Cover-Bild Tattoo

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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Blanvalet
  • Genre: Krimis & Thriller / Sonstige Spannungsromane
  • Seitenzahl: 560
  • Ersterscheinung: 15.10.2018
  • ISBN: 9783734106514
Ashley Dyer

Tattoo

Thriller
Bettina Spangler (Übersetzer)

Dein Körper ist seine Leinwand – und seine Absichten sind mörderisch

Liverpool: Ein perfider Frauenmörder hält die Stadt in Atem. Seine Opfer findet man stets sorgfältig arrangiert und von Kopf bis Fuß mit kryptischen Tätowierungen bedeckt – die ihnen vor ihrem Tod mit einem Dorn beigebracht wurden. Detective Greg Carver und seine Kollegin Ruth Lake machen seit Monaten Jagd auf den 'Dornenkiller' – ohne Erfolg. Dann wird erneut eine tätowierte Leiche gefunden. Das Opfer sieht Carvers Frau zum Verwechseln ähnlich, und Carver wird klar: Der Killer jagt auch ihn …

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.12.2018

Langatmiger Mittelteil zerstört spannenden Fall

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Tattoo ist der Auftakt einer neuen Thrillerreihe um das Ermittlerduo Greg Carver und Ruth Lake.

Unüblich für einen Thriller, beginnt das Buch direkt mit Kapitel eins und hat keinen Prolog. Hier bekommen ...

Tattoo ist der Auftakt einer neuen Thrillerreihe um das Ermittlerduo Greg Carver und Ruth Lake.

Unüblich für einen Thriller, beginnt das Buch direkt mit Kapitel eins und hat keinen Prolog. Hier bekommen wir mit, wie eine Frau in Greg Carvers Wohnung Spuren beseitigt und seine privaten Akten zum Dornenkiller-Fall sowie die Tatwaffe mitnimmt, während Carver angeschossen wurde und mit seinem Leben kämpft. Den Klappentext von der Umschlagsinnenseite im Hinterkopf, fragt man sich sogleich ob es sich bei der Frau um Ruth handelt und wie dies zur Szene passen könnte. Denn es wirkt so, als sei die Frau auch diejenige die Greg angegriffen hat.
Greg Carver hatte die Leitung in den Ermittlungen zum Dornenkiller inne und der Fall hat ihn auch privat immer mehr beschäftigt, bis es mit dem letzten Opfer Kara, das Carvers Frau zum Verwechseln ähnlich sah, sogar persönlich wurde. Nach dem Übergriff befindet sich Carver aber erst einmal auf einem langen Weg der Genesung und so übernimmt Ruth die Ermittlungen.
Hier finde ich interessant, dass man als Leser in einen Fall einsteigt, in dem bereits seit einem Jahr ermittelt wird und in dem gerade das fünfte Mordopfer gefunden wurde. Dies unterscheidet das Buch definitiv von „typischen“ Thrillern und ist erfrischend anders.
Durch (Fieber-)Träume von Carver und die Ermittlungen von Ruth bekommt man zwar auch einen Rückblick auf das letzte Jahr, im Fokus stehen jedoch die aktuellen Tätigkeiten und somit auch das aktuelle Opfer, sowie der Überfall auf Carver.
Dabei stoßen Ruth und der Rest des eingespannten Teams immer wieder auf Hinweise und Unstimmigkeiten, die Fragen hinsichtlich des Ablaufes der Nacht des Überfalls und dem Zusammenhang mit den Dornenkiller-Morden aufwerfen. Schnell ist klar, dass Greg nicht die Wahrheit sagt und sich dabei hinter seiner Amnesie versteckt.
So kommt es, dass Ruth immer wieder zu ihm ins Krankenhaus fährt und ihn zur Rede stellt, dabei aber nichts in Erfahrung bringt. Leider störte mich das ziemlich an dem Buch. Bei 560 Seiten war ich im Voraus sehr gespannt, ob die Autorin es schafft die Spannung durchweg hoch zu halten. Nun, tut sie leider nicht. Vor allem der Mittelteil ist geprägt von einem Hin und Her zwischen Ruth und Greg, in dem jeder versucht die Geheimniskrämereien des Anderen zu durchschauen. Dies hätte man durchaus kürzer und knackiger verpacken und dem Buch so gut 150-200 Seiten ersparen können, die zur Spannung nicht wirklich etwas beigetragen haben.
Was mir wiederum gefallen hat, war, dass es auch wenige Kapitel aus Sicht des Killers gab. Hier bekommen wir mit wie er die Ermittlungen im Fernsehen verfolgt und Ruth beobachtet. Dabei lernt man teilweise die Intention hinter den Taten kennen, ohne aber wirklich etwas über den Täter oder seine Identität zu erfahren, sodass die Spannung, was diesen Teil betrifft, hoch bleibt.
Im Laufe des Buches tauchen dann zwei Personen auf, die mir sehr suspekt erschienen und ich hatte schon bald eine Vermutung, wer der Täter ist. Hier gab es aber keine eindeutigen Hinweise, es kann am Ende also durchaus ein Überraschungsmoment geben.
Abschließend kann ich sagen, dass mich das Buch durchaus überzeugt hat und der behandelte Fall, abgesehen von den Längen, spannend, schlüssig und ausgeklügelt war. Allerdings wurde ich mit den Protagonisten nicht wirklich warm. Jeder macht sein eigenes Ding und hat Geheimnisse vor dem Anderen, obwohl immer wieder betont wird, dass sie eine enge Freundschaft verbindet. Das will für mich nicht so recht zusammenpassen und so werde ich die Reihe wohl nicht weiterverfolgen.

Veröffentlicht am 30.11.2018

Sehr gut

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Angelika und ich haben uns dieses interressante Buch den letzten Monat durchgelesen. Wir sind sehr begeistert von dieser wunderbaren Lektüre.

Angelika und ich haben uns dieses interressante Buch den letzten Monat durchgelesen. Wir sind sehr begeistert von dieser wunderbaren Lektüre.

Veröffentlicht am 25.11.2018

Spannend

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Als ich dieses Buch vom Blogger Portal zugeschickt bekommen habe, war ich schon sehr gespannt. Alleine das Cover finde ich sehr ansprechend. Da ich selber einige Tattoos habe, fand ich den Buchtitel außerdem ...

Als ich dieses Buch vom Blogger Portal zugeschickt bekommen habe, war ich schon sehr gespannt. Alleine das Cover finde ich sehr ansprechend. Da ich selber einige Tattoos habe, fand ich den Buchtitel außerdem recht interessant. Die Ermittlerin Ruth Lake ist am Anfang des Buches irgendwie richtig merkwürdig. Keine Ahnung wieso, aber ich kann keine richtige Sympathie zu ihr herstellen. Als dann auch noch Ihr Kollege Detective Greg Carver angeschossen in seiner Wohnung gefunden wird, wird Detective Lake immer merkwürdiger. Im Laufe des Buches soll man auch erfahren wieso, da ging mir dann auch ein Licht auf.

Der Schreibstil war sehr flüssig und dennoch interessant. Wie oben schon erwähnt, waren die Protagonisten wirklich nicht einfach in diesem Buch. Der „Dornenkiller“ jedoch war perfekt beschrieben, und einem standen die Haare zu Berge wenn er einen neuen Mord begann. Ich konnte mir richtig vorstellen, wie der Dornenkiller seine Opfer suchte und mit einem spitzen Gegenstand tätowierte. Der Killer hat zwar mehrere Frauen ermordet, im Buch geht es aber hauptsächlich um den letzten Mord an Kara Grogan, 20 Jahre und 1,78 m groß. Ihr Todestag ist der 22. Dezember.

Als die Leiche der 20-jährigen gefunden wird, beginnen einige Befragungen. Ich finde diese ziehen sich sehr in die Länge und nehmen dem Buch nochmals Spannung. Natürlich wollen Sie den Mörder finden, aber irgendwie war es nicht wirklich spannend jede Befragung bis ins kleinste Detail zu lesen. Das Ende des Buches hat mich aber dann doch überrascht und ich kann dem Buch keine so schlechte Bewertung geben.

Veröffentlicht am 24.11.2018

Tattoo

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Band 1 der „Carver & Lake“ – Reihe.

Carver wird zu Beginn der Geschichte angeschossen in seiner Wohnung gefunden – von seiner Partnerin Lake, die die Spuren verwischt, die der Täter hinterlassen hat. ...

Band 1 der „Carver & Lake“ – Reihe.

Carver wird zu Beginn der Geschichte angeschossen in seiner Wohnung gefunden – von seiner Partnerin Lake, die die Spuren verwischt, die der Täter hinterlassen hat. Anfangs steht ein Selbstmordversuch zur Diskussion, aber dann wird klar, das es jemand anderes war. An dem Abend des Anschlags hat er sich mit einer Frau in einem Hotel getroffen, die nun tot ist und er gerät ins Visier der Kollegen. Nur Ruth hält ihn scheinbar nicht für den Täter und vermittelt weiter…
Carver liegt 90% des Buches im Krankenhaus und macht nichts, außer Ruth Rede und Antwort zu stehen. Oder wird festgenommen oder kümmert sich um seine Genesung.
Er war lange mit seiner Frau verheiratet, bis ein Fall die beiden schließlich entzweite und der sich eine Frau für Sex gesucht hat. Oder sich in Alkohol ertränkt hat. Durch den „Anschlag“ glaubt er, das sie wieder zueinander finden. Ich wurde mit Carver überhaupt nicht warm, weil er recht farblos und langweilig blieb. Ein blasser Nebencharakter, der durch die Kopfverletzung Auren sehen kann.

Ruth Lake manipuliert den „Anschlag“ von Carver und der Dornenkiller weiß das ganz genau – doch er unternimmt nichts dagegen. Sondern beobachtet Ruth lieber. Die Ermittlerin ahnt von dem nichts und macht sich an die Ermittlungen im Fall der ermordeten Kara – an Carvers Fall darf sie nicht arbeiten und stürzt sich in die andere Ermittlung. Schnell kommt sie einer Sache auf die Spur, die sie zu einem Mann führt, der ein falsches Spiel spielt und der mögliche Täter sein könnte. Alles passt zusammen.
Ruth ist eine taffe Frau, die weiß, wie hart die Arbeit bei der Polizei sein kann. Sie gibt nicht nach, weder gegenüber von Zeugen oder dem Vorgesetzten. Zu Carver scheint sie ein gutes Verhältnis zu haben, aber trotzdem gibt es ein gewisses gegenseitiges Misstrauen. Ich fand Ruth nicht sonderlich sympathisch, wurde nicht warm mit ihr.

Der Dornenkiller hat fünf Frauen auf den Gewissen und scheinbar kommt ihm niemand auf die Spur. Bis sich Ruth der Sache mal genauer annimmt und ihm auf die Füße tritt.
Doch liegt Ruth mit ihrem Verdacht überhaupt richtig? Oder ist es jemand anderes?
Ich hatte schnell einen Verdächtigen, den ich für den Täter hielt. Bis ein weiterer Charakter auftritt, der mich etwas stutzig gemacht hat. Was hatte der zu verbergen? Warum verhält er sich so? Also packte ich ihn auch auf die Liste und am Ende war er es tatsächlich.

Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht von Carver, Lake und dem Täter, was einen Einblick in die jeweilige Gedankenwelt gibt.

Also „Tattoo“ ist kein Thriller, sondern höchstens ein Krimi, der sehr langatmig ist.
Jedes kleinste Detail wird mehr als ausführlich beschrieben oder erwähnt, sodass die Handlung um den Dornenkiller mehr als schleppend voran lief. Zu viele Nebensächlichkeiten wurden zu sehr aufgebauscht. Etwas schade fand ich auch, das nur das letzte Opfer (Kara) so intensiv behandelt wurde. Mir fehlte etwas Vorgeschichte zu der ganzen Thematik mit den Morden.
Die Sache mit den Tätowierungen, der Symbole und der Farbe nimmt einen großen Teil des Buches ein – was einerseits wirklich interessant war, aber auf Dauer recht eintönig wurde. Die Charaktere blieben allesamt auch recht farblos und langweilig.
Man verfolgt Ruth bei ihren Vermittlungen, Carver während seiner Zeit im Krankenhaus und schaut dem Dornenkiller über die Schulter – Spannung kam da keine auf.
Leider kein gelungener Thriller oder Krimi.

Veröffentlicht am 18.11.2018

Es fehlt Spannung

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In Liverpool geht ein Serienmörder um, der Frauen tötet, sie gewissenhaft arrangiert und sie mit seltsamen Tätowierungen versieht, die er ihnen vor dem Tod mit einem Dorn einritzt. Detective Greg Carver ...

In Liverpool geht ein Serienmörder um, der Frauen tötet, sie gewissenhaft arrangiert und sie mit seltsamen Tätowierungen versieht, die er ihnen vor dem Tod mit einem Dorn einritzt. Detective Greg Carver und seine Kollegin Ruth Lake versuchen schon eine ganze Zeit, den Täter zu erwischen. Als dann eine Frau gefunden wird, die Carvers Frau zum Verwechseln ähnlich sieht, wird die Sache für ihn persönlich.
Der Schreibstil ist gut zu lesen, war mir aber oft zu detailliert. Es gibt verschiedene Handlungsstränge, die dann zusammengeführt werden. Aber auch hier gibt es viele Nebenschauplätze, die das Ganze zu sehr ausdehnen. So geht doch einiges an Spannung verloren. Erst zum Ende hin zog die Spannung dann an.
Die Charaktere sind gut beschrieben, aber niemand ist mir wirklich sympathisch. Auch hier gibt es mal wieder den Ermittler, der private Probleme hat. Irgendwie fehlte den Protagonisten Tiefe. Ihr Handeln konnte ich auch nicht immer nachvollziehen.
Ein Pluspunkt ist für mich, dass ich den Täter im Laufe der Geschichte nicht ausfindig machen konnte.
Ein Thriller, der mich nicht wirklich überzeugen konnte.