Cover-Bild Ich bin die Angst
Band 2 der Reihe "Ein Shepherd Thriller"
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13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 560
  • Ersterscheinung: 14.11.2014
  • ISBN: 9783404170784
Ethan Cross

Ich bin die Angst

Thriller

Der "Anarchist", ein mysteriöser Killer, verbreitet in Chicago Angst und Schrecken. Er trinkt das Blut seiner Opfer, bevor er sie anzündet. Schlimmer noch: Er zwingt sie, ihm dabei unentwegt in die Augen zu schauen. Denn sie sollen sein wahres Gesicht sehen. Nicht das Gesicht des liebevollen Ehemannes und Vaters, das er seit Jahren für seine Familie aufsetzt, sondern das Gesicht des absolut Bösen. Um den Anarchisten zur Strecke zu bringen, muss Marcus Williams von der Shepherd Organization sich ausgerechnet an seinen Todfeind wenden: Francis Ackerman junior, den berüchtigsten Serienkiller der Gegenwart.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.01.2021

Ich wollte noch mehr Ackerman

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>Ich wurde ohne Seele geboren. Deshalb werde ich deine rauben. Es wird wehtun.<
In Chicago ist ein Serienkiller unterwegs der bevor er seine Opfer anzündet deren Blut trinkt. Marcus Williams Spezial Agent ...

>Ich wurde ohne Seele geboren. Deshalb werde ich deine rauben. Es wird wehtun.<
In Chicago ist ein Serienkiller unterwegs der bevor er seine Opfer anzündet deren Blut trinkt. Marcus Williams Spezial Agent der Shepherd Organization übernimmt den Fall doch nicht nur das er diesen Killer, den Anarchist aufhalten und schnappen muss, nein es zwingt ihn sich an seinen Todfeind zu wenden. Den berüchtigen Serienmörder Francis Ackerman junior.
..
Lange ist es her das ich Band eins gelesen habe, aber ich hab mich natürlich noch an Francis Ackerman jr. erinnern können. Doch irgendwie kam er mir in Ich bin die Angst doch ein wenig zu kurz. Trotzdem war es ein guter Thriller der sich vor allem extrem schnell lesen lässt. Was ganz bestimmt an dem leicht lesbaren Schreibstil, den kurzen Kapiteln und der immer aufrechten Spannung liegt. Der Fall ist wirklich von Beginn bis zum Ende spannend und vor allem stellenweise extrem brutal. Ich kam irgendwann im letzten Drittel aber schnell auf die Auflösung, was nicht schlimm ist, nur leider blieb somit der Schockmoment aus. Aber den hatte ich schon zuvor, den es ist ein sehr komplexer Thriller mit vielen Verstrickungen und auch Wendungen. Am Ende lässt und Ethan Cross mit einem Cliffhanger zurück. Zwar nicht was den Fall betrifft sondern in Bezug auf Ackerman und unsren Ermittler Marcus. Ich gebe Ich bin die Angst 3,5 von 5 Sternen den ich denke da geht noch mehr. Weiter lesen werde ich ganz bestimmt und hoffendlich auch schneller, den zwischen Band eins und zwei waren 1,5 Jahre, das wird nicht mehr passieren.

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Veröffentlicht am 15.11.2017

Mal ernsthaft: Inwiefern haben Buchcommunitys Euch „verdorben“??

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Lange lange Jahre galt für mich “Buch aus einem ‘meiner‘ Genres‘ = muss gut sein“. An Büchern wie Ethan Cross‘ „Shepard“-Reihe merke ich, wie es mir Buchcommunitys „schaden“ - ich bin anspruchsvoller…
Bereits ...

Lange lange Jahre galt für mich “Buch aus einem ‘meiner‘ Genres‘ = muss gut sein“. An Büchern wie Ethan Cross‘ „Shepard“-Reihe merke ich, wie es mir Buchcommunitys „schaden“ - ich bin anspruchsvoller…
Bereits bis zu Seite 70 hat es mich mehrfach gegraust – jedoch nicht (nur), weil es sich hier um einen der auch auf eklige Details fixierten Thriller handelt (man darf also Gewaltexzessen live und in Farbe beiwohnen). Nein, mich störten so Sätze wie S. 51 „Über einem weißen Button-Down-Hemd trug er eine Khakihose und ein hellbraunes wollenes Sportsakko.“ Ja, muss lustig aussehen, so eine Hose über einem Hemd. Auch der „Bleistiftbart“ von S. 8 war im Original wohl ein „pencil beard“, was man eigentlich mit dem fast vergessenen „Menjoubärtchen“ übersetzt, auch wenn diese Mode mit Ende des Zweiten Weltkrieges in Deutschland dann doch verpönt war. Dazu: Pathos. S. 70 „Schofield war ohne Seele geboren, aber bald würde er ein Stück von Jessies Seele rauben. Er würde empfinden, was sie empfand. Er würde von ihrem Glück kosten und es sich zu eigen machen.“ Die Übersetzung von „The Prophet“, sehr passend zum Inhalt, mit „Ich bin die Angst“ ist da nur noch ein Detail.

Es ist bereits der zweite Band, den ersten hatte ich gewonnen. Ich verstehe ja sonst nie die Fixierung mancher Leser auf Cover, die ich schlicht übersehe und vergesse, mag jedoch schöne Gestaltungen mit Lesebändchen, passenden Vorsatzblättern, toller Haptik. Aber bei dieser Reihe gestehe ich fast widerwillig: ich finde die Optik umwerfend, gerade auch als Reihe. Alle Bände sind komplett monochrom, da die Schrift in gleicher Farbe wie der Rest des Covers geprägt wurde, somit erhoben und fühlbar ist, dabei lackiert wurde im Gegensatz zum sonst matten Look. Auch der Buchschnitt nimmt die Cover-Farbe auf, der Titel findet sich dabei umlaufend in weiß wieder. Jeder Band hat eine eigene Farbe: Nummer 1 war schwarz, dieser Band 2 ist rot (es folgen noch weiß, braun, grau). Ja, das ist optisch und haptisch toll. Da ich auch schon Figuren rein zum Hinstellen gekauft habe, werde ich die Bücher vermutlich in eine Vitrine stellen – nochmals lesen muss ich das nicht.

Ich habe natürlich das Buch beendet, in den letzten drei Jahren habe ich nur eines final abgebrochen. Wie Band 1, ist auch „Ich bin die Angst“ sehr spannend geschrieben, mischt Action mit (meist krankem) Psycho – dennoch bleiben meine Beschwerden über ALLE Seiten bestehen, ärgern mich ob des wirklich spannenden Schreibstils nur noch mehr. O.k., die Slasher-Thriller mag man oder nicht (gelegentlich geht das bei mir, auch wenn es mich stört), aber gegen das Pathos hätte man etwas tun können, gegen seltsame Übersetzungen, gegen unlogische Überleitungen. Positiv: es gibt praktisch keine Rückwärtsspoiler (o.k., die Verbindung zwischen Marcus und Francis war eigentlich von Beginn an klar, da ist nichts zu spoilern – aber sonst nichts weiteres). Insgesamt finde ich Band zwei jedoch deutlich besser als Band 1, da er nicht so überzogen ist.

Es scheint seit dem Ende von „Ich bin die Nacht“ etwas Zeit vergangen zu sein, Ex-Cop Marcus Williams ist jetzt festes Mitglied der Shepard-Organisation, der geheimen Gruppe unterhalb des Justizministeriums. Aufnahme-Voraussetzung ist ein Trauma, damit sich die Agenten besser in die Fälle hineinversetzen können: Marcus‘ Eltern wurden in seiner Kindheit getötet. Es gab zwischen den beiden Bänden einen Einsatz in Harrisburg, der gefährlich wurde, und daraufhin Ärger mit Maggie Carlisle, ebenfalls Shepard und seine noch oder nicht-mehr Freundin. Ihre Mutter wurde umgebracht. Das hat alles so einen leichten Batman-Touch mit den einsamen Helden, dabei finde ich es problematisch, dass leider ein ziemlicher Fokus auf einer gewissen Billigung von Selbstjustiz liegt (wie jüngst auch bei einigen anderen Büchern). Was das Manko dieser Selbstjustiz ist, bereitet Marcus im Buch reichlich Probleme.

Zum Fall selbst möchte ich zusätzlich zum Klappentext wenig verraten, hinzu kommen ein kleinerer Fall zu Beginn zum Warmlaufen, Reibereien mit lokalen Behörden, Sekten und Satanismus. Den Psychopathen Ackerman wiederum mochte ich wider Willen, wie im ersten Band. Allerdings scheint er keine Stimmen mehr zu hören? Und Marcus knackt etwas seltener mit den Nackenmuskeln und Maggies Neurosen werden auch etwas weniger beschrieben, aber gerade die Nackenmuskeln waren in Teil 1 schon nervig. Dafür wartet Cross mit etlichen Wendungen auf, von denen ich nur eine vielleicht zwei Seiten vorher erahnt hatte.

Insgesamt solide 3,5 Punkte, die ich dennoch nicht aufrunden möchte, weil ich erstens sauer bin über die Schludrigkeiten der deutschen Ausgabe und mich zweitens dieser Mischmasch aus Pathos mit pseudoreligiösem Gefasel (Marcus, glaubst Du an Gott? empfinde ich angesichts der Vorgehensweise seines Trupps als fast ketzerisch) und Selbstjustiz etlicher US-Werke schlicht nervt.

Band 1 fand ich deutlich schwächer:
Band 1 http://www.lesejury.de/rezensionen/deeplink/65958/ReadingCircle Original-Titel: „The Shephard“ (Der Hirte)

Band 3 gefällt mir hingegen gut, wenn auch noch brutaler, 4,5 Sterne
http://www.lesejury.de/rezensionen/deeplink/90654/Product Original-Titel "Father of Fear"

Veröffentlicht am 30.11.2021

Temporeicher Serienkiller- Thriller mit einer Portion Action

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Einen ersten Blick auf das Geschehen ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

Das ist nun der Band 2 der Reihe "Shepherd" und kann mit dem Startband nicht ganz mithalten. ...

Einen ersten Blick auf das Geschehen ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

Das ist nun der Band 2 der Reihe "Shepherd" und kann mit dem Startband nicht ganz mithalten. Der Grundgedanke einen Serienkiller (Francis Ackerman jr.) mit einer geheimen Regierungsorganisation, die sich nicht an die Gesetze zu halten braucht um solche grausamen Geschöpfe zu jagen, mit einem Protagonisten in Gestalt von Marcus Williams zu kombinieren wird konsequent weitergeführt. Dabei werden diese weiter entwickelt und der Leser erfährt mehr vom beiderseitigen Hintergrund.

Dazu kommt natürlich wieder eine recht temporeiche Jagd auf diesmal gleich 2 grausame Monster-Killer. Der Plot wirkt überzogen und ist auch ein wenig verworren. Derr okkulte Hintergrund wirkt aufgesetzt und auch alles "drumherum" erscheint nicht immer sonderlich logisch.

Für meinen Geschmack ist das alles zu viel auf Effekthascherei ausgerichtet.

Ob sich der Autor in kommenden Bänden zu steigern vermag`

Veröffentlicht am 29.09.2019

Die Wahrheit

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Und wieder ist Marcus Williams einem Monster auf der Spur. Immer wieder verschwinden junge Frauen und wenn sie wieder gefunden werden, sind sie tot. Ein normaler Mensch kann nicht so grausam sein. Der ...

Und wieder ist Marcus Williams einem Monster auf der Spur. Immer wieder verschwinden junge Frauen und wenn sie wieder gefunden werden, sind sie tot. Ein normaler Mensch kann nicht so grausam sein. Der Täter wird der Anarchist genannt. Ihm ist es bisher gelungen, sich gut zu tarnen, so dass er nie gefunden wurde. Möglicherweise hat er eine normale Identität mit einer normalen Familie. Wird Williams als Mitglied der Shepherd Organisation dem Täter auf die Spur kommen? Francis Ackerman jr. scheint der einzige zu sein, der ihm helfen kann und Ackerman wähnt sich im Besitz der ganzen Wahrheit.

Im zweiten Band der Reihe um Francis Ackerman jr. ist Marcus Williams schon eine Weile Mitglied bei Shepherd. Er zweifelt an sich selbst. Rechtfertigt seine Tätigkeit für die Organisation alle seine Handlungen. Was für ein Mensch ist er überhaupt. Sein Partner liegt schwer verletzt im Krankenhaus und seine Beziehung mit Maggie läuft auch nicht so. Die Taten des Anarchisten überschatten jede Nachdenklichkeit. Dieser Killer muss einfach gefasst werden. Doch wem kann Marcus trauen, wenn allem Anschein nach nicht einmal der Boss die ganze Wahrheit sagt. Und wieso scheint der Anarchist immer einen Schritt voraus zu sein.

Wenn man die Handlung von allen Gewaltschilderungen und Dämlichkeiten befreit, bleibt ein eigentlich geschickt konstruierter Fall, der mit einigen Überraschungen daherkommt. Allerdings bliebe dann auch nur ein recht dünnes Heftchen. Und so muss man sich von etlichen Grausamkeiten, Gewalttätigkeiten und Dummheiten ablenken lassen. Irgendwann wird das etwas zu viel. So hat man einen übertrieben wilden Wildwestroman, der in Chicago spielt, rasant und spannend und mit einem Twist in der Rahmenhandlung, der bei Erstveröffentlichung des Buches sicher für einen Knalleffekt gesorgt hat. Gut vorstellbar, dass diese Reihe gerade das Richtige für den Urlaub ist.

Veröffentlicht am 28.04.2018

Durchschnittlich

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"Ich bin die Nacht" konnte mich als Auftaktband leider nicht so ganz überzeugen, aber ich hatte große Hoffnungen, dass sich die Reihe sich weiter steigern wird. Nun habe ich "Ich bin die Angst" gelesen ...

"Ich bin die Nacht" konnte mich als Auftaktband leider nicht so ganz überzeugen, aber ich hatte große Hoffnungen, dass sich die Reihe sich weiter steigern wird. Nun habe ich "Ich bin die Angst" gelesen und bin eigentlich an der gleich Stelle wie nach dem ersten Buch.

Die Reihe hat Potential und ist auch durchaus unterhaltsam zu lesen, aber so richtig mitreißen kann sie mich leider nicht. Wie auch im ersten Teil will das Buch für meinen Geschmack einfach zu viel. Da ist zum einen die Geschichte um Ackermann, die meiner Meinung unnötig in die Länge gezogen wird und zum anderen die aktuellen Fälle. Diese sind durchaus spannend und interessant, aber können mich leider nicht komplett überzeugen.

Vieles an der Geschichte ist mir zu aufgebauscht, zu übertrieben und einfach zu viel des Guten. Durch den flüssigen Schreibstil lässt sich das Buch dennoch gut lesen, aber weniger Seiten hätten dem Buch nicht geschadet.