1920: Frederike verbringt eine glückliche und unbeschwerte Kindheit auf dem Gut ihres Stiefvaters in der Nähe von Graudenz. Bis sie eines Tages erfährt, dass ihre Zukunft mehr als ungewiss ist: Ihr Erbe ist nach dem großen Krieg verloren gegangen, sie hat weder Auskommen noch Mitgift. Während ihre Freundinnen sich in Berlin vergnügen und ihre Jugend genießen, fühlt sich Frederike ausgeschlossen. Umso mehr freut sie sich über die Aufmerksamkeit des Gutsbesitzers Ax von Stieglitz. Wäre da nur nicht das beunruhigende Gefühl, dass den deutlich älteren Mann ein dunkles Geheimnis umgibt ...
Ein berührende Familien-Saga die auf wahren Begebenheiten beruht.
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Der erste Band aus der Ostpreußen-Saga von Ulrike Renk.
Ich fühlte mich sofort auf Gut Fennhusen angekommen und habe Frederike gelitten.
Ein sehr emotionales Buch, wie ich ich finde, ein schönes, leichtes ...
Der erste Band aus der Ostpreußen-Saga von Ulrike Renk.
Ich fühlte mich sofort auf Gut Fennhusen angekommen und habe Frederike gelitten.
Ein sehr emotionales Buch, wie ich ich finde, ein schönes, leichtes Lesen. Gut recherchiert und das Leben auf einem Gut, mit allen Sorgen und Nöten aber auch Freiheiten und der Leichtigkeit des Lebens von damals wurden dargeboten.
Das Lied der Störche ist der Auftaktband der Ostpreußen Saga, diese beinhaltet drei Hauptbände und zwei Zusatzbände. Der Auftakt hat mir richtig gut gefallen. Es geht nach Ostpreußen in den Jahren 1920 ...
Das Lied der Störche ist der Auftaktband der Ostpreußen Saga, diese beinhaltet drei Hauptbände und zwei Zusatzbände. Der Auftakt hat mir richtig gut gefallen. Es geht nach Ostpreußen in den Jahren 1920 bis 1929. Die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit. Ich habe es als Hörbuch gehört, Yara Blümel hat dieses perfekt eingesprochen.
Als sich Frederikes Mutter neu verheiratet, zieht die Familie nach Ostpreußen auf Gut Fennhausen. Frederike und ihre Stiefgeschwister erleben eine unbeschwerte Kindheit auf dem Gut. Später geht Frederike auf eine Schule für höhere Gutstöchter, um sich auf die Leitung eines Guts vorzubereiten. Mit 19 Jahren kehrt sie zurück und trifft Ax von Stieglitz wieder, obwohl er einige Jahre älter ist, ist Frederike fasziniert von ihm und genießt seine Nähe. Doch gibt es für beide eine Zukunft? Irgendwas verbirgt Ax vor ihr…
Der Schreibstil ist sehr gut zu lesen und wunderbar bildhaft. Gerade die Abläufe auf dem Gut sind detailliert und toll beschrieben. Alle packen auf dem Gut mit an, auch die „Herrschaft“, gerade in der Erntezeit wird jede helfende Hand gebraucht und sie lernen somit zu schätzen, was die „Leute“ täglich leisten. Dennoch führen sie ein privilegiertes Leben und fühlen sich wohl in ihrer neuen Heimat.
Die Figuren sind in ihrer Vielfalt detailliert und ausdrucksstark gezeichnet. Frederike mochte ich als Kind und später als junge Frau ebenso. Ihre Stiefgeschwister können nicht unterschiedlicher sein, auch ihren Weg erfährt man in Nebenhandlungen. Ax ist ein sympathischer Mann, ich mochte seine ruhige Art, sein Gespür auf andere einzugehen und seine Zuneigung zu Frederike. Sein Geheimnis hat mich sehr erschüttert und ich bin gespannt, wie für beide die Zukunft aussieht.
Insgesamt ein toller Auftakt, vor einer beeindruckenden historischen Kulisse, die politischen Umstände gut mit der Handlung verknüpft. Ich empfehle den Roman sehr gerne weiter und vergebe fünf Sterne.
Mein erster Roman der Autorin und ganz gewiss nicht mein letzter.
Ich bin total verzaubert von der Geschichte und vor allem von dem Schreibstil.
Ulrike Renk ist es in diesem Roman gelungen nicht nur die ...
Mein erster Roman der Autorin und ganz gewiss nicht mein letzter.
Ich bin total verzaubert von der Geschichte und vor allem von dem Schreibstil.
Ulrike Renk ist es in diesem Roman gelungen nicht nur die Personen lebendig erscheinen zu lassen sondern das ganze Buch war lebendig.
So ein schönes Buch! Ich bin total verzaubert. Ich mag Geschichten aus dieser Zeit unheimlich.
Wir begleiten Freddy auf dem Weg ins erwachsen-werden.
Die Autorin schafft es mit ihren Beschreibungen ...
So ein schönes Buch! Ich bin total verzaubert. Ich mag Geschichten aus dieser Zeit unheimlich.
Wir begleiten Freddy auf dem Weg ins erwachsen-werden.
Die Autorin schafft es mit ihren Beschreibungen den Leser mitten hinein zu versetzen. Ich hatte ein ganz klares Bild des Gutes, der Geschwister und Tiere.
Es hat viel Freude bereitet die Protagonistin auf ihrer Reise zu begleiten. Ich habe die vielen Charaktere schnell lieb gewonnen.
Der Schreibstil ist sehr klar und ich kam schnell voran. Wirklich ein wunderbares Buch!
Frederike ist elf Jahre alt, als sie im Jahr 1920 mit ihrer Mutter, ihrem neuen Stiefvater und den beiden Halbgeschwistern Gerta und Fritz auf das Gut Fennhusen in Ostpreußen zieht. Zur Sommerfrische ist ...
Frederike ist elf Jahre alt, als sie im Jahr 1920 mit ihrer Mutter, ihrem neuen Stiefvater und den beiden Halbgeschwistern Gerta und Fritz auf das Gut Fennhusen in Ostpreußen zieht. Zur Sommerfrische ist die Familie bereits hier gewesen, doch nun werden sie hier leben. Das ist für alle eine große Umstellung, doch besonders die Kinder leben sich schnell ein. Sie dürfen reiten lernen, bei der Feldarbeit helfen und verbringen einige schöne Jahre. Immer wieder ist Alexander von Stieglitz Gast auf dem Gutshof. Er ist ein guter Freund von Frederikes Stiefvater und obwohl er vierzehn Jahre älter ist als Frederike, fühlt sie sich seltsam zu ihm hingezogen. Doch Alexander umgibt ein Geheimnis…
Mein Leseeindruck:
Von Ulrike Renk habe ich bereits die Australien-Saga mit großem Vergnügen gelesen und war damals begeistert von allen drei Bänden. Nun war ich sehr gespannt und neugierig auf ihre neue Trilogie, die in Ostpreußen spielt. Das Setting finde ich sehr interessant und spannend. Die 1920er Jahre interessieren mich sehr und ich habe es daher hier mit diesem Buch sehr genossen, mehr über das Leben damals auf einem Gutshof zu erfahren. Es muss eine sehr spannende Zeit gewesen sein mit den ersten Automobilen und der Elektrizität und vielen anderen Neuerungen und Veränderungen.
In Frederike habe ich mich sehr gut hineinversetzen können. Wir lernen sie kennen als elfjähriges Mädchen; am Ende des Buches ist sie 19 Jahre alt. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, ihre Entwicklung mitzuverfolgen. Dabei hat Ulrike Renk so einen mitreißenden und bildhaften Schreibstil, dass ich mir direkt vorstellen konnte, selbst auf diese Gutshof zu sein. Kopfkino pur!
Ich freue mich sehr auf die nächsten zwei Bände und bin gespannt, was Frederike noch alles erleben wird, zumal die Zeiten ja leider nichts Gutes verheißen…