Cover-Bild Gedenke mein

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11,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch Verlag
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 15.01.2016
  • ISBN: 9783548612287
Inge Löhnig

Gedenke mein

Kriminalroman
Cold Cases - Verbrechen schlafen nicht





Gina Angelucci, die Partnerin des Münchner Kommissars Dühnfort, arbeitet in der Abteilung für Cold Cases in München: Sie löst Mordfälle, die seit Jahren nicht geklärt werden konnten. Auf die Bitte einer Mutter nimmt sie die Ermittlungen zu einem tragischen Fall wieder auf. Vor zehn Jahren verschwand die kleine Marie. Ihre Leiche wurde nie gefunden. Der Vater von Marie hat Selbstmord begangen. Hat er seiner Tochter etwas angetan? Gina ahnt, dass ihre Kollegen damals die falschen Fragen stellten. Warum sollte der Vater das Mädchen töten? Oder ist Marie noch am Leben? Gina folgt einer Spur, die zu unendlichem Leid führt …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

Cold Case und Gina Angeluccis erster Fall

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Gina Angelucci die Partnerin von Konstantin Dühnfort (genannt Toni) arbeitet in München an ungeklärten Fällen den sogenannten Cold Case. Gerade hat sie wieder eine Fall abgeschlossen und es sollte eigentlich ...

Gina Angelucci die Partnerin von Konstantin Dühnfort (genannt Toni) arbeitet in München an ungeklärten Fällen den sogenannten Cold Case. Gerade hat sie wieder eine Fall abgeschlossen und es sollte eigentlich der vorläufig letzte sein, da sie schwanger ist. Jedoch bittet sie dann Petra Weber für sie zu ermitteln, da sie nicht glaubt das ihre Tochter tot ist. Die Akte Weber die eigentlich die Rosenheimer Polizei bearbeitet betrifft den Tod von Chris Weber und seiner 7 jährigen Tochter Marie. Man geht davon aus das er einen erweiterten Suizid begangen hat, also quasi seine Tochter mit in den Tod nahm. Gina versucht alles um nochmals eine Suche nach Marie zu bewirken und bekommt am Ende sogar den ganzen Fall. Nun kann sie die Akte neu bearbeiten und schon bald stellt sich heraus das die Rosenheimer viele Fehler und Versäumnisse begangen haben. Immer mehr verdichtet es sich das Marie noch leben könnte und der Kreis der Verdächtigen wird immer enger. Nebenher muss sich dann noch Gina und Toni um ihre Hochzeitsvorbereitungen kümmern. Außerdem macht sich natürlich Toni Sorgen das Gina zu große Gefahren ein geht, jetzt wo sie schwanger ist.

Meine Meinung:
Im 8.Fall Dühnfort geht es mehr um seinen Partnerin Gina, da es für mich der erste Krimi der Autorin war kannte ich diese Reihe ja vorher nicht. Aber mich hat dieser Krimi total in den Bann gezogen, die Autorin schreibt sowas von fesselnd,emotional und realsgetreu das man manchmal meinen könnte die Ermittler gibt es wirklich. Auch aktuelles Zeitgeschehen wird bei ihr nicht ausgegrenzt (z.B.die Flüchtlingswelle) Die Charaktere der Ermittler haben mir sehr gefallen und ich bin jetzt richtig neugierig geworden. Ich denke ich werde mich mir der Dühnfort-Reihe auf alle Fälle noch befassen. Natürlich wird sich der leichter tun, der die anderen Krimis schon kennt, aber auch die anderen werden sich gut zurecht finden, da es ein abgeschlossener Roman ist.
Ich für meinen Fall habe eine neue Lieblingsautorin gefunden, von der ich mehr lesen will. Auch das Cover passt ganz gut zum Romaninhalt und hätte mich sicher neugierig gemacht.
Von mir 5 von 5 Sternen für diesen gelungenen Krimi.

Veröffentlicht am 20.04.2019

Dühnfort Spin-Off

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„Gedenke mein“ ist der erste Band von Inge Löhnigs Kommissar Dühnfort Spin-off Serie. Im Zentrum steht seine Lebensgefährtin Gina, die sonst nur eine Randfigur spielt. Ich fand es schön, Gina einmal etwas ...

„Gedenke mein“ ist der erste Band von Inge Löhnigs Kommissar Dühnfort Spin-off Serie. Im Zentrum steht seine Lebensgefährtin Gina, die sonst nur eine Randfigur spielt. Ich fand es schön, Gina einmal etwas besser kennenzulernen. Schon seit „Der Sünde Sold“ habe ich eine Schwäche für Konstantin Dühnfort, welche sich nach diesem Roman in jedem Fall weiter intensiviert hat.
Er spielt in „Gedenke mein“ zwar keine zentrale Rolle, wird aber aus der Sicht von Gina beschrieben, die so kurz vor der Hochzeit natürlich die rosarote Brille trägt. Somit fand ich den kochenden Gourmet-Kommissar noch attraktiver als ohnehin schon.
Der allgemeine Ton, wen die beiden aufeinander treffen, ist romantischer als in den anderen Büchern, was ich auch der Tatsache zuschreibe, dass die Geschichte eben aus Sicht einer Frau erzählt wird.

Auch der Kriminalfall hatte von Anfang an meine Aufmerksamkeit. Gina arbeitet in der Abteilung für Altfälle und ich finde es interessant, wie auch nach vielen Jahren noch Ermittlungen möglich sind und es zu Überführungen kommen kann. Der hier beschriebene Fall ist besonders tragisch. Vor 10 Jahren beging ein Mann vermeintlich Selbstmord, nachdem er die Leiche seiner kleinen Tochter versteckt hat. Für die Polizei war der Fall ziemlich schnell klar, nur die Mutter glaubte nicht an den Tod ihres Kindes.
Sie bittet Gina um Hilfe und schon bald stellt sich heraus, dass bei den Ermittlungen so einiges schief gelaufen ist. Nichts ist so, wie es auf den ersten Blick schien.

Ziemlich am Anfang des Buches hatte ich mich bereits auf eine Person als vermeintlichen Täter eingeschossen, die Handlung nimmt dann jedoch einige Wendungen und auf den letzten Seiten konnte mich die Autorin tatsächlich mit einer Enthüllung überraschen.
Die Entführung der kleinen Marie bleibt schrecklich von Anfang bis Ende und lässt den Leser betroffen zurück. Nicht jede Frage wird geklärt, aber das macht den Fall noch ein Stück weit realistischer. Auch bei aus der Presse bekannten Entführungsfällen bleiben oft eine Menge Rätsel ungelöst und nicht jedes Verbrechen wird in der Form gesühnt, wie man es sich wünscht.

Die Idee die Dühnfort Serie auch aus Ginas Sichtweise zu erzählen war auf jeden Fall sehr gut. Ich freue mich auf zukünftige Bücher über das sympathische Polizistenpaar und hoffe, dass es noch lange weiter geht!

Veröffentlicht am 28.07.2018

Nicht ganz überzeugt

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Gina Angelucci ermittelt in ihrem ersten Fall und der hat es in sich. Petra Weber ist auch nach zehn Jahren noch überzeugt, dass ihr Exmann nicht erweiterten Selbstmord beging und ihre Tochter noch irgendwo ...

Gina Angelucci ermittelt in ihrem ersten Fall und der hat es in sich. Petra Weber ist auch nach zehn Jahren noch überzeugt, dass ihr Exmann nicht erweiterten Selbstmord beging und ihre Tochter noch irgendwo glücklich lebt. Allerdings sucht die Polizei nicht nach ihr, bis Weber die Ermittlerin Angelucci mit dem Fall konfrontiert. Gina ermittelt erfolgreich in „Cold cases“.
Ich fand es spannend zu sehen, wie Cold cases aufgerollt werden, welche Hürden Ermittler zu nehmen haben und dergleichen. Schnell bemerkt Gina, dass die Kollegen in der Vergangenheit große Fehler gemacht haben und der Fall nicht so klar ist, wie es zunächst den Anschein hatte. Gina setzt alle Hebel in Bewegung, um den Fall zu lösen.
Obwohl der Schreibstil sehr gut zu lesen war und der Fall an sich spannend, fehlte mir das gewisse Etwas. Zu früh hatte ich schon einen konkreten Verdacht, einige Finten waren viel zu leicht zu durchschauen und mir fehlte etwas die Raffinesse. Manche Länge war einfach nur nervig, aber immerhin war das Privatleben der Ermittler nicht viel zu ausufern gehalten.
Der zweite Fall um Gina war, zumindest für mich, deutlich besser.

Veröffentlicht am 24.04.2018

Kein Ofper ist je vergessen

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Der Cold Case beginnt gemässigt.
Die Mutter eines vermissten Mädchens macht das, was sie die letzten zehn Jahre seit Verschwinden ihres Kindes gemacht hat: sie versucht, gehört zu werden mit ihrer Überzeugung, ...

Der Cold Case beginnt gemässigt.
Die Mutter eines vermissten Mädchens macht das, was sie die letzten zehn Jahre seit Verschwinden ihres Kindes gemacht hat: sie versucht, gehört zu werden mit ihrer Überzeugung, daß ihre Tochter zwar entführt, aber noch am Leben ist.
Durch diverse Umstände begünstigt, wird es der Ermittlerin Gina Angelucci ermöglicht, den Fall neu aufzurollen.
Der Realitätsfaktor hierbei lässt sich ebensowenig bemessen wie beim Kompetenzgerangel der Staatsdiener und den daraus resultierenden Katastrophen. Diese Handlungsstränge wirken ein wenig konstruiert, mindern aber nicht die Spannung.
Wie die Ermittler Gina und Holger im Laufe des Falles zu einem Team zusammenwachsen, hat mir gut gefallen.
Nur die Essens- und Gewichtsfrotzeleien fand ich überholt und haben mich gelangweilt. Es gibt andere und lustigere Angewohnheiten, mit denen sich Kollegen auf die Nerven gehen (können).
Besonders gelungen fand ich während des Lesens das Entstehen lokaler Atmosphäre. Egal ob in der Wohnung, im Biergarten oder in den Straßen Münchens. Sofort war ein spezieller Flair gegenwärtig, Lebensart und - freude. Gegenteilig dazu das Schicksal von Petra und ihrer Tochter. Der Kontrast wurde gut und deutlich vermittelt.
Die Autorin konnte mich mit der Beschreibung von Petra´s Gefühlswelt sehr gut erreichen:

"Wut war besser als Angst. Sie war zielgerichtet, ein Schwert für den Kampf. Während Angst das Messer war, mit dem man sich die Haut vom Leib zog."

"Doch die Angst wühlte weiter mit kalter Hand in ihrem Innersten."

Ein Krimi, der ohne in´s Detail der Abartigkeiten abdriften zu müssen, nachhallt, was sicher den vielen offenen Fragen am Schluss des Buches geschuldet ist. Der Leser wird am Ende mit seinem rotierenden Kopfkino zurückgelassen.

Veröffentlicht am 02.04.2018

Cold Cases - 1

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Seit Gina Angelucci und Konstantin “Tino” Dühnfort ihre Beziehung öffentlich gemacht haben, arbeitet Gina in der neu geschaffenen Abteilung für Cold Cases. Der neueste alte Fall verlangt den Ermittlern ...

Seit Gina Angelucci und Konstantin “Tino” Dühnfort ihre Beziehung öffentlich gemacht haben, arbeitet Gina in der neu geschaffenen Abteilung für Cold Cases. Der neueste alte Fall verlangt den Ermittlern allerhand ab: Seit zehn Jahren ist die kleine Marie abgängig, angeblich von ihrem Vater, der Selbstmord begangen hat, ermordet. Doch Maries Mutter glaubt nicht an Maries Tod, denn die Leiche ihrer Tochter ist niemals gefunden worden.

Gina nimmt sich des Falles an und entdeckt, dass die damaligen Ermittler schlampig gearbeitet haben. Während Gina nun den längst erkalteten Spuren nachgeht, muss sich Tino mit einem ermordeten Neugeborenen beschäftigen und such fieberhaft nach dessen Mutter. Da Gina schwanger ist, ist dieses Thema zwischen den beiden tabu.

Erst als sich die Anzeichen, dass das entführte Mädchen doch noch leben könnte verdichten, fällt der Groschen.

Die Lösung des Falles erweist sich als kniffelig.

Meine Meinung.

WIe wire s von der Autorin gewöhnt sind, lässt sie ihren Ermittlern einigen Spielraum. Vor allem Gina hat einige unkonventionelle Ideen, die zwar nicht immer auf Gegenliebe bei ihren Vorgestetzten treffen. DOch der Erfolg gibt ihr Recht. Witzig und gut gemacht ist auch der Charakter ihres Kollegen Holger, der mit Argusaugen auf seine Gesundheit achtet und auch Gina nicht mit guten Ratschlägen verfolgt. Holger bekommt relative schnell heraus, dass Gina schwanger ist. Er hält sein Wissen hinter dem Berg, geizt aber nicht mit Ernährungstipps.

Die Schwangerschaft ist nun genau mein einziger kleiner Kritikpunkt: Das häufige Erwähnen derselben ist inflationär und ist mir auf die Nerven gegangen. Außerdem finde ich es ein wenig unverantwortlich, die SChwangerschaft nicht zu melden und weiter polizeilichen Außendienst zu machen. Die Mutterschutzbestimmungen haben ja ihren Sinn. Ich kenne zwar die Regelungen in Deutschland nicht, aber Verfolgungsjagden sind bestimmt nicht erlaubt.

Fazit:

Ein fesselnder Krimi, der auch mit dem einen oder anderen schlampigen Ermittler hart ins Gericht geht. 4 Sterne.