Cover-Bild Zane gegen die Götter, Band 1: Sturmläufer
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16,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Ravensburger Verlag GmbH
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 512
  • Ersterscheinung: 01.07.2020
  • ISBN: 9783473401949
J. C. Cervantes

Zane gegen die Götter, Band 1: Sturmläufer

Katharina Orgaß (Übersetzer)

Zane soll den Maya-Gott des Todes befreien? Nur weil irgendso eine olle Prophezeiung das voraussagt? Nie im Leben! Doch dann überschlagen sich die Ereignisse und Zane muss einen Deal mit dem Todesgott eingehen. Es wird schon nicht so schlimm werden ... Oder?!

*** Mit einem Vorwort von „Percy Jackson“-Autor Rick Riordan ***

„Zane gegen die Götter“ im Überblick:
• Band 1: Sturmläufer
• Band 2 erscheint im Frühjahr 2021
• Band 3 erscheint im Herbst 2021

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.07.2020

Magische Reise in die Welt der Mayagötter

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Zane gegen die Götter: Sturmläufer ist der 1. von 3 Bänden. In der Geschichte verfolgen wir den jungen Zane, der mit seinem verkrüppelten Bein alles andere als normal ist. Dafür hat der 13-jährige seine ...

Zane gegen die Götter: Sturmläufer ist der 1. von 3 Bänden. In der Geschichte verfolgen wir den jungen Zane, der mit seinem verkrüppelten Bein alles andere als normal ist. Dafür hat der 13-jährige seine treue Begleiterin Hund Rosie an seiner Seite und seinen ganz persönlichen Vulkan im Hintergarten zu dem er sich angezogen fühlt. Als dann Brook Auftritt und Zane mit einer Prophezeiung konfrontiert die besagt, dass er den Totesgott Ah-Puch freilässt, muss er die Welt retten und sich den uralten Maya Göttern stellen.

Zane gegen die Götter ist ein Buch, dass einem mal ganz andere Kulturen und Mythen näher bringt. So lebt Zane an der Grenze Mexicos mit seiner Mutter, seinem Onkel und schrullig netten Nachbarn, die den Jungen vom Schulalltag ablenken. In der Schule wird Zane wegen seinem zu kurz geratenen Bein gehänselt und so ist sein Vulkan und das Buch über die Mayagottheiten von seiner Mutter das einzige, was ihn vom trüben Alltag ablenkt.

Als Brook ihm aber eine Welt voller Magie und Weissagungen zeigt und sie und Onkel Hondo sich dann auf einem Roadtrip durch Amerika befinden, in der Hoffnung den Untergang der Welt zu verhindern, wächst Zane über sich hinaus und kann endlich zeigen, was wirklich in ihm steckt.

Charaktere: Wie man vielleicht schon merkt, hatte es Zane bisher echt schwer im Leben. Immer muss er seinen Gehstock dabeihaben, seine Mutter ist nur am arbeiten und sein Vater hat ihn schon vor seiner Geburt im Stich gelassen und sie verlassen. Viel Selbstvertrauen lässt da anfangs auf sich warten, aber wenn ihm geliebte Menschen oder Haustiere seiner Familie in Gefahr geraten, handelt der 13-jährige und nimmt allen Mut zusammen, diejenigen zu beschützen. Auf seiner Reise gerät er in ein paar patzige Situationen, aber mit Fingerspitzengefühl und humorvollen Kommentaren rettet er sich oft vorm schlimmsten. Manchmal fand ich nur, war er definitiv zu naiv und dann wieder so reif, was gar nicht zu seinem Alter passte. Das der Junge sich sofort zum ersten Mädchen angezogen fühlt, dass je mit ihm geredet hat, ist wohl normal, aber ich finde er hat Brook oftmals zu sehr vertraut. Dabei waren ihre Absichten und Handlungen mal schon sehr verdächtigt, aber mit ihrem rebellischen aufgeweckten Charakter hat sie schon gut reingepasst in das eher ungewöhnliche Team.
Auch die vielen Nebenfiguren haben jeder eine andere Eigenschaft, Stärke und Witz in die Story gebracht, wie zum Beispiel der Wrestling-Fan Hondo oder dem Zucker Liebenden Jazz.

Weltaufbau: Generell war die Welt mit den Göttern und anderen mystischen Wesen sehr interessant und geheimnisvoll. Über Gestaltwandler und Dämonen liest man ja ab und zu, aber Schoko- und Zeitgöttinen gibt es nicht in jeder Mythologie.^^ Diese kleine Reise durch Amerika war wirklich magisch voll mit eindrucksvollen Wesen und Pforten in andere Welten, wodurch wir nicht nur an einem Ort bleiben und so eine vielseitige Sicht auf dieses Universum bekommen.

Handlung: Mit seinen ca. 512 Seiten ist das Buch relativ dick, die Schrift aber groß gehalten. Trotzdem ist viel Geschehen in die Handlung integriert und ich kann nicht sagen, dass es sich jemals wirklich gezogen hat. Auch der Schreibstil erlaubt es vorallem jungen Lesern die Geschichte in vollen Zügen zu genießen und zu verstehen, da die Wortwahl einfach und kindgerecht gehalten wurde. Handlungsmäßig muss ich sagen, hat mich dass Buch nicht komplett überzeugt. Spannung war nur in bestimmten Kämpfen zusehen und vieles war durch eingestreute Teaser und Hinweise halt schon sehr vorhersehbar. Auch mit dem Humor im Buch kam ich nicht zu richtig mit klar, weil mir manche Witze zu flach waren und einfach so dahingesagt. Nicht jedermanns Sache.

Fazit: Für mich steht definitiv fest, dass die Reihe nichts für mich ist. Altersmäßig bin ich da einfach raus, weil ich nicht wirklich mit diesen jungen Charakteren und ihren Witzen connecten kann und aus dem Kindesalter raus bin. Dennoch fand ich die Welt und Geschichte durchaus Unterhaltsam und magisch. Von Rick Riordan habe ich noch nichts gelesen und kann nicht sagen, inwiefern diese Geschichte mit seinen Büchern zu vergleichen ist. Trotzdessen ist die Geschichte Kindern und Familien zum Vorlesen sehr zu empfehlen und ich hoffe, dass sich noch viele junge Leser an dieser Interpretation der Maya Mythologie erfreuen lassen.

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Veröffentlicht am 02.07.2020

Ein toller Auftakt in die Welt der Maya-Götter und ihrer Kultur

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Inhalt:
Zane soll den Maya-Gott des Todes befreien? Nur weil eine olle Prophezeiung das voraussagt? Nie im Leben! Doch dann überschlagen sich die Ereignisse und Zane muss einen Deal mit dem Todesgott eingehen. ...

Inhalt:
Zane soll den Maya-Gott des Todes befreien? Nur weil eine olle Prophezeiung das voraussagt? Nie im Leben! Doch dann überschlagen sich die Ereignisse und Zane muss einen Deal mit dem Todesgott eingehen. Es wird schon nicht so schlimm werden. Oder?!

Meinung:
Bis vor kurzem war Zane noch ein ganz normaler Teenager. Ok, sein eines Bein ist kürzer als das andere, weshalb er in der Schule arg gehänselt wird. Und hinter seinem Grundstück befindet sich ein Vulkan, den Zane als "seinen Vulkan" betrachtet. Aber ansonsten ist sein Leben bisher in geregelten Bahnen verlaufen.
Doch dann ändert sich alles schlagartig, als Gestaltwandlerin Brooks eines Tages vor seiner Tür auftaucht und ihm von einer Prophezeiung der Maya-Götter erzählt. Und Zane spielt die wichtigste Rolle in eben dieser Prophezeiung.

Als ich erfahren habe, dass dieses Buch im Rick Riordan Presents Imprint von Disney Hyperion erschienen ist, war ich sofort Feuer und Flamme. Denn bereits vor einigen Jahren habe ich voller Begeisterung erfahren, dass Rick Riordan in diesem Imprint Autoren eine Chance geben möchte Geschichten aus unterrepräsentierten Kulturen zu schreiben.

In diesem Buch tauchen wir daher nicht in die griechische Mythologie ein, sondern erfahren mehr über die Götter der Mayas. Daher war dies auch totales Neuland für mich, da ich bisher so gut wie gar keine Berührungspunkte mit dieser Kultur bzw. ihren Göttern hatte. Ein Glossar vereinfacht jedoch den Einstieg in die Welt der Mayas, da man in diesem die wichtigsten Götter und Helden nachlesen kann.

Von den ersten Seiten an war ich wirklich hellauf begeistert. Da ich Zane, seine Familie und Freunde als super unterhaltsam und witzig empfand. Ich verliebte mich sehr schnell in die verschiedenen Charaktere. Und vor allen Dingen Zanes Onkel Hondo, der total auf Wrestlingkämpfe steht, war höchst unterhaltsam.

Die Idee eines Vulkans direkt hinter dem Haus empfand ich als reichlich ungewöhnlich, aber sehr interessant. So entführt uns Autorin J.C. Cervantes in die Welt der Mayas, ihrer Traditionen und Gottheiten. Ich hatte großen Spaß dabei die Kultur der Mayas zu entdecken.

Fans von Rick Riordan wird auffallen, dass die Geschichte in einigen Punkten schon dem Weltenaufbau der Rick Riordan Bücher ähnelt. Vor allen Dingen spiegelt sich dies im Humor wider. Wobei ich finde, dass Rick Riordan einfach ein Meister im Fach "humoristische Erzählweise" ist und J.C. Cervantes da nicht ganz mithalten kann.

Ich fand es zu keiner Zeit störend, dass es die Vergleiche zu den Rick Riordan Büchern gibt, da die Autorin eine ganz andere Kultur beschreibt und nun einmal eine Abenteuergeschichte davon lebt, dass der Held auf reichlich Götter und andere Helden trifft.

Die Spannung in der Geschichte ist konstant hoch, da Zane und seine Freunde von einem spannenden Abenteuer ins Nächste stürzen. Großartig Zeit um einmal Luft zu holen, bleibt dabei nicht. Dennoch empfand ich den Schreibstil der Autorin an der ein oder anderen Stelle als ein wenig zu ausschweifend.

Das Buch endet größtenteils in sich abgeschlossen. Zwar bleiben ein paar Fragen offen, dennoch kann man die Reihe (wenn man dies möchte) auch gut nach diesem ersten Band beenden.

Fazit:
"Sturmläufer" ist ein toller Auftakt in die Welt der Maya-Götter und ihrer Kultur. Die Autorin hat einen tollen Humor und skizziert unterhaltsame und interessante Charaktere. Teilweise war es mir ein wenig zu detailliert, weshalb ich nicht die volle Punktzahl vergebe.
Dennoch reicht es für 4,5 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 01.07.2020

Zanes Abenteuer mit den Maya-Göttern

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Nachdem Zane ein Jahr lang von seiner Mutter zu Hause unterrichtet wurde, soll er wieder auf eine Privatschule gehen. Doch da kommt dann noch was dazwischen: Zane soll den Maya-Gott des Todes befreien. ...

Nachdem Zane ein Jahr lang von seiner Mutter zu Hause unterrichtet wurde, soll er wieder auf eine Privatschule gehen. Doch da kommt dann noch was dazwischen: Zane soll den Maya-Gott des Todes befreien. Eine alte Prophezeiung soll durch ihn Wirklichkeit werden. Und plötzlich sieht Zane sich nicht nur im Kampf gegen den grässlich stinkenden Todesgott, sondern er ist mitten drin in einer unglaublichen Geschichte, in der alle Maya-Götter vorkommen, und noch so vieles andere…

Der 13jährige Zane, dessen eines Bein kürzer ist als das andere und der deswegen immer gehänselt wird von seinen Mitschülern, ist ein richtiger Anti-Held, ein Hasenfuß, der zwar gerne Bücher liest, aber die Geschichten sollen bitteschön auch dadrin bleiben. Und unversehens ist er selbst mit allen Maya-Göttern konfrontiert, ist mitten drin in einem Abenteuer, das immer gefährlicher zu werden droht. Wem kann er vertrauen, wen muss er meiden? Aus diesen Gegebenheiten spinnt die Autorin C.J. Cervantes ein abgefahrenes Abenteuer in der Tradition von Rick Riordan, der auch das Vorwort zu diesem Buch schreibt. Der Schreibstil ist flüssig und humorvoll zugleich, der Ideenreichtum der Geschichte ist überwältigend. Ein Glossar am Ende des Buches ist hilfreich für all jene, die sich mit der Mythologie der Maya weniger auskennen.

Diese Geschichte ist rundum gelungen, ich empfehle sie deshalb sehr gerne weiter und vergebe begeistert alle 5 möglichen Sterne.

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Veröffentlicht am 01.07.2020

Für Fans von Percy Jackson

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Lange habe ich darauf gewartet, dass sich ein Jugendbuch mal nicht nur mit den "klassischen Göttern" beschäftigt. Keine Frage, ich liebe auch Zeus und Co. oder einen Ausflug in die nordische Mythologie, ...

Lange habe ich darauf gewartet, dass sich ein Jugendbuch mal nicht nur mit den "klassischen Göttern" beschäftigt. Keine Frage, ich liebe auch Zeus und Co. oder einen Ausflug in die nordische Mythologie, habe mich aber sehr darüber gefreut das hier die Maya mal Thema sind. Über sie lernt man in diesen Breitengraden doch eindeutig zu wenig. Umgesetzt wurde das Ganze im Stile von Percy Jackson, mit großer Klappe, Humor und einem überforderten Protagonisten, der mit Unterstützung einer bunten Truppe Freunde die Welt retten soll.
Wer Spaß an den Büchern von Rick Riordan hatte ist hier also genau richtig.

Das Setting und der Stil der Geschichte haben mir gut gefallen und die Kritikpunkte fallen eher gering aus. Am meisten gestört hat mich wohl der Protagonist Zane, der mir manchmal zu sehr auf der Leitung stand. Ein klein wenig mehr Grips hätte wohl nicht wehgetan. Ansonsten mochte ich eher Kleinigkeiten nicht bspw. Anklänge an Harry Potter ala "Der dessen Namen nicht genannt werden darf". Da war mir die Ähnlichkeit doch zu deutlich und das Rumeiern unnötig. Auch war der Ekelfaktor für mich an manchen Stellen grenzwertig. Ich hatte auch so verstanden das der Bösewicht keine Schönheit ist. Ob das gerade für jüngere Leser passend ist, weiß ich nicht unbedingt.

Ansonsten mochte ich die Figuren sehr gern. Sie alle sind irgendwie schrullig und liebenswert und bereichern die Geschichte ungemein.

Fazit:
Spaß und Abenteuer im Reich der Maya. Der Auftakt überzeugt und ich werde sicher auch einen Blick auf Band 2 werfen.

Veröffentlicht am 01.07.2020

Phantasievolles Kinderbuch über Mythologie und Götter

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Rezension „Zane gegen die Götter, Band 1: Sturmläufer“ von J. C. Cervantes



Meinung

Percy Jackson war mir bisher nur durch die Filme bekannt, welche ich unglaublich faszinierend und phänomenal fand, ...

Rezension „Zane gegen die Götter, Band 1: Sturmläufer“ von J. C. Cervantes



Meinung

Percy Jackson war mir bisher nur durch die Filme bekannt, welche ich unglaublich faszinierend und phänomenal fand, woraufhin ich mir auch gleich die Bücher dazu kaufte, aber einfach noch nicht zum lesen dieser Geschichte kam. Doch die Empfehlung des Autors Rick Riotdan machte mich neugierig und ich wollte Zane gegen die Götter unbedingt lesen. Zudem ließ mich der Satz im KT „Pssst! Wer meine Geschichte lesen will, muss sich zu völligem Stillschweigen verpflichten“, schmunzeln und ich konnte nicht anders, als den Autor dafür sympathisch zu finden und Zane schon direkt in mein Herz zu lassen.

Schon in der Leseprobe stellte ich fest, dass mich ein großes humorvolles Abenteuer erwarten würde. Zwar geschah am Anfang nicht viel herausragendes, wodurch der Aufbau ruhig ist und sich die Spannung sowie Action erst nach und nach steigerten, doch dies tat in meinen Augen dem Gesamtbild keinen Abbruch, denn es muss nicht immer gleich mit Vollgas losgehen, schon gar nicht bei einer Trilogie. Zudem bekommt man so als Leser Zeit, sich mit Zane auseinanderzusetzen und alles um sich herum wirken zu lassen.

Der Schreibstil des Autors ist flüssig, leicht verständlich, dem Genre Jugendbuch absolut gerecht und wartet mit viel Humor auf, was die Geschichte auflockert und ihr einen ganz eigenen Charme verleiht. Mich konnte der Autor mit seinen bildhaften Beschreibungen und fortwährenden Kommentaren, welche Zane immer wieder über etwas abgibt oder sich selbst kommentiert, fesseln und mitreißen. Es war einfach erfrischend anders und man kann dem Sog schlecht widerstehen. Solch einen Stil hatte ich noch nie zuvor gesehen weshalb ich hier auch meine erste Überraschung sah.

Mythologie und Geschichte spielt in meinem Leben eine große Rolle. Hat es in meiner Jugend und auch jetzt. Es fasziniert mich alles über vergangene Kulturen und Völker zu erfahren. Unter ihnen auch die Maya, welche Bestandteil dieses Buches sind. Da Mythologie aber enorm umfangreich ist, wage ich zu bezweifeln, schon alles darüber zu kennen. So geschah es, dass der Autor mir noch einige wissenswerte Fakten über die Maya Kultur beibringen konnte, was mich wieder mal höchst begeistert und schwärmend zurückließ.

Zudem trifft man mit Zane die verschiedensten Götter, deren Namen zwar nicht immer einfach waren, mich aber den Wunsch verspüren ließ, selbst ein Teil des Geschehens zu sein. Götter Geschichten unterscheiden sich signifikant weshalb es in meinen Augen auch falsch ist, hier den Vergleich mit Percy Jackson zu ziehen. Ich erkannte zwar, dass sich manches ähnelte, doch ist Zane eine völlig andere Kategorie Götter Geschichte und bietet mindestens genauso viel Neues, als wenn ich erst dieses und dann Percy Jackson kennengelernt hätte.

Ein weiterer Punkt der mein Herz jedes Mal aus dem Takt brachte waren die verschiedenen Schauplätze im Buch, denn nicht nur bietet sich dadurch Abwechslung, sondern es entstand auch ein Bildgewaltiger Weltenentwurf, der das Kopfkino entfachte und mich staunen ließ. Auch hier war mein Wunsch enorm groß selbst dort zu sein, weshalb man eine gewisse Art von Fernweh spürt. Ich habe es geliebt mit Zane alles zu erforschen und wurde mehr als einmal überrascht, ob der vielen Figuren, welche mich nicht erkennen ließen wer hier gut und böse ist. Da konnte der Autor mich doch schön hinters Licht führen.

Als Cover Liebhaber und Käufer kann ich an dieser Stelle nur sagen, lieber Verlag, lieber Designer, diese Arbeit ist göttlich. Das Design ist so traumhaft schön, dass es immer wieder meinen Blick anzieht wie zwei Magnete. Zudem ist die Haptik traumhaft, softtouch Oberfläche, wodurch das Buch noch mal viel schöner in der Hand liegt. Ich bin schon gespannt auf die anderen Cover dieser Trilogie und hoffe sie werden ebenfalls zu funkelnden Augenweiden.

Die Gestaltung der Figuren zeigt eine bunte und verrückte Mischung, welche mich vollkommen überzeugen konnte. Auch Zane schloss ich in mein Herz, denn er bewies Mut und Tapferkeit, Stärke und wahre Freundschaft zu anderen. Man erkennt hier wie enorm facettenreich und vielfältig die Figuren sind, was für mich immer der wichtigste Punkt ist. Obgleich ich nicht mehr in ihre Altersklasse gehöre, verspürte ich eine emotionale Verbindung, welche der Autor von Anfang an schuf.


Fazit

Ich kann diese Geschichte bedingungslos empfehlen, sowohl an Percy Jackson Fans, als auch Neulinge, denn es wartet ein großes Abenteuer auf den Leser, dass mit seinen humorvollen, bildhaften Beschreibungen und den vielfältigen, bunten, verrückten Figuren ein spannendes, actionreiches Leseerlebnis erzeugt. Phantastische Schauplätze lassen den Wunsch verspüren selbst im Geschehen zu sein.

Ein Auftakt der unbedingt Lust auf mehr macht und zudem noch von Freundschaft erzählt. Die Maya Kultur wird hier auf Jugend gerechte Art erklärt und bietet viel Interessantes und spannendes Wissen.


Bewertung ❤️💜🤍❤️💜 (5/5)

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