Cover-Bild Game of Gold
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Dragonfly
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 432
  • Ersterscheinung: 31.01.2020
  • ISBN: 9783748800200
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Shelby Mahurin

Game of Gold

Peter Klöss (Übersetzer)

Niemand darf erfahren, dass Lou eine Hexe ist. Denn sie will weder auf dem Scheiterhaufen enden noch auf dem Opferalter der mächtigen Weißen Hexe, die sie sucht. Um sich im wahrsten Sinne des Wortes unsichtbar machen zu können, stiehlt Lou einen magischen Ring. Leider wird sie dabei ausgerechnet vom Hexenjäger Reid entdeckt. Zwar gelingt es ihr, ihre wahre Identität vor ihm zu verbergen, aber entkommen kann sie ihm nicht. Denn der Erzbischof befiehlt den beiden, zu heiraten. Plötzlich findet sich Lou als Frau eines Hexenjägers wieder, dem sie zudem gegen ihren Willen immer näher kommt …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.08.2021

Kurzweilige Unterhaltung

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Das Buch hätte ich mich besonders wegen des Covers und auch wegen des Klappentextes zuerst abgeschreckt. Eine befreundete Leserin hat es mir dann im vergangenen Jahr zum Geburtstag geschenkt, weil sie ...

Das Buch hätte ich mich besonders wegen des Covers und auch wegen des Klappentextes zuerst abgeschreckt. Eine befreundete Leserin hat es mir dann im vergangenen Jahr zum Geburtstag geschenkt, weil sie es selbst gut fand und mich ihre Rezension neugierig gemacht hat. An sich ist es ein solides Jugendbuch. Kurzweilig, unterhaltsam und magisch. Den Kitsch-Anteil fand ich sogar recht erträglich, besonders durch die sarkastische Art der Protagonistin.

Was ich tatsächlich etwas schade fand, war die mangelnde Tiefe. Man bekommt zwar besonders gegen Ende einiges erzählt, aber auf das Hexentum selbst wird gefühlt kaum - oder zu wenig- eingegangen. Da ich das Buch gelesen und gehört habe, kann ich beides als angenehm bezeichnen. Da die Geschichte aus der Sicht von Lou und Reid erzählt wird, gibt es einen weiblichen und einen männlichen Sprecher. Aus meiner Sicht kam Lou hier oft etwas aggressiv rüber, was beim Lesen weniger der Fall war und dies somit ein schöneres Erlebnis war. Durch den Wechsel der Sichten geht teilweise auch etwas Emotion verloren. Sicher interpretiert der eine was in den anderen rein, aber wie es sich schlussendlich verhält wird außen vor gelassen. Kann man machen, fand ich nur etwas schade, weil es so etwas abgehackt wirkte.

Dies soll die Geschichte auch keineswegs schlecht reden, es war eben sehr kurzweilig und auf mancher Ebene wenig packend. Etwas mehr Tiefe darf man manchmal auch bei einem Jugendbuch erwarten. So ist es eben ein durchschnittliches Buch, auf dessen Fortsetzung ich mich trotz allem freue.

Fazit:

Magisch, knisternd, unterhaltsam, aber leider auch etwas oberflächlich.

Veröffentlicht am 14.12.2020

Spannende Romantasy mit einem ungleichen Paar

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Die Hexenjäger, die "Chasseure", jagen Hexen und verbrennen sie auf dem Scheiterhaufen. Natürlich möchte Lou nicht so enden und verhält sich unauffällig - so gut ihr das als Diebin möglich ist. Ihre selbstbewusste, ...

Die Hexenjäger, die "Chasseure", jagen Hexen und verbrennen sie auf dem Scheiterhaufen. Natürlich möchte Lou nicht so enden und verhält sich unauffällig - so gut ihr das als Diebin möglich ist. Ihre selbstbewusste, freche Art hilft ihr auch nicht wirklich dabei. Dann wird sie beim Raub eines magisches Rings entdeckt und in die Ehe gezwungen - ausgerechnet mit einem Hexenjäger.

Nach einem spannenden Einstieg in die Geschichte hätte ich eigentlich etwas mehr fantastische Handlung erwartet, aber die Geschichte konzentriert sich mehr auf die Liebesgeschichte zwischen Lou und Reid. Sie werden verheiratet und haben aus ganz unterschiedlichen Gründen etwas gegen diese Ehe. Lou muss selbstverständlich verbergen, dass sie eine Hexe ist und gleichzeitig ist sie ihrem Feind so nah und erfährt mehr über deren Welt und Ansichten. Reid wollte überhaupt nicht heiraten, zum einen ist er seinem Job als "Chasseur" verschrieben, außerdem gibt es bereits eine andere Frau in seinem Leben. Dazu ist Lou auch so vorlaut und hat ganz andere Vorstellungen von Geschlechterrollen und Gerechtigkeit, sodass sie wirklich gar nicht in sein Leben passt und nicht nur sich selbst, sondern auch ihn ständig in Schwierigkeiten bringt.

Lou und Reid sind wirklich sehr unterschiedliche Charaktere, die fast nie einer Meinung sind und daher ständig streiten, aber gerade das macht beim Lesen so viel Spaß! Ihre Beziehung und ihr Gezanke macht einen großen Teil des Buches aus, was ich zwar ein bisschen schade fand, aber da die beiden so ein unterhaltsames Paar sind und sowohl einzeln als auch zusammen überzeugen können, hat mich das auch nicht so sehr gestört. Lous Erfahrungen bei den Chasseuren sowie Reids Schwierigkeiten mit seiner rebellischen Ehefrau sind schon spannend genug, aber es kommt noch einiges an Magie, Gefahr, Intrigen und Geheimnissen dazu. Die Art der Magie fand ich wirklich interessant und ich freue mich auch darauf, mehr von dieser Welt zu sehen.

Fazit
Bei "Game of Gold" hat mir besonders die Beziehung der ungleichen Protagonisten Lou und Reid gefallen. Die beiden sind unterhaltsam und schon ihre Unterschiede bringen viel Spannung in die Geschichte. Auch die magische Welt hat mir gut gefallen und ich freue mich schon auf das nächste Abenteuer!

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Veröffentlicht am 13.02.2020

Eine nette Geschichte, aber meine Erwartungen wurden nicht komplett erfüllt

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Klappentext: "Niemand darf erfahren, dass Lou eine Hexe ist. Denn sie will weder auf dem Scheiterhaufen enden noch auf dem Opferalter der mächtigen Weißen Hexe, die sie sucht. Um sich im wahrsten Sinne ...

Klappentext: "Niemand darf erfahren, dass Lou eine Hexe ist. Denn sie will weder auf dem Scheiterhaufen enden noch auf dem Opferalter der mächtigen Weißen Hexe, die sie sucht. Um sich im wahrsten Sinne des Wortes unsichtbar machen zu können, stiehlt Lou einen magischen Ring. Leider wird sie dabei ausgerechnet vom Hexenjäger Reid entdeckt. Zwar gelingt es ihr, ihre wahre Identität vor ihm zu verbergen, aber entkommen kann sie ihm nicht. Denn der Erzbischof befiehlt den beiden, zu heiraten. Plötzlich findet sich Lou als Frau eines Hexenjägers wieder, dem sie zudem gegen ihren Willen immer näher kommt..."

Mir fiel es tatsächlich etwas schwer in die Geschichte reinzukommen, nach ca. 80 Seiten wurde es dann aber besser. Insgesamt muss ich sagen, dass ich die Charaktere wirklich interessant fand, besonders Lou. Von Natur aus ist sie eigentlich so ein richtiger Kick-Ass Charakter, zwischendurch wurde sie dann aber leider wieder etwas zu weich dargestellt, was ich schade fand weil sie noch viel mehr Potential gehabt hätte. Bei Reid kam es immer so drauf an, mal fand ich ihn richtig gut, mal etwas nervig. Die Handlung an sich fand ich ganz gut - nur leider stand meiner Meinung nach die Liebesgeschichte viel zu sehr im Vordergrund, das hat mich zwischendurch echt genervt. Allerdings fand ich vor allem die letzten ca. 70 Seiten richtig gut, weil da unglaublich viel passiert ist und es endlich mal nicht nur um die Liebesgeschichte ging, das hätte ich mir vorher schon gewünscht. Auch die Nebencharaktere waren gut ausgearbeitet und ich hoffe, dass man in den Folgebänden noch mehr über sie erfährt. Das ganze ist zwar eine Reihe, dennoch würde ich sagen, dass das Ende dieses Bandes ganz versöhnlich war - zumindest hatte es keinen wirklich miesen Cliffhanger. Trotzdem freue ich mich auf die Fortsetzung.

Von mir bekommt die Geschichte 3.5 von 5 Sternen. ⭐️ Für mich gab es dann doch einfach einige Kritikpunkte, aber dennoch fand ich die Geschichte insgesamt durchaus gelungen.

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Veröffentlicht am 08.09.2022

Der Fokus liegt leider auf einer ätzenden Liebesgeschichte. Es gibt Logikfehler und der Hexen-Anteil war nur teilweise durchdacht.

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Ein schlecht als Fantasy Roman verpacktes New Adult Buch. Aber beginnen wir mal am Anfang. Am Schreibstil gibts meinerseits nichts zu meckern. Er ist auf jeden Fall flüssig. Die Geschichte wird aus Sicht ...

Ein schlecht als Fantasy Roman verpacktes New Adult Buch. Aber beginnen wir mal am Anfang. Am Schreibstil gibts meinerseits nichts zu meckern. Er ist auf jeden Fall flüssig. Die Geschichte wird aus Sicht von Reid und Lou, jeweils in der Ich-Perspektive erzählt. Lou ist eine Hexe und eine Diebin. Sie schlägt sich als Schlitzohr durchs Leben. Sie ist tough, jedoch ist ihre "Schlagfertigkeit" oftmals unter der Gürtellinie. Reid ist Hexenjäger und verfolgt seinen Eid penibel. Anfangs ist er ein ziemliches Weichei. Serpent and Dove, wie das Buch im Original heißt, wird ja ganz schön gehypted. Ich hatte das Buch in meiner chestoffandoms im Januar, sonst hätte ichs wohl nie gekauft 😁 Es beginnt ziemlich interessant, aber ab dem Moment, an dem Reid und Lou aufeinandertreffen, war ich nur noch genervt, denn die sogenannte Lovestory war für mich absolut unglaubwürdig. Plötzlich war Lou nicht mehr schlagfertig und cool, sondern unter der Gürtellinie. Mit Reid konnte ich leider gar nichts anfangen.
Am sympathischsten fand ich noch Coco und Ansel. Aber die waren eher Hintergrundakteure.
Immer wenn meiner Meinung nach Spannung aufkam, wurde mir die Freunde an der Geschichte wieder mit irgendeiner Unlogik zerschmettert. . Ich war sehr enttäuscht, denn das Hexentum und wie alles funktioniert und zusammenhängt waren ziemlich im Hintergrund. Und das was man erfahren hat, war teilweise nicht gut durchdacht.
Alles in allem, habe ich wieder Mal keine coole Hexengeschichte gefunden und war immer wieder von den sich wiedersprechenden und unauthentischen Charakteren sowie der oft unlogischen Handlung frustriert.

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Veröffentlicht am 04.06.2020

Leider eher enttäuschend

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Es wird aus Sicht von Lou der Hexe und Reid dem Hexenjäger in Ich Form erzählt. Die Story fängt mit dem Raub des magischen Ringes an, woraufhin Lou gezwungen ist Reid zu ehelichen.

Es gab eine spannende ...

Es wird aus Sicht von Lou der Hexe und Reid dem Hexenjäger in Ich Form erzählt. Die Story fängt mit dem Raub des magischen Ringes an, woraufhin Lou gezwungen ist Reid zu ehelichen.

Es gab eine spannende Handlung mit vielen Überraschungen am Ende, doch der Verlauf konnte mich nicht vollends mitreißen. Einerseits wegen der Charaktere. Lou fand ich meist unsympathisch. Sie war arrogant, eine Kratzbürste und viel zu übertrieben in ihrem Verhalten. Lou hat Reid nur rum geschubst, verhöhnt und lächerlich gemacht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass aus sowas Liebe entstehen kann. Obwohl Reid ein starker, großer Hexenjäger ist mit vielen Muskeln, lässt er sich von ihr schikanieren. Ein bisschen lächerlich.

Lou und Reid hassen sich und nähern sich auch nicht wirklich an. Doch irgendwann gibt es eine 360 grad Wende und plötzlich lieben sie sich. Für mich fehlten da die Schritte dazwischen und es war eher unrealistisch.

Mir kam alles ein bisschen Oberflächlich vor. Die Art von Lou hat mich oft wütend gemacht. Erst am Ende hin wurde ihr Verhalten besser.

Leider ist Game of Gold kein Einzelband wie ich dachte, denn es gibt einen offenen Schluss. Die Wendungen am Ende fand ich noch mit am besten, dennoch hat mich Game of Gold eher enttäuscht. Die Handlung konnte mich nicht packen und ich werde die Reihe auch nicht weiterlesen.

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