehen.

Gerade beendet habe ich Noah.

Wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, müssen wir der verfolgten Theorie des Buches recht geben. Streben wir nicht alle nach Reichtum oder zumindest Wohlstand? Ist es nicht so, dass wir durch all unser Tun eigentlich nur UNSER Bestes wollen?

Natürlich engagieren sich einige von uns ehrenamtlich. Und ja, wir drücken unseren Einkaufswagen-Euro auch mal einem Bodo-Verkäufer in die Hand oder legen einem Straßenmusiker ein paar Centstücke in die Geigenkiste.

Aber ganz ehrlich - kaufst Du nur Fairtrade? Besorgst Du Dein Fleisch vom Biohof? Zahlst Du 20 Euro für 1 Kilo Kaffee aus nachhaltigem Anbau? Ist Dir ein Unterzieh-T-Shirt 25 Euro wert, weil die Baumwolle hierfür kontrolliert biologisch angebaut und fair gehandelt wurde? Wie Sebastian Fitzek schon schreibt - wir kaufen eine Tiefkühl-Lasagne für 1,49 Euro und empören uns im Nachhinein darüber, dass festgestellt wurde, dass sie Pferdefleisch enthält.

Wir wissen von all dem Elend, das insbesondere in der Textilindustrie herrscht. Wir wissen, wie Menschen, wie KINDER ausgebeutet werden. Wenn darüber berichtet wird, kaufen wir für unser reines Gewissen für einen Moment nicht bei DER Modekette. Und wir fühlen uns gut dabei. Ein paar Monate später ist das aber alles wieder vergessen und es wird doch wieder dort gekauft.

Wir sind nicht bereit, auf Fleisch zu verzichten. Vegetarier oder gar Veganer werden aufgrund ihres Lebensstils verurteilt. "Alles übertrieben", "die essen doch den Kühen ihr Essen weg"; überhaupt ist es doch total kompliziert, jene Verzichtenden zum Essen einzuladen. Vorurteile über Vorurteile. Vielleicht sind dies einfach die Menschen, die zumindest versuchen, etwas besserzumachen.

Wir, die sich glücklich schätzen, tausende Kilometer und einen Ozean weit weg zu leben. Was uns nicht täglich vor Augen geführt wird, betrifft uns nicht. Gibt es eigentlich nicht. Wir schauen weg, wenn Obdachlose im Winter in Pappe gehüllt in Hauseingängen sitzen und vielleicht erfrieren. "Die geben das Geld, das ich ihnen gebe, doch eh nur für Schnaps aus".

Diese und viele tiefgründigere Probleme werden in "Noah" thematisiert. Mächtige versuchen, das Problem der Überbevölkerung in den Griff zu bekommen. Ein Grippevirus befällt einen Großteil der Menschen überall auf der Weltkugel verteilt.

Die Parallelen zu Covid-19 sind teilweise erschreckend. Hätte ich das Buch zu einem anderen Zeitpunkt gelesen, hätte es mich vielleicht nicht so zum Nachdenken verleitet. Über die Überbevölkerung vielleicht, aber nicht darüber, wie man dieser Herr werden kann. So macht es einem doch ein wenig Angst...

Es lohnt sich, das Buch zu lesen und ich möchte meine klare Empfehlung hierfür aussprechen. Die Charaktere sind so beschrieben, dass man sie sich beinahe bildlich vorstellen kann. Die Idee des Buches ist exzellent. Es ist mein erstes Buch von Sebastian Fitzek, in dem die menschliche Psyche des Hauptprotagonisten keine allzu große Rolle spielt. Es regt sehr zum Nachdenken an.

Danke, Sebastian Fitzek :)

PS: Wenn ihr das Buch mit der Hand auf dem Cover habt, legt es doch morgens auf euren Nachttisch. Aber erschreckt euch nicht, wenn ihr abends im Dunkeln in euer Schlafzimmer kommt ;))

  • Cover
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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.05.2020

Ein solides Buch

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KLAPPENTEXT

Sie wissen nicht, wer Sie sind. Sie wissen nicht, was Sie in der Stadt wollen, in der Sie sich gerade befinden. Sie wissen nicht, warum Sie auf der Straße leben. Sie wissen nicht, warum in ...

KLAPPENTEXT

Sie wissen nicht, wer Sie sind. Sie wissen nicht, was Sie in der Stadt wollen, in der Sie sich gerade befinden. Sie wissen nicht, warum Sie auf der Straße leben. Sie wissen nicht, warum in Ihrer Schulter eine frische Schusswunde verheilt.

Sie wissen nur: Jemand wollte Sie töten.
Und Sie wissen auch: Er wird es wieder versuchen. Weil Sie ein Geheimnis in sich tragen, von dem das Schicksal der gesamten Welt abhängt. Werden Sie sich erinnern, bevor es zu spät ist?
Quelle: Lübbe Verlag

MEINE MEINUNG
Seit Ewigkeiten steht "Noah" vom guten Herrn Fitzek auf meinem SuB und wartet endlich zur Hand genommen zu werden. Ich weiß nicht genau warum es so lange gedauert hat, vermute aber es liegt an dem hust hässlichen hust Cover. Kaum ein Buch finde ich optisch so unattraktiv wie dieses. Es passt perfekt zum Inhalt der Geschichte aber irgendwie hätte man das Ganze doch ansprechender inszenieren können.

Ich wusste überhaupt nicht worum es in diesem Fitzek ging, deshalb war ich umso überraschter als ich merkte, dass es um eine Pandemie geht. Schicksal oder Zufall? Wie passend in der aktuellen Situation! Ich glaube deswegen war ich auch sofort von der Geschichte gefangen. Es hat mich einfach so brennend interessiert was hinter der Manila- Grippe steckte - oder wer?! Ich habe alles geglaubt was in dem Buch ans Tageslicht kam und kann mir gut vorstellen, dass eventuell auch in unserer Situation jemand hinter allem steckt und die Fäden im Hintergrund zieht.

Noah ist ein interessanter Charakter, was durch den Gedächtnisverlust nur noch verstärkt wird. Auch die anderen Figuren wie zum Beispiel Oscar sind sehr gut personifiziert und authentisch, blieben für mich aber eher unbedeutend im Großen und Ganzen.

Die Geschichte um Noah ist voller Action! Wir rasen von ein Geschehen ins nächste und nebenbei erleben wir am anderen Ende der Welt wie es in den weniger gut betuchten Ecken zugeht. Wie eine Mutter, die nichts hat außer ihre Kinder, um ihr Leben und das ihrer Liebsten kämpfen muss. Die Erzählpersepktive wechselt zwischen 4 Personen immer wieder, was der Geschichte Spannung und Pepp brachte. Durcheinander brachte mich das nie, da die Kapitel mit dem jeweiligen Ort, indem die Person sich gerade befand, startete und so alle unterscheidbar blieben.

Viele Thriller Momente hatte ich allerdings nicht, um genau zu sein gar keinen. Ich würde das Buch nicht als Thriller sondern eher als Aktion Buch betiteln. (Falls es so etwas gibt)

Die große Auflösung hat mir sehr gut gefallen, daran gibt es für mich echt nichts zu meckern.

FAZIT
Obwohl mir das Buch insgesamt schon gut gefallen hat, hab ich mir den Kopf darüber zerbrochen wie ich es bewerten soll. Die Geschichte war schon sehr interessant und sehr aktionreich geschrieben, doch der Nervenkitzel fehlte mir komplett. Thrillerelemente habe ich kaum bzw. gar nicht gefunden. Ansonsten hat mir der Schreibstil sehr gefallen und auch Noah, der Protagonist, war eine super Figur. Irgendwie fehlte mir hier das besondere Etwas, wie ich es aus den anderen Fitzek Büchern kenne, deshalb gebe ich solide 3 von 5 Tatzen. Es ist eine nette Lektüre, die ich aber nicht noch mal lesen wollen würde.

  • Cover
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Veröffentlicht am 16.10.2019

Spannend von der ersten bis zur letzten Seite

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Ich kann nicht beurteilen, ob „Noah“ ein typischer oder untypischer Fitzek ist, da ich bislang erst wenige Bücher des Autors gelesen habe. „Noah“ ist auf jeden Fall aber ein sehr lesenswerter Fitzek und ...

Ich kann nicht beurteilen, ob „Noah“ ein typischer oder untypischer Fitzek ist, da ich bislang erst wenige Bücher des Autors gelesen habe. „Noah“ ist auf jeden Fall aber ein sehr lesenswerter Fitzek und weitere Bücher von ihm werden nach und nach bestimmt in mein Regal wandern. „Noah“ ist in jedem Fall anders als „Splitter“, das ich von Fitzek bereits kenne. Die Spannung ist eine andere. „Noah“ geht nicht in die Richtung Psycho-Thriller, sondern eher in die Richtung Agenten-Thriller oder Krimi.

Es lässt sich kaum etwas zu dem Buch sagen, ohne zu viel zu verraten. Deswegen möchte ich dem Klappentext auch nichts hinzufügen. An „Noah“ sollte man ganz unvoreingenommen herangehen und sich einfach überraschen lassen. Schon die kleinste Information zu viel könnte den Lesespaß verderben, denn „Noah“ ist ein Buch, das von der Handlung lebt. Zusammen mit der männlichen Hauptperson, die unter dem Namen Noah auftritt, begibt man sich auf die Suche nach dessen Identität und bewegt sich dabei nicht nur durch Berlin, sondern auch durch andere Städte und Länder der Erde. Dabei erlebt man eine Art Schnitzeljagd, denn Noah entdeckt immer wieder kleine Hinweise, die ihn auf der Suche nach sich selbst weiter zum Ziel führen. Ganz genial hat Sebastian Fitzek hier Schnipsel für Schnipsel im Buch verstreut und jeder noch so kleine Hinweis sorgt für weitere Spannung. Nicht nur Noah, sondern auch der Leser fragt sich, wer Noah ist, was seine Rolle ist und was von ihm erwartet wird.

Besonders in der ersten Hälfte des Buches hat mich die Konstruktion des Buches begeistert. „Noah“ umfasst mehrere Handlungsstränge und nach und nach verbinden diese sich. Es ist echt genial, wie der Autor hier Verknüpfungen hergestellt hat, die man als Leser so gar nicht erwartet hätte und auf die man von selbst auch nie gekommen wäre. Einfach großartig, wie man hier als Leser vom Autor überrascht wird. Einfach genial, wie der Autor mit seinem Leser spielt.

Das Buch war für mich an keiner Stelle vorhersehbar, aber meine Begeisterung hat mit der zweiten Hälfte des Buches doch etwas nachgelassen. Die anfängliche Schnitzeljagd wandelt sich zu einem Agenten-Thriller mit vielen Kämpfen und Schießereien. Das Hauptaugenmerk liegt nun nicht mehr auf dem Entdecken und Verarbeiten von Hinweisen, sondern eher auf Politik, Intrigen und Machenschaften. Mir wurde hier zu viel gekämpft, geflohen, Wunden geleckt und wieder gekämpft. Eben einfach zu viel Agenten-Thriller für mich und das sorgt in meiner Bewertung dann auch für den Punktabzug.

Gut gefallen hat mir wiederum der Bezug des Buches zur Realität. Das Problem der Überbevölkerung wird thematisiert und diesbezüglich wird der Leser mit aufrüttelnden Fakten konfrontiert. Sebastian Fitzek spielt mit Extremen, aber wer sagt, dass so etwas nicht Realität werden kann?

Mein Fazit:

Schnitzeljagd und Agenten-Thriller - so sorgt Sebastian Fitzek mit seinem neuen Buch „Noah“ für Spannung von der ersten bis zur letzten Seite.

Veröffentlicht am 27.03.2019

Ein absolutes Muss für jeden Spannungs-Fan!

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Fitzek ist einer meiner Lieblingsautoren, und dieses Buch übertrumpft meiner Meinung nach alle anderen. Wirklich die absolut spannendste Story, die ich seit langer Zeit gelesen habe.

Bereits nach den ...

Fitzek ist einer meiner Lieblingsautoren, und dieses Buch übertrumpft meiner Meinung nach alle anderen. Wirklich die absolut spannendste Story, die ich seit langer Zeit gelesen habe.

Bereits nach den ersten Seiten ist man als Leser völlig in der Handlung gefangen und kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Mit jedem Kapitel steigt die Spannung weiter an...bis zu einem unglaublichen Finale der Geschichte, das ich nicht vorweg nehmen möchte. Ich kann nur jedem Thriller- und Spannungs-Fan raten: Lest dieses Buch!

Am liebsten würde ich an dieser Stelle mehr als 5 Sterne vergeben!