Cover-Bild Die perfekte Strafe
(35)
  • Cover
  • Spannung
  • Geschichte
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Handlung

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

10,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Lübbe
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 480
  • Ersterscheinung: 27.11.2019
  • ISBN: 9783404179077
Helen Fields

Die perfekte Strafe

Thriller
Frauke Meier (Übersetzer)

Geduldig pirscht er sich an die Opfer an, erschleicht ihr Vertrauen. Nur um dann ihren qualvollen Tod zu orchestrieren und sich an der Trauer der Hinterbliebenen zu weiden.

Die Leiche einer jungen Frau wird an der Flanke vom Arthur’s Seat, Edinburghs Hausberg, gefunden. Schnell stellt sich ihr Tod als Giftmord heraus. Dann stirbt die Leiterin einer Wohltätigkeitsorganisation - auch sie wurde vergiftet. War derselbe Täter am Werk? DI Callanach und DCI Turner begeben sich auf die Jagd. Eine Jagd, die keinen Fehltritt duldet und eine schwere Entscheidung fordert: Sind sie bereit, für die Ergreifung des Mörders die eigenen Regeln zu brechen?

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.11.2019

Helen Fields - Die perfekte Strafe

0

Eine junge Frau wird tot aufgefunden. Was hatte sie in der eisigen Nacht auf dem Berg zu suchen und weshalb war sie nicht bekleidet? Anzeichen von Gewalt gibt es augenscheinlich keine, erst die Blutprobe ...

Eine junge Frau wird tot aufgefunden. Was hatte sie in der eisigen Nacht auf dem Berg zu suchen und weshalb war sie nicht bekleidet? Anzeichen von Gewalt gibt es augenscheinlich keine, erst die Blutprobe weist auf Drogen hin – doch Lily war eine erklärte Gegnerin von allen Substanzen. Auch die Leiterin einer Wohltätigkeitsorganisation schwebt in Lebensgefahr, denn der nette junge Mann, der sie seit Neuestem unterstützt, hat eine eigene Agenda, die so gar nichts mit Nächstenliebe zu tun hat. DCI Ava Turner und ihr Kollege Luc Callanach stehen unterdessen immer noch unter Schock: scheinbar hat ihr ehemaliger Vorgesetzter Selbstmord begangen. Doch es gab keine Anzeichen für eine solche Tat. Ava kann und will das Ergebnis nicht hinnehmen und kommt bald schon Ungereimtheiten auf die Spur – die jedoch direkt zurück zur Polizei führen.

Teil drei für das Ermittlerduo aus Edinburgh, der beide auch ganz privat weit über ihre Grenzen hinaus führt. Auch ohne die beiden Vorgänger zu kennen, lässt sich mit „Die perfekte Strafe“ gut in die Serie einsteigen. Helen Fields gelingt es hier vor allem, die persönliche Seite der Ermittler und die Zwiespälte, denen sie ausgesetzt sind, zu offenbaren: Gefühl und Verstand lassen sich nicht immer ganz einfach unter einen Hut bringen, wenn beide auch dasselbe Ziel von Gerechtigkeit verfolgen.

Die Mordfälle scheinen zunächst völlig lose zu sein und es dauert, bis die Verbindungen sich zeigen und die Polizei überhaupt einen Ansatzpunkt findet. Die Komplexität hätte auch nicht höher sein dürfen, der Thriller ist schon recht anspruchsvoll, wenn man keinen der Handlungsstränge aus dem Auge verlieren möchte. Durch die geschickte Verwebung nimmt die Spannung dann aber kontinuierlich zu und steigert sich bis zum passenden Schluss.

Besonders konnte mich jedoch der Erzählton der Autorin begeistern. Treffsichere Formulierungen laden immer wieder zum Schmunzeln ein und brechen den brutalen Polizeialltag und die Anspannung auch immer wieder an den richtigen Punkten auf. Dies nutzt sie insbesondere da, wo auch der unterschwellige Sexismus in den Ermittlungsbehörden sich zeigt, um diesen bloßzustellen und ins Abseits zu rücken. Ein insgesamt vielschichtiger und anspruchsvoller Thriller, bei dem alles passt.

Veröffentlicht am 27.11.2019

Ungleiches Duo

0

„Die perfekte Strafe“ ist der dritte Roman von Helen Fields um das ungleiche Edinburgher Ermittler-Duo Luc Callanach und Ava Turner.

Das Cover zeigt einen schönen Schmetterling, leider mit einem abgerissenen ...

„Die perfekte Strafe“ ist der dritte Roman von Helen Fields um das ungleiche Edinburgher Ermittler-Duo Luc Callanach und Ava Turner.

Das Cover zeigt einen schönen Schmetterling, leider mit einem abgerissenen Flügel.
Das deutet auf grausames Töten hin, allerdings - wie schon der Klappentext verrät - nicht an Tieren, sondern an Menschen begangen.

Gleich zu Beginn präsentiert uns Helen Fields dann auch die beiden ersten Leichen. In beiden Todesfällen gehen die ermittelnden Beamten zunächst von Selbstmord aus.

Zumindest im Fall der jungen Lily ist der Leser der Polizei um Einiges voraus, denn aus dem Kontext wird gleich zu Beginn klar, dass Lily ermordet wurde.

Anders beim vermuteten Selbstmord des ehemaligen Polizeichefs Begbie.
Hier tappt der Leser genauso im Dunkeln wie DCI Ava Turner.

Die Situation spitzt sich zu, denn das Sterben geht weiter. . . .
Und es bleibt spannend.

Dass Ava und Luc eine ziemlich ekelhafte Chefin haben, macht die Sache nicht leichter. Zumal auch der zeitliche Druck ständig zunimmt.
Luc und Ava müssen einen Mörder stellen, der sich nicht nur am Leid seiner Opfer, sondern auch an der Trauer der Angehörigen weidet.

Wie schon In den beiden vorherigen Bänden ist das Verhältnis zwischen Ava und Luc erneut sehr ambivalent.
Persönlich und privat stehen sich die beiden erheblich näher, als jeder sich eingestehen will. Beruflich aber sind sie zuweilen so weit auseinander, dass eine gedeihliche Zusammenarbeit kaum noch möglich ist.

Luc Callanach gerät unter Druck. Er muss nicht nur den Mord an Lily aufklären, sondern hat auch mit seiner privaten Vergangenheit zu kämpfen: Das schwieirge Verhältnis zu seiner Mutter setzt ihm zu.

Ava Turner will helfen, mischt sich ein, hat aber selbst genug Probleme zu bewältgen.
Sie wird ein wenig zur tragischen Figur des Romans.
Nicht nur, dass sie sich bei ihrem Alleingang zur Aufklärung des Todes ihres Mentors Begbie hoffnungslos verstrickt, auch am Tod eines Zeugen ist sie nicht ganz unschuldig.

Helen Fields ist wieder ein spannender, flüssig und unterhaltsam zu lesender Krimi gelungen.

Hat Spaß gemacht. Gerne mehr davon.


  • Cover
  • Spannung
  • Geschichte
  • Charaktere
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 27.11.2019

Die perfekte Strafe

0

Mit dem Thriller "Die perfekte Strafe" hat die britische Autorin Helen Fields bereits den dritten Band ihrer Reihe "Detective Luc Callanach" vorgelegt. Wie sie in ihrer Vita verrät, schöpft sie ihre Inspiration ...

Mit dem Thriller "Die perfekte Strafe" hat die britische Autorin Helen Fields bereits den dritten Band ihrer Reihe "Detective Luc Callanach" vorgelegt. Wie sie in ihrer Vita verrät, schöpft sie ihre Inspiration aus ihrer mehrjährigen Erfahrung als Anwältin.

Die Leiche einer jungen Frau wird an der Flanke vom Arthur’s Seat, Edinburghs Hausberg, gefunden. Schnell stellt sich ihr Tod als Giftmord heraus. Dann stirbt die Leiterin einer Wohltätigkeitsorganisation - auch sie wurde vergiftet. War derselbe Täter am Werk? DI Callanach und DCI Turner begeben sich auf die Jagd. Eine Jagd, die keinen Fehltritt duldet und eine schwere Entscheidung fordert: Sind sie bereit, für die Ergreifung des Mörders die eigenen Regeln zu brechen?

Das Cover ist elegant und minimalistisch zugleich. Es zeigt einen türkisfarbenen Falter auf schwarzem Grund und weckt gewisse Assoziationen an das weltberühmte Buch "Das Schweigen der Lämmer". Leider wirkt die deutsceh Übersetzung des englischen Titels etwas unglücklich. Denn seine Bedeutung hat sich mir nicht eindeutig im Verlauf des Geschehens erschlossen.

Der Roman "Die perfekte Strafe" ist in sich abgeschlossen und kann ohne Vorkenntnisse der bereits erschienenen Bücher gelesen werden. Trotzdem möchte ich allen Interessenten nahelegen, sich an die korrekte Reihenfolge zu halten, weil man sich in die Charaktere einfühlen und ihre die Entwicklung logisch nachvollziehen kann.

Das Geschehen wird aus mehreren Perspektiven geschildert. Einerseits begleiten wir DCI Ava Turner mit ihrem Team bei der täglichen Arbeit in einer schottischen Polizeistation, andererseits tauchen wir tief ein in die Welt eines unbekannten Killers, der sich geduldig an seine späteren Opfer pirscht und ihr Vertrauen erschleicht, um ihren qualvollen Tod zu orchestrieren und sich an der Trauer der Hinterbliebenen zu weiden.

In die Handlung integriert ist ein zweiter komplizierter Fall, der nichts mit der Suche nach dem irren Killer zu tun hat. Er rekurriert auf interne Strukturen, thematisiert Korruption innerhalb der Polizei und führt die ermittlelnden Polizeibeamten an ihre persönlichen Grenzen. Alle Charaktere sind gut ausgearbeitet worden, wobei Helen Fields ihren privaten Beziehungen viel Raum gibt.

Alles in allem ist Helen Fields ein spannender, temporeicher Roman mit vielen überraschenden Wendungen gelungen, der sich leicht und flüssig lesen lässt und hohen Erwartungen gerecht wird.Allerdings muss ich eine klare Warnung aussprechen. Dieses Buch ist eindeutig nichts für zartbesaitete Leser. Auf die explizite Darstellung von brutaler Gewalt wird nicht verzichtet!

  • Cover
  • Spannung
  • Geschichte
  • Charaktere
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 27.11.2019

Unheimliche Morde

0

Warum wird ein schönes junges Mädchen in einer eiskalte Winternacht auf einen Berg gelockt, betäubt und ohne Kleidung dort zum Sterben zurückgelassen? Trauer um sie macht ihre Schwester kaputt. Die herzensgute ...

Warum wird ein schönes junges Mädchen in einer eiskalte Winternacht auf einen Berg gelockt, betäubt und ohne Kleidung dort zum Sterben zurückgelassen? Trauer um sie macht ihre Schwester kaputt. Die herzensgute Vorsitzende eines karitativen Vereins stirbt an einer Vergiftung nach der Einnahme von Diätpillen. Stehen diese Tode in irgendeinem Zusammenhang? DCI Ava Turner möchte das aufklären, ermittelt dazu aber noch auf eigene Faust, warum ihr pensionierter Chef Selbstmord begangen hat. Spielt das versteckte Geld in seinem Haus eine Rolle dabei? Auch das organisierte Verbrechen hat ein Wörtchen mitzureden. Niemandem kann man trauen, was für ein Sumpf. Machtbesessene Vorgesetzte sind nicht hilfreich. Trotzdem engagieren sich Turner, Callanach, Lively und andere nach Kräften. Nicht immer mit legalen Mitteln. Und der Erfolg lässt auf sich warten.

Helen Fields hat es wieder geschafft. Ein packender, aber auch deprimierender Thriller liegt vor. Viele Personen, viel Handlung, viel Gewalt. Brisante Themen werden angesprochen, menschliche Abgründe beleuchtet. Spannend zu lesen, aber ein schales Gefühl bleibt.

  • Cover
  • Spannung
  • Geschichte
  • Charaktere
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 27.11.2019

Ava und Luc ermitteln wieder- "Trauerspiel"

0

Der 3.Teil rund um DCI Ava Turner und Luc Callanach entwickelt sich spannend und rasant weiter.
Hier treffen verschiedene Fälle aufeinander, die den Ermittlern wirklich alles abverlangen und sie bis an ...

Der 3.Teil rund um DCI Ava Turner und Luc Callanach entwickelt sich spannend und rasant weiter.
Hier treffen verschiedene Fälle aufeinander, die den Ermittlern wirklich alles abverlangen und sie bis an ihre Grenzen bringen. Ich empfand das Buch von Seite zu Seite als Pageturner, man konnte es gar nicht mehr weglegen, weil der Spannungslevel wegen der unterschiedlichen Mordfälle so hoch gehalten wurde und Helen Fields eine tolle Art hat, den Leser mit einzubeziehen, mit seinen Gefühlen, Emotionen und Eindrücken zu spielen und ihn auch auf manch falsche Fährte zu führen. So muss man ständig wieder seinen Verdacht abändern, weil wieder neue Erkenntnisse dazu gekommen sind.
Ava ist mit sich im Zwiespalt, denn als DCI steht sie unter der Fuchtel der überaus unangenehmen Vorgesetzten Overbeck, die wirklich eine Furie hoch 10 ist. Sämtliche Vorwürfe und Forderungen muss Ava über sich ergehen lassen, obwohl sie schon tun, was sie können. In ihrer neuen Stellung hat sie auch kein leichtes Auskommen mit den bisherigen Kollegen, alles muss sich neu finden.
Auch der Selbstmord ihres Vorgesetzten Begbie lässt ihr keine Ruhe, sie kann sich einfach nicht vorstellen, warum er Anlass hatte, so schnell und spontan aus dem Leben zu treten, doch die Beweise sprechen alle dafür und Indizien verhärten sich.
Zusätzlich stehen sie vor einer Reihe von ungeklärten Todesfällen, deren Opfer alle unterschiedlichen Alters sind, alle mit einer Abwandlung von Cannabis gestorben sind.
Interessant ist, dass man immer von einer speziellen Person liest, die Kontakt mit den Opfern und den Hinterbliebenen hat, doch im Verlauf der Handlungen und Todesfälle so zweifelt, ob das ein Mörder sein kann und mit welchem Motiv, doch das ist an diesem Teil wirklich extrem spannend, wie sich alles entwickelt und wie man mitfiebert, da der Leser schon mehr weiß, als die Ermittler und sich in die Situationen so hineinversetzen kann, als wäre man live dabei.
Und ein weiterer Mordfall mit verschwundenem Opfer hält die Ermittler in Atem, denn dabei stoßen sie auf Korruption in den eigenen Reihen. Misstrauen, Skepsis, Unsicherheit und 3 Fälle, die geklärt werden müssen- ein Wettlauf mit der Zeit.
Auch in das Privatleben von Ava und Luc erhält man mehr Eindrücke, überraschend, hier hab ich oft die Luft angehalten bzw. gehofft und gefiebert, dass sich einiges positiv weiterentwickelt und ist überrascht, wie sich einiges wendet und am Ende des Buches wird man auch sehr überrascht.
Was die die unterschiedlichen Charaktere der Kollegen angeht, manche bislang eher unsympathisch, so erlebt man in einigen Situationen einen ganz anderen Eindruck, neue Charaktere kommen hinzu, bei anderen ist man wirklich überrascht und viele schließt man mittlerweile ins Herz, weil sie eine ganz spezielle Ermittlungs- und auch Auftrittsart haben, die richtig Leben ins Buch bringen.
Perfekte Strafe- perfides Spiel- perfekt umgesetzt, perfektes Buch, perfektes Lesevergnügen
Warten wir gespannt auf das nächste Perfekte Buch von Helen Fields, was es im Englischen bereits gibt!

  • Cover
  • Spannung
  • Geschichte
  • Charaktere
  • Erzählstil