Cover-Bild Das schräge Haus
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15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 17.12.2019
  • ISBN: 9783499000515
Susanne Bohne

Das schräge Haus

Wäre Ella ein Haus, dann eins mit schrägem Giebel.
Findet zumindest Mina, in deren Ruhrpott-Schrebergarten-Welt Ella aufwächst. Dort, wo die Sommer golden sind und Glühwürmchen Wünsche erfüllen, oder manchmal auch nicht. Schön und wundersam ist es hier – bis zu jenem Sonntag im Juni, nach dem nichts mehr sein wird, wie zuvor …

26 Jahre später sind die Sommer nur noch heiß, die Glühwürmchen verschwunden und Ellas Haus schiefer denn je. Aber damit ist sie nicht allein, denn in ihrer psychologischen Praxis geben sich Menschen die Klinke in die Hand, die alle mit ihren eigenen Schrägheiten zu kämpfen haben. Auch Herr Oebing, der gern Krümelmonster-T-Shirts trägt und seine Frau Traurigkeit pflegt.

Ein Roman voller liebenswert verschrobener Figuren, der zeigt: Egal wie schräg – irgendwie wird es schon gehen, im Leben. Das tut es immer. Und manchmal wird es sogar richtig schön.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.02.2020

Ein wundervoller Roman

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Ella wuchs im Schrebergarten ihrer Oma Mina auf. Mina sagte immer, wenn Ella ein Haus wäre, dann eines mit schrägem Giebel. Und seit Ella als Kind den Bergmann Manfred tot aufgefunden hat, ist wirklich ...

Ella wuchs im Schrebergarten ihrer Oma Mina auf. Mina sagte immer, wenn Ella ein Haus wäre, dann eines mit schrägem Giebel. Und seit Ella als Kind den Bergmann Manfred tot aufgefunden hat, ist wirklich etwas verdreht bei ihr. Inzwischen ist Ella erwachsen und als Psychologin tätig. Dort begegnen ihr die verschiedensten Menschen.

Auf dieses Buch war ich super gespannt, weil mich das Cover und die Beschreibung sehr angesprochen haben. Und ich wurde nicht enttäuscht, denn das Buch hat mich wirklich total begeistert und verzaubert.
Bereits der liebevolle Einband hat es mir angetan, denn das Buch besitzt einen hochwertigen Festeinband, wodurch es eine Freude war, es in der Hand zu halten.
Der Schreibstil ließ sich hervorragend lesen und ich war sofort in der Geschichte gefangen. Die Beschreibungen waren unglaublich bildhaft und lebendig, so dass ich die ganze Geschichte richtig miterleben konnte.
Die Charaktere hat die Autorin sehr authentisch und besonders gezeichnet. Sie besaßen Individualitäten und Tiefe. Besonders Ella und Mina sowie Herr Oebing sind mir ganz schnell ans Herz gewachsen und ich habe sie total liebgewonnen. Es war eine Freude, von ihnen zu lesen und sie zu begleiten.
Der Aufbau des Buches war sehr gelungen. Als Leser erfährt man zu Beginn von Ellas Kindheit und wie sie im Schrebergarten aufwuchs. Danach lernt man sie als Erwachsene und Therapeutin kennen. Durch diese beiden Zeiten bekam ich tolle und vertiefte Einblicke in Ella und konnte sie bestens verstehen und mit ihr mitfühlen. Ihre Schrägheit fand ich sehr ehrlich beschrieben und es machte sie besonders, aber einfach auch ein Stück weit normal. Damit war sie auch nicht alleine, denn ihre Patienten waren ebenfalls ziemlich schräg, wie zum Beispiel der Herr Oebing.

Ein wundervoller Roman, der mir richtig gut gefiel und mir zauberhafte Lesestunden geschenkt hat. ich vergebe 5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 28.01.2020

Etwas schräg und sehr besonders

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INHALT:
Wenn Ella, die Enkeltochter von Mina, ein Haus wäre, dann eins mit schräges Giebeln. Das findet zumindest Mina. Ella wächst im Schrebergarten ihrer Oma auf und findet es einfach nur schön und ...


INHALT:
Wenn Ella, die Enkeltochter von Mina, ein Haus wäre, dann eins mit schräges Giebeln. Das findet zumindest Mina. Ella wächst im Schrebergarten ihrer Oma auf und findet es einfach nur schön und auch ein wenig seltsam. Bis zu jenem Sonntag im Juni- ab da ist nichts mehr so wie vorher. Sechsundzwanzig Jahre später sind die Menschen für Ella immer noch seltsam, nur die Glühwürmchen aus dem Garten sind nicht mehr da. In ihrer psychologische Praxis finden sich viele Menschen mit eigenartigen Schrägheiten. Dieser Roman handelt von vielen schrägen Figuren und zeigt auch, dass es trotz Schrägheit auch schön werden kann.
MEINE MEINUNG:
Das Buch besticht als Erstes durch die wunderschöne Aufmachung. Der sehr harte und dicke Einband macht es zu etwas besondere und es liegt auch beim Lesen wunderbar in der Hand. Dann habe ich angefangen zu lesen und musste mich doch etwas an den Schreibstil gewöhnen. Nach einigen Seiten aber hatte mich der fast schon poetische und einfühlsame Schreibstil dann aber überzeugen können. Die kleine Ella ist ein sehr liebenswürdiger und kindlich naiver Charakter und die Autorin lässt uns wunderbar durch die Augen von Ella deren Welt sehen. Susanne Bohne stellt Vergleiche an, die sehr amüsieren und doch sehr an die eigene Kindheit erinnern. Mit viel Witz und Charme lässt sie uns am Leben von Ella teilhaben. Dann folgt der Sprung und nun haben wir die erwachsene, die vierunddreissigjährige Ella vor uns. Und mit ihr zeigt uns die Autorin auch viele schräge und besondere Charaktere und besticht mit der einzigartigen Erzählweise und bringt uns die Personen dadurch nahe. In diesem Buch kommen sehr wenig Dialoge vor. Erst war ich verwundert, doch je weiter ich gelesen habe, umso besser gefiel es mir. Ich finde dadurch kommt man sehr gut an die Gedanken und Gefühle der Charaktere heran und man kann in die Tiefe blicken.
Und genau dadurch ist dieses Buch auch sehr besonders.
FAZIT:
Etwas schräg, sehr individuell und sehr besondere und außergewöhnliche Charaktere.

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Veröffentlicht am 26.01.2020

Kann man mal machen

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Das Buch kommt wie ich finde mit einen wunderschönen Cover daher. Ich als Schildkrötenliebhaber und Fan von harmonischen und relativ einfachen Covern wurde direkt abgeholt. Auch finde ich gut, dass es ...

Das Buch kommt wie ich finde mit einen wunderschönen Cover daher. Ich als Schildkrötenliebhaber und Fan von harmonischen und relativ einfachen Covern wurde direkt abgeholt. Auch finde ich gut, dass es sich um ein stabiles Buch handelt, was ich praktisch finde, da ich gerne lese, wenn ich unterwegs bin und die Bücher dadurch eine menge mitmachen müssen.
Der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht und eine bestimmte Vorstellung geweckt, allerdings war die Geschichte anders als erwartet. Im ersten Teil begleiten wir Ella durch ihre Kindheit im Schrebergarten. Diesen Teil fand ich ehrlich gesagt ziemlich anstrengend zu lesen, ich habe ehrlich gesagt darüber nachgedacht das Buch an dieser Stelle abzubrechen.
Der Schreibstil / die Wortwahl lässt sich durchaus als originell bezeichnen, ich kam, allerdings an vielen Stellen nicht so wirklich mit ihr klar, weil es mir doch zu "drüber" und für mich nicht so wirklich nachvollziehbar war.
Der zweite Teil, allerdings hat mir ziemlich gut gefallen.
Die Hauptprotagonistin ist genauso wie die Nebencharaktere super ausgearbeitet. Die einzelnen Schicksale ebenfalls.
Die Autorin vermittelt eine gute Message die den Lesern im Kopf bleibt und auch zum nachdenken anregt.
Mir gefällt auch die Symbolik mit den schrägen Haus sehr gut.

Fazit: An sich ein gutes Buch, erst in der Mitte nimmt die Geschichte an fahrt auf und zeigt ihr volles Potenzial.

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Veröffentlicht am 26.01.2020

Unverhofft kommt oft

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Psychologin Ella sieht sich selbst als schräges Haus. Neben den Problemen ihrer Patienten gibt es auch in ihrem eigenen Leben einiges geradezubiegen.
Wir begegnen ihr zunächst als quirliges Mädchen im ...

Psychologin Ella sieht sich selbst als schräges Haus. Neben den Problemen ihrer Patienten gibt es auch in ihrem eigenen Leben einiges geradezubiegen.
Wir begegnen ihr zunächst als quirliges Mädchen im Jahr 1986 in einer Kleingartensiedlung, verfolgen sie dann bei der Arbeit als seriöse Therapeutin und erleben sie schließlich in ihrem privaten Durcheinander. Analog zur Handlung wechselt das Buch von verrückt-sprunghaft (die Empfindungen eines achtjährigen Mädchens) über berührend (die Beziehung zur Oma) bis hin zu emotional (die neue Liebe).
Auch wenn der Einstieg ins Buch (die Kindheit) aufgrund der schnellen Gedankensprünge Konzentration erforderte, hätte ein Beibehalten dieses Stils eher meine Erwartungen an einen außergewöhnlichen Roman erfüllt. Leider flaute dies in der Jetztzeit abrupt ab, Beschreibungen wiederholten sich, und ich konnte auch nicht in jeder Situation mit der Protagonistin mitfühlen.
Gut gefallen hat mir der ruhrgebietstypische Slang („Hömma, der Junge muss unbedingt mal ordentlich wat essen, und schlafen und anne frische Luft. Dann guckt der auch nich mehr so bedröppelt!“) als realitätsnaher Hintergrund. „Das schräge Haus“ bringt neben der ungewöhnlichen „Verpackung“ (Steifbroschur) besondere Bilder mit, konnte mich aber nicht vollends überzeugen.

Veröffentlicht am 24.01.2020

Wunderschön, absolute Leseempfehlung

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Bei „ Das schräge Haus“ von Susanne Bohne handelt es sich um einen Roman.

Klappentext übernommen:
Wäre Ella ein Haus, dann eins mit schrägem Giebel. Findet zumindest Mina, in deren Ruhrpott-Schrebergarten-Welt ...

Bei „ Das schräge Haus“ von Susanne Bohne handelt es sich um einen Roman.

Klappentext übernommen:
Wäre Ella ein Haus, dann eins mit schrägem Giebel. Findet zumindest Mina, in deren Ruhrpott-Schrebergarten-Welt Ella aufwächst. Dort, wo die Sommer golden sind und Glühwürmchen Wünsche erfüllen, oder manchmal auch nicht. Schön und wundersam ist es hier – bis zu jenem Sonntag im Juni, nach dem nichts mehr sein wird, wie zuvor … 26 Jahre später sind die Sommer nur noch heiß, die Glühwürmchen verschwunden und Ellas Haus schiefer denn je. Aber damit ist sie nicht allein, denn in ihrer psychologischen Praxis geben sich Menschen die Klinke in die Hand, die alle mit ihren eigenen Schrägheiten zu kämpfen haben. Auch Herr Oebing, der gern Krümelmonster-T-Shirts trägt und seine Frau Traurigkeit pflegt. Ein Roman voller liebenswert verschrobener Figuren, der zeigt: Egal wie schräg – irgendwie wird es schon gehen, im Leben. Das tut es immer. Und manchmal wird es sogar richtig schön.

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Fast märchenhaft, realistisch und wunderschön wird Ellas Geschichte erzählt. Tiefgründige, humorvolle, traurige und ernste Passagen verleihen der Geschichte das Gewisse etwas.

Während dem Lesen konnte ich mich in die 80er Jahre ( Ellas und meine Kindheit) „beamen“ . Im Laufe der Geschichte wird Ella erwachsen. Hier fand ich es sehr interessant sie auf diesem Weg begleiten zu dürfen.

Die Protagonisten sind sehr facettenreich. Alle werden sehr tief und authentisch beschrieben. Ihre Eigenarten sind aus dem Leben gegriffen und jeder hat einen anderen Lebensweg zu bestreiten. Auch hier fand ich es sehr interessant, diese Protagonisten auf ihren Wegen zu begleiten.

Einmal angefangen konnte ich dieses Buch kaum aus der Hand legen. Ich klebte förmlich an den Seiten.

Ich empfehle dieses Buch weiter.

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