Cover-Bild Zeitenzauber - Die goldene Brücke

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

8,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Baumhaus
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 15.05.2015
  • ISBN: 9783843210805
Eva Völler

Zeitenzauber - Die goldene Brücke

Band 2
Tina Dreher (Illustrator)

Band 2 der romantischen Zeitreise-Saga endlich im Taschenbuch: Nachdem Anna sich dem Geheimbund der Zeitwächter angeschlossen hat, lässt das nächste Abenteuer nicht lange auf sich warten. Mitten in ihrer Abiturprüfung ereilt sie eine Schreckensnachricht aus Paris: Sebastiano ist verschollen - und zwar im 17. Jahrhundert! Anna begibt sich auf eine gefährliche Reise und findet ihren Freund tatsächlich in Paris wieder. Doch es gibt ein neues Problem: Er hält sich für einen Musketier und hat keine Ahnung, wer Anna ist. Schafft sie es, seinem Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen?

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.04.2020

Gelungene Fortsetzung mit kleinen Schwächen

0

Liebe Daisy,

hier bin ich wieder. Mit der Fortsetzung von Zeitenzauber von Eva Völler, die den Untertitel Die goldene Brücke trägt und 2013 bei Baumhaus erschienen ist. An dieser Stelle möchte ich einmal ...

Liebe Daisy,

hier bin ich wieder. Mit der Fortsetzung von Zeitenzauber von Eva Völler, die den Untertitel Die goldene Brücke trägt und 2013 bei Baumhaus erschienen ist. An dieser Stelle möchte ich einmal die wunderschönen Illustrationen von Tina Dreher hervorheben, die in den Büchern verstreut sind. Sie sind ein echter Hingucker und machen das Leseerlebnis noch runder.

Seit Annas Reise nach Venedig ist jedenfalls viel passiert. Gemeinsam mit Sebastiano hat sie die Aufgabe in 1499 gemeistert. Doch nicht nur das: Zwischen Intrigen und Zeitsprüngen haben die beiden zueinander gefunden und sind mittlerweile seit eineinhalb Jahren ein Paar. Anna hat gerade ihre letzte Abiklausur hinter sich gebracht, als sie eine Schreckensnachricht bekommt: Sebastiano steckt in der Vergangenheit fest und kommt alleine nicht mehr zurück. Sofort macht Anna sich auf den Weg nach Paris, um dort in das Jahr 1625 zu springen. Doch als sie dort ankommt, fällt sie aus allen Wolken: Sebastiano hat sein Gedächtnis verloren.

Ein weiterer abenteuerlicher Roman, bei dem wir viele alte Bekannte wiedertreffen. Insbesondere die Figurenentwicklung von Anna und Sebastiano, der sich ja nicht mehr an sie erinnert, fand ich spannend. Die Dynamik die zwischen seiner Ablehnung und ihren Versuchen, seinem Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen, hat die Geschichte wunderbar gerahmt. Wobei ich sagen musste, dass ich Anna nicht mehr ganz so sympathisch fand, wie im ersten Teil. Zu oft, für meinen Geschmack, saß sie heulend rum und musste sich retten lassen; und ihre Aversion gegen Mathematik war irgendwann nur noch albern.
Sebastiano musste leider auch Sympathiepunkte einbüßen. Ja, er wurde in’s 17. Jahrhundert zurückgeschleudert, aber wie sehr er Anna sexuell ausnützt (ohne zu wissen, dass sie ja eigentlich zusammen sind), fand ich doch bedenklich. Auch wie sehr sie sich auf jeden Hauch von Aufmerksamkeit von ihm gestürzt hat. Ich mochte, dass sie so viel selbstständig lösen musste, aber diese emotionale Abhängigkeit von Sebastiano, war mir doch etwas zu intensiv.
Ich muss auch sagen, dass mir die Auflösung einer der größten Konflikte der Geschichte etwas zu plötzlich kam und, dass sie sich nach Deus ex Machina anfühlte. Die Autorin hatte diesbezüglich über das Buch hinweg sagenhafte Fäden gesponnen und Spannung aufgebaut. Ich hatte den Eindruck, dass sich im Finale alles zusammenfügen würde. Aber dann kam die Lösung wie ein Meteorit daher und hat mich ziemlich enttäuscht zurückgelassen.

Nichtsdestotrotz hatte ich auch dieses Mal große Freude an dem Schreibstil von Eva Völler. Wie schon bei seinem Vorgänger, las er sich flüssig, so dass ich förmlich durch die Seiten geflogen bin. Ich muss allerdings gestehen, dass die Zeitangaben am Beginn der verschiedenen Abschnitte für mich etwas von der Spannung genommen haben. Ich hätte lieber gemeinsam mit Anna herausgefunden, in welcher Epoche sie sich befindet, anstatt es schon vorab erzählt zu bekommen; aber das ist nur eine Kleinigkeit. Im Großen und Ganzen haben mich Annas kecke Sprüche und Gedankengänge wieder sehr erheitert und ich hatte große Freude daran, dieses Abenteuer mit ihr zu bestreiten.

Ein Vöglein hat mir gezwitschert, dass die nächste Reise nach London geht. Du weißt, wie ich die Stadt liebe – ich kann es also gar nicht erwarten, mich in’s Abenteuer zu stürzen.

Bis bald,

Deine Daffy

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.04.2020

Einfach toll!

0

Wie bereits beim ersten Band gefällt mir das Cover richtig gut! Es passt einfach perfekt zur Handlung und zu der Atmosphäre, die in diesem Buch kreiert wird.

Der Schreibstil ist wieder einmal wunderbar ...

Wie bereits beim ersten Band gefällt mir das Cover richtig gut! Es passt einfach perfekt zur Handlung und zu der Atmosphäre, die in diesem Buch kreiert wird.

Der Schreibstil ist wieder einmal wunderbar leicht und flüssig zu lesen und man möchte das gute Stück eigentlich gar nicht mehr so richtig aus der Hand legen.

Wir werden hier zusammen mit Anna ins Paris des 17. Jahrhunderts befördert und ich kann einfach nichts anderes sagen, außer, dass es wirklich ein Genuss war, dieses Buch zu lesen.
Auch hier begeben wir wieder verschiedenen Figuren, die Anna auf ihrer Mission begleiten. Die Autorin schafft es, so liebenswürdige Figuren zu schaffen, dass ich schon nach wenigen Seiten daran denken musste, wie schlimm es für mich sein wird, wenn sie diese Zeitepoche verlassen muss.
Umso schöner war es jedoch, die ganzen Entwicklungen dieser mitzuerleben und zu sehen, in welchem Zusammenhang sie mit welchen Ereignissen stehen.
Normalerweise sind mir Protagonisten und Protagonistinnen nicht so sympathisch, doch Anna ist mir wirklich ans Herz gewachsen (und natürlich auch Sebastian, obwohl wir ja von dem leider nicht so viel in diesem Band hatten).

Es wurden so viele Intrigen gespannt, dass ich zwischendurch überhaupt nicht mehr wusste, wem man eigentlich noch vertrauen kann. Das alles wurde zum Schluss auch nochmal komplett über den Haufen geworfen, als etas passiert ist, mit dem ich niemals gerechnet hätte.

Gaston war mir von Anfang an echt unsympathisch, aber niemals hätte ich gedacht, dass er wirklich so ein mieser Verräter ist.
Marie und Co. sind mir so unfassbar doll ans Herz gewachsen und ich bin so froh, dass Anna all diese wunderbaren Leute um sich hatte, während sie mit ihrer Mission zu kämpfen hatte.
Es war interessant, wie die Autorin die knifflige Lage mit Sebastiano gestaltet hat.

Ich habe mit den Figuren mitgefiebert und gelacht und kann es wirklich kaum erwarten, den letzten Teil dieser Reihe (und dann noch die Spin-Off Reihe) zu lesen.

Kann ich wirklich jedem nur wärmstens empfehlen, der Bücher über Zeitreisen genauso sehr liebt wie ich.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.02.2020

Intrigen warten auf euch

0

Auch wenn Band 1 in sich abgeschlossen war, war ich unglaublich gespannt, wie es in Band 2 weitergehen wird. Nachdem wir im ersten Band die wichtigsten Fakten zur Zeitreise erfahren, gelingt Eva Völler ...

Auch wenn Band 1 in sich abgeschlossen war, war ich unglaublich gespannt, wie es in Band 2 weitergehen wird. Nachdem wir im ersten Band die wichtigsten Fakten zur Zeitreise erfahren, gelingt Eva Völler noch einmal am Anfang ein kurzer und knapper Rückblick, was mir super gefallen hat, da ich so wieder mitten im Geschehen war.

Das Cover passt wunderbar zum ersten Band. Auf dem Cover sind Anna und Sebastiano auf der Brücke zu sehen, nachdem das Buch benannt wurde.

Eva Völler ist ihrem humorvollen Schreibstil aus Band 2 sehr treu geblieben. Die Geschichte ist wieder aus der Perspektive von Anna geschrieben. Ich finde der Schreibstil passt super zur Hauptprotagonistin und die Geschichte lässt sich dadurch sehr angenehm lesen. Eval Völler hat wieder authentische und interessante Charaktere geschaffen, die alle wieder ihre eigene Geschichte hatten und bis ins Detail ausgearbeitet waren.
Anna, die diesmal ohne Sebastiano nach Paris reisen muss, da dieser sich dort schon befindet, aber sein Gedächtnis verloren hat, ist auch in diesem Band sehr willenstark und mutig. Ich hatte das Gefühl, dass sie nicht mehr so panisch und hektisch wie in Band 1 reagiert, sondern oft mit Bedacht. Im Großen und Ganzen merkt man einfach, dass sie älter und erwachsener geworden ist.
Sebastiano, der sein Gedächtnis verloren hat, war teilweise wirklich kalt, was mich zunächst schockiert hat, auch wenn es wirklich damit glaubhaft rüberkam.
Auch die weiteren Charaktere sind sehr lebhaft und ich hatte sie einfach alle bildlich vor meinen Augen.

Ich fand es unglaublich spannend mich im 17. Jahrhundert zu befinden, denn Eva Völler hat die Vergangenheit super recherchiert und beschreibt sie super detailliert. Zudem hat sie die Vergangenheit und Gegenwart super miteinander verwebt und was mir auch besonders gut gefallen hat, ist, wie sie die Geschichte der drei Musketiere darin eingearbeitet hat. Die Geschichte geht schnell voran, auch wenn wir Anna lange bei ihrer Erkundungsreise durch die Stadt folgen. Daraufhin folgen viele actionreiche Szenen und die Lösung am Ende war sehr überraschend und spannend. Die Handlung in sich war auch bei diesem Buch wieder abgeschlossen.

Fazit

Eine Geschichte voller Romantik, Intrigen und Degenkämpfen, die mir unglaublich gut gefallen hat. Von mir gibt es 5/5✨.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.01.2020

Liebeskrankes Kind auf der Suche nach ihrem Sebastiano - Fail des Jahres für mich

0

Der zweite Band der Tribologie, welcher leider alles andere als mit dem ersten Teil mitfahren kann. Wenn der erste Teil der Anfang einer rasanten Geschichte ist und das Gaspedal beginnt zu drücken, so ...

Der zweite Band der Tribologie, welcher leider alles andere als mit dem ersten Teil mitfahren kann. Wenn der erste Teil der Anfang einer rasanten Geschichte ist und das Gaspedal beginnt zu drücken, so fährt der zweite Teil mit voller Karacho gegen die Wand. Was für ein extrem langgezogenes langweiliges Buch hat die Autorin da abgeliefert.

Anna und Sebastiano befinden sich auf Mission im Jahre 1625. Madame befindet sich seit über einem Jahr mit ihm in einer Beziehung und daheim hat sie gerade Abiturprüfungen. Wenn man betrachtet wie selten dämlich sie im Buch ist, ist sie das Paradebeispiel für die heutige Zeit, wo Abitur echt nichts mit Intelligenz zu tun hat. Nun ist sie so oft wie sie nur kann in Italien oder Paris und sonst wo unterwegs, um Zeit mit ihm zu verbringen oder auch die Zeitreisen durchzuführen. Alle waren jedoch recht einfach und problemlos gewesen. Bis zum jetzigen Zeitpunkt. Denn nun läuft in Paris alles anders als es sollte.

Sebastiano hat keine Erinnerung an seine wirkliche Person und glaubt felsenfest ein Musketier zu sein. Somit befinden wir uns in der Zeit wo die Romane der drei Muskeltiere und der Intrigen am königlichen Hof stattfinden. Anna muss helfen Sebastiano zurück in unsere Welt zu bekommen und ihm zu seinem Gedächtnis zurück zu verhelfen. Doch das soll natürlich alles nicht so einfach sein.

Vor allem nicht, wenn Anna die Retterin sein soll. Sie wirft sich sofort in der Zeit angekommen dem Mann an den Hals und merkt nicht einmal das er nicht er selbst ist. Erzürnung und Verzweiflung brechen sofort bei ihr aus. Wie kann er sie, SIE, bloß vergessen. Und ja, so geht es durch das ganze Buch hindurch. In einer Tour ist sie eingeschnappt, kindisch, besserwisserisch, tollpatschig, hohl und sehr von sich selbst eingenommen. Egal wo es nur geht, heißt es immer wieder: Ihr Sebastiano. Zudem sich mehrmals darüber ausgelassen wird, dass die französische Aussprache des Namens ein Unding ist.

Sie versteht auch vom Anfang bis Ende nicht, dass er nur die körperliche Hülle ist und null seiner Persönlichkeit ihn ihm steckt. So kommt es auch immer wieder zu Szenen wo sie das verliebte und saudumme kleine Mädchen raushängen lässt, um dann böse auf den Hintern zu fallen, wenn sie merkt das sie gerade mal wieder verpasst hat, dass es nicht ihr Sebastiano ist.

Und gerade dies nervte mich im letzten viertel extrem. Sie merkt sie macht Fehler. Sie merkt sie wurde wieder manipuliert und es passiert dennoch wieder. Ein Blick auf ihn und schon sind wieder die paar Hirnzellen, welche sie hat, ausgeschaltet.

Leider geht die französische Originalgeschichte so dermaßen verloren bei der Suche nach Sebastiano und die Vielzahl der Brücken, welche immer wieder erwähnt werden müssen, haben dem Buch leider keinen Tiefgang gegeben, sondern die Beschleunigung bei der Fahrt gegen die Wand.

Alles in allem ist der zweite Teil einfach nur schlecht im Vergleich zum ersten und man hat keinerlei positive Bindung zu den Charakteren. Der erste Teil ist lohnenswert, den zweiten sollte man am besten einfach auslassen.

Veröffentlicht am 02.10.2019

Gelungene Fortsetzung, die Lust auf den dritten Teil macht

0

Nach dem gelungenen Auftakt der Trilogie sind Anna und Sebastiano ein Paar. Sie sind nicht nur ein Paar, sondern arbeiten nun auch zusammen und erledigen gemeinsam spannende Aufgaben in der Vergangenheit. ...

Nach dem gelungenen Auftakt der Trilogie sind Anna und Sebastiano ein Paar. Sie sind nicht nur ein Paar, sondern arbeiten nun auch zusammen und erledigen gemeinsam spannende Aufgaben in der Vergangenheit. Anna geht zwar noch zur Schule, aber so oft sie kann hilft sie Sebastiano bei seinen Aufgaben gemeinsam mit José. Alles läuft wie am Schnürchen und Anna mag ihre Arbeit in der Vergangenheit, so kann sie mehr Zeit mit Sebastiano verbringen und sie genießt auch die Abwechslung, die diese Aufgaben mit sich bringen. Wenn da nicht der seltsame Anruf von José wäre, der Anna total aus der Bahn wirft. Anscheinend musste Sebastiano einen Job in der Vergangenheit erledigen, einen geheimen von dem Anna nichts wusste, und nun kehrt er nicht mehr zurück. Alle Versuche ihn zurückzuholen sind gescheitert, denn es scheint so, als habe Sebastiano seine Erinnerung verloren. Eine weitere Schwierigkeit, die nun auf Anna zukommt, ist, dass Sebastiano nicht in Venedig in der Vergangenheit festhängt, sondern in Paris, wo Anna sich natürlich überhaupt nicht auskennt. Selbstverständlich ist ihre Liebe groß genug, dass ihr das überhaupt nichts ausmacht und sie macht sich sofort auf den Weg nach Paris. Leider erreicht sie José nicht mehr, die einzige Information die sie bekommt, ist eine Telefonnummer eines Mannes namens Gaston, der ihr helfen soll Sebastiano zu finden.

Gaston bringt sie auch wie gewollt in die Pariser Vergangenheit und hilft ihr sich dort zurecht zu finden, gemeinsam mit Philippe, der sie vorerst bei Cecilé unterbringt, mit der sich Anna recht schnell anfreundet. Schnell findet sie Sebastiano und muss feststellen, dass er sich tatsächlich an nichts mehr erinnert, auch nicht an sie, wo sie doch so gehofft hat, dass die Liebe zwischen ihnen stärker ist und er, wenn er sie sieht, sein Gedächtnis wiedererlangt.

Ein harter Kampf beginnt für Anna, sie hat hier niemanden den sie wirklich kennt und dem sie vertrauen kann und dann muss sie auch noch mit allen Mitteln versuchen Sebastiano´s Erinnerung zurückzuholen. Schnell wird ihr klar, dass sie in dieser Zeit niemandem wirklich vertrauen kann, denn sehr viele Menschen, spielen hier ein falsches Spiel. Wer spielt falsch? Kann Anna Sebastiano´s Erinnerung wieder aufleben lassen?

Die Charaktere Anna und Sebastiano habe ich ja bereits im ersten Teil liebgewonnen, auch José mit seiner verschlossenen Art, aber auch in diesem zweiten Teil gibt es den einen oder anderen Protagonisten, der mir ans Herz gewachsen ist. Zuviel möchte ich nicht verraten, denn man weiß teilweise wirklich bis zum Schluss nicht, wer hier ein falsches Spiel spielt.

Die Charaktere sind jedoch allesamt sehr gut ausgewählt und ausgearbeitet. Auch die Beschreibung von Paris im Jahre 1625 ist so detailliert, dass man meint, man wäre selbst vor Ort. Auch die Gerüche und die Kleidung der Menschen, einfach alles kann man sich bildlich vorstellen. Das hat mich auch im ersten Teil schon so beeindruckt, dass Eva Völler es schafft, dass man meint, man weiß genau, wie es dort ausgesehen haben muss. Der Schreibstil ist, wie beim ersten Teil, sehr leicht und flüssig zu lesen und da man schon einiges weiß über die Zeitreisen, auch einfacher als beim ersten Teil, bei dem anfangs noch alles ein wenig durcheinander war.

Obwohl schon zwei Jahre vergangen sind, bin ich erstaunlich schnell in den zweiten Teil reingekommen, was nach so einer langen Zeit nicht immer gleich gelingt, auch hier ein großes Lob an die Autorin.

Mein Fazit:
Besser als der erste Teil. Dadurch, dass man die Charaktere schon kennt, fällt einem das Lesen viel leichter und man fiebert richtig mit. Obwohl sich diesmal alles in Paris abspielt, kommt einem alles sehr vertraut vor. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen, es war wirklich sehr gut und ich freue mich sehr auf den dritten Teil der Zeitenzauber Trilogie.