Cover-Bild NACHTWILD
(64)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
15,90
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 304
  • Ersterscheinung: 29.03.2018
  • ISBN: 9783423261968
Gin Phillips

NACHTWILD

Thriller
Susanne Goga-Klinkenberg (Übersetzer)

Dunkler als die Nacht. Wilder als ein Tier. Näher als du glaubst.

Es ist ein herrlicher Tag und Joan besucht mit ihrem vierjährigen Sohn Lincoln den Zoo – da hört sie plötzlich Schüsse. Am Ausgang sieht sie Tote auf dem Boden liegen. Sie weiß nicht, ob die Polizei unterwegs ist, ob der oder die Täter noch in der Nähe sind. Als weitere Schüsse fallen, flüchtet sie mit Lincoln in ein leer stehendes Gehege. Das Leben ihres Sohnes hängt jetzt allein von ihr ab und davon, ob sie einen Weg finden wird, sie beide zu retten. Jedes Geräusch, jede Bewegung kann tödlich sein. Sie muss Entscheidungen treffen und Dinge tun, die sie nie für möglich gehalten hätte.
 

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.10.2019

Nachtwild

0

Joan und ihr Sohn Lincoln verbringen oft Zeit im Zoo, das ist Lincolns Lieblingsplatz. An diesem Tag begeben sie sich kurz vor Schließung des Parks in Richtung Ausgang. Wie immer muss Joan ihren Sohn überreden ...

Joan und ihr Sohn Lincoln verbringen oft Zeit im Zoo, das ist Lincolns Lieblingsplatz. An diesem Tag begeben sie sich kurz vor Schließung des Parks in Richtung Ausgang. Wie immer muss Joan ihren Sohn überreden den Park zu verlassen, weil er wie immer gern noch bleiben würde. In der Nähe des Ausgangs hören sie dann Schüsse und sehen einige Menschen blutend auf den Boden liegen. Schnell läuft Joan mit ihrem Sohn auf den Arm in die Dunkelheit des Parks zurück auf der Suche nach einem geeigneten Versteck. Sie kann ihrem Mann noch eine Nachricht schicken, dass sie 2 Täter vermutet, da sie ein Gespräch der Täter belauscht hat. Es beginnt ein spannendes Versteckspiel, die Täter schießen wahllos auf Tiere und Menschen, für sie ist es ein Spiel. Joan muss sich mit Lincoln immer wieder verstecken und hat ständig Angst entdeckt zu werden.

Die Geschichte liest sich flüssig. Die Gedankengänge von Joan und die Superheldenspiele von Lincoln nehmen sehr viel mehr Raum ein als es nötig gewesen wäre. Es gibt noch einige andere Parkbesucher die noch in Erscheinung treten, aber Joan und Lincoln nehmen fast den ganzen Raum im Buch ein. Man erfährt nicht, ob die Polizei vor Ort ist und was geplant ist. Am Schluss bleiben viele Fragen offen, die anderen Personen im Park werden nicht mehr erwähnt. Laut Klappentext könnte man einen Thriller erwarten, tatsächlich ist es eher ein Jugendbuch. Die Geschichte hat viel verschenktes Potential.

Veröffentlicht am 26.09.2018

Ein Zoobesuch der unheimlichen Art

0

Eigentlich wollte Joan mit ihrem Sohn Lincoln nur einen netten Tag im Zoo verbringen, wie so oft. Aber als sie den Zoo verlassen wollen, verwandelt sich ihr Leben in einen Albtraum. Es fallen Schüsse, ...

Eigentlich wollte Joan mit ihrem Sohn Lincoln nur einen netten Tag im Zoo verbringen, wie so oft. Aber als sie den Zoo verlassen wollen, verwandelt sich ihr Leben in einen Albtraum. Es fallen Schüsse, und am Ausgang liegen Tote. Joan weiß, dass sie ihren kleinen Jungen um jeden Preis schützen muss und sucht sich ein Versteck in einem leeren Gehege. Aber die beiden bleiben nicht lange unentdeckt, und der kleine Junge wird zusehends unruhiger.
Was mit einer Idylle beginnt, endet für eine Mutter und ihren vierjährigen Sohn in einem tödlichen Chaos. Eine Handlung, die das Potenzial für einen guten Thriller hätte. Leider verliert sich die Autorin in vielen Rückblenden der Hauptperson in ihre eigene Kindheit, die nicht zum Verständnis der Handlung beitragen, und den Leser eher verwirren. Auch bleiben am Ende sehr viele Fragen offen, sodass der Leser etwas verwirrt zurück bleibt.
Obwohl sich das Buch gut und flüssig lesen lässt, und viele spannende Situationen enthält, fehlt ihm der nötige Kick, der mich dieses Buch als guten Thriller empfehlen lässt. Dennoch ist man gut unterhalten.

Veröffentlicht am 10.07.2018

die Spannung geht verloren

0

Joan ist mit ihrem Sohn Lincoln im Zoo. Als sie sich langsam zum Aufbruch machen und auf den Ausgang zusteuern, hören sie Schüsse. Jetzt heißt es dringen dein Versteck finden.

Der Anfang lies sich wirklich ...

Joan ist mit ihrem Sohn Lincoln im Zoo. Als sie sich langsam zum Aufbruch machen und auf den Ausgang zusteuern, hören sie Schüsse. Jetzt heißt es dringen dein Versteck finden.

Der Anfang lies sich wirklich recht zügig und war auch mit Spannung durchsetzt. Man lernt vorrangig viel von Lincoln, wie er so ist, wie er denkt, wie er sich benimmt. Die Autorin beschreibt das Versteck und die Gefühle dabei so gut, dass die Angst sehr greifbar ist. Dann mischen sich aber immer belanglose Passagen dazwischen, was ein bisschen wie ein Lückenfüller scheint und die Spannung nimmt. Auch gibt es immer wieder Situationen, die für mich schwer vorstellbar und nachvollziehbar sind.

Das Buch wirkt auf den ersten Blick düster und voller Action, aber für einen Thriller hat mir ein wenig die Spannung gefehlt.

Veröffentlicht am 28.06.2018

Enttäuschend

0

Joan ist mit ihrem kleinen Sohn Lincoln zu einem ihrer üblichen Besuche im Zoo unterwegs, als plötzlich Schüsse fallen. Um sich zu retten, bleibt ihnen nichts anderes übrig, als sich zu verstecken und ...

Joan ist mit ihrem kleinen Sohn Lincoln zu einem ihrer üblichen Besuche im Zoo unterwegs, als plötzlich Schüsse fallen. Um sich zu retten, bleibt ihnen nichts anderes übrig, als sich zu verstecken und auf Rettung zu warten...

Der Klappentext verspricht ein spannendes Buch, voll atemloser Dramatik; Joan soll angeblich gezwungen sein, dramatische Entscheidungen zu treffen.

Davon war meiner Meinung nach nicht allzu viel zu spüren. Ja, es ist spannend und man wartet darauf, dass der oder die Täter gefasst werden. Und ja, Joan muss ein oder zwei Entscheidungen treffen, die niemandem leicht gefallen wären. Aber der Großteil des Buches besteht aus Rückblicken in Lincolns Kindheit, die für den Fortlauf der Geschichte nichts beitragen. Ab und zu tauchen auch andere Personen auf. Diese verschwinden aber auch genauso schnell und lautlos wieder in der Versenkung, wie sie aufgteaucht sind.

Am enttäuschendsten fand ich allerdings das Ende, da es mich vollkommen unbefriedigt und vor allem unwissend zurück lässt.

Fazit: Ja, eine gewisse Grundspannung war schon vorhanden, erfüllt aber nicht die durch den reißerischen Klappentext geschürten Erwartungen.

Veröffentlicht am 23.06.2018

Gefangen im Zoo

0

Eine der Lieblingsbeschäftigungen des 4 jährigen Lincoln sind die gemeinsamen Zoobesuch mit seiner Mutter Joan, wo er spielen kann und sich auch gleichzeitig Geschichten ausdenken kann, in denen die wilden ...

Eine der Lieblingsbeschäftigungen des 4 jährigen Lincoln sind die gemeinsamen Zoobesuch mit seiner Mutter Joan, wo er spielen kann und sich auch gleichzeitig Geschichten ausdenken kann, in denen die wilden Tiere vorkommen.
Eines Tages sind die beiden gerade auf den Heimweg als Joan Schüsse hört. Ihr einziger Gedanke ist, dass sie sich und ihren kleinen Sohn in Sicherheit bringen muss. Sie tut alles dafür um zum einen ihren Sohn zu beruhigen und zum anderen sich vor den Tätern zu verstecken. Joan weiß nicht was tatsächlich geschehen ist und auf wie viele Täter sie sich einstellen müssen. Somit irrt sie mit den Instinkten und der Kraft einer Bärenmutter durch den mittlerweile leeren Zoo immer auf der Suche nach einem sicheren Versteck für die beiden.
Zwischenzeitlich trifft sie auf eine junge Angestellte und eine ältere ehemalige Lehrerin, die sich ebenfalls vor den Tätern verstecken. Plötzlich taucht einer der Schützen auf, woraus man sich einiges an Spannung erwartet. Allerdings bleiben alle 3 Nebencharakter eher blass und bringen die Geschichte nicht wirklich weiter.

Die Grundidee, wozu eine Mutter unter Lebensgefahr für ihr Kind im Stande ist, hat mir am Anfang gut gefallen, aber die Umsetzung konnte mich im Laufe der Story immer weniger überzeugen. Es hatte für mich zu viele unnötige Länge und war vielleicht zu sehr auf das Verhalten und die Gefühle von Joan fixiert. Sicherlich hätte dem Buch weitere "stärkere" Charakter oder ein Perspektivwechsel zu den Tätern gut getan. So kann ich diese Mal leider keine Leseempfehlung geben.