Cover-Bild All in - Zwei Versprechen
(42)
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: LYX.digital
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesromane
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 31.01.2019
  • ISBN: 9783736308572
Emma Scott

All in - Zwei Versprechen

Zu lieben ist das größte Wagnis, das Einzige, was zählt ...

Vom ersten Moment an wusste Theo, dass Kacey die Eine für ihn war. Doch sie gehörte zu dem einen Menschen, für den er alles tun, alles aufgeben würde. Theo war für Kacey bestimmt, doch sie nicht für ihn. Als ihrer beider Leben entzweigerissen wird und Kacey den Halt zu verlieren droht, ist er es, der sie vor dem Schlimmsten bewahrt. Vereint in ihrem Schmerz entwickelt sich eine tiefe Verbundenheit zwischen ihnen, die beiden den Mut gibt, wieder an ihre Träume zu glauben. Doch als klar wird, dass ihre Gefühle weit über Freundschaft hinausgehen, stehen sie vor der größten Herausforderung: ihre Versprechen einzulösen und der Liebe eine Chance zu geben.

"Danke Emma Scott für diese wundervollen Worte. Danke für all den Schmerz und jede einzelne Träne. Danke für all das "Fühlen" und all die Liebe." Bookaholic


Band 2 des All-In-Duetts

Weitere Formate

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.07.2020

Intensiv, tragisch und wunderschön doch leider wieder mit ein paar Baustellen.

0

Nachdem mir All In - Tausend Augenblicke im Januar spektakulär das Herz gebrochen hat, stand es natürlich außer Frage, dass auch die Fortsetzung zeitnah von mir gelesen werden musste. Leider bin ich wieder ...

Nachdem mir All In - Tausend Augenblicke im Januar spektakulär das Herz gebrochen hat, stand es natürlich außer Frage, dass auch die Fortsetzung zeitnah von mir gelesen werden musste. Leider bin ich wieder ein bisschen zwiegespalten. Wenn man die Geschichte nach ihrem Grad der emotionalen Zerstörung, der Happy End-Schönheit, der Protagonisten-Fuckability oder dem Schreibstil beurteilt, bekommt sie ganz klar 5 Sterne. Nimmt man jedoch eine Variable, nämlich das Leserherz, aus der Gleichung heraus und betrachtet die Geschichte mit ein wenig Abstand, lassen sich einige Baustellen entdecken, die es mir leider nicht erlauben, eine uneingeschränkte Leseempfehlung auszusprechen.


"Wo Ruinen sind, gibt es Hoffnung auf einen Schatz."


Doch zuerst wieder ein paar Worte zum Cover, das wunderbar zum ersten Teil passt und wieder sehr schön anzusehen ist. Hier ist die dominante Farbe auf dem dunklen Grund Blau, und man sieht wieder erst auf den zweiten Blick, dass die Lichtpunkte von einem aufflammenden Streichholz erzeugt werden. Dieses Motiv passte wunderbar zum ersten Teil, da auch die Liebe zwischen Jonah und Kacey schnell aufflammte, hell und lodernd brannte, aber viel früher erlosch, als wir uns das gewünscht hätten. Für den zweiten Teil, der das "Danach" behandelt und von Kaceys steinigem Weg zu einer neuen, beständigen Liebe erzählt, hätte ich mir ein etwas anderes Motiv gewünscht. Da die Farbe blau in der Geschichte aber eine ganz besondere Bedeutung hat, hat mich deren Auftauchen wieder versöhnlich gestimmt. Der Titel "All in" bezieht sich sowohl auf das Setting in Las Vegas als auch auf Kaceys neue Beziehung, für die sie wieder ihr Herz aufs Spiel setzen und sich von ihrer Liebe leiten lassen muss. Toll finde ich auch, dass der (übrigens herzzerreißend schöne) Songtext zu "The Lighthouse", den Kacey geschrieben hat und mehrmals performt sowohl in Originalsprache, als auch in übersetzter Version abgedruckt ist.


Erster Satz: "Theo, mein Lieber, er fragt nach dir."


Wir steigen nach einem kurzen Prolog sechs Monate nach Jonahs Beerdigung in die Geschichte ein und finden uns augenblicklich wieder in dem tiefen Schlund aus Trauer, Verzweiflung und Schmerz wieder, in den Kacey nach Jonahs Tod gefallen ist. Nach nur wenigen Seiten waren alle Emotionen wieder da, die ich im ersten Teil gespürt habe, was die ersten zweihundert Seiten ziemlich heftig zum Lesen macht. Neben Kacey bekommen wir mit Jonahs Bruder Theo eine zweite Erzählstimme und sehen, dass auch er sehr leidet, wenn auch auf andere Art und Weise wie Kacey. Während diese in einen tiefen Abgrund gefallen, vor ihren Erinnerungen nach New Orleans geflohen ist, sich all ihre Gefühle in einem Album von der Seele geschrieben hat und seitdem mit einem stetigen Alkoholpegel in ihrem Blut vor den Krallen ihrer Trauer wegläuft, versucht Theo weiterzumachen und für seine Familie stark zu sein. Er arbeitet weiter im Tattoostudio und studiert nebenher, um den eigenen Laden, den er mit Jonahs Geld eröffnen will, nicht in den Sand zu setzen. Als er durch einen Freund von Kaceys Tanz am Abgrund erfährt, lässt er alles stehen und liegen und fliegt zu ihr, um ihr zu helfen, ihr Leben wieder auf die Reihe zu bekommen. Auch wenn er sich einredet, dass er das tut, um sein Versprechen gegenüber Jonah zu halten, gibt es noch einen weiteren Grund, weshalb er Kaceys Elend nicht ertragen kann: er selbst hegt seit langem tiefe Gefühle für sie.


"Er hat gesagt, ich soll mich wieder verlieben, und das habe ich. So sehr."
"Mir hat er gesagt, ich solle dich lieben": Theos warmer, weicher Blick begegnet meinem. "Aber das tat ich schon. So sehr."


Nach dem emotional sehr schweren Einstieg geht es stetig bergauf und wir dürfen dabei zusehen, wie sich erneut zwei fast zerstörte Künstlerseelen gegenseitig retten, aus dem Abgrund der Trauer helfen ... und sich dabei rettungslos ineinander verlieben. Die Autorin hatte hier eine sehr schwierige Aufgabe: eine emotionale Liebesgeschichte zu erzählen, die die Protas zu ihrem Happy End führt, ohne dabei an der Glaubwürdigkeit des ersten Teils zu kratzen. Denn die anfängliche Einstellung von Kaceys und Theos Umfeld (nämlich widerwillige Skepsis da man sich Kacey kaum mit jemand anderem als Jonah vorstellen kann) entspricht ziemlich den Gefühlen des Lesers, der noch von der großen Liebe des ersten Bandes geflasht ist. Ich hatte große Zweifel, ob dieser zweite Teil nach dem Ende des Ersten nicht entweder zu deprimierend oder zu unrealistisch werden würde. Emma Scott musste uns hier also von der Ehrlichkeit und der positiven Absicht der beiden überzeugen, genau das richtige Erzähltempo treffen und sicherstellen, dass der zweite Teil den ersten nicht zerstört, sondern stimmig ergänzt.


„Wenn man an etwas festhält, was hinter einem liegt, kann man nicht weitergehen. Sie müssen Ihr Herz von der Vergangenheit lösen. Schließen Sie die Tür. Schlagen sie ein neues Kapitel auf. Erst dann sind Sie frei von dem Schmerz, der Sie verfolgt.“


Das hat sie erstaunlicherweise auch ganz wundervoll hinbekommen. Diese Fortsetzung arbeitet klar auf ein glücklicheres Ende zu, ist aber trotzdem keine lockere, lustige Heile-Welt-Geschichte mit strahlendem Happy End, das die Magie des ersten Teils zerstören würde. Bis sich zwischen Kacey und Theo aus Nähe, Verständnis und geteilter Trauer mehr entwickelt, gehen sehr viele Seiten ins Feld, sodass man sich zusammen mit den Protagonisten langsam an den Gedanken gewöhnen kann, dass das Leben weiter gehen wird, weiter gehen muss. Hier tauchen nicht plötzlich große Gefühle aus dem Nichts auf, sondern entwickeln sich ungewollt ganz natürlich Stück für Stück. Die Autorin erzählt abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Kacey und Theo und lässt uns so an deren Lage, ihren Gefühlen und ihrer zarten Verbindung teilhaben. Spannend ist, dass die beiden sich auf eine ganz andere Art und Weise lieben, wie Kacey und Jonah und die Liebesgeschichte zugleich heißer und zarter ist. Da sind viele unterdrückte Gefühle, äußerliche und innere Hindernisse und Hemmungen und ein großer räumlicher Abstand, der nur durch lange Telefongespräche überbrückt wird, im Spiel, was die Leidenschaft zwischen den Beiden anheizt. Gleichzeitig beruht ihre Verbindung aber auch auf einem tiefen gegenseitigen Verständnis und der gemeinsamen Erfahrung, es aus dem Abgrund herausgeschafft zu haben, was diese Liebesgeschichte tragisch, berührend, emotional und unvergesslich werden lässt. Auch wenn die beiden mehr als genug leiden mussten, war ich zeitweise neidisch auf die Intensität ihrer Liebe, ihrer Trauer, ihrer Leidenschaft - mit der sie ihre Gefühle spüren.


„Ihre Liebe kannte kein Ende. Sie war unendlich. Sie war ein Universum, mein Universum, und ich war ihr. Liebe kennt keine Schranken, keine Regeln, sie zieht niemanden vor. Und sie hat keine Grenzen“


Emma Scott hat also eine weitere intensive Geschichte voller Schmerz, Liebe und Wahrheit geschrieben, die mich zum Weinen, zum Lachen und zum Mitfiebern gebracht, vor allem aber tief berührt hat. Ihr wundervoller Schreibstil erschafft eine bittersüße Grundstimmung, die vom tragischen Ende einer Liebe und dem sanften, strahlenden Beginn einer neuen erzählt. Mitreißend und einfühlsam hat sie uns Leser sehr lebensecht die Tiefe der Trauer von Kacey und Theo spüren zu lassen und damit einen sehr schweren Einstieg, der mir fast das Herz gebrochen und mich öfters zum Weinen gebracht hat, geschaffen. Dabei ergänzt sie die traurigen Töne des ersten Teils durch hoffnungsvollere, sodass die beiden Bände wie zwei Teile eines großen Ganzen wirken


"Leb in den Sternen, Baby. Okay?" Meine Stimme war zittrig, brach aber nicht, und ich lächelte durch die Tränen. "Du bist frei. Du hast mich freigegeben."


Doch leider gibt es trotzdem einige Punkte, die mir an der Umsetzung negativ aufgefallen sind. Zwar habe ich Kacey und Theo wie gesagt ihre Liebe zu jedem Zeitpunkt abgenommen und mich zusammen mit Kacey auch noch in den zweiten Fletcher verliebt, dennoch fehlte Emma Scott an einigen Stellen ein bisschen das Fingerspitzengefühl und es drängten sich durch seltsame Formulierungen immer wieder Vergleiche zwischen Jonah und Theo auf. Immer wenn sie etwas schrieb wie "Noch nie war sie so sehr begehrt worden" oder "Noch nie hatte sie so unendlich geliebt" dachte ich so "ähm, ja und was ist mit Jonah...?!?". Gestört hat mich auch, dass trotz aller Härte hier auch einiges ziemlich glatt lief und der Authentizität somit einen kleinen Dämpfer verpasste. Schon allein, dass Kacey ihre Alkoholsucht ohne medizinische Hilfe an drei Tagen durch einen kalten Entzug überwindet und diese danach keinerlei Konsequenzen wie Rückfälle oder Nachwirkungen haben, hat mich die Augen verdrehen lassen. Zwar weist Emma Scott extra in einem kurzen Nachwort darauf hin, dass ein kalter Entzug lebensbedrohliche Folgen haben kann und sich Betroffene deshalb ärztliche Hilfe holen sollen, dennoch finde ich die Darstellung nicht sehr realistisch.


"Akzeptieren Sie das, was vergangen ist, und lassen Sie los, um vorangehen zu können. Um zu wachsen. Um aufzublühen. Das Licht in Ihren Augen - und in Ihrem Herzen - ist gedämpft, aber nicht erloschen. Lassen Sie es wieder leuchten."


Auch die beiden Protagonisten hinterließen keinen ausschließlich positiven Eindruck bei mir. Im ersten Teil blieb Kacey ja noch ein bisschen blass, ihre Entwicklung war sehr schnell und viele ihrer Probleme wurden in diesen Teil verschoben wie zum Beispiel ihre Unfähigkeit, eigene Lieder zu schreiben, ihre offene Zukunft oder ihre Probleme mit ihrer Familie, während Jonah und ihre Liebe zu ihm im Vordergrund standen. In dieser Fortsetzung wird vieles in ihrer Entwicklung, was zuvor zu kurz kam nochmal nachgeholt und vertieft, was problemlos möglich ist, da sich die Grundstrukturen der beiden Bände sehr ähneln und Kacey beide Male ihre Alkoholsucht überwinden und sich auf eine Liebe einlassen muss. Endlich spielt hier auch mal ihre Musik eine größere Rolle und Emma Scott schlägt Kapital davon, dass sie aus ihrer Protagonistin eine talentierte Songwriterin gemacht hat, was ich im ersten Teil ein bisschen vermisst habe. Leider wird Theo hier aber ein bisschen zum Hilfscharakter degradiert, der Kacey in ihrer Entwicklung hilft, sie liebt, aber unabhängig von ihr nicht ganz so viel miteinbringt, wie es vielleicht möglich gewesen wäre. Nichtsdestotrotz wächst auch er dem Leser sehr schnell ans Herz und jeder, der ihn in Band 1 vielleicht noch als unnötig ruppig empfunden hat, wird hier sein Herz an ihn verlieren.


"A darkened lighthouse
At the edge of the world
Is all that´s left
of this drowning girl"


Toll ist auch, dass neben den alten mit Yvonne, Big E und Kaceys neuen Produzenten auch sympathische neue Nebenprotagonisten auftauchen und alle ihr wohlverdientes Happy End bekommen. Die Problematik mit Kaceys Eltern, Theos Meinungsverschiedenheiten mit seinem Vater, die Ausstellung von Jonahs Vermächtnis, die Erfüllung des Karrieretraums von beiden... hier werden alle Erzählstränge zu einem (zumindest halbwegs) befriedigenden Ende geführt. Allerdings ist das Erzähltempo ganz objektiv betrachtet sehr unausgewogen. Zu Beginn lässt sich die Autorin für all ihre Entwicklungen sehr viel Zeit, am Ende werden dann noch alle möglichen Ereignisse in wenigen Seiten abgehandelt. Denn kaum haben sich die beiden ihrer gegenseitigen Liebe versichert, drückt Emma Scott leider das Gaspedal bis zum Boden durch und lässt die letzten 100 Seiten wie ein Zeitraffer aus Happy End und Tragik am Leser vorbeiziehen.



Fazit:


Intensiv, tragisch und wunderschön doch leider wieder mit ein paar Baustellen. Emma Scott erzählt davon, wie sich zwei fast zerstörte Künstlerseelen gegenseitig retten, aus dem Abgrund der Trauer helfen ... und sich dabei rettungslos ineinander verlieben.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.12.2019

Gute Fortsetzung mit Schwächen

0

Autorin Emma Scott lässt den Leser nach dem ersten Teil der Dilogie mit den Wissen allein, dass nichts mehr sein wird, wie es war, im Leben von Kacey Dawson. Es fühlt sich sofort an, als müsse sie ihr ...

Autorin Emma Scott lässt den Leser nach dem ersten Teil der Dilogie mit den Wissen allein, dass nichts mehr sein wird, wie es war, im Leben von Kacey Dawson. Es fühlt sich sofort an, als müsse sie ihr komplettes Dasein umkrempeln. Aber zunächst fehlt ihr die nötige Kraft dazu und sie lässt sich in eine Spirale fallen, die sie mit Alkohol fällt. Als Leser ging es mir ähnlich wie Kacey. Nach dem ersten Teil war mir klar, im zweiten Part muss ich mich auf eine neue Situation einstellen, aber dazu war ich nicht sofort bereit. Daher hatte ich etwas Zeit gebraucht, um mit dem nächsten Teil zu beginnen. Ehrlich gesagt, das war gut so, denn Emma Scott startet All in: Zwei Versprechen zwar nach dem ersten Teil, aber dann gibt es einen Zeitsprung von sechs Monaten. Der Anfang liest sich wie eine Erinnerung an das Ende von All in: Tausend Augenblicke.

Ich kann Kacey und ihre Situation verstehen, da ich ähnliches durchgemacht habe. All ihre Gefühle konnte ich von der ersten Sekunde an mitfühlen. Auch ihre Schwierigkeiten sich nach allem auf eine neue Beziehung einzulassen, sind mir alles andere als fremd. Man steht ständig vor der Frage: “Bin ich bereit dafür? Will ich das wirklich?” Erzwingen lässt sich sowieso nichts, aber in diesen Momenten fühlt es sich noch schwieriger an, als es so schon sein kann. Diesen Zwiespalt vermittelt Emma Scott mit ihrer Protagonistin Kacey sehr gut. Als Leser spürt man jeden einzelnen Zweifel, den sie hegt.

KLISCHEES AM LAUFENDEN BAND
Jetzt muss ich leider zum Schluss kommen, von dem ich immer noch etwas enttäuscht bin, weil er meiner Ansicht nach viel zu viele Klischees auf einmal bedienen will. Da ich an dieser Stelle Spoiler vermeiden will, versuche ich zu umschreiben, was mich stört. Eigentlich hatte ich bereits ein passendes Ende der Geschichte im Kopf. Doch Emma Scott hatte scheinbar festgestellt, dass sie bisher kaum Klischees bedient hatte. Also hat sie zum Rundumschlag ausgeholt und gefühlt alle Vorurteile, die man zu Romantik-Kitsch-Stories haben kann, auf die letzten Kapitel verteilt. Für mich ehrlich gesagt zu viel des Guten. Daher ist mein Urteil nicht ganz so positiv, wie ich es erhofft hatte.

Fazit
Alles in allem ist die Geschichte ein guter Abschluss der Dilogie. Aber die Klischeekeule hat dem Ende leider nicht gut getan.

Veröffentlicht am 23.10.2019

teilweise sehr unrealistische Darstellung

0

Inhalt:
Vom ersten Moment an wusste Theo, dass Kacey die Eine für ihn war. Doch sie gehörte zu dem Menschen, für den er alles tun, alles aufgeben würde. Theo war für Kacey bestimmt, doch sie nicht für ...

Inhalt:
Vom ersten Moment an wusste Theo, dass Kacey die Eine für ihn war. Doch sie gehörte zu dem Menschen, für den er alles tun, alles aufgeben würde. Theo war für Kacey bestimmt, doch sie nicht für ihn. Als ihrer beider Leben entzweigerissen wird, weiß Theo, dass nur er Kacey vor dem Ertrinken retten kann und dass nur sie die Scherben seines Selbst wieder zusammensetzen könnte. Doch darum zu wissen, ist eine Sache - das Glück anzunehmen eine ganz andere.

Meinung:
Vorweg sei gesagt,dass ich Band eins nicht gelesen habe und dies auch nicht tun werde.

Das Cover fand ich wunderschön,deshalb der Griff zu diesem Buch.
Der Schreibstil ist in Ordnung,man kommt zügig voran aber einiges wird leider sehr unrealistisch dargestellt.
Ob mir Details zu den Charakteren fehlten,kann ich nicht beurteilen.

Es gab aber auch Stellen,an denen mich das Buch berührt hat,jedoch reicht es einfach nicht aus,um mehr Sterne zu geben,zu sehr überwiegt der Anteil,der mich irgendwie nicht gepackt hat und mit einigen Fragen zurück lässt.

Veröffentlicht am 21.07.2019

Eine grandiose Story, aufwühlend traurig und doch unglaublich herzerwärmend.

0

ACHTUNG! Diese Rezension enthält SPOILER!

Sorry an diese Stelle, denn eigentlich achte ich penibel darauf euch nicht zu viel zu verraten. Bei diese Story klappt das nur leider nicht.

Das Cover ist super ...

ACHTUNG! Diese Rezension enthält SPOILER!

Sorry an diese Stelle, denn eigentlich achte ich penibel darauf euch nicht zu viel zu verraten. Bei diese Story klappt das nur leider nicht.

Das Cover ist super auf Band 1 abgestimmt und hat mir wahnsinnig gut gefallen.

Den Klappentext fand ich kurz nach beenden des erstes Bandes erschreckend und ich war mir sehr unsicher, was ich von dieser Wendung der Geschichte halten sollte.

Kacey und Jonah waren einzigartig und perfekt für einander für mich. Und nur die beiden...dachte ich bis ich dieses Buch verschlungen habe. Die Autorin schafft es auf eine Art und Weise Theo und Kacey zu verbinden, die ich niemals für möglich gehalten hätte. Da bleibt kein Auge trocken, denn ich gönne es keinem mehr als diesen Beiden endlich wieder glücklich zu sein.

Der Weg dahin ist schwer und steinig. Das Ergebnis ist dafür um so schöner.
Kacey nimmt der Tod von Jonah sehr mit und ihre Charakterentwicklung ist nachvollziehbar. Nicht weniger zerstört ist sein Bruder Theo, der allerdings versucht sein versprechen auf Kacey aufzupassen versucht einzuhalten.

Lasst all die Gefühle vom Kacey und Theo auf euch niederprasseln und erlebt die große Liebe. Ich bin immer noch hin und weg von der Geschichte und kann euch das Buch nur ans Herz legen. Wer Band Eins schon toll fand, den haut dieser zweite Teil aus den Socken! Dafür gebe ich euch Brief und Siegel... nun ja und vergesst die Taschentücher nicht.

Veröffentlicht am 14.07.2019

Völlig unnötig an diesem Band gezweifelt

0

MEINE MEINUNG:
Band 1 dieser Dilogie schaffte es auf Platz 2 meiner Jahreshighlights. Ich war eher zwiegespalten, ob ich den Folgeband überhaupt lesen will; aus Angst, ich könne mir meine Begeisterung ...

MEINE MEINUNG:
Band 1 dieser Dilogie schaffte es auf Platz 2 meiner Jahreshighlights. Ich war eher zwiegespalten, ob ich den Folgeband überhaupt lesen will; aus Angst, ich könne mir meine Begeisterung zerstören. Also hieß es: lieber nicht erfahren, wie es endet und dafür die guten Erinnerungen an Kacey und Jonah behalten; oder aber riskieren, dass mein innerer Hype abflacht und die Reihe beenden? Jetzt wo diese Rezension existiert, könnt ihr euch denken, wie ich mich entschieden habe. Viel Spaß bei meiner Meinung.

Emma Scott einen wirklich wunderbaren Schreibstil, der sich flüssig und leicht lesen lässt, der realistisch gehalten und verständlich ist. Sie schreibt nicht bildhaft, aber auch nicht plastisch – sie hat einen guten Mittelweg gefunden und diesen voll und ganz ausgenutzt. Die Emotionen werden durch ihre Worte enorm gut transportiert und erreichten mich, berührten mein Herz und riefen die unterschiedlichsten Gefühle in mir hervor. So war ich wütend, ja rasend vor Wut, konnte aber genau so mit den Protagonisten lachen und weinen. Es gab, trotz des wenig poetischen Stils auch einige Zitate, die ich mir markierte, denn Emma Scott findet genau die Worte, die die Geschichte und die Situation braucht. Dabei ist auch völlig egal, ob wir gerade aus Kacey’s Sicht oder aus Theo’s Sicht lesen: die Autorin fängt sowohl seine wie auch ihre Charakterzüge, Gedankengänge etc. wunderbar ein und gibt sie wider.

„All In – Zwei Versprechen“ schließt im Prolog noch nahtlos an den ersten Band an und wiederholt auch nochmal die letzten Geschehnisse von Teil 1. Ein netter Zusatz, der vor allem dann sehr nützlich ist, wenn mehr Zeit zwischen den beiden Bänden vergangen ist. Gleichzeitig sorgt es aber auch dafür, dass nochmal all die Emotionen vom großen Showdown der ersten Geschichte hochkochen. Erst dann machen wir einen kleinen Zeitsprung und tauchen richtig in Kacey’s und Theo’s Leben ein. Zu Beginn ist es noch ein wenig ruhig, doch keineswegs langweilig. Wir erfahren viel über die Leben der beiden und sehen wie unterschiedlich sie mit der Situation umgehen. Erst nach und nach verbinden sich die Stränge langsam miteinander und die Art, wie die Autorin das handhabt, war wirklich im wahrsten Sinne des Wortes schön. Ich kaufte ihr die Geschichte problemlos ab; es gab genügend Tiefpunkte um nicht unrealistisch zu wirken und ausreichend Höhepunkte, um nicht frustrierend zu werden. Die Hindernisse, denen sich Kace und Theo gegenüber sehen, waren gut durchdacht und glaubhaft und überzeugten mich. Allgemein hat Emma Scott hier nicht nur eine emotionale Liebesgeschichte gezaubert, sondern auch andere Faktoren mit ins Spiel gebracht wie das Thema Musik oder Theo’s Beruf als Tätowierer, der mich ja schon in Band 1 total begeisterte. Grundlegend kann ich sagen: es war von der ersten bis zur letzten Seite emotional und spannend, es gab kaum Wiederholungen oder Dopplungen der Plots, dafür einige Überraschung und war interessant und mitreißend gestaltet. Großartige Umsetzung einer noch viel großartigeren Geschichte mit jeder Menge Gefühl.

Da wir den Großteil der Figuren bereits kennen, vergeudet die Autorin nicht viel Zeit mit der Kennenlern-Phase. Dafür sehen wir, wie erwähnt, wie die Protagonisten mit der Trauer, die sie empfinden umgehen und wie sie daran zu zerbrechen drohen. Kacey, die wieder in alte Muster verfällt und Theo, der sich komplett einigelt. Es wird schnell klar, dass es völlig unterschiedliche Methoden sind und beide nur wenig mit ihrer jeweiligen Art und Weise der Trauerbewältigung zurecht kommen. Kacey, deren Handeln und Denken ich in Band 1 schon sehr glaubwürdig fand, überzeugte mich auch hier wieder mit ihren Charakterzügen. Sie ist gewissenhaft, denkt oft und viel nach, lässt sich aber in den entsprechenden Momenten auch fallen und gibt sich ihren Gefühlen hin. Sie ist unheimlich talentiert, besticht durch ihre Reife und handelt trotz Ausnahmesituationen total rational.
Und dann war da Theo. Theo. Der wohl heißeste Bookboy dem ich jemals in meinem Leben begegnet bin. Während Jonah in Band 1 eher durch seine Durschnittlichkeit glänzt, ist Theo der Inbegriff von heiß: Breit, muskulös, tätowiert und gepierct und mit rauchiger Stimme beschenkt. Zugegeben, allein durch seine optischen Vorzüge hatte er schon einen Stein im Brett bei mir – doch auch charakterlich eroberte er mein Herz im Sturm. Ehrgeizig, teilweise unnahbar und trotzdem mit so viel Gefühlen versehen. Das ist es, was mir zu Theo durch den Kopf geht. Was ich aber wirklich über ihn denke, kann ich nicht in Worte fassen, weil er ein so nachsichtiger, fürsorglicher und bedachter Mann ist. Er war wie ein Fels, an den sich nicht nur Kacey und all die anderen anlehnen konnte, sondern auch ich. Er brachte so eine tiefe Ruhe in die Geschichte, die trotzdem voller Prickeln und Adrenalin war.
Selbst die Randfiguren wurden von Emma Scott mit viel Liebe zum Detail ausgearbeitet; sodass ich mir schnell meine Lieblinge rauspicken konnte. Ich war, zugegebenermaßen, echt überrascht – denn diese Tiefgründigkeit in Bezug auf die eher nebensächlichen Charaktere gab es im Vorgänger-Band meiner Meinung nach nicht.

FAZIT:
„All In: Zwei Versprechen“ von Emma Scott steht dem ersten Teil in nichts nach. Die Geschichte ist mindestens genau so emotional mitreißend und berührend wie die Story rund um Jonah. Die Abhandlung war abwechslungsreich und überraschend; die Ideen an sich 100% glaubhaft und nachvollziehbar und der Stil wunderschön und gefühlvoll. Es gibt nicht mehr zu sagen, als dass Band 2 zwar anders, aber mindestens genau so gut, wie Band 1, war. Deshalb gibt’s auch hier wieder volle 5 Sterne