Hütten-Horror
Eine einsame Gebirgshütte im Schneesturm: was für ein Szenario für ein Klassentreffen, bei dem mit der Vergangenheit abgerechnet wird. Marla trifft verspätet auf dem Berg ein. Die ehemaligen Klassenkameraden ...
Eine einsame Gebirgshütte im Schneesturm: was für ein Szenario für ein Klassentreffen, bei dem mit der Vergangenheit abgerechnet wird. Marla trifft verspätet auf dem Berg ein. Die ehemaligen Klassenkameraden sind spurlos verschwunden, aber die Anzeichen sprechen dafür, dass sie bis vor kurzem noch anwesend waren. Marla hat eine schwere Zeit hinter sich, die sie nur mithilfe von Psychotherapien bewältigt hat. Doch nun bedroht ein Unbekannter die kleine von der Außenwelt abgeschnittene Gruppe. Der Grund liegt in der Vergangenheit. Auch Marla gewinnt Erkenntnisse, die ihre Vergangenheit in ganz neuem Licht erscheinen lassen.
Lange Zeit kann Fitzek den Spannungsbogen immer weiter hochschrauben. Eine unerklärliche Situation folgt der nächsten und als Leser sucht man nach Antworten, die aber nur häppchenweise gewährt werden. Doch im letzten Drittel wird die Schraube überdreht, indem sich die Handlung am laufenden Band um 180 Grad wendet. Es ist einfach zu viel und wird von Mal zu Mal unglaubwürdiger.
Der Sprecher Simon Jäger hat großen Anteil daran, dass man nicht vorzeitig abbricht. Auch weil eigentlich nur das Ende so abstrus ist, gebe ich ganz knappe vier Lesesterne.