Cover-Bild Vicious - Das Böse in uns

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16,99
inkl. MwSt
  • Verlag: FISCHER Tor
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 27.11.2019
  • ISBN: 9783596705030
V. E. Schwab

Vicious - Das Böse in uns

Roman
Petra Huber (Übersetzer), Sara Riffel (Übersetzer)

V. E. Schwabs neue Bestseller-Serie ist ein übernatürlicher Fantasy-Thriller – düster, cool und blutig.

Victor Vale und Eli Ever wollen sterben. Allerdings nicht, um tot zu bleiben, sondern um mit außergewöhnlichen Fähigkeiten wieder aufzuerstehen. Als junge, brillante Medizinstudenten wissen sie genau, was sie tun. Sie planen das Experiment minutiös ? und haben Erfolg: Beide kommen verwandelt wieder ins Leben zurück. Eli entwickelt eine erstaunliche Regenerationskraft und wird praktisch unsterblich, Victor kann anderen Schmerz zufügen oder nehmen.
Was sie nicht unter Kontrolle haben, ist die Tragödie, die durch ihr Experiment ausgelöst wird. Denn Superkräfte allein machen keine Helden …

»Eine brillante Erkundung des Superheldenmythos und ein fantastischer Rache-Thriller.« The Guardian

Für Leser von Neil Gaiman, Wild Cards, Leigh Bardugo, Ben Aaronovitch, Joe Hill, Stephen King und Fans von M. Night Shyamalan und der Fernsehserie »Heroes«.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.03.2020

Gut oder Böse, das ist hier die Frage...

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Story und Charakter
Nachdem ich ›Our Dark Duet‹ von Victoria Schwab beendet habe, stand für mich fest, dass ich ›Vicious‹unbedingt lesen möchte. Allein wie die Geschichte von August und Kate verläuft und ...

Story und Charakter
Nachdem ich ›Our Dark Duet‹ von Victoria Schwab beendet habe, stand für mich fest, dass ich ›Vicious‹unbedingt lesen möchte. Allein wie die Geschichte von August und Kate verläuft und ihre Charaktere sich entwickeln, war für mich eine Achterbahn der Gefühle. Dieses Buch brachte mich an die Grenzen meiner Gefühle. Obwohl ich mich vorher etwas gespoilert habe, waren meine Tränen am Ende nicht mehr aufzuhalten. Ich konnte nicht fassen, welche Wirkung die Geschichte bei mir hinterließ. Mein Kopf war leer. Auch wenn sich ›Our Dark Duet‹ und ›Vicious‹ wie Tag und Nacht unterschieden, ähneln sie sich dennoch in der Thematik. Denn wir sind nicht von Grund auf Böse. Und es gibt nicht nur Schwarz und Weiß – jeder (über)lebt auf seine eigne Weise. Jeder wird von seiner Umgebung und dessen Verhalten, insbesonders gegenüber anderen Menschen, geprägt und formt somit die Person, welche er ist. Aber wer definiert letztendlich was Gut und Böse ist? Diese Frage habe ich mir während des Lesens von ›Vicious‹ häufig gestellt. Und nun wären wir wieder bei dem Buch dieser Rezension. Theoretisch könnte ich noch etliche Worte über meine Liebe zu Victoria Schwabs Büchern verlieren – denn ihre Ideen und die dazugehörigen Umsetzungen sind spektakulär. Aus diesem Grund hatte ich auch hohe Erwartungen an ›Vicious‹ und ehrlich gesagt etwas Angst, weil ich dieses Buch unbedingt lieben wollte. Ich hatte so viel Gutes wie Schlechtes gehört. Aber nun kann ich sagen, ich habe mich getraut und die Autorin hat sich ein weiteres Mal in mein Herz geschrieben.
Victor und Eli sind Medizinstudien, welchen den Tod ausnutzen wollen. Auf Grund von Elis Überzeugung von ExtraOrdinären, wagen die beiden Studenten sich an ein Experiment, welches den Tot für sie bedeutet. Doch das Ableben ist nicht das Ziel, vielmehr soll eine Nahtoderfahrung den Körper reizen metaphysische Fähigkeiten zu entwickeln. Ihr waghalsiger Mut wird belohnt, sodass beide mit einer neuen Macht als ExtraOrdinäre von den Toten auferstehen. Victor kann Schmerzen nehmen oder zufügen währenddessen entwickelt Eli erstaunliche Selbstheilungskräfte. So erfolgreich das Experiment war, bahnen sich andere Krisen an, welche grausame Taten nach sich ziehen. Bei dieser Geschichte existieren Monster nicht, sondern sie werden geschaffen. Denn wer von den Toten aufersteht, muss einen Preis bezahlen und dieser hat bei jedem andere Auswirkungen. Diese Schattenseiten werden nicht nur im Bruch ihrer Freundschaft deutlich, sondern auch auf anderen Ebenen sichtbar…
Die gesamte Idee klingt zunächst eher durchgeknallt als düster. Aber die neuen Fähigkeiten veränderten auch Victors und Elis Wesen. Aus den Freunden wurde Feinde. Und diese Entwicklung wird durch die Erzählstrukutur unterstützt. Diese bereitete mir zu Beginn einige Schwierigkeiten in der Geschichte zu versinken. Die Autorin wechselt in jedem Kapitel zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Zudem wird die Geschichte aus verschiedenen Sichtweisen erzählt. Schließlich war ich am Anfang zwischen Faszination und Verwirrung hin und her gerissen. Im Endeffekt habe ich ab der Hälfte des Buches verstanden, wieso Victoria Schwab in diesem besonderen Schreibstil ihre Geschichte erzählt. Denn somit intensiviert sich die aufkommende düstere Stimmung in der Gegenwart und währenddessen werden geschickt die Hintergrundgeschichten und Beweggründe der Charaktere in der Vergangenheit erläutert. Schlussendlich mochte ich den Schreibstil sehr, weil dieser eine authentische Art erzeugt das Geschehen zu rechtfertigen und zugleich die Handlung vorantreibt.

„Jemand konnte sich Held nennen und dabei ohne Gewissensbisse
Menschen abschlachten. Ein anderer galt hingegen als Bösewicht, weil er
ebendies zu verhindern suchte. So viele scheinbar gewöhnliche Menschen waren
Monster, und viele Monster verhielten sich äußert menschlich“ – S. 306


Während die Freundschaft der Vergangenheit angehört, vereinnahmt eigentlich Victors Rachesucht die Handlung des Buches. Aber genau dieser Plan zum Vergeltungsschlag gegen Eli ist auch der rote Faden, welcher sich durch das Buch zieht und die Geschichte und die düstere Stimmung auszeichnet. Ich finde es genial, wie sämtliche Ereignisse dazu beitragen und in den passenden Momenten erzählt werden. Dem Leser wird nichts vorenthalten, welches das Buch aus meiner Sicht umso harmonischer macht.
Aber auch die außergewöhnlichen Charaktere tragen einen wichtigen Teil zu der Story bei. Was wären solche mächtigen Gaben mit einfältigen und schwachen Charakteren? Die Protagonisten, aber auch die Nebencharaktere sind geschaffen für ihre jeweiligen Rollen. Dabei wirken sie keineswegs aufgesetzt. Für mich sind sie zum Greifen nahe, welches die Story noch aufregender gestaltet. Ohne die fantasy Elemente könnte das Buch auch ein Thriller sein. Gerade wie durchgeknallt Victor und Eli sind und sich mit ihren neuen Fähigkeiten weiterentwickeln. Auf dem Weg zum unglaublichen Showdown spielen auch die Nebencharaktere eine große Rolle. Besonders Sydney und Mitch habe ich ins Herz geschlossen. Die Beiden sind Victors zufälligen Begleiter. Und so unheimlich wie Victor zu scheinen scheint, zeigt er seinen Gefährten auch mal eine beinahe liebenswürdige Seite, welche beweist, dass der Schein trügt. Und während Victor seine Rache im Fokus hatte, sah Eli sich von Gott ausgewählt, sodass er sich hinter seiner Heldenmaske verlor. Diese unterschiedlichen Facetten waren interessant und ich stellte mir während des Lesens oftmals die Frage, ob hier jetzt wirklich noch Gut gegen Böse kämpft.
Die letzten hundert Seiten waren nochmal mit besonders viel Spannung verbunden. Denn endlich trafen Eli und Victor nach 10 Jahren wieder aufeinander und Victor konnte seine Rache ausleben. Das Widersehen und die Szenerie waren unglaublich gut beschrieben. Mit viel Dramatik verbunden, war der Endkampf brutal und blutrünstig. Auf Grund der vorherigen Ereignisse hätte ich den Kampf nicht anders erwartet. Aber dennoch passierten auch Wendungen, welche mich fassungslos machten. Daher war ich über das Ende umso glücklicher. Schließlich habe ich noch nie, ich betone nie, ein Buch mit Freudentränen beendet.

Cover und Schreibstil
Ich könnte das Cover stundenlang anschauen. Ich liebe das Design. Wie sehr diese Gestaltung einfach die Geschichte oder besser gesagt den Protagonisten wiederspiegelt, ist einfach Grandios! Und im Vergleich zum Originalen, hätte der Verlag keine bessere Entscheidung treffen können. Weiterhin find ich die einzelnen Kapitelüberschriften und das gesamte Layout sehr passend. Nebenbei bemerkt freute ich mich extrem über die Übernahme des geschwärzten Textes aus dem Englischen. Solche Kleinigkeiten finde ich bedeutsam und verdeutlichen die Stimmung des Buches – und wie viele Gedanken sich die Verleger gemacht haben.
Zu dem Schreibstil habe ich mich bereits kurz geäußert. Es ist sehr außergewöhnlich und auch aufregend eine Geschichte wie einen „Showdown“ zu erzählen. Zudem hält sich die Seitenzahl relativ begrenzt. Daher liegt viel, auch tiefgreifender Inhalt auf den einzelnen Seiten. Das Buch braucht seine Zeit. Dennoch war der Anfang verwirrend für mich. Ich wusste nicht in wie weit Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbunden waren oder welchen Beitrag diese zum Verlauf des Geschehens leisten. Gleichzeitig schreitet die Handlung in einer rasanten, aber auch angemessenen Geschwindigkeit voran. Trotzdem lässt die Autorin der Geschichte und den Charakteren ihren Raum und gibt ihnen die Zeit, welche sie benötigen, um sich optimal im Verlauf zu entfalten. Derweil wurde mir auch der Sinn hinter den verschiedenen Zeiten und Sichtweisen deutlicher. Es sind meist Hintergrundgeschichten, welche das Handeln der Figuren begründen. Im Endeffekt ergeben diese einzelnen Ereignisse den perfekten Endkampf. Durch diesen stetig wachsenden Spannungsbogen harmonieren Story und Schreibstil, sodass ich beim Lesen in einer düsteren Stimmung gefangen war.

Fazit
Bösartig. Dramatisch. Fesselnd. Bei dieser Geschichte kann man Gut und Böse nicht auseinanderhalten. Denn Rache ist doch schlecht und sollte ein Held nicht normalerweise die Unschuldigen retten? Aber die Protagonisten definieren die Gegensätze neu. Mit einem wirklich außergewöhnlichen Schreibstil erzählt Victoria Schwab einen blutrünstigen Racheplan und Machtkampf, welcher keine Grenzen kennt. Mittels viel Feingefühl schafft die Autorin bedeutende Worte, welche zum Nachdenken anregen. Die Geschichte spielt in einer normale Welt mit außergewöhnlichen Charakteren. Doch nicht nur die Personen in diesem Buch sind Extraordinär, sondern auch die Handlung. Der Anfang liegt schwer. Doch der Verlauf der Geschichte ist verführerisch und authentisch. Die Geschichte schlägt unerwartete Richtungen ein, welche auf einer aufschlussreichen Vergangenheit beruht und mich fasziniert. Die ehrlichen und skrupellosen Charaktere fesseln mich an das Buch. Solltest du einmal zwischen die Zeilen des Buches geraten, gibt es kein Entkommen mehr.

  • Cover
  • Erzählstil
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  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.03.2020

Nicht jede Superkraft erschafft einen Helden

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Victor und Eli sind junge und ehrgeizige Studenten, als sie ein Experiment starten, das ihnen außergewöhnliche Fähigkeiten verleihen soll. Ein eigentlich unmögliches Unterfange, dass wieder aller Erwartungen ...

Victor und Eli sind junge und ehrgeizige Studenten, als sie ein Experiment starten, das ihnen außergewöhnliche Fähigkeiten verleihen soll. Ein eigentlich unmögliches Unterfange, dass wieder aller Erwartungen gelingt. Eli besitzt eine außergewöhnliche Regenerationskraft, während Victor Schmerzen zufügen oder nehmen kann, wie es ihm beliebt. Doch die Tragödie, die ihren Erfolg begleitet, macht die beiden Freunde zu erbitterten Feinden.

Nicht jede Superkraft macht aus einem normalen Menschen einen Helden. „Vicious“ erzählt eine deutlich düstere Version des Superheldenmythos, denn sowohl Victor, als auch Eli nutzen ihre Kräfte nicht dazu Menschen zu helfen oder zu beschützen, sondern verursachen eine Menge Leid. Die Fehde zwischen Victor und Eli reißt alles in ihrem Umfeld mit in den Abgrund. Beide besitzen besondere Fähigkeiten, benutzen sie jedoch nur für ihre eigenen Rachefeldzüge.
Eine besondere Spannung in der Geschichte entsteht, weil die einzelne Kapitel zwischen Gegenwart und Vergangenheit wechseln und damit die Vorgeschichte der beiden Protagonisten erzählen. Die Verknüpfung der verschiedenen Handlungsstränge gelingt hier wirklich auf beeindruckende Weise. Eine sehr spannendes Buch bei dem man jedoch auch merkt, dass es auf ein paar mehr Bände ausgelegt ist. Trotzdem bin ich sehr gespannt wie die Fehde zwischen Eli und Victor weiter gehen wird, denn ihre Geschichte ist sicher noch lange nicht zu Ende.

  • Cover
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Veröffentlicht am 19.02.2020

Total begeistert!!

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Vicious hat mich wirklich richtig begeistert und überzeugt. Ich hätte davor bereits die 4 Farben der Magie von V.E. Schwab gelesen und habe dabei bereits festgestellt, dass mir der Schreibstil gefällt. ...

Vicious hat mich wirklich richtig begeistert und überzeugt. Ich hätte davor bereits die 4 Farben der Magie von V.E. Schwab gelesen und habe dabei bereits festgestellt, dass mir der Schreibstil gefällt. Aber Vicious war nochmal um Längen besser meiner Meinung nach!

Der Aspekt der Bösewichte war zudem mal etwas ganz neues. Nicht der typische Plot, bei dem ein Normalo die Welt rettet, sondern eine tiefgründige Geschichte rund um Rache, Genugtuung und die eigenen Dämonen. Denn besonders bei Victor hatte ich das Gefühl, dass er zwar in dieser Suche nach Rache aufblüht, aber trotzdem an der ein oder anderen Stelle, mit sich selbst und seinen gewonnen Fähigkeiten zu kämpfen hat. Das kam besonders schön durch Sydneys Charakter zur Geltung. Sie ist dieses unschuldige Mädchen, dass Victor von der Straße aufgelesen hat und als er sich in ihrer Gegenwart einmal vergisst und ihr Schmerzen zufügt tut ihm das sichtlich leid. Und er kümmert sich. Obwohl er sich selbst vermutlich gerne als eiskalt sehen würde, ist Sydney einfach der ultimative Beweis dafür, dass er das nicht ist. Ich mochte diesen Zwiespalt unglaublich gern.

Eli ist die ganze Zeit über jedoch etwas undurchsichtig geblieben. Trotz der Kapitel aus seiner und Serenas Sicht, blieb er für mich ein sehr unsympathischer Charakter. Ich verstehe warum er so geworden ist und wieso er denkt und handelt wie er es tut, doch trotzdem konnte ich kein Fünkchen Mitleid oder Mitgefühl für ihn aufbringen. Wie er sich selbst als Abgesandter Gottes sieht und wie er glaubt, Gott würde ihn jedes Mal wenn er einen weiteren unschuldigen Menschen tötet erneut dazu befähigen weiter zu machen, ist für mich einfach krank. In seinem Kopf ist etwas ganz gehörig falsch (vermutlich war er doch etwas zu lange tiefgefroren).

Richtig gut fand ich wie sich die Kapitel und Handlungsstränge am Ende immer weiter zuspitzen! Die kurzen Kapitel haben die Handlung zudem noch beschleunigt, wodurch ein schnelles, flüssiges lesen möglich war.
Außerdem gab es ein Ende, das ich so nicht erwartet, aber absolut genial fand. Besonders war Eli betrifft war dieses Ende einfach Perfektion und ich kann es kaum erwarten den zweiten Band zu lesen!!!

  • Cover
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Veröffentlicht am 16.02.2020

Geniales Buch!!

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Meine Meinung:

Das Cover finde ich super. Es zeigt den einen Hauptprotagonist Victor und passt somit perfekt.

Anfangs hatte ich etwas Schwierigkeiten ins Buch reinzukommen. Die Kapitel springen immer ...

Meine Meinung:

Das Cover finde ich super. Es zeigt den einen Hauptprotagonist Victor und passt somit perfekt.

Anfangs hatte ich etwas Schwierigkeiten ins Buch reinzukommen. Die Kapitel springen immer in verschiedene Zeiten was mich ein wenig verwirrte. Mit der Zeit geht es aber und man kommt damit klar.

Die Charaktere fand ich super. Victor und Eli sind völlig unterschiedlich aber auf eine gewisse Weise auch sehr ähnlich fand ich.

Die Story ist der Wahnsinn. Es ist etwas völlig Neues. Sehr spannend aufgebaut und mega interessant. Die Idee mit dem Sterben und wieder zurückkommen mit einer Fähigkeit, finde ich mega genial. Die Autorin hat das auch sehr gut umgesetzt. Es war spannend geschrieben und sehr interessant. Man wollte wissen wie den das jetzt funktioniert und was Eli und Victor noch alles machen. Und vorallem wie es enden wird. Ich habe jedenfalls mega mitgefiebert mit den beiden.

Das Ende und der Showdown enttäuschten mich dann aber ein wenig. Ich hätte es mir ein wenig spektakulärer gewünscht. Aber vielleicht bekomme ich dann sowas im zweiten Band.


Fazit:

Ein Buch das mich von Anfang an mit der genialen Story begeistern konnte. Wer „Die Vier Farben der Magie“ Reihe toll fand wird diese hier auch toll finden. Auch wenn mir beim Showdown etwas fehlte kann ich keinen Abzug geben weil es mir einfach so gut gefiel.

Deshalb vergebe diesem Buch 5/5 Sternen

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Veröffentlicht am 15.02.2020

X-Men für Anfänger

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Victor und Eli haben in Unitagen schon zusammen gewagte Experimente durchgeführt. Sie wollten beweisen, dass man durch Nahtoderfahrungen besondere Kräfte bekommen kann, zu einem ExtraOrdinären wird. Das ...

Victor und Eli haben in Unitagen schon zusammen gewagte Experimente durchgeführt. Sie wollten beweisen, dass man durch Nahtoderfahrungen besondere Kräfte bekommen kann, zu einem ExtraOrdinären wird. Das Experiment gelang. Doch mit den Jahren haben sich die beiden entzweit, sind sogar zu erbitterten Feinden geworden. Bis sich die Lage endgültig zuspitzt.

Schwabs Geschichte rund um die beiden Freunde macht Spaß, ist fantasievoll und actionreich; hat aber auch so einige Fehlerchen. Zum einen drängte sich bei mir immer, immer, immer der Vergleich zu Marvels X-Men auf. Einzigartige Superkräfte, zwei Helden, die diese Kräfte für unterschiedliche Zwecke nutzen… es gibt viele Parallelen und die haben dem Buch nicht unbedingt gut getan. Die Grundidee hat ja wirklich Potential, aber etwas mehr hätte die Autorin schon draus machen dürfen. Ihren Schreibstil hingegen mochte ich sehr, flüssig, spannend und mit Humor führt sie durch die Handlung. Auch ihre Figuren mochte ich ganz gerne. Obwohl zwischen den Erzählsträngen bis zu 10 Jahren liegen, merkt man das Victor allerdings nicht an. Er redet, denkt und handelt immer gleich, Jahre, die eigentlich den Charakter eines Menschen formen, haben bei ihm überhaupt keinen Einfluss. Das wirkt sehr unrealistisch und seltsam losgelöst. So richtig rund läuft die Story also nicht immer, trotzdem habe ich sie gerade wegen den tollen Erzählstils ganz gerne gelesen. Die Fortsetzung interessiert mich schon, wird aber nicht sehnsüchtig erwartet.

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