Cover-Bild Cyrus Doyle und die Kunst des Todes

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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Aufbau TB
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 377
  • Ersterscheinung: 15.06.2018
  • ISBN: 9783746634180
Jan Lucas

Cyrus Doyle und die Kunst des Todes

Kriminalroman
Gefährliche Strände und eine tote Frau.

In der malerischen Rocquaine Bay wird eine tote Frau gefunden. Auf ihrer Haut hat der Mörder eine zynische Botschaft hinterlassen. Cyrus Doyle und seine Kollegin Pat Holburn stehen vor einem Rätsel. Immer mehr Zeugen verstricken sich in Widersprüche. Und was verschweigt der Strandwächter, der zur Tatzeit in der Bucht war? Welches »schwarze Ungeheuer« glaubt er im Meer gesehen zu haben? Als von ganz oben in die Ermittlungen eingegriffen wird, geht Cyrus Doyle auf eigene Faust vor.

Ein packender Kriminalroman mit Chief Inspector Cyrus Doyle.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.11.2018

Cyrus Doyle und die Kunst des Todes

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Auf Guernsey, in der malerischen Rocquaine Bay, wird eine tote Frau gefunden. Es handelt sich um die Künstlerin Lizzie Sommers, deren Mörder auf ihrer Haut eine Nachricht hinterlassen hat. Chief Inspector ...

Auf Guernsey, in der malerischen Rocquaine Bay, wird eine tote Frau gefunden. Es handelt sich um die Künstlerin Lizzie Sommers, deren Mörder auf ihrer Haut eine Nachricht hinterlassen hat. Chief Inspector Cyrus Doyle und seine Kollegin Pat Holburn nehmen die Ermittlungen auf und stoßen bald auf mehrere Zeugen und Verdächtige, die sich jedoch in Widersprüchen verstricken. Langsam ergibt sich für die beiden Ermittler ein Bild der toten Frau und von ihren Verbindungen auf Guernsey. Als dann jedoch von oben in den Fall eingegriffen wird, ermittelt Cyrus Doyle auf eigene Faust.

Dies ist bereits der dritte Fall für den Chief Inspector Cyrus Doyle. Obwohl es für mich das erste Buch dieser Reihe war, hatte ich keinerlei Probleme, mich in die Geschichte und die Charaktere hineinzufinden. Alles Wichtige wird erzählt und Vorkenntnisse sind somit nicht erforderlich, erhöhen aber sicherlich den Lesegenuss um den Inspector.
Der Schreibstil gefiel mir gut, denn das Buch ließ sich flüssig lesen und ich kam sofort in die Geschichte rein und konnte dem Geschehen stets folgen.
Die Charaktere waren wirklich hervorragend ausgearbeitet und mit einem Blick für Details beschrieben. Ich hatte sie sehr gut vor Augen. Cyrus Doyle fand ich sehr sympathisch und er war ein gelungener Ermittler für diesen Krimi bzw. diese Krimireihe. Die beiden Vorgängerbücher werde ich mir nun auf jeden Fall noch kaufen.
Aber nicht nur die Personen wurden anschaulich beschrieben, sondern auch die Umgebung und die Landschaft von Guernsey. Das gefiel mir wirklich sehr gut, so dass ich mich trotz des Kriminalfalles wohlfühlte.
Der Fall selbst war interessant und mit einigen überraschenden Wendungen versehen, so dass er für mich undurchsichtig blieb. Toll fand ich die Vielzahl an Verdächtigen, wodurch ich sehr gut rätseln und überlegen konnte. Auf den Täter und dessen Motiv bin ich allerdings bis fast zum Ende nicht gekommen. Die Spannung fand ich gut, hätte aber gegen ein wenig mehr auch nichts einzuwenden gehabt.

Ein gelungener Krimi, den ich sehr gerne gelesen habe. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 14.11.2018

Krimi mit Atmosphäre

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Schauplatz Guernsey: Am Strand der Rocquaine Bay liegt eine ermordete Frau. Besonders pikant: auf der Leiche hat der Mörder eine Nachricht platziert. Chef Inspector Cyrus Doyle und Pat Holbur ermitteln ...

Schauplatz Guernsey: Am Strand der Rocquaine Bay liegt eine ermordete Frau. Besonders pikant: auf der Leiche hat der Mörder eine Nachricht platziert. Chef Inspector Cyrus Doyle und Pat Holbur ermitteln in dem Fall. Doch die Ermittlungen gestalten sich schwierig, es gibt mehrere Verdächtige. Wer lügt, wer sagt die Wahrheit?

"Cyrus Doyle und die Kunst des Todes" ist der dritte Teil der Reihe um Chief Inspector Cyrus Doyle, für mich war es der erste. Ohne Vorkenntnisse fiel mir der Einstieg nicht so leicht wie erwartet, es hat einige Zeit gebraucht bis ich mich eingelesen hatte und in der Story angekommen war. Was zum Teil auch am Ermittlerteam lag, denn irgendwie fiel es mir schwer, mit Cyrus Doyle und Pat Holbur warm zu werden. Sie sind als Figuren zwar sehr gut beschrieben, aber so wirklich sympathisch sind mir die beiden leider nicht geworden. Ich habe mich im weiteren Verlauf mit ihnen arrangiert und die Ermittlungen verfolgt, die realistisch geschildert sind und ohne große Aha-Effekte auskommen. Bis zum Ende ist nicht klar, wer der Mörder ist. Was mir gut gefallen hat war die Atmosphäre, die durch die detaillierten Ortsbeschreibungen entsteht und einen schönen Rahmen für die Geschichte bildet. Der Schreibstil ist gut, insgesamt ein solider Krimi, der sich mit Vorkenntnissen vermutlich besser lesen lässt. 4 Sterne.

Veröffentlicht am 13.11.2018

unterhaltsam, spannend, empfehlenswert

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Am Strand von Rocquaine Bay wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Dass es kein natürlicher Tod ist wird schnell offensichtlich, da der Täter auf ihrer Haut eine Botschaft hinterlassen hat...
Auch ...

Am Strand von Rocquaine Bay wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Dass es kein natürlicher Tod ist wird schnell offensichtlich, da der Täter auf ihrer Haut eine Botschaft hinterlassen hat...
Auch mit diesem Krimi-Band um den Ermittler Cyrus Doyle habe ich mich wieder wunderbar kurzweilig und spannend unterhalten gefühlt. An Verdächtigen mangelt es in diesem Fall nicht. Da bis fast zum Schluss nicht erkennbar ist, wer hinter der Tat steckt, hielt bei mir die Spannung auch bis zum Ende an. Wieder einmal hat der Autor seine Liebe zur Kanalinsel Guernsey durch die anschaulichen Beschreibungen der dortigen Landschaft und der historischen Bauten zum Ausdruck gebracht. Besonders gefallen hat mir zum Beispiel die Beschreibung eines dreckigen Industriegebietes mit "ehrlicher Schmutz". Diese Wortwahl finde ich klasse. Zusätzlich erhält der Leser auch noch Einblicke in die Sagen und Mythen der Insel, was ich persönlich sehr interessant finde.
Als Figur fand ich in diesem Band Detektiv Baker äußerst liebenswert. Dieser stets hungrige, Schokolade inhalierende, unglücklich in seine Kollegin verliebte Beamte. Den muss man einfach mögen. Wenn er auch als trotteliger Bär dargestellt wurde, so ist er bei diesem Fall bei den Ermittlungen zu Höchstleistungen aufgefahren.
Was mir nicht so gefallen hat, war der "007-Einsatz" von Doyle am Seil des Helikopters. Das empfand ich als übertrieben und unglaubwürdig.
Aber insgesamt betrachtet habe ich mich mit diesem 3. Band um Cyrus Doyle wieder sehr gut und spannend unterhalten gefühlt. Von mir gibt's daher 4 Lese-Sterne.

Veröffentlicht am 01.11.2018

Diesmal leider ein wenig betulich…

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Wird Cy älter und phlegmatischer? Habe ich nach dem kürzlichen Knaller „Die Suche“ (Charlotte Link) zu hohe Erwartungen? Oder laufen Mordermittlungen auf Guernsey einfach immer ein wenig temperamentärmer ...

Wird Cy älter und phlegmatischer? Habe ich nach dem kürzlichen Knaller „Die Suche“ (Charlotte Link) zu hohe Erwartungen? Oder laufen Mordermittlungen auf Guernsey einfach immer ein wenig temperamentärmer ab als anderswo?

Eigentlich liebe ich die Guernsey-Krimis um DCI Cyrus Doyle. Und auch diesmal passt grundsätzlich wieder alles zusammen. Eine tolle Insel, deren Charme in Büchern noch nicht zer-schrieben wurde, ein Mord am Strand, den es schnellstmöglich aufzuklären gilt, ein mysteriöser Zeuge, der mehr zu sein scheint als er vorgibt und ein sympathisches Ermittlerteam, das weiß was es tut. Und trotzdem…der Funke wollte diesmal nicht so richtig überspringen. Weder entwickelte der Fall für mich sonderliche Anziehungskraft noch war die Interaktion im Ermittlungsteam so richtig mitreißend.

Besonders vermisst habe ich eine Entwicklung zwischen Pat und Cy – die zwei kommen einfach nicht vorwärts miteinander. Das mag zwar durchaus realistisch sein, aber für mich als Leser war es unbefriedigend. Irgendeine Entwicklung in ihrer Beziehung hätte es geben müssen. Seit Buch eins weiß Cy, dass er seine Jugendliebe zurückerobern möchte und seit Buch eins weiß auch Pat, dass sie im Grunde ihres Herzens nicht abgeneigt ist. Aber es ist wie verhext. Am liebsten möchte man selbst den Kuppler spielen. Aber leider liegt das ja nicht in der Macht eines Lesers…

Trotz allem war es ein lesenswerter Krimi. Aber er konnte mich diesmal nicht so recht überzeugen und ich hoffe sehr, dass der nächste Fall wieder mehr Bewegung in diese Buchreihe bringt.

Veröffentlicht am 30.10.2018

den Tod in Szene gesetzt

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Eine tote Frauenleiche wird am Strand gefunden, erdrosselt und geschändet. Ermittler Cyrus Doyle und sein Team werden zum Fall gerufen und beginnen gleich zu ermitteln.
Das Buch beginnt sofort mit einer ...

Eine tote Frauenleiche wird am Strand gefunden, erdrosselt und geschändet. Ermittler Cyrus Doyle und sein Team werden zum Fall gerufen und beginnen gleich zu ermitteln.
Das Buch beginnt sofort mit einer Leiche und lässt auch gleich zu Beginn Verdächtige auf die Bildfläche strömen. Man lernt auch in relativ kurzer Zeit das Opfer kennen, und je mehr man von dieser Frau erfährt, je mehr potentielle Täter scheint es zu geben. Diese Fragezeichen halten sich auch bis zum Schluss des Buches.
Für mich waren die Ermittler neu und anfangs gingen mir die Tiraden zwischen Doyle und seiner Stellvertreterin etwas auf die Nerven, aber irgendwie sympathisiert man dann auch ein bisschen mit den beiden. Doyle hat teilweise eine andere Herangehensweise an das Recherchieren und es war ganz interessant ihm über die Schuler zu blicken.
Ein spannender Krimi, der dank der Ermittler doch recht zügig gelöst werden konnte.