Cover-Bild Das Schicksal weiß schon, was es tut
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17,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Dragonfly
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 08.11.2019
  • ISBN: 9783748800118
Brigid Kemmerer

Das Schicksal weiß schon, was es tut

Henriette Zeltner (Übersetzer), Sylvia Bieker (Übersetzer)

Gemeinsam das Leben meistern – mit allen Höhen und Tiefen

In einem Augenblick ist Rob der beliebte Sportler, mit dem alle Jungs befreundet sein wollen und dem die Herzen der Mädchen zufliegen. Im nächsten Moment steht er vor einem Scherbenhaufen: Sein Vater hat die Familie in Verruf gebracht, Rob wird zum Außenseiter. Auch für Maegan ist die Schule nach einem entsetzlichen Fehler die Hölle. Ausgerechnet diese beiden müssen gemeinsam an einem Schulprojekt arbeiten. Hat das Schicksal etwa einen Plan für Rob und Maegan? Oder besitzt es einfach nur einen besonderen Sinn für Humor?

Trifft mitten ins Herz: Einfühlsam schreibt Brigid Kemmerer über die schwierigen, schicksalhaften Momente des Erwachsenwerdens!

»Man mag das Buch nicht mehr aus der Hand legen, sobald man angefangen hat. Eine klare Leseempfehlung!« jugendbuch-couch.de

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.06.2020

Mein Jugendbuch des Jahres.

1

Ich weiß gar nicht genau, woran es lag, aber ich habe bei diesem Buch eigentlich mit einer Liebesgeschichte gerechnet. Irgendwie, ist das wohl so eine Angewohnheit bei Jugendbüchern.

Nach dem Klappentext ...

Ich weiß gar nicht genau, woran es lag, aber ich habe bei diesem Buch eigentlich mit einer Liebesgeschichte gerechnet. Irgendwie, ist das wohl so eine Angewohnheit bei Jugendbüchern.

Nach dem Klappentext rechnete ich damit, dass Maegan und Rob sich über das Matheprojekt näherkommen und sich verlieben. “Das Schicksal weiß schon, was es tut” hat allerdings mehr zu bieten als nur eine schnöde 08/15 Lovestory.

Vielmehr geht es um tiefergehende Fragen, die ich mir mit 17 Jahren – zum Glück - nicht stellen musste, um ehrlich zu sein. Es ist interessant zu sehen, wie die Figuren mit ihren Leben umgehen, die momentan alles andere als einfach verlaufen.

Das Buch regt nicht nur zum Nachdenken an, sondern zeigt einem auch, dass man aufhören sollte, vorschnell zu urteilen, dass nicht immer alles ist, wie es scheint und noch viel mehr zeigt es auf, wie wichtig Kommunikation ist. Dabei steht eine Liebesgeschichte absolut im Hintergrund, weil es viel eher um essenzielle Fragen geht. Das hat mir unheimlich gut gefallen!

Die Figuren sind nicht nur da, um zu unterhalten und um möglichst sympathisch zu sein, sondern um lebendig und authentisch zu sein. Sie haben ihre Ecken und Kanten, sie sind nicht durchgehend sympathisch und schon gar nicht machen sie alles richtig und das macht sie wirklich besonders, weil man am Ende verstehen kann, wieso ihr Verhalten für sie selbst richtig erschien.

Brigid Kemmerer schafft es, durch die Reihe weg, Figuren zu erschaffen, die menschlicher kaum sein könnten. Sie schildert die innere Zerrissenheit und das Abwägen von “richtig” und “falsch” sehr gut und ihr Schreibstil ist generell absolut angenehm. Ich wollte das Buch tatsächlich nicht mehr aus der Hand legen, bis ich mich irgendwann fix und alle ins Bett geschleppt habe.

Man liest sowohl aus Maegans Perspektive, als auch aus Robs Sichtweise, was es einfacher macht, die Beiden zu verstehen – was mir durch den grandiosen Stil von Kemmerer auch wirklich nicht schwerfiel.

“Das Schicksal weiß schon, was es tut” ist einnehmend und fesselnd. Ich habe die Figuren ins Herz geschlossen und möchte mich eigentlich noch gar nicht von ihnen verabschieden, weil es so viel Spaß gemacht hat, Maegan und Rob auf ihrer Reise durch den Dschungel voller Fragen, die das Leben so mit sich bringt, zu begleiten. Ich bin so froh, dass es mehr ist, als nur die seichte Liebesgeschichte, die ich zu Beginn erwartete, denn nun fehlen mir trotz allem ein bisschen die Worte um zu beschreiben, wie sehr ich mich in das Buch und in das, was es aussagen möchte, verliebt habe. Dieses Buch hat meine Erwartungen in allen Belangen weit übertroffen.

5 Sterne, Jahreshighlight, dicke Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 24.08.2020

Riesen Empfehlung!!!

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Rob hatte einst, was sich jeder in der Schule wünscht: Ansehen und Beliebtheit. Doch nachdem sein Vater aufgrund von veruntreuten Geldern in der ganzen Stadt geächtet wurde und nur noch den Ausweg des ...

Rob hatte einst, was sich jeder in der Schule wünscht: Ansehen und Beliebtheit. Doch nachdem sein Vater aufgrund von veruntreuten Geldern in der ganzen Stadt geächtet wurde und nur noch den Ausweg des Suizids vor sich sah, liegt diese Zeit nun meilenweit hinter Rob. Selbst sein ehemaliger bester Freund hat ihm den Rücken zugekehrt und das, obwohl Rob ihn jetzt mehr den je brauchen könnte. Durch seine neue Außenseiterrolle bleibt ihm auch nichts anderes übrig, als mit Maegan das nächste Schulprojekt zu machen. Denn auch sie hat in ihrer Klasse keine Freunde, wodurch sie übrigblieb. Für die beiden beginnt eine unerwartete Reise. Während sie zunächst meiden miteinander Zeit zu verbringen oder zu sprechen, müssen sie nach und nach feststellen, dass sie vielleicht doch gar nicht so unterschiedlich sind und vor allem, dass in Rob mehr steckt als ein ehemaliger, aufgeblasener Schulsportler. Sie beginnen für einander wichtig zu werden und das Leben des jeweils anderen ein wenig besser zu machen. Doch Maegans Vater ist einer der Polizisten, die vor einigen Monaten Robs Vater vor Gericht brachten. Dementsprechend wütend ist er, als er um die neue Freundschaft seiner jüngsten Tochter erfährt. Prompt verbietet er ihr den Kontakt mit Rob, doch wird diese sich daranhalten? Und sollte nicht ausgerechnet ihr Vater wissen, dass man nicht die Kinder, für die Fehler ihrer Eltern büßen lassen sollte?

Charaktere:

Für Rob kann man eigentlich nur einen 'soft spot' haben. Als Leser kann man zwar nicht beurteilen, wie er vor der Geschichte mit seinem Vater drauf war, aber so wie er mittlerweile im Buch dargestellt wird, ist er ein wirklich lieber junger Mann. Mir tat wahnsinnig leid, wie furchtbar er sich wegen der Fehler seines Vaters gefühlt hat. Allein, dass er sich kaum unter die Augen des Bibliothekars getraut hat, war so herzzerreißend, wenn man bedenkt, dass Rob nichts mit der Sache zu tun hatte. Außerdem fand ich es auch wahnsinnig traurig, dass seiner Familie so gar kein Geld geblieben ist, mich hat es jedes Mal mit ihm leiden lassen, als er sein Geld dreimal umdrehen musste. Und dennoch hat er versucht anderen zu helfen, bei denen er wusste, dass es ihnen noch schlechter geht. Während Rob die meiste Zeit mit sich selbst im Konflikt stand, kann ich nur sagen, dass er ein wirklich großherziger und liebenswerter Charakter ist. Ich mochte ihn wirklich, wirklich gerne.

Im Vergleich zu Robs Problemen sind Maegans doch ein bisschen unspektakulärer. Dennoch natürlich nicht zu ignorieren. Sie wurde ihr ganzes Leben lang mit ihrer älteren Schwester verglichen. Durch diesen enormen Druck hat sie die ziemlich dumme Entscheidung getroffen bei einem Klassenweiten Test zu schummeln. Als dies aufflog, mussten alle Schüler diese Klausur neu schreiben, wodurch Maegans Ruf nicht gerade positiver wurde. Während sie bisher einfach unbemerkt war, ist sie nun verpönt. Dass ihre große Schwester, zickiger denn je, nun vom College wieder nach Hause kam, ist auch nicht gerade angenehm für Maegan. Zumal diese mit einer ganz schön unerwarteten Neuigkeit bei ihrer Familie in der Tür steht.

Schreibstil/Spannungsbogen:

Ich habe das Buch wirklich wahnsinnig gerne gelesen. Ich finde, es ist wirklich angenehm und emotional geschrieben. Ich hatte teilweise so viel Mitgefühl und auch Mitleid mit den Charakteren, als wären sie nicht fiktive Personen. Auf der anderen Seite war es dann wiederum einfach so schön, wie die beiden sich entwickelt haben und einander nähergekommen sind. Ich mag ja sehr gerne so Jugendromane, in denen zwei Charaktere zueinanderfinden, die so gar nicht damit gerechnet hätten. Auch die Spannung war meiner Meinung nach gegeben. Ich habe immer wieder gerne zu dem Buch gegriffen und bin in der Geschichte versunken.

Fazit:

Von mir gibt es eine große Empfehlung für dieses Buch. Mit Mitte zwanzig bin ich jetzt schon länger nicht mehr die Kernzielgruppe von Jugendromanen und kann mich in viele auch nicht mehr richtig hineinversetzen. Bei diesem hier ist dies allerdings nicht der Fall gewesen. Dadurch, dass die Protagonisten nicht eher typische Teenagerprobleme haben, sondern die Konflikte schon deutlich größer angelegt sind, finde ich, kann man auch als etwas älterer Leser der Geschichte viel abgewinnen. Allein dadurch, dass es so toll und gefühlvoll geschrieben ist, denke ich, kann es wirklich einer Vielzahl an Lesern gefallen. Also, wenn ihr mal wieder auf einen richtig schönen Jugendroman Lust habt, unabhängig davon, ob ihr selbst noch jugendlich seid, greift unbedingt zu diesem hier. Es würde mich sehr überraschen, sollte er euch enttäuschen.

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Veröffentlicht am 08.07.2020

Die Sache mit den Vorurteilen

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Erster Satz

Wie jeden Morgen frühstücke ich mit meinem Vater.

Meinung

Rob und Maegen haben nicht viel gemeinsam - sie eine Streberin ohne viele Freunde, er ein Sportler von allen gemocht und verehrt ...

Erster Satz

Wie jeden Morgen frühstücke ich mit meinem Vater.

Meinung

Rob und Maegen haben nicht viel gemeinsam - sie eine Streberin ohne viele Freunde, er ein Sportler von allen gemocht und verehrt - doch dann ändern zwei Geschehnisse alles. Plötzlich werden sie von allen gemieden und mit Vorurteilen konfrontiert, bis ein Matheprojekt die zwei Außenseiter zusammen bringt.

Abwechselnd erzählen Rob und Maegen die Geschichte, so bekommt der Leser reichlich Einblicke in beide Seiten. Der Schreibstil war jugendlich, angenehm und flüssig zu lesen.
Schon zu Beginn sind beide von der Gesellschaft ausgestoßen, die Situationen, die sie dazu machten werden ohne Umschweife von ihnen erläutert. Nur wie es dazu kam oder was dies mit ihnen anstellte, wird erst nach und nach gelüftet. So ist besonders bei Rob eine Wandlung zu merken, wie er mit der Tat seines Vaters umgeht. Er verarbeitet sie zunächst nicht, sondern geht dem Problem aus dem Weg. Maegen wiederum muss sich erst selbst eingestehen, weswegen sie bei den Tests schummelte, obwohl sie Bestnoten hat. Es waren so unterschiedliche Dinge, welche die zwei plagten und dennoch führten sie zu den gleichen Problemen und das war sehr gut nachvollziehbar.

Charaktere

Wir lernen nur dem Einzelgänger Rob kennen, der seinen Mitschülern und Mitmenschen aus dem Weg geht, seine Wochenenden mit Fantasyromanen verbringt und sich immer fragt ob der Gegenüber seinen Vater kannte und von ihm betrogen wurde. Er hat sich damit abgefunden und geht allem aus dem Weg, auch wenn er sich einsam fühlt. Mir war der Rob sehr schnell sympathisch und auch lieber als Maegen.

Diese war mir in einigen Situationen einfach zu nichtssagend, eine von vielen und manchmal auch noch echt nervig und anstrengend. Zwischendurch hatte sie jedoch auch Hochphasen, es war sehr durchwachsen mit ihr.
Die Beziehung zwischen den Beiden war super angenehm. Kein langes, großes Hin- und Her, sie finden einander nett und sympathisch und können sich beide mehr vorstellen. Es war angenehm und nicht nervig den beiden dabei zu folgen. Kein "Ich will, aber ich kann nicht" wie es häufig der Fall ist.

Fazit

Es ist eine Geschichte ohne große Wendungen und Überraschungen, aber dafür zeigt sie sehr deutlich wie schnelle Menschen andere ausgrenzen, ohne deren Gefühle und Geschichte zu kennen. 4 Sterne

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Veröffentlicht am 12.06.2020

Es gibt nicht nur Schwarz und Weiß

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Die Geschichte:

In einem Augenblick ist Rob der beliebte Sportler, mit dem alle Jungs befreundet sein wollen und dem die Herzen der Mädchen zufliegen. Im nächsten Moment steht er vor einem Scherbenhaufen: ...

Die Geschichte:

In einem Augenblick ist Rob der beliebte Sportler, mit dem alle Jungs befreundet sein wollen und dem die Herzen der Mädchen zufliegen. Im nächsten Moment steht er vor einem Scherbenhaufen: Sein Vater hat die Familie in Verruf gebracht, Rob wird zum Außenseiter. Auch für Maegan ist die Schule nach einem entsetzlichen Fehler die Hölle. Ausgerechnet diese beiden müssen gemeinsam an einem Schulprojekt arbeiten. Hat das Schicksal etwa einen Plan für Rob und Maegan? Oder besitzt es einfach nur einen besonderen Sinn für Humor?

Meine Meinung:

Manchmal gehe ich in der Buchhandlung in die Abteilung für Heranwachsende und schaue mich auch da um, ob mich ein Buch interessiert. Vielleicht geht es euch manchmal auch so. Ich selbst habe zwar die 30er Marke bereits geknackt, aber ich fühle mich nicht unwohl mit jüngeren Protagonisten.

Das Buch hatte mich direkt mit dem Klappentext. Es hat mich einfach gereizt und so musste es mit nach Hause ^^
Bei diesen Protas handelt es sich um noch recht junge Protas. 17-18 Jährige und eben ihre Eltern.
Ich empfand sie aber als sehr reife und tolle Persönlichkeiten.

Das Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben und aus der Sicht von den beiden Hauptprotas erzählt. Das fande ich sehr schön.
Der Schreibstil hat mir wirklich gut gefallen.

Die Geschichte empfand ich als sehr originell. Es war mal was anderes so stark in das Gefühlswesen von Protagonisten einzutauchen. Rob hat es wirklich, nach dem was sein Vater getan hat, nicht leicht. Ich hab direkt extremes Mitleid mit ihm. Um so schöner fande ich, dass er sich irgendwann mit Maegan anfreudet und mit Owen.
Das Buch spricht meiner Meinung nach viele Problemen, Gefühle, Eigenschaften und Einflüssen an, mit denen Leute oder auch Kinder umgehen müssen. Loyalität, Neid, Eifersucht oder einfach ganz simpel die Unterscheidung zwischen RICHTIG und FALSCH.

Mein Fazit:

Das Buch konnte mich rund um überzeugen. Ich habe gelacht und geweint. Es war ein wirklich wunderschönes Buch, das ich einfach empfehlen muss.

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Veröffentlicht am 07.05.2020

Sehr schöne Geschichte!

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Inhalt:
In einem Augenblick ist Rob der beliebte Sportler, mit dem alle Jungs befreundet sein wollen und dem die Herzen der Mädchen zufliegen. Im nächsten Moment steht er vor einem Scherbenhaufen: Sein ...

Inhalt:
In einem Augenblick ist Rob der beliebte Sportler, mit dem alle Jungs befreundet sein wollen und dem die Herzen der Mädchen zufliegen. Im nächsten Moment steht er vor einem Scherbenhaufen: Sein Vater hat Gelder veruntreut, die Familie in Verruf gebracht und anschließend versucht, sich selbst das Leben zu nehmen. Rob und seine Mutter bleiben arm, ausgestoßen und verzweifelt zurück, denn sie müssen sich um Arbeit und den lethargischen Überlebenden kümmern. Auch für Maegan ist die Schule nach einem entsetzlichen Fehler die Hölle. Ausgerechnet diese beiden müssen gemeinsam an einem Schulprojekt arbeiten. Hat das Schicksal etwa einen Plan für Rob und Maegan? Oder besitzt es einfach nur einen besonderen Sinn für Humor?



Meine Meinung:
„Das Schicksal weiß schon was es tut“ ist ein sehr ergreifender Roman über zwei Heranwachsende, die viel durchleiden mussten. Robs Leben hat sich wegen den Fehlentscheidungen seines Vaters drastisch verändert. Er kann auch die Wut der Betrogenen Kunden nachvollziehen, die sie nur allzu gerne an ihm auslassen. Dafür hasst er seinen Vater – und doch liebt und vermisst er ihn.
Maegan wuchs im Schatten ihrer älteren Schwester auf und hatte stets den Eindruck, nicht gut genug zu sein. Als ihre Schwester dann mit einem wahren Problem nach Hause kommt, ist sie einerseits froh, ihre unantastbare Schwester endlich auch einmal verletzlich zu sehen. Endlich ist nicht sie es, die ihre Familie enttäuscht. Andererseits verändert es das Verhältnis zwischen den beiden, sodass Maegan sich bald schon wünscht, ihrer Schwester ginge es besser.

Es ist eine Geschichte über Einsamkeit, Moral, Familie, Freundschaft, Vergebung, Liebe und Selbstvertrauen, über Empathie und Mitgefühl, darüber sich selbst zu finden.
Es werden heiß diskutierte Themen angesprochen: Teenagerschwangerschaften, Abtreibung, sexuelle Übergriffe, die zunächst nicht als solche empfunden werden, Schuldzuweisungen, sich von der von den Eltern auferlegten Last zu befreien und sein eigenes Leben zu leben. Ganz großes Kino, dass mich innerlich tief berührte.

Nur das Ende war mir etwas zu kitschig und langatmig. Das hätte für meinen Geschmack etwas gekürzt werden können.

Dennoch eine schöne Geschichte mit vielen wichtigen Appellen. Daher 5/5 Sternen und ein großes Danke an den Dragonfly Verlag für das Rezensionsexemplar! (Meine Meinung wurde davon nicht beeinflusst.)

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