Cover-Bild Finding Back to Us
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8,99
inkl. MwSt
  • Verlag: LYX
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 01.07.2016
  • ISBN: 9783736302884
Bianca Iosivoni

Finding Back to Us

Sie darf ihn nicht lieben - denn er ist ihr Stiefbruder ...

Als Callie nach langer Zeit in ihre Heimatstadt zurückkehrt, ist der Erste, dem sie dort begegnet, ausgerechnet Keith. Keith, der den Autounfall verursachte, bei dem ihr Vater starb. Keith, den sie nie mehr wiedersehen wollte. Sofort flammen der Schmerz und die Wut von damals wieder auf. Aber auch ein gefährliches Prickeln, das Callie völlig verwirrt. Denn Keith ist nicht nur die Person, die sie am meisten hasst. Er ist auch ihr Stiefbruder ...

"Ein ergreifender Liebesoman, der mich gepackt und berührt hat. Absolute Leseempfehlung." ZAUBERHAFTE BÜCHERWELTEN

Die WAS-AUCH-IMMER-GESCHIEHT-Reihe:

1. Finding Back to Us (Callie & Keith)

2. Feeling Close to You (Parker & Teagan)

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.09.2020

Wunderschön

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Als Callie nach langer Zeit in ihre Heimatstadt zurückkehrt, ist der Erste, dem sie dort begegnet, ausgerechnet Keith. Keith, der den Autounfall verursachte, bei dem ihr Vater starb. Keith, den sie nie ...

Als Callie nach langer Zeit in ihre Heimatstadt zurückkehrt, ist der Erste, dem sie dort begegnet, ausgerechnet Keith. Keith, der den Autounfall verursachte, bei dem ihr Vater starb. Keith, den sie nie mehr wiedersehen wollte. Sofort flammen der Schmerz und die Wut von damals wieder auf. Aber auch ein gefährliches Prickeln, das Callie völlig verwirrt. Denn Keith ist nicht nur die Person, die sie am meisten hasst. Er ist auch ihr Stiefbruder

Was mir hier besonders gut gefiel ist das sich alles zwischen Keith und Callie langsam übers ganze Buch gezogen, entwickelt hat.
Denn wenn man sich den klappentext durch liest hasst Callie Keith für das was passiert ist. Jetzt bedenke mal das wäre alles schnell gegangen wäre es doch so unrealistisch gewesen.

Wie immer ist der schreibstil wunderbar angenehm flüssig und man kommt sofort rein in die Geschichte. Und dann noch das Cover perfekt alles in allem eine wunderschöne Geschichte die 5 Sterne verdient hat

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Veröffentlicht am 25.03.2018

Was auch immer geschieht <3

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'Was auch immer geschieht" von Bianca Iosivoni


Cover und Titel
Das Cover ist sehr schön gestaltet und zeigt ein Paar in einer vertrauten Umarmung, die sich aneinander festhalten und sich Halt zu geben ...

'Was auch immer geschieht" von Bianca Iosivoni


Cover und Titel
Das Cover ist sehr schön gestaltet und zeigt ein Paar in einer vertrauten Umarmung, die sich aneinander festhalten und sich Halt zu geben scheinen.

Der Titel Was auch immer geschieht mit dem farblich hervorgehobenen immer macht deutlich, dass egal was passiert, ein Zusammenhalt und Füreinander-da-sein existiert.


Inhalt
Callie und Keith sind Stiefgeschwister, die sich seit sieben Jahren nicht mehr gesehen haben, denn Callie erträgt Keiths Anblick nicht mehr, weil er die Schuld am Unfalltod ihres Vaters trägt.

Doch Callies Schwester Holly wünscht sich einen letzten Sommer im Kreise ihrer Familie und Freunde bevor sie ihren Abschluss hat und auf Weltreise geht, deshalb macht sich Callie auf den Weg nach Hause.

Doch sie hat nicht damit gerechnet dort Keith wieder zu begegnen und sich mit all den Gefühlen zu beschäftigen die Keith in ihr hervorruft, denn es ist nicht nur Hass......


Meinung
Die Autorin hat einen wirklich tollen Schreibstil. Dieser ist sehr lebhaft und bildhaft, dass man als Leser den Ort des Geschehen als wirklich realen Ort direkt vor Augen hat. Auch sind die Gefühle der Protagonisten so wundervoll beschrieben, dass man diese Gefühle beim Lesen miterlebt und nach empfinden kann. Sei es zum Beispiel die Geschwisterliebe zwischen Callie und Holly oder auch den Schmerz über den Verlust ihres Vaters, den Callie noch immer mit sich trägt.

Die Charaktere sind ebenfalls toll geworden und man meint, dass es solche Menschen tatsächlich gibt. Aber auch sieht man Charaktereigenschaften, die man entweder bei sich selbst wiedererkennt oder aber auch bei Freunden oder Bekannten, was den Charakteren wirklich eine reale Seite verleiht.

Die Geschichte ist aus der Sicht von Callie geschrieben und das passt einfach wunderbar zu der Geschichte. Dadurch das sie auch nicht mehr alle Details vom Unfalltod ihres Vaters weiß, befindet man sich als Leser auf demselben Stand wie Callie und fühlt mit ihr als ihre Erinnerungen langsam unter anderem in Form von Träumen zurückkehren.

Die Tatsache, das Callie ihren Stiefbrunder für den Tod ihres Vaters verantwortlich macht, erklärt ihren Hass auf ihn. Jedoch merkt man auch von Beginn an, dass es nicht immer so zwischen den beiden wahr und leidet mit beiden.

In der Zeit Zuhause nähern sich Callie und Keith trotz der Vergangenheit langsam an. Gemeinsam schaffen sie es die Last aus der Vergangenheit zu bewältigen und positiv in die Zukunft zu blicken.

Besonders schön war es zu lesen, als der Titel Was auch immer geschieht auch in der Geschichte auftauchte und dies an einer Stelle, die perfekt gepasst hat!


Fazit
Ein absolut lesenswerter Liebesroman mit zwei tollen Hauptcharakteren, die gemeinsam einen schweren Schicksalsschlag teilen und ihn gemeinsam bewältigen können. Ein Roman voller tiefer Gefühle, der den Leser auf jeder Seite berührt ist von den Personen und Handlungen.

Veröffentlicht am 28.03.2017

Was auch immer geschieht von Bianca Isovioni

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Klappentext:
Als Callie nach langer Zeit in ihre Heimatstadt zurückkehrt, ist der Erste, dem sie dort begegnet, ausgerechnet Keith. Keith, der den Autounfall verursachte, bei dem ihr Vater starb. Keith, ...

Klappentext:
Als Callie nach langer Zeit in ihre Heimatstadt zurückkehrt, ist der Erste, dem sie dort begegnet, ausgerechnet Keith. Keith, der den Autounfall verursachte, bei dem ihr Vater starb. Keith, den sie nie mehr wiedersehen wollte. Sofort flammen der Schmerz und die Wut von damals wieder in ihr auf. Aber auch ein gefährliches Prickeln, das Callie völlig verwirrt. Denn Keith ist nicht nur die Person, die sie am meisten hasst. Er ist auch ihr Stiefbruder ...

Als Callie in den Semesterferien über den Sommer nach Hause kommt, begegnet sie ihrem Stiefbruder Keith, von dem sie dachte ihn nie wieder sehen zu müsse. Callie gibt Keith die Schuld an dem Autounfall, bei dem ihr Vater ums Leben gekommen ist, nun sieht sie ihn nach sieben Jahren wieder und kann die Trauer, die Wut und den Hass, den sie Empfindet, wenn sie ihn sieht nicht vergessen. Doch je mehr Zeit sie zwangsläufig mit Keith verbringen muss, desto verwirrender werden ihre Gefühle gegenüber Keith und bald merkt sie, dass da nicht nur Hass ist…

Diese Geschichte, hat mich wirklich von der ersten Seite an in seinen Bann gerissen.
Ich habe mit Callie richtig mitgelitten, ihre ganzen Gefühle waren so nachvollziehbar und glaubwürdig beschrieben. Zum Beispiel wie Callie immer wieder versucht hat vor ihren Gefühlen weg zu laufen, da es für sie einfach Logisch war, dass sie Keith hassen muss, bei dem was er ihr angetan hat, aber dies nach einiger Zeit einfach nicht mehr konnte. Man hat die Zerrissenheit die in Callie tobt richtig spüren können, das Gefühl ist total auf mich übergegangen.


Mir hat außerdem sehr gut gefallen, dass die Story nicht künstlich aufgebauscht und dramatisiert wurde und sie war auch nicht kitschig.



Am Ende musste ich sogar richtig weinen, weil mich diese ganze Geschichte so berührt hat, wie Callie sich letztendlich mit ihrer Vergangenheit auseinandergesetzt hat und das, ihre ganze Gefühlswelt nochmal richtig auf den Kopf gestellt hatte.


Ich muss wirklich sagen, dass ich am Ende richtig traurig war, dass die Geschichte schon vorbei ist, und dass ich die tollen Charaktere jetzt nicht mehr Lesen kann. Dieses Tolle Buch hat die vollen 5 Sterne wirklich verdient.

Veröffentlicht am 01.12.2016

auch deutsche Autoren können "Young Adult"

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Eine Inhaltszusammenfassung werde ich nun nicht schreiben. Dafür muss man nur etwas zu meinen Vorredner(inne)n weiterscrollen.
Also eher zu meiner Meinung und meinem Leseeindruck.

Ich muss zugeben, dass ...

Eine Inhaltszusammenfassung werde ich nun nicht schreiben. Dafür muss man nur etwas zu meinen Vorredner(inne)n weiterscrollen.
Also eher zu meiner Meinung und meinem Leseeindruck.

Ich muss zugeben, dass ich von der Autorin zuvor noch nie etwas gehört habe und auch ein paar Vorurteile hatte.
Eine junge Deutsche, die jetzt anfängt selbst Romane zu schreiben. Okay, davon haben wir schon einige und da habe ich auch schon ein paar sehr schlecht aufgemacht und eher kopiert als selbst neu erarbeitet.
Und dann auch noch ein eigentliches Tabuthema, wo doch die Gefahr besteht, die Problematik selbst etwas in den Hintergrund zu stellen.

Ich muss zugeben, dass ist tatsählich der Punkt warum ich gerne einen halben Punkt abgezogen hätte.
Ja, die Geschichte ist toll und die Liebesgeschichte ist toll rausgearbeitet. Und ja, die beiden sind nicht blutsverwandt.
Dennoch war mir am Ende das Problem doch etwas zu schnell "behoben" bzw. hätte ich gerne noch etwas über die Probleme im tatsächlichen Alltag gewünscht. Aber da dies kein ganzer Punktabzug wert ist und ich keinen halben Punkt abziehen kann, bleibt es bei der vollen Punktzahl.
Dafür hat mir die Geschichte zu gut gefallen.

Die Charaktere sind toll ausgearbeitet und der Schreibstil so flüssig, dass man nur so durch die Seiten fliegt. Die Autorin hat es geschafft mich mit Haut und Haaren in die Geschichte einzuziehen, sodass ich mit den Charakteren mitgefiebert habe und diverse Gefühlsachterbahnen mit auf und ab gefahren bin.

Veröffentlicht am 15.09.2016

ein wunderbarer New Adult Roman mit sympathischen Charakteren, genau dem richtigen Maß an prickelnder Erotik und einer mitreißenden Geschichte

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Inhalt
Callie hat ihrer kleinen Schwester versprochen in den Semesterferien nach Hause zu kommen um einen letzten Sommer gemeinsam mit ihrer Familie zu verbringen, bevor Holly nach ihrem Schulabschluss ...

Inhalt
Callie hat ihrer kleinen Schwester versprochen in den Semesterferien nach Hause zu kommen um einen letzten Sommer gemeinsam mit ihrer Familie zu verbringen, bevor Holly nach ihrem Schulabschluss schließlich ebenfalls das Haus verlässt. Sie hatte jedoch nicht damit gerechnet, dass diese hinter ihrem Rücken auch Keith dazu eingeladen hatte. Den Stiefbruder, den sie seit Jahren nicht mehr gesehen hat und der die Schuld am Tod ihres Vaters trägt. Den Stiefbruder, in den sie als Jugendliche verliebt war und den sie heute mehr hasst als jeden anderen Menschen auf der Welt. Den Stiefbruder, den sie eigentlich nie wieder sehen wollte und der nun die widersprüchlichsten Gefühle in ihr auslöst …


Kritik
Was auch immer geschieht ist ein wirklich gelungener New Adult Roman und garantiert nicht der letzte, den man von Bianca Iosivoni lesen wird. Er fügt sich wunderbar ins Genre ein und zeigt, dass man solche Bücher nicht mehr zwingend aus den USA importieren muss, sondern sie inzwischen auch bei deutschen Autoren findet. Es trifft sich also gut, dass im kommenden Jahr zwei weitere Werke der Autorin bei Egmont LYX erscheinen sollen.

Callie ist eine sehr sympathische Protagonistin, deren Gedanken und Reaktionen man stets sehr gut nachempfinden kann. Man kann sich gut mit ihr identifizieren, vor allem wegen ihrer Zweifel in Bezug auf ihr Studium und ihre damit verbundenen Zukunftsängste, die jeder kennt, der einmal in der gleichen Situation war. Im Gegensatz zum Rest ihrer Familie hat sie es jedoch leider nie geschafft mit der Vergangenheit abzuschließen und hat das Geschehene, inklusive aller dazugehörigen Emotionen, Jahre lang verdrängt statt sie zu verarbeiten, sodass diese durch die Begegnung mit Keith nun alle erneut auf sie einstürmen. Ihre Wut auf Keith ist durchaus nachvollziehbar, aus ihrer Sicht hat er ihr den Vater genommen, die Familie zerstört und sie dann auch noch im Stich gelassen als sie ihn am meisten gebraucht hätte, ohne je zurückzukehren - bis jetzt. Sie ist oft hin und her gerissen zwischen ihren unterschiedlichen Gefühlen für Keith, denn einerseits hält sie an ihrem Hass fest, andererseits fühlt sie sich aber sehr zu ihm hingezogen und verbringt gern Zeit mit ihm, wofür sie sich und ihren Körper manchmal sogar selbst hasst.

Keith erscheint einem zunächst noch nicht sonderlich liebenswert, doch das ändert sich im späteren Verlauf der Geschichte nach und nach sehr. Obwohl er Callie oft provoziert, mag man ihn mit der Zeit immer mehr und erliegt langsam seinem Charme. Deshalb wünscht man sich zunehmend, dass Callie ihm endlich verzeiht, was in der Vergangenheit vorgefallen ist. Er hat unter der Situation genauso gelitten wie sie und hat ihre Vergebung verdient, immerhin war er damals selbst noch ein Teenager und hat das alles nie gewollt.

Als Leser weiß man außerdem schon lange vor Callie, dass nicht nur ihr Körper auf Keith reagiert, sondern auch ihr Herz längst ihm gehört, so sehr sie sich dagegen sträuben mag. Ihr gemeinsamer Deal macht die ganze Sache noch etwas interessanter, doch er war natürlich von Anfang an zum Scheitern verurteilt, schließlich wollte Keith Callie nie einfach nur ins Bett kriegen, er empfindet nämlich viel mehr für sie.
Die Spannung zwischen den beiden ist manchmal kaum auszuhalten und man kann förmlich spüren wie es zwischen ihnen knistert. Seine zweideutigen Sprüche bringen einen mitunter sehr zum Schmunzeln und sie üben eine tolle Anziehungskraft aufeinander aus. Dabei hat Callie die gleiche Wirkung auf Keith wie umgedreht, auch wenn sie das zuerst noch nicht ahnt und daher nicht so schamlos ausnutzt wie er.

Positiv ist zudem, dass es sich bei Callies innerer Auseinandersetzung vielmehr um einen Gewissenskonflikt als um einen Geschwisterkonflikt handelt und letzter somit nicht zu sehr im Vordergrund steht oder unnötig dramatisiert wird. Sie lehnt Keith nicht ab, weil er ihr Stiefbruder ist, sondern weil er in ihren Augen die Familie zerrissen und sie ihm das nie verziehen hat. Das ist auch vollkommen verständlich, da sie gar nicht als Geschwister aufgewachsen sind. Anders als Holly waren sowohl Callie als auch Keith damals beide schon Jugendliche und haben weitaus länger getrennt gelebt als unter einem Dach. Des Weiteren sind sie natürlich nicht miteinander verwandt.

Die Handlung ist von Beginn an fesselnd, insbesondere wegen der geheimnisvollen Ereignisse in der Vergangenheit, die nach wie vor Einfluss auf die Gegenwart haben. Im Traum beginnt Callie auf einmal sich an bestimmte Details zu erinnern, fügt die Puzzleteile Stück für Stück zusammen und erfährt dank der Hilfe eines Freundes letztlich die ganze Wahrheit über den Tod ihres Vaters. Man hat zu diesem Zeitpunkt zwar schon lange geahnt, dass mehr hinter dem Unfall steckt als es bisher bekannt war, dennoch schaffte es die Autorin einen mit ihrer gelungene Auflösung zu überraschen, da die Vermutungen in eine völlig andere Richtung tendierten.

Diese Enthüllung ist ein herber Schlag für die Familie, bringt sie einander aber auch wieder näher. Was nicht heißt, dass sie sich vorher nicht nahe gestanden hätten. Callies Familie ist toll und wahrlich einzigartig - und das nicht nur wegen der eher ungewöhnlichen Konstellation. Holly ist eine nervige, aber auch liebenswerte kleine Schwester, die verantwortlich dafür ist, dass Callie und Keith sich nach all den Jahren wiedersehen. Anfangs findet man das ziemlich fies, am Ende ist man ihr dafür jedoch dankbar. Stella ist auch kein böses Stiefmonster, sondern eine liebevolle Ersatzmutter, die mitunter sehr streng, aber auch sehr verständnisvoll, sein kann und ihre drei Kinder -Callie, Holly und Keith - sehr liebt. Das gleiche empfinden sie für Stella, weshalb Callie sie beispielsweise auch darin bestärkt eine neue Beziehung einzugehen und nicht etwa von ihr erwartet für immer um ihren verstorbenen Vater bzw. Ehemann zu trauern.

Das Ende ist sehr emotional und unter Umständen muss man sogar ein Tränchen vergießen, allerdings weniger wegen der Beziehung zwischen Callie und Keith als wegen der Beziehung zwischen Callie und ihrer Stiefmutter Stella, die sich letztlich auch nur wünscht, dass ihre Kinder glücklich sind.

Lediglich der Umstand, dass man leider nur sehr wenig über Callies interessante Freunde Parker und Faye erfährt bzw. dass das Wenige, das man über sie in Erfahrung bringen kann, z.B. ihre familiäre Situation betreffend, nicht näher ausgeführt wird, ist ein kleines Manko. Aber vielleicht hebt Bianca Iosivoni sich das auch nur für zukünftige Bücher über diese Figuren auf, wer weiß.

Der einzige wirkliche Kritikpunkt an dem Buch ist der noch ausbaufähige Schreibstil der jungen Autorin, der sich mit der Zeit und den Projekten aber garantiert weiter verbessern wird, denn Potenzial ist auf jeden Fall vorhanden. Er liest sich schon jetzt flüssig und angenehm, nach einer Weile fallen einem jedoch einige Wiederholungen in Bezug auf die Wortwahl und bestimmte Beschreibungen auf, es fehlt also etwas Abwechslung. Den Lesefluss stört es allerdings nur minimal, die Lesefreude schmälert es dagegen überhaupt nicht.

Darüber hinaus sind ihr die intimen Szenen zwischen Callie und Keith dafür umso besser gelungen - heiß, prickelnd, ansprechend beschrieben, also weder zu blumig, noch zu vulgär, und genau das richtige Maß. Sie fügen sich nahtlos in die Geschichte ein und zählen definitiv zu den besten erotischen Szenen, die man in New Adult Romanen finden wird.


Fazit
Was auch immer geschieht ist ein wunderbarer New Adult Roman mit sympathischen Charakteren, genau dem richtigen Maß an prickelnder Erotik und einer mitreißenden Geschichte, die dem Stiefgeschwister-Konflikt durch die Ereignisse in der Vergangenheit weitere Aspekte hinzufügt und damit für Überraschungen sorgt. Der Schreibstil muss vielleicht noch perfektioniert werden - die Beziehung zwischen Callie und Keith dagegen nicht!

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