In Wien verschwindet die zehnjährige Clara. Ein Jahr später taucht sie völlig verstört am nahen Waldrand wieder auf. Ihr gesamter Rücken ist mit Motiven aus Dantes "Inferno" tätowiert – und sie spricht kein Wort. Indessen nimmt der niederländische Profiler Maarten S. Sneijder an der Akademie des BKA für hochbegabten Nachwuchs mit seinen Studenten ungelöste Mordfälle durch. Seine beste Schülerin Sabine Nemez entdeckt einen Zusammenhang zwischen mehreren Fällen – aber das Werk des raffinierten Killers ist noch lange nicht beendet. Seine Spur führt nach Wien – wo Clara die einzige ist, die den Mörder je zu Gesicht bekommen hat …
Der zweite Fall für Sneijder und Nemez.
Auch Band 2 enttäuscht nicht - die Ermittler sind einfach wahrhaftig einmalige Charaktere und auch dieser Fall hat’s wirklich in sich, sodass das Genre Thriller dem wirklich gerecht wird! Eine super Reihe! ...
Auch Band 2 enttäuscht nicht - die Ermittler sind einfach wahrhaftig einmalige Charaktere und auch dieser Fall hat’s wirklich in sich, sodass das Genre Thriller dem wirklich gerecht wird! Eine super Reihe!
Wenn eine falsche Spur direkt in den Abgrund führt …
In Wien verschwindet die zehnjährige Clara. Als sie ein Jahr später völlig verstört am nahen Waldrand wieder auftaucht, ist ihr gesamter Rücken mit Motiven aus Dantes „Inferno“ tätowiert – und sie spricht kein Wort. Indessen nimmt der niederländische Profiler Maarten S. Sneijder an der Akademie des BKA mit seinen Studenten ungelöste Mordfälle durch. Seine beste Schülerin Sabine Nemez entdeckt einen Zusammenhang zwischen den Fällen – doch das Werk des raffinierten Killers ist noch lange nicht beendet. Und die Spur führt nach Wien …
Meine Meinung:
Wieder ein raffiniert ausgeklügelter Thriller aus der Feder von Andreas Gruber. Anfangs hat man es mit zwei völlig unterschiedlichen Handlungssträngen zu tun, die auf den ersten Blick so gar nichts miteinander zu tun haben. Unterschiedliche Handlungsort, unterschiedliche Fälle, unterschiedliche Charaktere. Zwei völlig voneinander losgelöste Geschichten. Nach und nach verstricken sich diese beiden Handlungsstränge immer mehr, bis es am Ende ein großes Ganzes ergibt.
Man wird schon auf den ersten Seiten regelrecht in dieses Buch hineingesogen und nicht mehr losgelassen. Beide Handlungsstränge sind äußerst spannend. Man wird immer wieder zum mitraten und mitermitteln animiert. Jedes Mal wenn man denkt: So könnten die Handlungen zusammenpassen … zack, kommt es anders. Wenn man dann langsam hinter die Zusammenhänge kommt, läuft es einem kalt den Rücken hinunter, wie absolut boshaft doch der Mensch sein kann.
„Todesurteil“ ist der 2. Band um den charismatischen Profiler Maarten S. Sneijder und seine Kollegin Sabine Nemez. Daher sind die Hauptcharaktere auch bekannt. Da das Buch aber in sich abgeschlossen ist, kann man es auch als Einzelband lesen. Vorkenntnisse aus dem 1. Band sind nicht (zwingend) erforderlich. Alle Handlungsorte und weiteren Charaktere sind bestens beschrieben. Man hat zu allem und jedem direkt ein Bild vor Augen. Das Kopfkino bekommt von der ersten Seite an reichlich zu tun. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Sehr flüssig und kommt zügig voran. Aufgeteilt in 69 Kapitel (plus Pro- und Epilog) kann dieses Buch auch bequem in mehreren Abschnitten gelesen werden. Wenn man es denn aus der Hand legen kann. Mir ist das nicht gelungen.
Mein Fazit:
Ein Thriller, den man nicht mehr aus der Hand legen möchte. Tolle Fortsetzung des 1. Bandes. Meine absolute Leseempfehlung mit 5. Sternen.
Nachdem ich den ersten Teil der Sneijder und Nemez Reihe geradezu verschlungen hatte und echt begeistert war, musste ich natürlich wissen wie es weiter geht!
Kaum hielt ich das Buch in den Händen schon ...
Nachdem ich den ersten Teil der Sneijder und Nemez Reihe geradezu verschlungen hatte und echt begeistert war, musste ich natürlich wissen wie es weiter geht!
Kaum hielt ich das Buch in den Händen schon begann ich mit dem Lesen.
Was soll ich sagen? Meine Erwartungen waren ziemlich hoch und doch schaffte es Andreas Gruber mich völlig umzuhauen.
Auch dieser Teil war unglaublich spannend und nervenaufreibend.
Ich hatte keine Ahnung wie das Ganze zusammen hängt.
Die Charaktere wurden wieder einmal authentisch und greifbar gezeichnet.
Sneijder und Nemez sind großartige Charaktere und ein tolles Team!
Darüberhinaus liebe ich Sneijders schwarzen Humor. Ich feiere ihn geradezu!
Auch dieser Fall ist ziemlich komplex aufgebaut und ich hatte keine Ahnung wie das ganze enden würde.
Langsam Stück für Stück setzten sich die Puzzleteile zusammen und ich war fassungslos.
Das war wieder einmal ganz großes Kino.
Andreas Gruber hat einfach ein unfassbar großes Talent packende, spannende, komplexe und unvorhersehbare Geschichten zu schreiben!
Ich kann es kaum erwarten auch den dritten Teil zu lesen.
Klare Leseempfehlung!
Fazit:
Mit „Todesurteil" gelingt Andreas Gruber ein komplexer und packender zweiter Teil der mich auf ganzer Linie überzeugen konnte!
Die zehnjährige Clara taucht ein Jahr nach ihrem Verschwinden plötzlich ihn Wien auf. Die Ermittler müssen erkennen, dass Claras Rücken mit den Motiven von Dantes „Inferno“ tätowiert wurde und stellen ...
Die zehnjährige Clara taucht ein Jahr nach ihrem Verschwinden plötzlich ihn Wien auf. Die Ermittler müssen erkennen, dass Claras Rücken mit den Motiven von Dantes „Inferno“ tätowiert wurde und stellen Verbindungen zu anderen Kindesmorden her.
In Wiesbaden findet sich währenddessen Sabine Nemez in der Akademie des BKA ein und wird unter der Leitung von Maarten S. Sneijder, zusammen mit vier weiteren Kandidaten, zur Profilerin ausgebildet. Nemez entdeckt Zusammenhänge zwischen den ungeklärten Fällen, die Sneijder seinen Schülern vorstellt, dessen Spur nach Wien führt.
Todesurteil ist der zweite Teil der Todes-Reihe von Andreas Gruber. Die Teile lassen sich auch einzeln lesen, wer allerdings gerne die Entwicklung der einzelnen Personen durchlebt und ihre Beziehung besser verstehen möchte, dem würde ich empfehlen, das erste Buch vorher zu lesen.
Sabine Nemez ist die neue Schülerin an der Akademie des BKA. Als ehemalige Kripoermittlerin hat sie zu Beginn einen schweren Stand an der Akademie. Ihre Art „mit dem Kopf durch die Wand“ verleitet mich manchmal zu einem Kopfschütteln und es bleibt – wie im ersten Teil – dabei, dass ich mit Sabine Nemez nicht die größten Sympathien hege. Trotzdem interessiert mich ihre Entwicklung, denn Charaktere müssen einem nicht sympathisch sein, damit sie gut geschrieben sind und das trifft für mich auf Sabine Nemez zu.
Maarten S. Sneijder ist unnahbar und niemand, mit dem man sich gerne anlegt und obwohl er offensichtlich unsympathischer geschrieben wurde als Sabine Nemez, hat Sneijder meine Sympathien. Denn er ist nicht nur der unsympathische Eigenbrödler, sondern gerade in der Kombination mit Sabine Nemez eine interessante Persönlichkeit. Sabine Nemez und Maarten S. Sneijders Dialoge bringen mich immer wieder zum Schmunzeln und die Beziehung der beiden lässt auch erahnen, warum Sneijder so ist, wie er ist. Seine Entwicklung im Laufe der Reihe empfinde ich als besonders spannend.
Auch die weiteren Charaktere in Todesurteil sind gut beschrieben. Besonders Nemez‘ Mitschüler und das Ehepaar Dietz empfand ich als interessante und tolle Charaktere.
Andreas Grubers Schreibstil ist wie immer hervorragend lebhaft. Der ständige Perspektiv- und Örtlichkeitswechsel sorgt für eine schwungvolle Geschichte. Der Spannungsbogen war durchgehend hoch und bis zuletzt waren mir die Zusammenhänge der Fälle nicht ganz klar, auch wenn die Täter für mich nicht ganz so überraschend kamen.
So stellt man sich einen Thriller vor: Außergewöhnliche Figuren, fiese Verbrechen und eine Schnitzeljagd, die bis zum Ende des Buches dauert. Sehr gelungen.
Maarten S. Sneijder, der ewig missgelaunte ...
So stellt man sich einen Thriller vor: Außergewöhnliche Figuren, fiese Verbrechen und eine Schnitzeljagd, die bis zum Ende des Buches dauert. Sehr gelungen.
Maarten S. Sneijder, der ewig missgelaunte und Joints rauchende Profiler des BKA Wiesbaden hat es geschafft: Sabine Nemez, mit der er bereits eine Mordserie aufklären konnte, ist in das Ausbildungsprogramm des BKA aufgenommen worden. Die kleine Gruppe der Mitstudierenden im Studienzweig Fallanalyse ist hochmotivierte, als Sneijder sie mit einigen unaufgeklärten Morden konfrontiert. Gleichzeitig herrscht große Unruhe auf dem Campus, denn ein Kriminalkommissar wurde auf dem Gelände angeschossen und Büros durchsucht. Es handelt sich um Sabines Exfreund, der im Koma liegt und mit dem Tode ringt.
In Wien müssen sich Staatsanwältin Melanie Dietz und Kommissar Hauser mit dem Fall eines entführten Mädchens beschäftigen, das seinem Peiniger nach einem Jahr entkommen konnte. Der Rücken des Mädchens wurde komplett tätowiert. Wer steckt dahinter? Auch hier gibt es persönliche Beziehungen. Die Mutter des kleinen Mädchens war eine gute Freundin der Staatsanwältin. An beiden Standorten überschlagen sich bald die Ereignisse ...
Wer den ersten Teil der Serie "Todesfrist" nicht gelesen hat, kann hier problemlos quereinsteigen. Die Charaktere haben mir bereits im ersten Band gut gefallen, besonders der ungewöhnliche Niederländer Maarten S. Sneijder bereichert die deutschsprachige Thrillerlandschaft sehr. Was er an Miesepetrigkeit verbreitet, macht die Sympathieträgerin Nemez wieder wett. Wobei ich gerade ihre Figur sehr viel authentischer finde als im ersten Teil. Sie hat merklich eine Entwicklung durchgemacht, handelt umsichtiger und plausibler. Auch die anderen Figuren sind interessant, glaubwürdig und teilweise ausführlich charakterisiert, z.B. Dietz und Hauser, aber auch in Ansätzen die Mitstudierenden von Nemez. Ich hoffe sehr, sie in den nächsten Teilen wiederzutreffen.
Gruber schreibt sehr flott und gönnt den Lesenden keine Verschnaufpausen. Er konzentriert sich auf das Wesentliche, versteht es Atmosphäre zu schaffen und springt in den übersichtlichen Kapiteln zwischen Wiesbaden und Wien hin und her. Ständig passiert etwas. Selbst die Gruppendynamik auf dem Campus macht Spaß. Die Spannung ist von Beginn an da und reißt während der ganzen Geschichte nicht ab.
Dieser Fall hat mir besser gefallen als die "Struwwelpeter-Morde" in Teil 1. Die Geschichte ist ebenfalls sehr komplex und verwickelt, aber ich fand sie stimmiger und sehr gut durchdacht. Ständig gibt es überraschende Wendungen. Die eingestreuten Passagen aus Tätersicht, zunächst sehr kryptisch, bergen eine besondere Überraschung.
Der Thriller von Andreas Gruber hat mich überzeugt und sehr gut unterhalten. Ich habe das Buch rasch durchgelesen. Fünf Sterne und eine klare Leseempfehlung für alle Fans von verschlungenen und fesselnden Thrillern.