Cover-Bild Klugscheißer Royale
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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Piper
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Humor
  • Genre: Weitere Themen / Comics, Cartoons, Humor
  • Seitenzahl: 232
  • Ersterscheinung: 01.08.2018
  • ISBN: 9783492501651
Thorsten Steffens

Klugscheißer Royale

Roman

Ein rasant-komischer Roman um einen liebeswerten Klugscheißer: Für alle Fans von »Fack ju Göthe« und Tommy Jaud!

Timo Seidel ist 28 Jahre alt und führt ein Leben ohne jegliche Ambitionen. Anstatt wie seine Freunde Karriere zu machen, ist er in seinem Studentenjob hängengeblieben. Dementsprechend uninspiriert führt er seine Arbeit aus, so dass er fristlos entlassen wird. Zu allem Überfluss hat seine Freundin Cleo beschlossen, sich von ihm zu trennen. Nun steht er also da: Ohne Freundin, ohne Job, ohne Geld und ohne Perspektive. Aus heiterem Himmel bietet sich ihm jedoch eine außergewöhnliche Offerte: Er bekommt einen befristeten Arbeitsvertrag als Lehrer. Nun ist es also offiziell: Für die kommenden sechs Monate darf Timo staatlich beauftragter Klugscheißer sein. Im öffentlichen Dienst! Vom Staat angeheuert wie James Bond! Quasi 007 Klugscheißer Royale! Schnell muss er allerdings feststellen, dass der Lehrerberuf doch ein wenig schwieriger ist als ursprünglich gedacht…

»Nicht nur für Klugscheißer und Lehrer ein herrliches Lesevergnügen«, Barbara

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.09.2020

Lustig und kurzweilig

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Timo ist mit seinen 28 Jahren in seinem Studentenjob im Callcenter stecken geblieben. Seine Freundin zahlt fast alles für ihn. So wenig Ambitionen er im Job (und irgendwie auch im Leben..) hat, so viele ...

Timo ist mit seinen 28 Jahren in seinem Studentenjob im Callcenter stecken geblieben. Seine Freundin zahlt fast alles für ihn. So wenig Ambitionen er im Job (und irgendwie auch im Leben..) hat, so viele Ambitionen hat er beim Verbessern von Menschen und dem vortragen von schlauen Reden. Als dann der Job und die Freundin fast gleichzeitig weg sind, sitzt er ganz schön in der Klemme. Da muss er dann erstmals wirklich nur sich selbst verbessern –und nicht mehr nur die Anderen.
Als dann jedoch ein Job als Aushilfslehrer in Sicht ist, passt das ganz hervorragend. Er kann jetzt bezahlt Leute korrigieren, merkt jedoch das es auch noch auf ganz andere Sachen ankommt..

Stil, Machart, Meinung
Dieser Roman ist wirklich lustig. Viele Verbesserungen von Klugscheißer Timo sind lustig oder ich hätte es auch selbst angemerkt (oh je!). Die Story ist gut, der ach so schlaue Kerl muss erstmal sein komplettes Leben zusammenbrechen sehen, damit er seine Neigung zur Verbesserung anderer Menschen in etwas Sinnvolles verwandeln kann. Nebenbei ist auch im Freundeskreis und mit den Frauen eine Menge los, und am Ende gibt es dann auch eine wirklich gute Message.
Der Schreibstil hat mir gefallen, ich habe wirklich oft beim lesen gelächelt und habe das Buch auch schnell ausgelesen.

Fazit
Ich war bestens unterhalten und war überrascht, dass ich das Buch so schnell durch hatte. Die Hauptperson war mir irgendwie sehr sympathisch, und irgendwie auch nicht. Es war eine Menge los. Ich werde auch den zweiten Teil „Klugscheißer Deluxe“ lesen, denn das war genau mein Humor. Ich vergebe 4 Sterne, fast wären es 5 geworden. Eine Leseempfehlung an eigentlich alle, aber besonders an Lehrer und Klugscheißer.

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Veröffentlicht am 05.07.2020

Tolles Leseerlebnis

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Der Autor selbst hat mich auf das Buch aufmerksam gemacht und ich kann nur sagen: Danke dafür. Es war ein echtes Lesevergnügen.

Mit einem witzigen und lockeren Schreibstil führt der Autor über die Seiten ...

Der Autor selbst hat mich auf das Buch aufmerksam gemacht und ich kann nur sagen: Danke dafür. Es war ein echtes Lesevergnügen.

Mit einem witzigen und lockeren Schreibstil führt der Autor über die Seiten und betreibt Aufklärung. Beziehungsweise betreibt der liebe Timo Seidel diese.

Was soll ich viel erzählen? Timo ist 28 und arbeitet in einem Callcenter in der Reklamationsabteilung. Wer selbst schon mal an einer Hotline gearbeitet hat, kann die Ausraster des jungen Mannes am Telefon absolut nachvollziehen, auch wenn das oberste Gebot eigentlich ist: Der Kunde ist König und du gefälligst immer nett.
Einfacher gesagt als getan und so endet es für Timo nach 5 Jahren leider in einer Kündigung. Als wäre das allerdings noch nicht genug, verlässt ihn auch noch seine Freundin. Läuft bei Timo. Aber das Gute ist ja, dass er jetzt noch einmal von vorn beginnen kann. Zumindest nachdem er gemerkt hat, dass die Kohle ganz schön knapp wird ohne Job und seine Ex.
Also greift er zu, als er die Möglichkeit bekommt, sein privates Klugscheißergen offiziell nach Außen tragen zu können. Aber hier ist auch einiges anders, als Timo sich vorgestellt hat und somit gilt es eine weitere Etappe zu meistern.

Timo warlir vom Fleck weg ganz sympathisch. Jeder neigt mal zum Klugscheißen, aber Timo ist schon eine Nummer für sich. Kommt er am Anfang noch hilflos und besserwisserisch rüber, lernt er schnell, dass sich was ändern muss. Mir hat gefallen, dass er selten an sich gehalten hat, was seine Meinung anging und das er eine tolle Entwicklung durchgemacht hat.

Ich bin gespannt, was da noch kommt und werde Teil 2 definitiv einziehen lassen.

Fazit

Wer was locker witziges für Zwischendurch sucht, ist mit "Klugscheißer Royale" wirklich gut beraten. Es gibt interessante Infos, eine amüsante, aber auch stellenweise ernste Story und dazu noch einen klugscheißenden Charakter, den ich mit der Zeit wirklich mochte. Ich vergebe 4 Sterne und eine Leseempfehlung, für Alle die gern mal Lachen oder ebenfalls dazu neigen, Klugscheißer zu sein.

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Veröffentlicht am 04.01.2019

Witzige, aber nie alberne Geschichte über einen jungen Mann, der ein unverbesserlicher Besserwisser ist, aber gleichzeitig nie erwachsen geworden ist

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Timo Seidel arbeitet seit dem Abitur in einem Callcenter in Köln und hatte bisher wenn Ehrgeiz, an dem Studentenjob etwas zu ändern, da auch seine Freundin Cleo sein Leben mitfinanziert hat.
Als er zurecht ...

Timo Seidel arbeitet seit dem Abitur in einem Callcenter in Köln und hatte bisher wenn Ehrgeiz, an dem Studentenjob etwas zu ändern, da auch seine Freundin Cleo sein Leben mitfinanziert hat.
Als er zurecht entlassen wird und ihn gleichzeitig seine Freundin verlässt, ist er gezwungen, endlich etwas an seinem bequemen Leben zu ändern. Mit viel Glück erhält er nach vorübergehender Arbeitslosigkeit eine befristete Anstellung als Englisch-Lehrer an einer Abendschule, da er als Halb-Amerikaner zweisprachig aufgewachsen ist.
Durch die Arbeit, die ihm überraschenderweise Spaß macht, entwickelt er sich auch charakterlich weiter und wird damit auch wieder attraktiver für Cleo.

Als "Klugscheißer Royale" bezeichnet sich Timo selbst und fühlt sich als Lehrer wie James Bond. Er ist sehr von sich überzeugt, auch wenn er objektiv in seinem Leben noch nicht viel erreicht hat.
Der Roman ist aus der Sicht Timos und erfrischend witzig geschrieben. Man kann den Klugscheißer nicht wirklich ernst nehmen, hinter dessen Schale sich doch ein sympathischer Charakter verbirgt, der Verantwortung für sich und andere übernehmen kann.
"Klugscheißer Royale" erzählt eine witzige, aber nie alberne Geschichte über einen jungen Mann, der ein unverbesserlicher Besserwisser ist, aber gleichzeitig nie wirklich erwachsen geworden ist. Im Verlauf des Romans lernt man aber noch eine andere Seite Timos kennen und er reift merklich über die wenigen Monate, die die Geschichte andauert.
Auch wenn Timos Arbeit als Lehrer als ungelernter Pädagoge erstaunlich problemlos vonstatten geht, bietet der Roman eine gute Unterhaltung, die nicht so banal ist, wie das Cover und der saloppe Klappentext vermuten lassen.
"Klugscheiße Royale" ist ein Roman, den sowohl Männer als auch Frauen lesen können und der sich auch ideal als Urlaubslektüre eignet.

Veröffentlicht am 28.12.2018

Besser spät als nie

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Wer mich und meine Büchervorlieben kennt, wird sich wahrscheinlich wundern, dass dieser Debütroman hier auftaucht. Es waren definitiv nicht das Cover und der Titel, die mich zum Lesen bewogen haben, auch ...

Wer mich und meine Büchervorlieben kennt, wird sich wahrscheinlich wundern, dass dieser Debütroman hier auftaucht. Es waren definitiv nicht das Cover und der Titel, die mich zum Lesen bewogen haben, auch nicht die vom Verlag bemühten Vergleiche zu „Fack ju Göthe“ und Tommy Jaud, die ich beide nicht kenne. Ausschlaggebend war vielmehr, dass es in meinem Leben eine entscheidende Parallele zum Ich-Erzähler Timo Seidel gibt: den Quereinstieg in den Lehrerberuf. Aber nicht nur deshalb hat sich die Lektüre eindeutig gelohnt, sondern auch, weil der Autor Thorsten Steffens einerseits die intelligente Komik beherrscht und mich damit gut unterhalten hat, andererseits ernste Themen einfließen lässt, die ich hinter dem Cover gar nicht erwartet hätte. Auch wenn mir Timo Seidel im wahren Leben wegen seiner Großmäuligkeit sicher auf den Wecker gehen würde, seine Mission als „Oswald Kolle der deutschen Sprache“ und seine Kritik der „Sprachvergewaltigung“ kann ich aus tiefstem Herzen nachvollziehen. Letzteres definiert er als „das gewaltsame Zusammenfügen von Wörtern, Satzfragmenten und Lauten entgegen ihres natürlichen Auftretens ohne jegliche Berücksichtigung von Grammatik oder allgemein anerkannten Sprachregeln“, das sich besonders in öffentlichen Verkehrsmitteln unfreiwillig studieren lässt. Die entsprechende Szene war eine meiner Lieblingsstellen im Buch, ebenso wie die im Text verteilten geistreichen Definitionen schwieriger Begriffe und Neologismen à la Duden.

Die Handlung ist schnell erzählt: 28-jähriger Klugscheißer, bequem, anstrengend für seine Umgebung, intelligent aber ehrgeizlos, Mailadresse: supertimo@gmx.net, verliert aufgrund seiner großen Klappe seinen sowieso miesen Job in einem Callcenter, wo er nach dem frühen Abbruch seines Studiums hängengeblieben ist. Als ob das nicht schon genug wäre, verlässt ihn zeitgleich seine Freundin Cleo nach fünf Jahren des Zusammenlebens, weil sie endgültig die Nase voll hat von seiner Besserwisserei und seiner Weigerung, Verantwortung zu übernehmen. Kein Einkommen, Freundin, Couch und Waschmaschine weg, Angeber-BMW nicht zu halten, keine Qualifikation, demütigender Besuch bei der Arbeitsagentur – Cleos Voraussage, nach der er ohne sie keine Woche zurechtkommen würde, scheint sich zunächst zu erfüllen. Was ihm jedoch nach seinem tiefen Fall geblieben ist, sind gute Freunde. Über sie erhält der zweisprachig aufgewachsene Timo die Chance, sein Glück befristet als Englischlehrer in einer Abendrealschule zu versuchen. Obwohl er sich dort zunächst wie ein Hochstapler fühlt, findet er gut in die neue Aufgabe hinein, lässt sich sogar von den Kolleginnen helfen und bei manchem Schicksal seiner erwachsenen Schüler fehlen ihm, dem Großmaul, die Worte. Zum ersten Mal in seinem Leben hat er das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun. Reicht der Schub, um seinem Leben die entscheidende Wendung zu geben? Dafür bräuchte es viel Einsicht, aber „die Spezies Klugschießer ist mit dem Konzept der Einsicht generell nicht vertraut und muss sich diese erst mühsam aneignen“…

Eine lustige, nie alberne Komödie mit einem zunächst anstrengenden Protagonisten, der mir immer mehr ans Herz gewachsen ist. Sollte es eine Fortsetzung geben, wäre ich sicher wieder dabei, ganz unabhängig von Cover und Titel.

Veröffentlicht am 25.02.2019

Nicht nur humorvoll

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Timo verliert seinen Job beim Callcenter. Zu allem Überfluss macht auch noch seine Freundin mit ihm Schluss und zieht aus. Er hat nach dem Abitur nichts gelernt und weiß zunächst nichts mit sich anzufangen, ...

Timo verliert seinen Job beim Callcenter. Zu allem Überfluss macht auch noch seine Freundin mit ihm Schluss und zieht aus. Er hat nach dem Abitur nichts gelernt und weiß zunächst nichts mit sich anzufangen, doch dann kann er durch einen Zufall als Aushilfslehrer anfangen.

Cover gefällt mir nicht so gut.
Der Schreibstil ist aber sehr lustig und ich musste schon ab und zu sehr lachen. Obwohl in dem Buch natürlich an einigen Stellen mit typischen Klischees gespielt wird. Aber man darf dieses Buch einfach nicht ernst nehmen und wenn man mit dieser Einstellung ans Lesen geht, hat man auf jeden Fall eine gute und lustige Unterhaltung. 
Timo mochte ich am Anfang nicht, denn er ist wirklich ein Arsch und Klugscheißer wie er im Buche steht. Es gibt Klugscheißer, die einfach nur korrigierend sind und es gibt halt Klugscheißer wie Timo, die dabei noch fies rüberkommen. Weil es manchmal ins beleidigende abrutscht. Das ging mir manchmal schon etwas auf die Nerven, denn wie soll man denn Mitleid mit ihm bekommen, wenn er einfach nur ein Riesenblödmann ist?
Gegen Ende wurde das jedoch etwas besser, denn ich hatte das Gefühl, dass er da öfter mal seinen Kopf zum mitdenken angeschaltet hat und nicht nur genervt und korrigiert hat.
Die anderen Charaktere überraschten dann manchmal doch mit anderen Charakterzügen als gedacht. Also es ist nicht alles so klischeebehaftet, wie ich dachte, obwohl wie oben erwähnt, schon einige Charaktere ein Klischee verkörpern.
Zwischendrin war ich etwas erstaunt, denn auf einmal bekam die Geschichte doch etwas mehr Tiefgang. Hatte ich eine rein witzige Story erwartet, wurde ich überrascht, als es dann doch auch um etwas andere Themen ging. Das fand ich wiederrum sehr gut, so geriet man doch noch etwas an denken.
Was mir besonders gut gefallen hat, waren diese kurzen Einschübe, wo einige Wörter erklärt wurden. So richtig Dudenmäßig. Das war wirklich klasse und brachte nochmal zusätzlichen Witz mit hinein, denn die Erklärungen sind natürlich selbst lustig formuliert.
Am Ende gibt es selbstverständlich die große Wandlung von Timo. Naja, zumindest ist er in vielen Dingen etwas einsichtiger und … ich möchte aber nicht zu viel verraten, falls jemand noch das Buch lesen möchte.
Nur so viel, es ist eigentlich keine große Überraschung gewesen, wie das Buch enden würde. ;)
Aber das ist vollkommen okay, denn bei einem humorvollen Buch erwarte ich auch nicht eine riesige Wendung am Schluss. Es gilt ja nicht einen Mörder z.B. zu entlarven.

Mein Fazit: Ein lustiges Buch, was man gerne mal lesen kann. Es hat mir gut gefallen und ich fand es auch wirklich stellenweise witzig. Sehr überragend ist es trotzdem aber nicht, denn die Story kommt einem doch irgendwie bekannt vor. Und auch das Ende überraschte mich nicht sonderlich, trotzdem war es eine nette Lektüre für zwischendurch.