Cover-Bild WARDA
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15,99
inkl. MwSt
  • Verlag: RoseRed Verlag
  • Themenbereich: Belletristik
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 476
  • Ersterscheinung: 08.08.2025
  • ISBN: 9783910729247
Daniel Rose

WARDA

Die Dornen der Rose

Agnesa wacht nach einem verheerenden Terroranschlag ohne Erinnerungen auf. Dass sie die Bombe selbst deponiert hat, weiß sie nicht mehr. Auch sonst hat niemand eine Ahnung, wer sie ist.
Der junge Polizist Tamer Al Bari, dessen Schwester bei dem Anschlag ums Leben kam, hat Mitleid mit ihr und bringt Agnesa in sein Elternhaus, wo sie den leeren Platz ihres Opfers einnimmt.
Unter ihrem neuen Namen Warda – die Rose – fühlt sie sich bald wie ein Mitglied seiner Familie. Derweil plant ihre ehemalige Terrorgruppe die nächsten Anschläge.
Während die Gefühle zwischen Warda und Tamer stetig wachsen, sucht dieser verbissen die Mörder seiner Schwester. Dabei tauchen immer mehr Hinweise zu Agnesa auf.
Das Drama nimmt seinen Lauf, als ihre Erinnerung langsam, aber schmerzhaft zurückkehrt und ihre Vergangenheit sie rasant einholt.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.10.2025

"Zwischen Liebe und Hass lebt die Hoffnung."

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Nachdem ich das Vergnügen hatte, die Autorin auf der Buchmesse zu treffen, habe ich mich sehr gefreut, als sie mich im Sommer anschrieb, ob ich "Warda" lesen wolle. Und natürlich war ich sofort dabei!
Der ...

Nachdem ich das Vergnügen hatte, die Autorin auf der Buchmesse zu treffen, habe ich mich sehr gefreut, als sie mich im Sommer anschrieb, ob ich "Warda" lesen wolle. Und natürlich war ich sofort dabei!
Der Inhalt versprach, schwere Kost zu werden, aber auch mit einem neuen Ansatz, der mich echt neugierig gemacht hat. Und ein Schonprogramm gibt es nicht, wir steigen gleich mit dem Geschehen des Anschlags ein. Dadurch schießt die Spannung bereits zu Beginn immens nach oben. Danach folgen ruhigere Töne. Die Protagonistin Agnesa verliert bei dem Anschlag ihr Gedächtnis und wird von der Familie Al Baris aufgenommen. Ich fand es aber nicht weniger spannend zu verfolgen, wie sich Agnesa einlebt, wie sich die Beziehungen der Figuren untereinander entwickeln und der Alltag gestaltet. Alle Figuren sind extrem gut ausgearbeitet und ihr Erleben und Handeln sind für den Leser gut nachvollziehbar. Ich habe mit (fast) allen Beteiligten mitgelitten. Der hohe Anteil der Liebesgeschichte hat mich überrascht, aber mir sehr gut gefallen. Zum einen ist es Slow Burn, zum anderen mal eine Lovers-to-Enemies Story, was recht selten vorkommt.
Insgesamt empfand ich das Buch als sehr bewegend, emotional und trotzdem spannend. Ich hatte mehr als einmal Tränen in den Augen und konnte es kaum weglegen, nicht zuletzt auch dank des wundervollen Schreibstils.
Ein tolles Buch, das viel in sich vereint und das auf eine sehr gute Art und Weise. Es regt zum Nachdenken und Reflektieren der eigenen Haltung zu Selbstjustiz, Rache, aber auch Vergebung an. Was macht uns zu der Person, die wir sind?
Ganz klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 04.10.2025

„Die Zeit, die du für deine Rose verloren hast…

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…sie macht deine Rose so wertvoll.“
Ein grausamer Terroranschlag. Ein Aufwachen ohne Erinnerung. Niemand weiß wer sie ist…
Als das junge Mädchen im Krankenhaus erwacht, ist ihr ihr Spiegelbild fremd. Niemand ...

…sie macht deine Rose so wertvoll.“
Ein grausamer Terroranschlag. Ein Aufwachen ohne Erinnerung. Niemand weiß wer sie ist…
Als das junge Mädchen im Krankenhaus erwacht, ist ihr ihr Spiegelbild fremd. Niemand besucht sie oder sucht nach ihr. Sie bleibt allein zurück nach den Wirren eines verheerenden Terroranschlages. Doch der Polizist Tamer Al Bari, dessen Schwester bei dem Anschlag ums Leben kam, hat Mitleid mit ihr und bringt sie in sein Elternhaus. Still und heimlich schleicht sie sich in ihre Herzen und nimmt den leeren Platz der geliebten Tochter ein. Sie nennen sie „Warda“ - die Rose und während zwischen ihr und Tamer Gefühle wachsen, sucht dieser unaufhaltsam nach den Mördern seiner Schwester…

„Warda - die Dornen der Rose“ ist ein stiller Roman über ein unaussprechliches Verbrechen. Er ist „für alle, die an das Gute im Menschen glauben, obwohl es so viel Grausamkeit auf der Welt gibt.“ Er erzählt ein unbegreifliches Schicksal, bildgewaltig, klar und eindringlich. Die Charaktere sind authentisch, die Botschaft tiefgreifend. Die emotional ambivalente, innerliche Zerrissenheit schildert die Autorin behutsam in sorgfältig gewählten Worten, was die Geschichte sehr realistisch und unterschwellig beklemmend macht. Der schmale Grad zwischen versöhnlich und schonungslos steigert die Spannung und beeindruckt mit einer allumfassenden Präsenz die den Leser dazu drängt sich zu fragen was stärker ist: Liebe oder Hass?

„Zwischen Liebe und Hass lebt die Hoffnung“

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Veröffentlicht am 01.10.2025

Bittersüße Liebesgeschichte

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Schon das Cover hat mich sofort fasziniert. Die dunklen Farben, die dann aber von der roten Schrift durchbrochen werden, wirken geheimnisvoll und intensiv und genau so fühlt sich auch die Geschichte an. ...

Schon das Cover hat mich sofort fasziniert. Die dunklen Farben, die dann aber von der roten Schrift durchbrochen werden, wirken geheimnisvoll und intensiv und genau so fühlt sich auch die Geschichte an. Dieses Zusammenspiel von Dunkelheit und Licht spiegelt perfekt wider, was die Figuren im Buch erleben und auch wer sie sind.
Die Geschichte selbst hat mich richtig mitgenommen. Es geht um Hass, Schmerz und Rache, aber genauso um Liebe, Familie und die Möglichkeit, ein neuer Mensch zu werden. Und was ich an Geschichten immer liebe ist, wenn man mehr als nur eine Perspektive aufgezeigt bekommt und Rose Daniel macht genau das und so schaut ma. durch die Augen verschiedener Figuren und bekommt so ein sehr menschliches, vielschichtiges Bild. Jede Figur fühlt sich echt an, mit ihren Stärken, Schwächen und Widersprüchen. Und auch die Geschichte wirkt dadurch so viel runder und auch vollständiger, weil man eben nicht nur die eine Seite dargelegt bekommt.
Rose Daniels Schreibstil hat mich total überzeugt. Erstmal brauchte ich kurz, um in ihre Geschichte einzutauchen, doch wenn man einmal drinnen ist, wirkt es genau passend wie es ist. Sie schreibt so, dass man das Gefühl hat, direkt dabei zu sein man spürt die Verzweiflung, die Sehnsucht, aber auch die Hoffnung. Oft musste ich beim Lesen innehalten, weil mich eine Szene so sehr berührt hat oder auch das was die Personen gesagt haben. Ohne Witz, ich glaube ich habe mir noch nie so häufig Zitate aus einem Buch rausgeschrieben. Vor allem die Liebesgeschichte zwischen Agnesa und Tamer ist so gut dargestellt worden. Sie kommt so ganz leise und schleichend, aber gerade dadurch unglaublich schön und glaubwürdig und hat auch echt Tiefe. Keine kitschige Romanze, sondern etwas, das sich echt. Auch wenn man sagen muss, dass diese Liebesbeziehung erst am Ende wirklich im Vordergrund steht. Denn die Geschichte zeigt einem auch, dass man aussuchen kann, wer man ist, aber auch von den Schwierigkeiten, sich selbst zu finden und herauszufinden, wer man denn überhaupt sein möchte.
„Warda. Die Dornen der Rose“ ist ein Buch, das mitten ins Herz trifft. Es ist nicht leicht, aber unglaublich bereichernd und wunderschön und schmerzhaft zugleich. Ich empfehle es jedem, der Geschichten lesen möchte, die einen nicht nur unterhalten, sondern auch nachdenken lassen und vielleicht sogar sein eigenes handeln und Vorurteil zu reflektieren. Und auch wenn es nicht unbedingt das war, was ich erwartete habe, ich habe mehr an einen kurzweiligen Thriller gedacht, bin ich so froh, dass es eben nicht eine spannende Geschichte war, sondern noch so viel mehr Inhalt hatte.

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Veröffentlicht am 17.09.2025

Gewagtes Thema mit Spannung

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Die Schriftstellerin Rose Daniel, die aus Armenien stammt und in Deutschland aufgewachsen ist, erzählt in ihrem Roman eine zutiefst berührende Geschichte über Identität, Vorurteile und die Kraft der Vergebung.
Im ...

Die Schriftstellerin Rose Daniel, die aus Armenien stammt und in Deutschland aufgewachsen ist, erzählt in ihrem Roman eine zutiefst berührende Geschichte über Identität, Vorurteile und die Kraft der Vergebung.
Im Zentrum steht eine junge Frau, die nach einem Anschlag ohne Erinnerung ins Leben zurückkehrt. Sie weiß nicht, wer sie ist, noch woher sie kommt. Zufällig gerät sie in die Obhut einer Familie, die bei diesem Anschlag ihre Tochter verloren hat. Der Schmerz der Eltern ist noch frisch, und es fällt ihnen schwer, die Fremde in ihrem Haus zu akzeptieren – zumal sie der Toten auf unheimliche Weise ähnelt. Nur ihre unterschiedlichen Augenfarben verraten, dass sie nicht dieselbe Person sein kann.
Der Vater versucht, Brücken zu bauen, gibt der jungen Frau einen neuen Namen – Warda, die Rose – und hofft, dass sie so einen Platz in ihrer Welt findet. Der Sohn der Familie, ein Polizist, begegnet ihr zunächst mit Misstrauen, beginnt aber bald, sich mit ihrem Schicksal auseinanderzusetzen.
Zwischen Annäherung und Distanz entsteht langsam ein zartes Band. Doch als Warda und der Sohn Gefühle füreinander entwickeln, wird ihre Lage immer komplizierter. Warda trägt die Spuren einer Vergangenheit, die sie selbst nicht kennt – eine Kaiserschnittnarbe, ein Ehering – und niemand kann erklären, warum niemand sie vermisst. Warum reagieren Fremde so seltsam, wenn sie sie sehen? Und was weiß ein weiterer Überlebender des Anschlags, der verzweifelt versucht, mit ihr zu sprechen?
Das Buchcover zeigt zwei Hälften eines Gesichts, die durch unterschiedlich gefärbte Augen verbunden sind – ein starkes Symbol für Wardas gespaltene Identität und die Suche nach ihrem wahren Leben.

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Veröffentlicht am 13.09.2025

Schmerzhafte Wandlung

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Die in Armenien geborene Autorin Rose Daniel, die ab ihrem 7. Lebensjahr in Deutschland aufgewachsen ist, hat sich an ein sehr sensibles Thema gewagt und es mit Bravour gemeistert.
Es geht um ...

Die in Armenien geborene Autorin Rose Daniel, die ab ihrem 7. Lebensjahr in Deutschland aufgewachsen ist, hat sich an ein sehr sensibles Thema gewagt und es mit Bravour gemeistert.
Es geht um Kulturen und Unterschiede, um Hass und Liebe, um Verständnis und Vergebung, um Einsicht und Sturheit.
Agnesa, die nach einem Bombenanschlag ihr Gedächtnis verloren hat und nun weder weiß, was davor passiert ist, noch wer sie ist, wird von einer moslemischen Familie aufgenommen, deren Tochter bei dem selben Anschlag getötet wurde.
Zuerst ist es für alle sehr schwierig, die Mutter trauert um die Tochter, der Agnesa sehr ähnlich sieht, bis auf ein Merkmal, sie hat verschiedenfärbige Augen, eines blau, eines braun. Der Vater, der helfen will und Agnesa den Namen " Warda", die Rose gibt. Und Tamer Al Bari, der Sohn, der Polizist ist und versucht, herauszufinden, wer da im Zimmer seiner Schwester wohnt. Nach und nach nähern sich die Eltern von Cherin, der toten Tochter, Warda und es fällt allen leichter, miteinander auszukommen.
Bis, ja, bis sich Warda und Tamer ineinander verlieben....
Aber Warda hat die Narbe eines Kaiserschnittes und zum Zeitpunkt ihrer Rettung einen Ehering getragen.
Warum sucht ihr Mann nicht nach ihr?
Warum wird sie von manchen Leuten so komisch angeschaut?
Warum wird ein anderes Opfer des Anschlages so unruhig und will unbedingt etwas sagen?
Fragen über Fragen...
Das Cover mit den beiden halben Gesichtern, eines mit blauem, eines mit braunem Auge steht für die zweigeteilte Persönlichkeit Wardas/ Agnesias

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